DE920800C - Haltevorrichtung fuer eine Lauffeldroehre - Google Patents

Haltevorrichtung fuer eine Lauffeldroehre

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DE920800C
DE920800C DET5826A DET0005826A DE920800C DE 920800 C DE920800 C DE 920800C DE T5826 A DET5826 A DE T5826A DE T0005826 A DET0005826 A DE T0005826A DE 920800 C DE920800 C DE 920800C
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DE
Germany
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tube
screw
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socket
counter
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Expired
Application number
DET5826A
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English (en)
Inventor
Lothar Dr Brueck
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/12Vessels; Containers

Description

  • Haltevorrichtung für eine Lauffeldröhre Zur Verstärkung sehr breiter Frequenzbänder nach dem Prinzip der Geschwindigkeitssteuerung hat sich vor allem in letzter Zeit eine Anordnung bewährt, bei der die zu verstärkende Welle mit dem Elektronenstrahl mitläuft. Derartige Anordnungen sind unter dem Namen Lauffeldröhren bekanntgeworden. Bei solchen Anordnungen wird zur Angleichung der Wellengeschwindigkeit an die Elektronengeschwindigkeit eine Verzögerungsleitung in Form einer Wendel oder einer Kreiskette verwendet, in deren Achsrichtung der Elektronenstrahl verläuft. Die vorliegende Erfindung betrifft eine derartige Röhre, welche mit einer Wendel als Verzögerungsleitung ausgestattet ist. Die Ankopplung der Hochfrequenzquelle bzw. des Verbrauchers an eine derartige Wendel wird so vorgenommen, daß man die Energie der Welle an die ersten Feldbezirke auf der Wendel ankoppelt. Infolge der Zusammendrängung der Feldbezirke auf der Wendel gegenüber der Wellenlänge im freien Raum ist die Länge des zur Ankopplung benutzten Wendelteiles sehr kritisch.
  • Bei den bisher bekannten Ankopplungsanordnungen sah man deshalb die Möglichkeit vor, die Ankopplungsvorrichtungen der jeweilig verwendeten Lauffeldröhre anpassen zu können. Mittlerweile hat man jedoch eine derartige Genauigkeit in der Herstellung der Lauffeldröhren erreicht, daß nur mehr kleine Korrekturen durch Verschieben der Lauffeldröhre in Längsrichtung notwendig sind. Bei den bisher bekannten Röhrenfassungen wird die Röhre in einem Stiftsockel gehalten und mechanisch mit der Fassung fest verbunden. Würde man die Lauffeldröhre in der gleichen Weise in der Fassung starr befestigen, so können infolge der großen Länge der Lauffeldröhre Spannungen im Glaskolben derselben auftreten, was bei Einsetzen oder Auswechseln der Röhre unweigerlich zum Bruch derselben: führt.
  • Die Erfindung befaßt sich deshalb mit der Aufgabe, eine Lauffeldröhre bzw. deren Fassung so auszubilden, daß die Röhre in :der Fassung keinen mechanischen Spannungen ausgesetzt wird und ohne vorherige Abgleichmaßnahmen ausgewechselt werden kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine in axialer Richtung der Röhre in ihrer Lage veränderliche, die Eintauchtiefe der Röhre in die Fassung festlegende Vorrichtung und eine der Arretierung der Röhre dienende Vorrichtung derart angeordnet sind, daß die Röhre in ihrer Achsrichtung nur in einem Punkt gehalten wird und die Fassung nur die Aufgabe der Zentrierung besitzt.
  • An Hand der als Ausführungsbeispiele dienenden Abb. i bis 5 wird die Erfindung näher erklärt.
  • In Abb. i ist eine erfindungsgemäße Anordnung dargestellt, welche am Kühlkopf i einer normalen Lauffeldröhre 5 befestigt ist. An der Außenseite des Kühlkopfes ist eine zur Achse der Lauf feldröhre parallele Schraube 2 angeordnet. In der Fassung 3 ist die ihr bei eingeführter Röhre gegenüberliegende Stelle q. das Gegenlager. Je nachdem wie weit die Schraube :2 in den IZ-ühlkopf i eingedreht ist, taucht die Lauffeldröhre 5 in die Fassung 3 ein. Um ein Herausfallen der Lauffeldröhre aus der Fassung zu verhindern, wird durch eine am anderen Ende 6 der S chraube andrückende Gegenschraube? die Lauf feldrötere arretiert. Dabei wird diese Gegenschraube 7 vorteilhaft so ausgebildet, :daß ihr exzentrisch angeordneter, vorstehender Rand bei Drehung um i 8o° die Röhre in Längsrichtung nicht mehr arretiert, wodurch eine sehr schnelle Auswechselbarkeit erreicht wird. Die Röhre wird in ihrer Längsrichtung nur durch die in einem Punkt an .der Fassung angreifende Schraube :2 gehalten, wodurch mechanische Spannungen im Röhrenkolben vermieden werden. Aus diesem Grunde ist es auch vorteilhaft, die Enden der Schraube derart auszubilden, daß sie Kalotten einer Kugel sind, deren Mittelpunkt in- der Achse der Schraube 2 liegt. Abb. 2 zeigt im Querschnitt eine dieser Anforderung entsprechend ausgebildete Schraube. Um die Schraube festzulegen, erscheint es zweckmäßig, eine Gegenmutter S vorzusehen.
  • In Abb. 3 ist eine Anordnung gezeigt, bei welcher der in seiner Lage längs der Achse veränderliche Teil ebenfalls an der Röhre angeordnet ist. Die Röhre wird wiederum durch die Fassung zentriert. Als achsparallel veränderlicher Teil dient wiederum eine Schraube 9, welche in einen an der Röhre angebrachten Ring io eingeschraubt ist. Das eine Gegenlager, i i, das zugleich die Eintauchtiefe mit festlegt, ist in der Fassung 3 angeordnet, während das andere Gegenlager, 12, durch eine Blattfeder 13 gebildet wird. Diese ist an einem Ende 1d. abgewinkelt, um an der Schraube 9 zum Zwecke d--r Arretierung der Röhre angreifen zu können. Durch eine Kerbe 15 in dem zur Aufnahme der Schraube bestimmten Ring io ist eine Führung für die Lauffeldröhre erreichbar.
  • In Abb. d. ist eine der Abb. i ähnliche Anoi#dnung dargestellt, bei der jedoch an die Stelle der Gegenschraube 7 eine -Überwurfmutter 16 tritt, die gesondert in Abb. 5 abgebildet ist. Der an der Röhre angebrachte Ring io zur Aufnahme der Schraube 2 ist dabei vorteilhaft so auszubilden, daß er sich .dem durch die Überwurfmutter 16 vorgegebenen Profil anpaßt. Durch Drehung der Überwurfmatter um z. B. 9o° läßt sich so eine Arretierung für die Röhre erreichen, während zugleich die Halterung der Röhre nur in einem Punkt erfolgt. Bei einer überwurfmutter nach Abb. d und 5 oder bei einer Gegenschraube nach Abb. i ist es zweckmäßig, die als arretierendes Gegenlager dienende Auflagefläche keilförmig auszubilden, um eine Sprungstelle im Auflager, die durch die Ganghöhe des Gewindes der Schraube hervorgerufen ist, auszugleichen. Die Anordnung des Haltepunktes ist keineswegs auf den Kühlkopf beschränkt, vielmehr kann dieser ebenso auf der Kathodenseite, etwa in einem auf dem Glaskolben befestigten Metallring, angeordnet sein. Auch sind die Gegenlager und die Schraube vertauschbar, d. h. die Schraube kann an der Fassung angebracht werden und das Gegenlager an der Röhre.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haltevorrichtung für eine Lauffeldröhre, dadurch gekennzeichnet, daß eine in axialer Richtung der Röhre in ihrer Lage veränderliche, die Eintauchtiefe der Röhre in die Fassung festlegende Vorrichtung und eine der Arretierung der Röhre dienende Vorrichtung .derart angeordnet sind, daß die Röhre in ihrer Achsrichtung nur in einem Punkt gehalten wird und die Fassung nur der Zentrierung dient.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorrichtung zur Festlegung der Eintauchtiefe der Röhre in die Fassung eine Schraube verwendet wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube an ihren Enden abgerundet ist, vorzugsweise derart, daß sie Kalotten einer Kugel sind, deren Mittelpunkt auf der Achse der Schraube liegt (Abb. 2).
  4. 4.. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenlager ein Teil des Kühlkopfes verwendet wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenlager ein Teil der Röhrenfassung dient.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung der Röhre eine Gegenschraube verwendet wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschraube mit einem exzentrischen Rand versehen ist, der vorzugsweise eine keilförmige Auflagefläche besitzt (Abb. i). B.
  8. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB zur Arretierung eine Feder dient (Abb.3).
  9. 9. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB zur Arretierung der Röhre eine Überwurfmutter dient, die vorzugsweise nicht rotationssymmetrische, der Auflage der Schraube dienende Teile enthält (Abb. 4 und 5).
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