DE920802C - Steuersystem fuer Braunsche Roehren - Google Patents

Steuersystem fuer Braunsche Roehren

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DE920802C
DE920802C DEF7643D DEF0007643D DE920802C DE 920802 C DE920802 C DE 920802C DE F7643 D DEF7643 D DE F7643D DE F0007643 D DEF0007643 D DE F0007643D DE 920802 C DE920802 C DE 920802C
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DE
Germany
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multiplier
electrode
cathode
secondary electron
current
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Expired
Application number
DEF7643D
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English (en)
Inventor
Rolf Dr Moeller
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/76Dynamic electron-multiplier tubes, e.g. Farnsworth multiplier tube, multipactor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/52Arrangements for controlling intensity of ray or beam, e.g. for modulation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/96One or more circuit elements structurally associated with the tube

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  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Steuersystem für Braunsche Röhren Die Erfindung bezieht sich auf Kathodenstrahlröhren und insbesondere auf Braunsche Röhren, bei denen die Intensität eines von einer Glühkathode ausgehenden Elektronenstrahles mittels einer Wehneltelektrode gesteuert wird. Hierbei ist die Glühkathode im allgemeinen als punktförmiger Emissionskörper und die Wehneltelektrode als die Kathode umgebende, mit einer Bohrung versehene Kappe ausgebildet.
  • Diese Steuerungsart ist, verglichen mit der bei Verstärkerröhren üblichen, nicht sehr empfindlich. So benötigt man, um einen Elektronenstrom von o bis 0,2 mA durchzusteuern, eine Steuerspannung von etwa 16 Volt. Bei Fernsehempfangsgeräten ist man daher gezwungen, zahlreiche Verstärkungsstufen vorzusehen, um die an der Antenne einfallenden Spannungen der Größenordnung von wenigen Mikrovolt auf die erforderlichen Werte zu bringen.
  • Die Erfindung setzt es sich zur Aufgabe, ein Steuersystem für Kathodenstrahlröhren anzugeben, welches bei gleicher Steuerwirkung wesentlich kleinere Steuerspannungen benötigt.
  • Es ist bereits bekannt, die Steuerempfindlichkeit von Kathodenstrahlröhren dadurch zu erhöhen, daß man als Elektronenquelle des Strahlerzeugungssystems nicht eine Glühkathode, sondern einen Sekundärelektronenverstärker verwendet, dessen Ausgangsstrom zur Erzeugung des Elektronenstrahles dient. Die Steuerung des Strahlstroms soll dann durch die Beeinflussung der Zahl der in den Sekundärverstärker eintretenden Primärelektronen erfolgen. Mit einer solchen Einrichtung läßt sich theoretisch eine höhere Empfindlichkeit erzielen, da man die hohe Steilheit mehrstufiger Sekundärelektronenverstärker ausnutzen kann. Bei der praktischen Durchführung ergeben sich jedoch beträchtliche Schwierigkeiten, da außerordentlich hohe Anforderungen an die Fokussierung der Sekundärelektronen gestellt werden müssen. Es handelt sich um die Aufgabe, den Sekundärelektronenstrorn, der im Vervielfacher einen Querschnitt von i bis 2 cm2 einnimmt, auf einen kleinen Anfangsquerschnitt des Elektronenstrahles (etwa 0,3 mm2) zu konzentrieren, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Sekundärelektronen sehr verschiedene Geschwindigkeiten aufweisen und daher von Konzentrationsfeldern in durchaus verschiedenem Maße becinflußt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden die Vorteile der hohen Steuerempfindlichkeit von Sekundärelektronenverstärkern ausgenutzt, jedoch die Nachteile der Konzentrationsschwierigkeiten vermieden. Die Anordnung des Sekundärelektronenverstärkers wird so getroffen, daß die Steuerelektrode des Strahlerzeugungssystems gleichzeitig die Ausgangselektrode des Sekundärelektronenverstärkers bildet, so daß die Emission einer den Strahistrom liefernden Glühkathode durch die Potentialschwankungen der Ausgangselektrode des Sekundärelektronenvervielfachers gesteuert wird. Bei dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß im wesentlichen nur die Glühelektronen des Strahlerzeugungssystems in den Abbildungsraum gelangen. Die auf diese Weise erhaltene Empfindlichkeitssteigerung gegenüber der normalen Wehneltsteuerung beträgt das. Tausendbis Zehntausendfache.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Fig. i bis d. erläutert, .die Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen. In FinG. i ist i das Steuersystem des Sekundärelektronenverstärkers, dem eine die Strahlintensität steuernde Signalspannung zugeführt wird. Bei Verwendung der Braunschen Röhre für Fernsehzwecke liegen an der Steuerelektrode die den Helligkeitsschwankungen des Bildes entsprechenden Spannungsimpulse. Das Steuersystem i besteht aus einer vorzugsweise schwach beheizten Glühkathode 2, einem Steuergitter 3 und einer halbzylindrischen negativen Elektrode 4., welche die Primärelektronen in Richtung auf den nachgeordneten Sekundärelektronenverstärker hinlenkt. Der Sekundärelektronen -verstärker in Fig. i besteht aus einer Anzahl von Netzen 5 und einer Anode io.
  • Die letzten beiden Netze sind mit je einem Loch versehen, durch das die Zuführungen 7 und 8 für die den Strahlstrom liefernde Glühkathode 9 hindurchgeführt sind. Gegenüber der letzten Auslöseelektrode und vor der Haarnadelkathode 9 befindet sich die Anode io des Vervielfachers, die plattenförmig ausgebildet ist und eine Bohrung für den Durchtritt der Strahlelektronen besitzt. Die weiteren Einzelheiten der Braunschen Röhre, wie Ablenk- und Konzentrationselektroden, sind nicht dargestellt, da sie mit der üblichen Ausführung in Braunschen Röhren übereinstimmen. Zum Betrieb der Steuervorrichtung werden die Sekundäremnissionselektroden 5 gegenüber der Kathode i an steigendes positives Potential gelegt, ferner werden den Glühkathoden 2 und 9 Heizströme von verschiedenen Spannungsquellen zugeführt. Die Strahlsteuerelektrode erhält gegenüber der letzten Prallelektrode ein Potential von ioo bis Zoo Volt und ist mit einer Spannungsquelle über einen Arbeitswiderstand verbunden. Die Vorspannung des Steuergitters 2 wird vorzugsweise so gewählt, daß das erste Steuersystem i im Anlaufstromgebiet arbeitet, was bedeutet, daß der Arbeitsbereich im untersten gekrümmten Teil der Charakteristik liegt. Um zu vermeiden, daß die Zuführungen 7 und 8 der Glühkathode 9 von Sekundärelektronen getroffen werden, können diese durch Umhüllungen aus Isoliermaterial oder durch Metallröhrchen abgeschirmt werden. Die Steuerung des Primärelektronenstroms kann sowohl mit gleichgerichteten Signalspannungen als auch mit modulierten Hochfrequenzspannungen erfolgen. Dabei sind die Verluste durch die Kapazität des ersten Steuergitters 2 und der Wehneltelektrode io außerordentlich gering, da die Dimensionen des Kathodensystems i wegen der außerordentlich geringen benötigten Stromstärke sehr klein gemacht werden können. Eine Verminderung der Kapazität der Strahlsteuerelektrode io kann durch Verkleinern ihrer Fläche erreicht werden, indem man dafür Sorge trägt, daß der Auftreffbereich der Sekundärelektronen sehr klein wird. Dies kann z. B. durch Umgeben des Sekundärelektronenverstärkers mit einer negativ vorgespannten Konzentrationselektrode oder dadurch geschehen, daß man die letzten Prallnetze konkav zur Anode ausbildet, so daß sich der Elektronenstrom in Richtung auf diese Elektrode verjüngt.
  • Ferner können Mittel vorgesehen werden, um zu verhindern, daß Sekundärelektronen durch die Öffnung in der Anode io in den Abbildungsraum der Braunschen Röhre gelangen. Beispielsweise kann die Glühkathode exzentrisch bzw. seitlich zu dem Sekundärelektronenverstärker angeordnet werden. Nach einer anderen Ausführungsform wird die Glühkathode auf der dem Sekundärelektronenverstärker zugekehrten Seite mit einer Abschirmhülle aus Isoliermaterial versehen, welche bis an die Anode io anschließt. Ferner kann auch als Ausgangselektrode die letzte Prallelektrode des Sekundärverstärkers dienen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß einzelne durch die Öffnung in der Ausgangselektrode in den Abbildungsraum der Braunschen Röhre gelangende Sekundärelektronen phasenrichtig mit den gesteuerten Glühelektronen eintreten.
  • Die obenerwähnten Ausführungsformen werden an Hand der Fig.2 und 3 besprochen. In Fig. 2 besitzen die Kathode des Sekundärverstärkers 2 und der Sekundärverstärker 5 eine exzentrische Lage zu der Achse des Wehneltsystems: In dieser Figur ist 9 wie oben die Glühkathode, io die Strahlsteuerelektrode, auf die die Sekundärelektronen seitlich von der Durchtrittsöffnung der Glühelektronen auftreffen. i i ist eine Anode zur Bünde- Jung der Glühelektronen. Um die Fläche der Wehneltelektrode io möglichst klein halten zu können, werden die Sekundärelektronen durch konkave Ausbildung der Prallgitter 5 und durch eine kegelförmige Konzentrationselektrode 12 auf einen kleinen Auftreffbereich konzentriert.
  • In Fig.3 ist die Anordnung der Glühkathode und der Steuerelektrode im wesentlichen dieselbe wie in Fig. i mit dem Unterschied, daß die Glühkathode g und die Zuführungen zu dieser 7 und 8 von Abschirmhüllen 13 umgeben sind. Diese Abschirmungen können, wie in der Figur durch Strichlierung angedeutet, aus Isoliermaterial, z. B. Glas, bestehen.
  • Eine weitere Erhöhung der Empfindlichkeit ist zu erreichen, wenn man noch einen oder mehrere weitere Sekundärverstärker und Steuersysteme zwischen das Strahlerzeugungssystem und das erste Steuersystem schaltet. Dies hat in der erfindungsgemäßen Weise derart zu geschehen, daß die Ausgangselektrode des zwischengeschalteten Sekundärelektronenverstärkers gleichzeitig die Steuerelektrode einer weiteren Glühkathode darstellt, deren Glühelektronen in den folgenden Sekundärelektronenverstärker gelangen. Ist die Glühkathode wiederum gegen die Steuerelektrode so vorgespannt, daß das Steuersystem im Anlaufstromgebiet arbeitet, so kann mit der Gesamtanordnung eine außerordentliche Steuerempfindlichkeit bei sehr geringem Ruhestrom erhalten werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Heizung der Strahlkathode durch den Aufprall der Sekundärelektronen auf die Rückseite einer plattenförmig ausgebildeten Kathode erfolgen. Hierdurch wird eine weitere Kapazitätsverminderung des Strahlerzeugungssystems erreicht, da Zuführungen für den Heizstrom nun nicht mehr vonnöten sind. Es bietet keine Schwierigkeiten, die durch die Modulation des Sekundärelektronenstroms hervorgerufenen Schwankungen der Emissionstemperatur der Kathode so weit zu beruhigen, daß Störungen des Leuchtschirmbildes nicht auftreten. Hierzu wird das Verhältnis zwischen Ruhestrom und Modulationsanteil des aufprallenden Sekundärelektronenstroms so eingestellt, daß die gesamten Modulationsschw ankungen keine wesentlichen Änderungen der Heiztemperatur bewirken können. Bei genügend großer Wärmekapazität der Strahlkathode sind die thermischen Schwankungen zu vernachlässigen. Fig. ,I zeigt ein derartiges Strahlerzeugungssystem. In dieser Figur sind 1q., 15, 16 die letzten Prallelektroden des Sekundärverstärkers. Der von diesen ausgehende Elektronenstrom wird mit Hilfe einer negativ vorgespannten kegelförmigen Elektrode 17, die an ihrer engeren Seite mit einer Blende 18 abgedeckt ist, auf die Rückseite der plattenförmigen Strahlkathode i9 fokussiert. Die Elektrode i9 ist auf der vom Sekundärverstärker abgewandten Seite mit emissionsfähigem Material, z. B. Thoriumoxyd oder Bariumoxyd, bedeckt. Zum Betrieb der Röhre wird die Elektrode i9 über einen Arbeitswiderstand mit einer Gleichspannungsquelle verbunden. Während also bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen die Ausgangselektrode für die Sekundärelektronen gleichzeitig als Blende für den von der Kathode ausgehenden Elektronenstrahl dient und die Kathode auf konstantem Potential liegt, befindet sich im vorliegenden Fall die Kathode i9 auf schwankendem und die Blende 18 auf konstantem Potential.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Erfindung nicht auf Netzvervielfacher beschränkt ist, vielmehr können auch Prallplattenvervielfacher der verschiedensten Art Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strahlerzeugungssystem für intensitätsgesteuerte Kathodenstrahlröhren, die mit einer Glühkathode und einer Steuerelektrode ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode gleichzeitig als Ausgangselektrode eines in der Röhre eingebauten, eingangsseitig gesteuerten Sekundärelektronenvervielfachers dient. a. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Prallelektrode des Vervielfachers plattenförmig ausgebildet ist und als Ausgangselektrode verwendet wird, während die auf höchstem Potential liegende Elektrode des Vervielfachers konstantes Potential erhält. 3. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strahlstrom liefernde Glühkathode sich vor einer Öffnung der Ausgangselektrode des Sekundärelektronenvervielfachers befindet. q.. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sekundärelektronenvervielfacher mit Kathode und Steuergitter hintereinander angeordnet werden, derart, daß die Ausgangselektrode jedes vorhergehenden Vervielfachers auf das Steuergitter des folgenden Vervielfachers arbeitet oder einen Teil dieses Gitters bildet. 5. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strahlstrom liefernde Glühkathode des Vervielfachers durch den Aufprall der Sekundärelektronen des Vervielfachers geheizt wird und die Ausgangselektrode desselben bildet. 6. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Modulationsanteil und Ruhestrom des auf die Glühkathode auftreffenden Sekundärelektronenstroms und die Wärmekapazität der Glühkathode so eingestellt wird, daß die durch Modulationsschwankungen des Sekundärelektronenstroms hervorgerufenen Temperaturschwankungen der Kathode keine störend in Erscheinung tretenden Emissionsschwankungen verursacht.
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