DE920902C - Verfahren und Setzmaschine zum Trennen von Kohle, Erzen oder anderen Mineralien in drei oder mehr Fraktionen mittels einer Schwerfluessigkeit - Google Patents

Verfahren und Setzmaschine zum Trennen von Kohle, Erzen oder anderen Mineralien in drei oder mehr Fraktionen mittels einer Schwerfluessigkeit

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DE920902C
DE920902C DEW11627A DEW0011627A DE920902C DE 920902 C DE920902 C DE 920902C DE W11627 A DEW11627 A DE W11627A DE W0011627 A DEW0011627 A DE W0011627A DE 920902 C DE920902 C DE 920902C
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DE
Germany
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setting machine
ores
minerals
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Expired
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DEW11627A
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English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Dr-Ing Mayer
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Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von Kohle; Erzen oder anderen. Mineralien in drei oder mehr Fraktionen mittels einer Schwerflüssigkeit. Es ist bekannt, diese Aufgabe dadurch zu lösen, daß das aufzubereitende Gut in ein Trennbad mit gleichbleibender Wichte eingeführt wurde, in welchem das leichtere Gut aufschwimmt, während das Si.nkgut in einer nachgeschalteten Stromröhre in Mittelgut und Berge getrennt wurde. Es wurde ferner vorgeschilagen und ausgeführt, das Auf- bereitungsgut in einer Setzmaschine zu .setzen, die an Stelle von Wasser mit einer Schwere-trübe betrieben wurde. Die Arbeitsweise einer .solchen Setzmaschine unterschied sich aber in keiner Weise von derjenigen einer gewöhnlichen, mit Wasser betriebenen 'Setzmaschine, .da die erhaltenen Fraktionen als Schichten des Setzbettes erhalten wurden.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung in einer Kombination des Schwimm-Sink-Prozesses mit dem Setzvorgang (Schich.tungsprozeß). Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, d.aß das Aufbereitungsgut in ein- Trennbad von einer Wichte entsprechend dem niedrigsten Trennschnitt aufgegeben wird, so daß das Schwimmgut aufschwimmen und durch '`.erlauf oder ein Paddelrad ausgetragen werden kann, während gleichzeitig .das Sinkgut auf einer Setzfläche gesetzt wird, wobei zwischen der obersten Setzbettschicht und der untersten Schwimmgutschicht ein .großer Abstand vorhanden ist. Eine solche Trennung der Schwimmgutschicht vom .Sinkgutbett ist bisher nicht durchgeführt worden. Konstruktiv läuft dieser Vorschlag darauf hinaus, eine Setzmaschine zu verwenden, -bei der der Raum oberhalb -des Setzsiebes eine solche Höhe besitzt, daß der Abstand zwischen der Schwimmgutschicht und der Oberfläche .des auf dem Setzsieb liegenden Sinkgutes mindestens 300 mm beträgt.
  • Der erfindungsgemäße Vorschlag hat folgende Vorteile: i. Der Trennschnitt Kohle-Mittelgut ist ein reiner Schwerfiüssigkeitstrennschnitt; 2. das schwierige Grenzkorn des Mittelgutes hat genügend Zeit und Raum, sich als Mittelgut abzuscheiden; 3. die Maschine kommt mit einem .Setzbeta aus, da der Schichtungsprozeß in einer Schwerflüssigkeit viel rascher und besser erfolgt als in Wasser; q.. ,die Hubzahl und Hulyhöhe können gegenüber der Betriebsweise der Setzmaschine mit Wasser wesentlich vermindert werden; 5. ,die Trennschärfe des Schnittes Mittelgut-Berge ist etwa gleichwertig der Trennschärfe in einem der sonst üblichen nachgeschalteten Schwerflüssigkeitsscheider mit höherer Wichte, da der schädliche Einfluß der höheren Zähigkeit der Trübe des zweiten Trennbades entfällt und der Trennschnitt Mittelgut-Berge in der Setzmaschine an. -sich schongut ist.
  • Inder Zeichnung ist eine .Setzmaschine zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beispielsweise dargestellt.
  • Die Setzmaschine besteht aus .dem Trennbehälter i, dessen unterer Boden als Setzsieb 2 ausgebildet ist. Der Raum oberhalb des Setzsiebes 2 ist gegenüber der normalen Setzmaschine wesentlich höher. Zum Austrag ,des Schwimmgutes ist ein Schöpfrad 3 vor dem Überlauf 4 vorgesehen, das aus gekrümmten Roststäben besteht und das ausgeschöpfte Gut über die Schurre 5 austrägt. Das sich über dem Setzsieb bildende Mittelgut wird über die Brücke 6 ausgetragen, während die Berge bei 7 ausgetragen werden. Mittelgut und Berge werden auf ein geteiltes, schräg angeordnetes Plattenband $ aufgegeben und durch dieses aus dem Trennbehälter herausgeführt. '.Das P'latternband kann auch durch ein mit MitnAmerlei.sten versehenes Gummigurtband ersetzt werden oder durch die üblichen Austragsvorrichtungen und Fördermittel, wie z. B. Becherw ecke oder Schöpfräder. Zur Regelung des Berge-Austrages kann die Neigung der Setzfläche oder eines Teils @derselben, verändert werden.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Da.s au,fzubereitende Gut wird bei 9 in :dem Trennbehälter i aufgegeben, der mit einer Schwerflüssigkeit angefüllt ist, deren Wichte dem niedrigsten Trennschnitt entspricht. Bei .der Aufbereitung von Kohle schwimmt diese als Schwimmgut auf und bildet eine Schwimmschicht, die durch das .Schöpfrad 3 aufgenommen und über die,Schurre 5 ausgetragen wird. Mittelgut und Berge sinken auf -das Setzsiels 2 ab und werden hier in üblicher Weise durch das pulsierende Setzmedium gesetzt. Die Mittelgutsehicht wird über die Brücke 6 auf den einen Teil des Plattenbandes S ausgetragen, während die Bergeschicht durch .den Austrag? aufden anderen Tei:l des gleichen Plattenban@des S gelangt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trennen von Kohle, Erzen und anderen Mineralien in. drei oder mehr Fraktionen mittels einer Schwerflüssigkeit, -dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbereitungsgut in ein Trennbad von einer Wichte entsprechend dem niedrigsten Trennschnitt aufgegeben wird, so ,daß das- Schwimmgut aufschwimmt und durch Überlauf oder ein Paddelrad ausgetragen werden kann, während :gleichzeitig das Sinkgut auf einer Setzfläche gesetzt wird, wobei zwischen -der obersten Setzbettschicht und der untersten Schwi:mm@gutschicht ein. großer Abstand vorhanden ist.
  2. 2. Setzmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch geqcenn.z.eichnet, daß dter Raum oberhalb des Setzsiebes eine solche Höhe besitzt, @daß der Abstand zwischen der Schwimmgutschicht und der Oberfläche des auf dem Setzsieb liegenden Sinkgutes mindestens 300 mm beträgt.
  3. 3. Setzmaschine nach Anspruch 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß zum. Austrag des in zwei Fraktionen getrennten Sinkgutes ein geteiltes Plattenband vorgesehen ist.
DEW11627A 1953-07-07 1953-07-07 Verfahren und Setzmaschine zum Trennen von Kohle, Erzen oder anderen Mineralien in drei oder mehr Fraktionen mittels einer Schwerfluessigkeit Expired DE920902C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271051B (de) * 1966-03-26 1968-06-27 Rech S Geol Et Minieres Bureau Setzmaschine
DE3001973A1 (de) * 1980-01-21 1981-07-23 Erkelenzer Maschinenfabrik Ferd.Clasen KG, 5140 Erkelenz Vorrichtung zur trennung von glasbruch in glasscherben und fremdteile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271051B (de) * 1966-03-26 1968-06-27 Rech S Geol Et Minieres Bureau Setzmaschine
DE3001973A1 (de) * 1980-01-21 1981-07-23 Erkelenzer Maschinenfabrik Ferd.Clasen KG, 5140 Erkelenz Vorrichtung zur trennung von glasbruch in glasscherben und fremdteile

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