DE920932C - Fasergewinnungsmaschine - Google Patents

Fasergewinnungsmaschine

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DE920932C
DE920932C DEG8924A DEG0008924A DE920932C DE 920932 C DE920932 C DE 920932C DE G8924 A DEG8924 A DE G8924A DE G0008924 A DEG0008924 A DE G0008924A DE 920932 C DE920932 C DE 920932C
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DE
Germany
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rollers
conveyor
roller
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conveyor rollers
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DEG8924A
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English (en)
Inventor
Adriano Gardello
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Coll Adriano Gardella & F Llo
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Coll Adriano Gardella & F Llo
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Fasergewinnungsmaschine Die Erfindung hat eine Maschine- zur Gewinnung von verspinnbaren Fasern aus faserhaltigen Pflanzenstengeln oder Pflanzenblättern, z. B. aus Hanf-, Flachs- und anderen Bastfaserstengeln bzw. aus Agaven- und Juccablättern od, dgl., zum Gegenstand.
  • Es sind bereits Fasergewinnungsmaschinen bekannt, in denen das faserhaltige Gut im Anschluß an seinen Durchgang durch ein Brech- und Quetschwalzenwerk, durch Schlagtrommeln oder Schlagwalzen, die mit glatten Gegenhaltewalzen zusammenwirken, bearbeitet wird.
  • Bei Maschinen dieser Art ist es auch bekannt, eine vertikale Förderwalzenreihe von zwei übereinanderliegenden Förderwalzen anzuordnen, in der das Fasergut schlangenlinienförmig von oben nach unten geführt und dabei durch Schlagwalzen bearbeitet wird, die abwechselnd auf beiden Seiten der Förderwalzenreihe angeordnet sind und mit den als Gegenhaltewalzen dienenden Förderwalzen zusammenarbeiten. Dabei sind aber die beiden Seiten der vertikalen Förderwalzenstra.Be nicht durchlaufend von oben. bis unten frei, sondern, der entsprechende Seitenraum ist durch um die Förderwalzen geführte Gummibänder und durch die dazugehörigen Spannrollen mehrmals in horizontaler Richtung unterbrochen. Diese Anordnung bringt wesentliche Nachteile mit sich, die zunächst darin bestehen, daß die Abfälle des bearbeiteten Fasergutes nicht frei durchfallen, können, sondern unter jeder Schlagwalze getrennt und durch eigens dazu vorgesehene Leitbleche od. dgl. seitlich abgeführt werden müssen. Die Abfälle häufen sich an wenigstens zwei voneinander getrennten Stellen auf beiden Seiten der vertikalen Förderwalzenreihe auf, und ihre Fortschaffung bedarf, insbesondere bei mehr als. zwei nebeneinanderliegen.den Schlagwalzen, entweder umständlicher Abführarbeiten durch das Bedienungspersonal oder besonderer zusätzlicher Transportmittel.
  • Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Fasergewinnungsmaschinen, mit vertikaler . Förderwalzen.-straße, der sich insbesondere in wasserarmen Gegenden bemerkbar macht, besteht darin, daß es dabei unmöglich ist, die Seitenflanken. der vertikalen Förderwalzenreihe durchlaufend von oben bis unten und damit auch das faserhaltige Gut in Überelinstimmung mit allen Bearbeitungsstellen durch eine einzige oberhalb der. Förderwalzenstralie angeordnete Brausenreihe abzuwaschen. Das Wasser ebner solchen Brausenreihc würde nämlich durch die Gummibänder, Leitbleche usw. seitlich abgeführt und auf die ganze Anlage verspritzt werden, und das Fasergut würde nur in Übereinstimmung mit der obersten Schlagwalze abgewaschen werden.
  • Die bereits bekannten Fasergewinnungsmaschinen der beschriebenen sowie auch anderer Art haben ferner einen im wesentlichen linearen Aufbau, d. h. die Brech-, Quetsch- und Schlagwalzengruppen sind entweder in nur horizontaler oder in nur vertikaler Richtung nacheinander angeordnet. Wegen dieser gestreckten Ausbildung nehmen die Maschinen einen verhältnismäßig großen, langgestreckten Raum ein. Dieser Nachteil ist besonders dann empfindlich, wenn die langgestreckte, Fasergewinnungsmaschine alle wesentlichem, den einzelnen Bearbeitungsstufen des faserhaltigen Materials entsprechenden Walzengruppen in sich vereinen soll und wenn sie, leicht transportierbar sein muß. Die Bedienung der langgestreckten Maschinen wird wesentlich erschwert und benötigt mehr Aufsichtspersonal.
  • Schließlich ist zu bemerken, daß bei den bereits bekannten Fasergewinnungsmaschinen das faserhaltige Gut bei seinem Durchgang durch die Maschine keiner anderen Reinigungsbehandlung außer der Abwaschung durch Berieselungsvorrichtungen unterworfen wird und deshalb, die Maschine nur unvollständig gereinigt verläßt.
  • Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt; sie besteht darin, daß sich an eine horizontale Brech- und Quetschwalzengruppe eine vertikale FörderwaIzenreihe anschließt, in der das faserhaltige Gut schlangenlinienförmig von oben. nach unten geführt wird und in der mit den Förderwalzen auf jeder Seite mindestens zwei Walzen mit federnden Schlagleisten und mindestens zwei Bürstenwalzen zusammenarbeiten und das gereinigte Gut einem Ablegeband zuführen und wobei die Förderwalzen beiderseitig freien Raum zum Durchfließen des Wassers aus oberhalb der Walzen angeordneten Brausen haben.
  • Gegenüber den bekannten Fasergewinnungsmaschinen besitzt die Maschine nach der Erfindung einen durch den zum Teil horizontalen und zum Teil vertikalen Aufbau bedingten wesentlich geringeren Raumbedarf, während die Anordnung der Bürstenwalzen in Kombination mit den Schlagwalzen in jedem Fall eine vollkommene Reinigung des verarbeiteten faserhaltigen Gutes bei einem einzigen Durchgang durch die Maschine gewährleistet. Der durchlaufend freie Raum auf beiden Seiten der vertikalen Förderwalzenstraße erlaubt dass. Abwaschen aller übereinanderliegenden Bearbeitungsstellen des Fasergutes durch eine einzige oberhalb der Förderwalzenreihe angeordnete Brausenreihe sowie das Auffangen des Waschwassers und aller mitgenommenen Abfälle in einem einzigen unterhalb der Förderwalzenstraße angeordneten Sammelbecken.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Fasergewinnungsmaschine nach der Erfindung in schematischer Ausbildung im Aufriß, Fig. z im Grundriß, Fig. 3 und q. Seitenrisse der Maschine, Fig. 5 eine Einzelheit der Speisevorrichtung, teilweise im Schnitt, Fig.6 einen Teil des Schlagbolzenwerkes im Querschnitt, Fig. 7 die Verstellvorrichtung der Arbeitswalzen, teilweise im Schnitt, Fig. 8 eine Schlagwalze, teilweise im Längsschnitt und teilweise in Ansicht, Fig. 9 eine Bürstenwalze, teilweise im Längsschnitt und teilweise in Ansicht, Fig. io einen Schnitt nach der Linie X-X der Eig. 9, Fig. i i eine, weitere mögliche Anordnung der Förderwalzen.
  • Bezugnehmend auf die Fig. i bis q. ist i das Maschinengestell, das auf seinem oberen Teil eine Anzahl von geriffelten Brech-,valzenpaaren 2-2' zum Brechen und Knilcken desi holzigen Bestandteiles der Juccablätter und eine darauffolgende Reihe von glatten Quetschwalzenpaaren 3-3' zum Zerquetschen und Öffnern, des. Fasermaterials trägt. Die Brechwalzen a-2' können lang, quer, spi.ral- oder sternförmig geriffelt sein, und die Grobheit der Riffelung nimmt in der Förderriehtung des Fasermaterials ab. Die Oberwalzen 2' und 3' sind beweglich in vertikalen oder geneigten Führungsschlitzen q. des Maschinengestells i gelagert (Fig. 5) und sind auf die Unterwalzen z und 3 durch einstellbare, in oberen Gehäusebüchsen 6 eingesetzte Federn 5 gepreßt.
  • Das Fasermaterial wird dem Vorbereitungswalzenwerk 2-3', 3-3' durch das Laufband 7 mit Hilfe einer selbsttätigen Speiseregelvorrichtung zugeführt. Diese letztere besteht aus einem breiten, bodenlosen, über dem Zuführungsband 7 angeordneten Kasten 9, der in Übereinstimmung mit der Speisewalze 8 eine untere Auslaßöffnung io besitzt. Die Höhe der Auslaßöffnung io kann je nach der Art des zu bearbeitenden Fasermaterials und je nach der Dicke des durch diie Maschine zu führenden Faserbandes beliebig verändert und eingestellt werden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck eine in 12 an dem Kasten 9 angelenkte und unter Einwirkung der Feder 13 stehende Verschlußklappe i i angeordnet, die unter dem Druck des in dem Kasten eingesetzten und von dem Zuführungsband 7 mitgerissenen Fasermaterial:. nach außen hin bis zu einstellbaren, nicht näher dargestellten Anschlägen ausschwingen kann (Fig. i und 5). Die zu bearbeitenden Pflanzenstengel bzw. -glätter 14 werden mit dhren dünneren Kopfenden nach vorn gerichtet in, dem Kasten 9 aufgestapelt (Fig. 2 und 5). Das Zuführungsband 7 weist Querlatten 15 auf und ist vorzugsweise als Speisegittertuch ausgebildet. Die Brech- und Quetschwalzen 2-2' und 3-3' sind alle zwangläufig angetrieben.
  • Nach seinem Durchgang durch da Brech- und Quetschwalzenwerk 2-2, 3-3' #%vird das Fasermaterial dem vertikalen Förderwalzenzug 16-i6' zugeführt. Dieser besteht aus einer Anzahl von aufeinanderfolgenden, übereinander angeordneten Förderwalzen 16, 16', deren Achsen in der gleichen vertikalen Ebene (Fig. i, 3, 4 und 6) bzw. zueinander versetzt in zwei parallelen vertikalen. Ebenen (Fig. i i) liegen. Die Lager 116' einer mittleren Färderwalze 16' sind fest mit dem Maschinengestell i verbunden, während die Lager 116 der oberhalb und unterhalb der Walze 16' liegenden Förderwalzen 16 beweglich nn vertikalen Führungsschlitzen @ des Maschinengestells i eingesetzt und durch Federn 61 und 6o gegen die mittlere feststehende Förderwalze 16' gedrückt sind. Die oberen Federn 61 sind in Büchsengehäusen 6' eingesetzt, und die gesamte Anordnung bewirkt ein. elastisches Anpressen der einzelnen Förderwalzen 16, 16' gegeneinander.
  • Die Förderwalzen 16, 16' sind derart zwangläufig angetrieben, daß sich zwei aufeinanderfolgende Walzen jeweils in entgegengesetzter Richtung drehen und das Fasermaterial in einer schlangenartig gewundenen Bahn von oben nach unten befördern (Fig. i, 6 und i i). Dadurch kommt das Fasermaterial abwechselnd auf die entgegengesetzten Hälften von zwei aufeinanderfolgenden Förderwalzen zu liegen, und seine beiden Seiten werden wechselweise auf beiden Seiten des Förderwalzenzuges 16-16' den Arbeitswalzen 17 und 26 ausgesetzt (Fig. i und 6).
  • Die Arbeitswalzen hestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus Schlagwalzen 17 und Bürstenwalzen 26 und sind abwechselnd auf beiden Seiten des Förderwalzenzuges 16-16' jeweils in Übereinstimmung miit einer Förderwalze angeordnet (Fig. i, 2 und 6). Die mit jeder Arbeitswalze zttsammenwirkende Förderwalze 16, 16' dient als Unterlage für das Fasermaterial während seiner Bearbeitung, d. h. als Amboßwalze bei den Schlagwalzen 17 bzw. alis Auflagewalze bei den Bürstenwalzen 26.
  • D:ie Schlagwalzen 17, von denen je ein Paar für jede Seite des Fasermaterials vorgesehen ist, drehen sich in entgegengesetzter Richtung zu den entsprechenden Amboßwalzeri (Fig.6) und mit einer größeren Umlaufgeschwindigkeit als diese. Jede Schlagwalze 17 besitzt eine Anzahl Schlägerleisten i8, die beweglich in längs gerichteten Nuten der Walze gelagert und durch Federn i9 nach außen gedrückt sind. Die Aufschlagkanten der Schlägerleisten 18 sind abgerundet und weisen vorzugsweise eine im Sinne der Bewegung des Fasermaterials geneigte Aufschlagfläche 18' auf (Fig.6 und 8). Um eine bessere Schlagwirkung ohne Beschädigung des Fasermaterials zu erzielen, sind die Achsen der Schlagwalzen 17 ;in bezug auf die durch die Achsen der entsprechenden Amboßwalzen gelegten horizontalen Ebenen leicht nach unten in Richtung der Förderbewegung desi Fasermaterials verstellt, wie aus Fig.6 und 7 zu entnehmen ist.
  • Die Putz- oder Bürstenwalzen 26 weisen je zwei Bürstensegmente auf, deren Borsten 28 (Fig. 9 und io) von Holzdauben 27 getragen sind. Die Borsten 28 sind untereinander gleich lang und sind um denselben Winkel in bezug auf die zylindrische Oberfläche der Dauben 27 geneigt, so daß ihre Enden auf einer zylindrischen Oberfläche zu liegen, kommen und sich ein Nachschneiden der Borsten bei der Bürstenherstellung erübrigt.
  • Die Arbeitswalzen (Schlagwalzen 17, Bürstenwalzen 26 od. dgl.) sind in bezug auf die entsprechenden mit ihnen als Amboß- bzw. als Auflagewalzen zusammenwirkenden Förderwalzen 16, 16' quer zu der Förderbewegung des Fasermaterials verstellbar gelagert. Zu diesem Zweck sind ihre Wellen 20 (Fig. 7 und 8) von beweglichen Lagerschlitten 21 getragen, die in waagerechten Führungsschlitzen z2 des Maschinengestells i verschoben werden können. Die Verschiebung und Einstellung der Lagerschlitten. 21 erfolgt mit Hilfe von 12utterschrauben 23, die drehbar, jedoch nicht verschiebbar an dem Maschinengestell i gelagert (Fig. i, 7, 8, 9) und auf entsprechenden, mit dem Lagerschlitten 21 verbundenen Schraubenbolzen 24 aufgeschraubt sind. Führungs- und Anschlagmittel 25 begrenzen die Bewegungsmöglichkeit der Arbeitswalzen 17 und 26. Es können auch Meßvorrichtungen angeordnet sein, die die Entfernung der Arbeitswalze, von der entsprechenden Förderwalze anzeigen.
  • Nach dem Durchgang durch das Schlag- und Putzwalzenwerk wird das Fasermaterial auf das Ablieferungsband oder Abführgittertuch 29 aUfgelegt, das es au!s der Maschine führt. An dem äußeren Ende des Ablieferungsbandes 29 ist ein hin und her schwingender Arm 3o angeordnet, der das während der Bearbeitung zu einem zusammenhängenden Faserband verarbeitete Fasermaterial zusammenfaltet, wie in 31 der Fig. i schematisch gezeigt ist.
  • Während des Schlagens und Putzens wird das Fasermaterial mit Hilfe der über dem vertikalen. Förderwalzenzug 16-16' angeordneten Sprengvorrichtung 32 dauernd mit `'Nasser berieselt und gewaschen. Das Waschwasser mit den Abfällen wird von dem Sammelbecken 33 aufgefangen und abgeführt (Fig. i und 2).
  • Der Antrieb der dargestellten Entholzungsmaschine erfolgt durch den Motor 34 (Fig. 2, 3 und 4), der über die Riemenscheiben 35 und 36 alle Arbeitswalzen (Schlagwalzen 17 und Putzwalzen 26) durch einen. einzigen, über Riemenscheiben 38 der Arbeitswalzenwellen 2o geführten Riemen-oder Kettenzug 37 antreibt. Ein auf der gemein-Samen Welle der Riemenscheiben 35 und 36 angeordnetes Ritzel 39 treibt über das Zahnrad 40 das auf der entgegengesetzten Seite der Maschine angeordnete Zahnrad 41 an. Diese treibt über den Zahnradsatz 42, 43, 44 und 45 die mittlere ortsfeste Förderwalze 16' an (Fig. 2 und 4), von welcher die Bewegung aller anderen Förderwalzen 16 mit Hilfe einer entsprechenden Zahnradreihe 46 abgeleitet wird. Das Zahnrad 45 treibt über das Zahnradpaar 47, 48 die letzte untere Quetschwalze 3 des Dreh- und Quetschwalzenwerkes 2-2', 3-3' an.. Die, zwangläufige Bewegung aller anderen Brech- und Quetschwalzen ist von der genannten letzten unteren Quetschwalze mit Hilfe des Zahnräderwerkes 49 auf der entgegengesetzten Seite der Maschine abgeleitet (Fig.3). Die erste untere Brechwalze 2 treibt mit Hilfe der Zahnräder 5o, 51 und 52 das Speisehand 7 und die Speisewalze 8 an, während das.Ablieferungsband 29 und der Schwingarm 3o durch das Zahnrad 41 über die Zahnräder 53, 54, 55 und mit Hilfe der Riemen- oder Kettenübertragung 56 angetrieben wird. Die Geschwindigkeit der Brech-, Quetsch- und Förderwalzen bzw. des Ablieferungsbandes 29 kann je nach dem zu bearbeitenden Fasermaterial durch Auswechseln der Zahnräder 41, 42 bZw# 53. 54 abgeändert werden.
  • Selbstverständlich kann das Triebwerk der erfindungsgernäßen Entholzunasmaschine beliebig ausgeführt sein. Um ein Strecken und Zerreißen des Fasermaterials zu vermeiden, sind jedoch die Förderwalzen 16, 16' vorzugsweise mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit anzutreiben.
  • Der erfindungsgemäße Förderwalzenzug kann einen beliebigen, gekrümmten oder ebenen, senkrechten, waagerechten oder irgendwie geneigten Verlauf haben. Die Achsen der Förderwalzen 16, 16' können, wie beschrieben, auf einer stetigen, geraden oder leicht gekrümmten Linie liegen. oder können. zueinander versetzt auf einer zickzackförmig gebrochenen Linie angeordnet sein.. In diesem letzteren Fall wird. das Fasermaterial vorzugsweise über das größere, zwischen den Berührungsgeraden der Förderwalzen liegende Zylindersegment geführt (Fig. 1i).
  • Die Förderwalzen 16 können auch verschiedene und vorzugsweise in der Förderrichtung stetig zunehmende Durchmesser aufweisen, insbesondere bei einer vertikalen oder steilen Anordnung des Förderwalzenzuges. Bei einem größeren Durchmesser der Förderwalzen können mit jeder einzelnen Förderwalze auch zwei oder mehrere Arbeitswalzen zusammenwirken. a Die Arbeitswalzen, insbesondere die Schlagwalzen und die entsprechenden mit ihnen zusammenwirkenden Förderwalzen können gegebenenfalls gegeneinander durch Federkraft an:gepreßt sein. Auch die Förderwalzen 16 können. aufeinander durch dazwischen angeordnete Zugfedern angedrückt sein.
  • Ein Teil des erfindungsgemäßen Förderwalzenzuges 16-z6' kann wunschgemäß auch zur direkten Bearbeitung des Fasermaterials herangezogen werden, indem man die entsprechenden Förderwalzen als geriffelte Brechwalzen bzw. als Quetschwalzen ausbildet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fasergewinnungsmajschine, dadurch gekennzeichnet, daß sich an eine horizontale Brech- und Ouetschwalzengruppe eine vertikale Förderwalzenreihe anschließt, in der das faserhaltige Gut schlangenlinienförmig von oben nach unten geführt wird und in der mit den Förderwalzen auf jeder Seite mindestens zwei Walzen mit federnden Schlagleisten und mindestens zwei Bürstenwalzen zusammenarbeiten und das gereinigte Gut einem Ablegeband zuführen und wobei die Förderwalzen beiderseitig freien Raum zum Durchfließen des Wassers aus oberhalb. der Walzen angeordneten Brausen haben.
  2. 2. Fasergewinnungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der übereinanderliegenden Förderwalzen (16) auf einer zickzackförmig gebrochenen Linie angeordnet sind.
  3. 3. Fasergewinnungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (16) von oben nach unten stetig zunehmende Durchmesser aufweisen. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 91 528, 664 496, 385 079, 698 o19, 566 868, 496 659, 6o7 82o, 695 093; französische Patentschriften Nr. 930 173, 923 913, 674797 91o 1o2, 701763; USA.-Patentschrift Nr. 2a38 666.
DEG8924A 1951-05-26 1952-05-24 Fasergewinnungsmaschine Expired DE920932C (de)

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