DE9211896U1 - Zylinderschloß - Google Patents

Zylinderschloß

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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00—Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017—Key profiles
    • E05B19/0023—Key profiles characterized by variation of the contact surface between the key and the tumbler pins or plates

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

G 25 08 / 92
26.08.1992
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss mit einem schrägverzahnten Schlüssel in Trapezprofil, so wie Zylinderschloss mit dem Flachschlüssel. Eine Reihe von Modulationskernstiften, Werkzeugen um die Modulationskernstiften zu erstellen, so wie diverse Schlüsselprofi !schutzvorrichtungen.
Meine Erfindung stützt sich darauf, daß im Zylinderkern angeordnete Bohrungen, um die Kernstifte aufzunehmen, einen Rand (6) aufweisen, der bei der Erstellung der Bohrungen zwangsläufig vorkommt. Dieser Rand wird von mir als Modulationskernstiftauflage verwendet. Wenn die Auflage an diesem Punkt nicht existänd wäre, würde der Modulationskernstift (3) in die Bohrung hineinfallen und könnte dann nicht von dem Schlüssel, wegen der Eigenschaften, angehoben werden.
Weitere Erfindung ist, daß der schräge Trapetzschnitt und der Modulationskernstift, bei den von der Herstellung zwangsläufig vorkommende Radien, eine Spiegelbildliche Darstellung bieten. Diese Spiegelbildliche Verhältnis bewirkt, daß mehrere Arbeitsebenen an den Flächen des schräg angeordneten Schlüsselzuschnittes so wie auch Modulationskernstiftes, gebildet werden.
1. Schließungsarbeitsebene
2. Verschiebung in der waagerechten vorwärts und rückwärts Arbeitsebene
Das Spiegelbildliche Verhältnis bewirkt, daß bei jeder Schlüsselbewegung Modulationskernstift, und zwar der höchste Punkt, nachläuft.
Schnittradien bewirken Flächenkontakt nicht, sondern nur Randkontakte. Mit den entwickelten Werkzeugen, ist es erst möglich, einen Kernstift in gewisse schräge Neigung zu bearbeiten. Die Praxis hat gezeigt, daß der modelierte Kernstift und Mbdulgefraste Schlüssel einmal poliert werden müssen, um Radien an den Kanten oder den Schnittwinkeln zu erzeugen.
Die Erfindung der Zusammenarbeit des Schlüsselschnittes und des Modulationskernstiftes hat erstmal ermöglicht, daß solche Kernstifte auch zum Einsatz kommen können. Es ist auch erstmal möglich, den gleichen Schnittwinkel des Schlüsselzuschnittes Spiegelbildlich zu modulieren und damit entsteht der Modulationskernstift überhaupt.
Diese Schnittradien zu folge, will der Kernstift den Schlüsselschnitt immer zu umarmen. Es ist ihm seine Zwangsposition, die mit dem Schlüsselzuschnitt erzwungen oder vorgegeben wird. Der schräge Trapezschlüsselzuschnitt muß so breite Schnittflächen aufweisen, wie breit der Modulationskernstift im Durchmesser ist.
Mit Erfindung dieses Schließsystems wird bewirkt, daß man eine unbeschreibliche Möglichkeit an der Erstellung der Schließkombinationen und an der Fertigung der dazugehörigen Modulationskernstiften hat.
Die Schlüsselfräsmaschine ist von mir entwickelt und zum Patent angemeldet (Aktenzeichen P 42 26 533.9 vom 11.08.1992). Erst mit dieser Maschine ist dieses Modulationssystem der Fertigung, so wie Spiegelbildliche Übertragung vom Schlüsselschnitt auf den Kernstift, möglich.
Meine Erfindung bietet einen hundertprozentigen Schutz gegen Manipulationen der Unbefugten, so wie hundertprozentiger Schutz gegen Sperrwerkzeuge.
Meine Erfindung ist auch ein hundertprozentiger Schutz gegen Manipulationen im Schlüsselcopybereich (sehr aufwendig und komplieziert), insbesondere dann, wenn am Schlüsselschnitt verschiedene Schnittwinkel Verwendung finden.
Meine Erfindung eignet sich ferner zur Erstellung von Schließanlagen und zur Teilung in Untergruppen, so wie in Anbetracht der verschiedenen Arbeitsebenen (Berührungspunkte) es zu vermeiden, daß zum Beispiel bei einem Zentralzylinder oder einer Gruppenschließung die Kernstifte geteilt werden. Das bedeutet, daß meine Erfindung einiges mehr an Sicherheit bietet, weil die Kernstifte (Modulationskernstifte) bei kleineren Anlagen nicht geteilt werden.
Die Erfindung ermöglicht fast alle geometrische Zusai&Menspiele des Schnittes an dem Kernstift (Modulationsschnitt) und an den Modularenzuschnitten des Schlüssels.
Mit diesen Schnitten wird ein regelrechter Sprung des Modulationskernstiftes in die richtige Lage bewirkt. Diese Zuschnitte sind auch am Flachschlüssel zu realisieren. Ferner bietet meine Erfindung der Modulationskernstifte eine neue Schließmöglichkeit, und zwar eine Tast- oder Anlehnschließtechnik.
Gesamt gesehen ist es erstmal möglich und auch interessant, solche harmonische Schließqualität zu erreichen. Bei Schnitten an den Kernstiften und an den Schlüsseln ist es zu betonen, daß die selben in jede gewünschte Winkelgerade von 10 Gerade bis hin zu Gerade realisierbar sind. Die Schnitte am Kernstift und am Schlüssel können auch an einem bestimmten Punkt kreisförmigen geraden positioniert werden. Jeder Winkel des Kreises axial zum Schlüsselschnitt von 0 - 360 Gerade ist möglich. Und somit ist eigentlich eine Copy der dargestellte Vielfalt an den Zuschnitten eigentlich gar nicht mehr möglich. Das ist auch der Wunsch jeden Schlüsselerstellers. Schlüsselgestaltung ist mit Angabe der Coordinaten oder mit Mutterschlüsselsätzen sehr einfach und leicht. Wobei eine Copyerstellung sehr sehr schwer ist.
Zum Schütze des Schlüsselprofiles erfand ich eine Möglichkeit des Zusammenspieles eines Ritzels {Zahnradritzel) und eine Reihe von Schnitten in der Längsrichtung am Schlüssel angebracht, die den gleichen Modul wie der Ritzel aufweisen. Beim hineinschieben des Schlüssels wird das Ritzel einfach zur Seite geschoben und erst wenn die Zahnstangenförmige Stelle, die am Schlüssel eingeschnitten ist, das Ritzel erreicht, springt das Ritzel mittels des Federdruckes in die Verzahnung hinein, und bei weiterschieben des Schlüssels wird das Ritzel gedreht und exzentrisch angebrachte Sperrstift wird aus der Sperre herausgezogen. Erst dann ist der Schließvorgang möglich.
Für diese Sicherheit verwende ich auch Übersetzungshebelvorrichtung, gegenseitige Schieber, Modulationskernstifte mit Federung, Gewindegestänge oder Ritzel, der eine Gewindestange antreibt.
Die Erfindung wird nachstehend an einigen Beispielen unter Bezugnahme auf beiliegenden Zeichenblättern erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 : Ein Schlüssel (2), einen Modulationskernstift (3), Bohrungsrand (6), diverse Möglichkeit (shematische Darstellung), einige Schnitt (la) (Ib) Möglichkeiten
Fig. 2 : Ein Schlüssel (2) mit dem tatsächlichem Schnittradien. Ein moduliertes Kernstift (3) mit den tatsächlichen Schnittradien. Darstellung der Umarmung zwischen Schlüsselschnitt und Modulschnitt des Kernstiftes.
Fig. 3 : Ein Schlüssel (2). Bewegungsrichtung (9) der Kernstifte (3) , so wie zweite Arbeitsebene (9a).
Fig. 4 : Ein Schlüssel (2) mit Zwangssteuerung, Trapezzuschnitten (4a) in der Schräge und zwei gerade Trapezzuschnitte (4b). Dargestellte Schlüsselschnittneigung (4a) 40 Gerade.
Fig. 5 : Modulationsstiftbearbeitungswerkzeug (18)
Fig. 6 : Ein Schlüssel (2) mit Modulationskernstiften (4e). Dargestellt ist die Tast- oder Anlehnschließtechnik.
Fig. 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120, 130, 140, 150, 160, 170, 180, 190, 200 :
Dargestellte Möglichkeit der Kernstiftmodelierung. Pro Kernstift sind bis zu 20 Winkelneigungen (Schnittwinkel) möglich. Dazu kommt noch 16 Stiftlängen pro Neigung.
Fig. 11 Dargestellte Bearbeitung (Kernstiftmodulation) mittels den in allen Richtungen neigbaren Kurven (Hf), (Hg), (Hi) und dazu den passenden Fräser, der auch in jede Richtung und Neigung zu verstellen ist.
Fig. 12 Dargestellte Kernstift- oder Schlüsselmodulation mit dem sich in jede gewünschte Position drehbare, wie auch um die eigene Achse drehbare Modulationsfräser (Ha).
Fig. 13 Verschiedene Beispiele oder geometrische Zusammenspiele zwischen den Modulationsstiften (3), wie zwischen den modelierten Schnitten am Schlüssel im Schnitt (2). (13A - 13a), (13B - 13b), (13C - 13c), (13D - 13d), (13E - 13e), (13F - 13f), (13G - 13g), (13H - 13h), (131 - 13i), (13j).
Mit Pfeilen angezeigte Dehrichtungen oder Neigungen.
Fig. 14 Dargestellte Modulschlüssel (2) mit Kernstiften (13A), (13C), (13F), (13H), (131) und die Drehachse des Schlüssels (14A).
Fig. 15 Dargestelltes Zusammenspiel und gezeigte verschiedene Berührungspunkte (la) zwischen Modulationskernstift (3) und modeliertem Schlüsselzuschnitt (2), wenn Stift (3) in anderen Winkel moduliert wird, wie der Schlüsselmodul des Schlüssels (2). (Die Entstehung der verschiedenen ARBEITSEBENEN zwischen dem modeliertem Kernstift und dem Schnittmoduls des Schlüssels).
Fig. 16 Dargestellte Teilung (der ARBEITSEBENEN 16A) zwischen dem modeliertem Kernstift (3) und dem Schlüsselmodul (2).
Fig. 210 : Dargestellte Schlüsselteil (2) mit diversen Einschnitten Modul 0,2 - 0,5mm (0). Ritzelzahnrad (K) mit der Führung (N) und Sperriegel (L).
Fig. 220 : Dargestellter Flachschlüssel (2a) mit der Modulationsbohrung (220a).
G 25 08 / 92
26.08.1992
Zusammenfassung der verwendeten Bezugsziffern
1. modulierter Schnitt
la. shematische Schnittdarstellung
Ib. Darstellung der Schnittneigungen (Schnittschräge)
2. Schlüsselteil
3. Modulationskernstift
4. Schnittradius am Kernstift
4a. Schnittradius am schrägen Trapetzzuschnitt des Schlüssels
4b. gerader Trapetzschnitt
4c. Übergangswende
4e. Kernstift und Schlüsselschnitt Tastebene
5. Kernstiftbohrung
6. Auflagerand für Modulationskernstift
7. Auflagerandebene
8. Teil des Zylinderrotors
9. Bewegungsrichtung des Modulationskernstiftes 9a. zweite Arbeitsebene des Kernstiftes
10. Unterteil des Kernstiftbearbeitungswerkzeuges
11. Oberteil des Kernstiftbearbeitungswerkzeuges 11a. Modulationsfräser
11b. Schnittrichtung
lic. Positionierungsschieberichtung vertikal und horizontal
lld. Seitenmodulzuschnittfräserteil
He. Schnittposition des Kernstiftes und des Schlüssels im
Schnitt
Hf. Winkelgeradeverstellungen vertikal und horizontal
Hg. Winkelgeradeverstellungen um eigene Achse des Moduls
Hh. Winkelgeradeverstellungen um eigene Achse des Fräsers
Hi. Radiusbildungsrichtung des Modulschnittes des Modulationskernstiftes oder Schlüsselmodulschnittes
12. Kernstiftaufnahmebohrungen
12a. Frontschneide des Modulationsfräsers
12b. ModulationsSchiebewinkelVerstellungen
12c. Schieberichtung
12d. Neigung des Modulfräsers um eigene Achse
13. Oberteil Druckfedern
13A - 13j. geometrische Zusammenspiele und Verschiebungsmöglichkeiten in jeden gewünschten Winkel der senkrechte und der waagerechte wie auch um eigene Achsen, drehbare Modulationsmöglichkeiten des Kernstiftes (3) und des Schlüsselmoduls im Schnitt (2)
14. Unterteil Druckfedern
14a. Schnittzustellung des Schlüssels in den Achsbewegungen
15. Begrenzungsscheiben
15A. Sprungdifferenz in plus
15b. Sprungdifferenz in minus
15C. Mittelachse
16. Spann- und Gleitachsen
16A. Darstellung der möglichen Schnitten, um Kernstiftteilungen zu vermeiden
17. Neigungswinkel (Alpha)
18. Werkzeug für Kernstiftaufnahme
30. Gehäusekernstift
31. Druckfeder für Gehäusekernstift
33. verschiedene Schnittebenen (System Medico)
34. Schließvorgangebene
A - j. Dargestellte Modulmöglichkeiten des Kernstifts
K. Zahnradritzel
L. Sperrhebel
M. Druckfeder des Sperrhebels
N. Sperrvorrichtungsschieber
0. Zahnstangeneinschnitte
P. Rundmulden
220. Darstellung der Modulationsfräsung

Claims (1)

1. Zylinderschloss besteht aus einem Zylindergehäuse, 2 oder einem Zylinderkern, Schließnase, Kernstiften, Gehäusefedern, Gehäusestiften und dazu gehörenden Schlüsseln.
Besonderheit an diesem Zylinderschloss sind die Zuschnitte an dem Schlüssel und an den Kernstiften, und sind dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlüssel eine schräge Fläche ausgebildet ist, die jeweils dem Durchmesser des Kernstiftes ausmacht.
Diese schräge Flächen sind in einer Trapezform ausgebildet, und dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittfläche in horizontaler Betrachtung einen Radius <4a) aufweisen.
Zylinderschloss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kernstifte eine besondere Form aufweisen und zwar ein Wodulationsverfahren (modeliertes Aussehen) das immer zwischen der Schlüsselschnittfläche und Modulationskernstift eine spiegelbildliche Idendität aufnehmen.
3. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1+2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnittflächen am Schlüssel und Modulationskernstift in einer schrägen Flanke variabel sind und von 0 - ca. 60 Gerade aufweisen können.
4. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schlüsselzuschnitte links wie rechts angeordnet sind und hiermit bewirken, eine Drehung des Modulationskernstiftes um 180 Gerade bei einstecken des Schlüssels in das Zylinderschloss. Bei hineinschieben des Schlüssels in das Zylinderschloss, werden die modelierten Kernstifte eine Zick - Zack Bewegung ausüben.
Diese Zick - Zack Bewegung kann von 45 - 180 Gerade ausmachen. Beim herausziehen des Schlüssels aus dem Zylinderschloss, wird der Vorgang immer wiederholt.
5. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Zick - Zack Verhalten des Modulationskernstiftes zu Folge mehrere Arbeitsebenen, jedoch mindestens 2, entstehen.
6. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Arbeitsebene ihren Verlauf in der Mitte der ovalen Schnittfläche des Modulationskernstiftes bildet.
7. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 - &bgr;, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Arbeitsebene erst bei Sprung des modelierten Kernstiftes zu dem Schlüsselschnitt in spiegelbildlicher Umarmung gebildet wird.
8. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß
die modelierten Kernstifte keine Führung aufweisen und somit die Möglichkeit der Drehung erreicht wird.
9. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Modulation des Kernstiftes immer als Exzenter ausgebildet wird. Diese Ausbildung ist wie ein Schleppmesser zu der Schlüsselebene in der Funktion eine Zwangspositionierung.
10. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Modulationskernstifte eine Anlehnschliesstechnik oder eine Zwangspositionierung gegenüber dem Schlüsselschnitt in jede beliebige Position um eigene Achse bilden können.
11. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 - 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Zylinderschloss mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, die bei Einführung eines falschen Schlüssels, die Sperre des Zylinders noch verdeutlicht (verstärkt), da der ganze
Mechanismus mittels Schiebevorrichtung (N) verschoben wird,
und ist dadurch gekennzeichnet, daß nur der Schlüssel, der den seitlichen Schnitt (0) in der Form des Ritzels (K) aufweist, auch die Sperre entriegeln kann.
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