DE921190C - Frei schwingender Sattel - Google Patents

Frei schwingender Sattel

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Publication number
DE921190C
DE921190C DEW6810A DEW0006810A DE921190C DE 921190 C DE921190 C DE 921190C DE W6810 A DEW6810 A DE W6810A DE W0006810 A DEW0006810 A DE W0006810A DE 921190 C DE921190 C DE 921190C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
spring
elbow
angle lever
support arm
Prior art date
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Expired
Application number
DEW6810A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Beckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wittkop & Co GmbH
Original Assignee
Wittkop & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wittkop & Co GmbH filed Critical Wittkop & Co GmbH
Priority to DEW6810A priority Critical patent/DE921190C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE921190C publication Critical patent/DE921190C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Frei schwingender Sattel Die Erfindung betrifft einen frei schwingenden Sattel bzw. Soziussattel, insbesondere für Motorräder.
  • Frei schwingende Sättel, insbesondere frei schwingende Soziussitze von Motorrädern, sind an sich bereits in den verschiedensten Ausführungen bekanntgeworden.
  • Die Hebelarmwirkung solcher Sättel ließ hierbei jedoch sehr zu wünschen übrig. Außerdem zeigten alle bisherigen Ausführungen eine denn Fahrersitz gegenüber unverhältnismäßig hochgelegene, sperrig und unschön bzw. unharmonisch wirkende Bauhöhe.
  • Hier Abhilfe zu schaffen ist Zweck der Erfindung. Er wird bei einem frei schwingenden Sattel dadurch erreicht, daß der Tragarm mit einem Winkelhebel und dieser mit dem Federelement derart gekoppelt ist, daß beim Senken des Sattels eine zusätzliche Beanspruchung der Feder über den Winkelhebel erfolgt. Der in vertikaler Ebene verschwenkbare, das eine Ende der Feder haltende Tragarm greift mit einem Ansatz unter den im Lagergestell vorgesehenen, das andere Ende der Feder aufnehmenden Winkelhebel, derart, daß der Winkelhebel bei einem Senken des Sattels in der die Spannung der Feder vergrößernden Richtung ausschwenkt. Die an der Brücke und dem hochstehenden Schenkel des Winkelstückes befestigte Feder ist auswechselbar und ihre Spannkraft regulierbar. Der hochstehende Schenkel des Winkelstückes besitzt eine nach außen gewölbte Form und eine schlitzartige Durchlochung. Die vorderen Enden des Satteltragrahrnens sind durch einen Quersteg od.dgl. verbunden, der beispielsweise von horizontal liegenden Schenkeln des Winkelstückes untergriffen wird. Die beiden Auslaufenden des Satteltragrähmens sind hinten durch eine der Befestigung der Spannfeder dienende Brücke verbunden.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. i den Sattel in einem Vertikallängsschnitt und Abb. z den Sattel in Draufsicht.
  • Der Sattel nach der Erfindung wird im wesentlichen gebildet aus einem Lagergestell a, einem Satteltragrahmen b, einem Sattelsitzrahmen c, einem Schwingbügel d, einem Winkelstück e, einer Spannfeder f sowie einer Gummihohldecke g.
  • Das Lagergestell besteht aus einem kastenförmigen, nach oben und hinten offenen Gehäuse mit einer der Schutzblechform des Fahrzeuges entsprechend angepaßten gewölbten Bodenplatte a1.
  • In dem Lagergestell hinten um den Bolzen 1a drehbar ist der Satteltragrahmen b, dessen rückwärtige Auslaufenden durch eine Brücke i verbunden sind. Auf den Auslaufenden des Satteltragrahmens ruht der Sattelsitzrahmen, der gemeinsam mit der Brücke e durch Mutterschrauben od. dgl. mit dem Sattelrahmen in Verbindung steht.
  • An dem Sattelrahmen, in kugelpfannenartigen Körpern bi, sind die ebenfalls kugelig ausgebildeten Auslaufenden des, Schwingbügels d gelagert.
  • Sowohl der Rahmen c als auch der nasenförmig gestaltete Vorderteil des Schwingbügels sind in die Gummihohldecke eingezogen und bilden mit dieser den eigentlichen Sattelsitz.
  • Der Schwingbügel wird durch die Gummihohldecke nach rückwärts bzw. vorn hochgezogen. Er wird dabei in seinen Bewegungen durch außenseitig beider Sattelrahmenschenkel vorgesehene, überfangartig wirkende Anschlagmittel j begrenzt.
  • An Stelle einer Gummihohldeake kann gegebenenfalls auch eine Bespannung aus Schraubenfedern oder ähnlichen elastischen Mitteln Anwendung finden.
  • Wie ersichtlich, ist der Sattelsitz demnach in seinen beiden Längsrichtungen bzw. im Gesamtauflagebereich seiner Sitzfläche nachgiebig.
  • Als Abstützfeder dient eine auf einen Bolzen k geschobene einzelne Schraubenfeder f; die einerseits mittig an der Brücke unten und andererseits an dem hochstehenden Schenkel des Winkelstückes e angreift.
  • Die Feder steht mit dem Bolzen und der Brücke i so in Verbindung, daß sie sich beim Verschwenken des hochstehenden Schenkels des Winkelstückes durch Anziehen des Bolzens spannt.
  • Das Winkelstück ist um einen Bolzen l im Lagergestell in vertikaler Ebene verschwenkbar und legt sich mit seinem horizontal liegenden Schenkel auf eines der beiden vorderen Enden des den Satteltragrahmen verbindenden Quersteges b2 auf.
  • Die Abstützfeder steht unter einer gewissen Vorspannung. Bei Belastung des Sattelsitzes erfolgt dann durch den zwischengeschalteten Winkelhebel eine zusätzliche Spannung der Abstützfeder, die je nach der Belastung des Sattelsitzes mehr oder weniger stark ist, wodurch die Spannung der Feder und gleichzeitig damit auch 1 die Hubkraft des Tragrahmenhebelarmes bedeutend vergrößert ist.
  • Die Abstützfeder f ist nicht nur leicht auswechselbar, sondern ihre Spannkraft ist im Bedarfsfalle durch einfaches Verstellen der Mutter m auch regulierbar.
  • Der hochstehende Schenkel des Winkelstückes hat eine nach außen gewölbte Form und eine schlitzartige Durchlaßöffnung mf, damit der Federbolzen k den Schwingbewegungen des Sattels unbehindert zu folgen vermag.
  • Mit dem Buchstaben ya ist eine Handhabe bezeichnet, die dem Beifahrer zum Festhalten dient. Die Wirkungsweise des Sattels gemäß der Erfindung ist kurz wie folgt: Bei Ingebrauchnahme des Sattels wirkt nicht nur die Sitzfläche elastisch, sondern es wird je nach Größe der Belastung auch die in vertikaler Ebene mitschwingende Zugfeder f durch den um den Punkt h schwingenden Satteltragrahmen gespannt, derart, daß die horizontal liegenden Schenkel des Winkelstückes in Pfeilrichtung angehoben werden und damit zwangläufig auch der hochstehende Schenkel in gleicher Pfeilrichtung verschwenkt wird, wobei die Feder f nach vorn ausgezogen und ihre Spannung zusätzlich erhöht wird.
  • Sättel nach der Erfindung sind außerordentlich einfach und übersichtlich in ihrem Aufbau und weisen erstmalig eine besonders niedrige und gedrungene Bauform auf.
  • Es erfolgt bei diesen Sattelausführungen stets ein automatischer Ausgleich der Belastung des Sattels gegenüber der Spannkraft der Feder, so daß in allen Fällen ein außerordentlich weiches bzw. bequemes Sitzen gewährleistet ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Frei schwingender Sattel mit einem entgegen Federkraft verschwenkbaren, die Satteldecke aufnehmenden Tragarm, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm mit einem Winkelhebel und dieser mit dem Federelement derart gekoppelt ist, daß beim Senken des Sattels eine zusätzliche Beanspruchung der Feder über den Winkelhebel erfolgt.
  2. 2. Sattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in vertikaler Ebene verschwenkbare, das eine Ende der Feder haltende Tragarm (b) mit einem Ansatz unter den im Lagergestell (a) vorgesehenen, das andere Ende der Feder aufnehmenden Winkelhebel (e) derazt greift, daß -der Winkelhebel bei einem Senken des Sattels in der die Spannung der Feder vergrößernden Richtung ausschwenkt.
  3. 3. Sattel nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Brücke (i) und dem hochstehenden Schenkel des Winkelstückes (e) befestigte Feder (f) auswechselbar und ihre Spannkraft regulierbar ist. q..
  4. Sattel nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hochstehende Schenkel des Winkelstückes (e) eine nach außen gewölbte Form und eine schlitzartige Durchlochung (ml) besitzt.
  5. 5. Sattel nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Enden des Satteltragrahmens (b) durch einen Quersteg (b2) od. dgl. verbunden sind, der beispielsweise von horizontal liegenden Schenkeln des Winkelstückes (e) untergriffen wird.
  6. 6. Sattel nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Auslaufenden des Satteltragrahmens hinten durch eine der Befestigung der Spannfeder (f) dienende Brücke l verbunden sind.
DEW6810A 1951-09-29 1951-09-29 Frei schwingender Sattel Expired DE921190C (de)

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DEW6810A DE921190C (de) 1951-09-29 1951-09-29 Frei schwingender Sattel

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DEW6810A DE921190C (de) 1951-09-29 1951-09-29 Frei schwingender Sattel

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DE921190C true DE921190C (de) 1954-12-09

Family

ID=7593313

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DEW6810A Expired DE921190C (de) 1951-09-29 1951-09-29 Frei schwingender Sattel

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