DE9211925U1 - Grillgerät - Google Patents

Grillgerät

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/07Roasting devices for outdoor use; Barbecues
    • A47J37/0704Roasting devices for outdoor use; Barbecues with horizontal fire box

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

Grillgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Grillgerät gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1, und insbesondere auf ein solches Grillgerät, das für Brennstoff aus Holzkohle vorgesehen ist.
Grillgeräte der gattungsgemäßen Art sind beispielsweise aus der DE-OS 33 12 041 oder der DD-PS 13 20 50 bekannt. Der wesentliche Unterschied dieser bekannten Grillgeräte gegenüber herkömmlichen Grillgeräten liegt darin, daß der die Holzkohle enthaltende Brennstoffbehälter, der die zum Grillen erforderliche Glut erzeugt, nicht unmittelbar unterhalb des Grillrosts angeordnet ist. Der Brennstoffbehälter besteht vielmehr aus einer umlaufenden Brennstoffwanne, deren Form so gewählt ist, daß der von der Brennstoffwanne eingeschlossene, unten offene Innenraum eine Flächenabmessung aufweist, die im wesentlichen der Gestalt des Grillrosts entspricht. Die umlaufende Brennstoffwanne, deren Außenwände zur ausreichenden Sauerstoffversorgung der Glut mit Luftlöchern versehen sind, umgibt infolge dieser Gestaltung gleichsam den Grillrost. Um dennoch zu erreichen, daß das auf dem Grillrost aufliegende Grillgut in ausreichendem Maße mit der Glut der Holzkohle beaufschlagt wird, ist die Oberseite der Brennstoffwanne mit einer konisch nach oben zulaufenden Abdeckhaube versehen, welche die entwickelte Hitze unmittelbar zum Grillrost hinlenkt.
Innerhalb des zentralen, unterhalb des Grillrosts befindlichen Innenraums ist bei den bekannten Grillgeräten ferner ein Auffangbehälter angeordnet, der dazu dient, das von dem zu grillenden Gut abtropfende Fett und dergleichen aufzufangen und zu sammeln. Der wesentliche Vorteil dieser bekannten Grillgeräte gegenüber herkömmlichen Grillgeräten liegt somit darin, daß abtropfendes Fett nicht auf die glühende Holzkohle gelangt, so daß im Prinzip kein lästiger
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Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81
Rauch entsteht. Derartiger Rauch hat nicht nur den Nachteil, daß die Nachbarn hierdurch belästigt werden oder ein Grillen innerhalb geschlossener Räume praktisch ausgeschlossen ist, sondern führt auch dazu, daß sich der Geschmack des gegrillten Guts hierdurch in nachteiliger Weise ändert. Darüberhinaus wurde festgestellt, daß durch das verbrannte und sich am Grillgut wiederanlagernde Fett krebserregende Stoffe gebildet werden. Schließlich besteht auch die Möglichkeit, daß das verbrennende Fett hochschlagende Flammen erzeugt, die das Grillgut unter Umständen verbrennen.
Obgleich die vorstehend geschilderten Nachteile von unmittelbar auf die Glut herabtropfendem Fett mit den bekannten Grillgeräten weitgehend vermieden werden können, ist die in der Praxis erzielbare Reduzierung der Rauchentwicklung sowie die verringerte Belastung des Grillguts nicht unter allen Umständen ausreichend.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Grillgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden, daß die Rauchentwicklung und die daraus resultierende Schadstoffbelastung des Grillguts mit möglichst geringem Aufwand weiter verringert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahme gelöst.
Untersuchungen haben gezeigt, daß bei den bekannten Grillgeräten das sich im Auffangbehälter ansammelnde Fett nach einiger Zeit dennoch zu rauchen und/oder vollständig zu verbrennen beginnt. Dieser Effekt ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß sich der Auffangbehälter infolge seiner Nähe zur umgebenden Brennstoffwanne so stark erhitzt, daß der Flammpunkt des Fetts überschritten wird. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, den Auffangbehälter unterhalb
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der Ebene der Unterseite der Brennstoffwanne anzuordnen. Hierdurch wird nämlich erreicht, daß der Auffangbehälter soweit von der Brennstoffwanne entfernt ist, daß deren Wärmeentwicklung in aller Regel nicht mehr ausreicht, den Auffangbehälter so stark zu erhitzen, daß der Flammpunkt des Fetts überschritten wird. Die Erfindung stellt somit sicher, daß das Grillgerät auch nach längerem Betrieb keinerlei Rauch entwickelt. Hierdurch wird sicher verhindert, daß das Grillgut mit Schadstoffen belastet wird oder seinen Geschmack in nachträglicher Weise ändert. Darüberhinaus besteht hierdurch die Möglichkeit, das Grillgerät gegebenenfalls auch in unmittelbarer Nähe der Nachbarschaft zu betreiben.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die genannte Anordnung des Auffangbehälters unterhalb der Ebene der Unterseite der Brennstoffwanne mit vergleichsweise wenig konstruktivem Aufwand durchzuführen ist, so daß die Herstellungskosten des Grillgeräts hierdurch kaum erhöht werden. Weiterhin hat es sich gezeigt, daß der nach unten abstehende Auffangbehälter dazu führt, daß das Grillgerät insgesamt eine sehr harmonische und gefällige Gestalt aufweist.
Um zu erreichen, daß der Auffangbehälter unter keinen Umständen soweit erhitzt wird, daß das angesammelte Fett zu verbrennen beginnt, kann daran gedacht werden, eine entsprechend große Entfernung zwischen Auffangbehälter und Brennstoffwanne vorzusehen. Jedoch ist es gemäß der im Anspruch 2 angegebenen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zusätzlich oder alternativ hierzu möglich, zwischen dem Auffangbehälter und seiner Befestigung ein schlecht wärmeleitendes Element vorzusehen, so daß sich die Temperatur des Auffangbehälters auch nach mehrstündigem Betrieb des Grillgeräts nicht in nennenswertem Maße erhöht.
M:KI1 lOlb.doc, Beschreibung Seite - 4 -
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Gemäß Anspruch 3 hat es sich als besonders vorteilhaft b2w. als konstruktiv einfache Lösung erwiesen, die Innenwände der Brennstoffwanne über die Unterseite der Brennstoffwanne hinaus zu verlängern, wobei der Auffangbehälter am unteren Rand dieser verlängerten Innenwände lösbar befestigt werden kann. Alternativ hierzu ist es jedoch gemäß Anspruch 4 möglich, an der Unterseite der Brennstoffwanne eine nach unten gerichtete umlaufende Wand zu befestigen, deren Durchmesser vorzugsweise größer als der Durchmesser des von der Brennstoffwanne eingeschlossenen Innenraums gewählt werden sollte und an deren unterem Rand der Auffangbehälter lösbar befestigt werden kann. Diese Alternative hat nämlich den Vorteil, daß die den Auffangbehälter haltende umlaufende Wand aufgrund ihrer außermittigen Anordnung nur schwer von Fettspritzern erfaßt werden kann, so daß insofern keine Reinigungsarbeiten anfallen können.
Gegebenenfalls ist es ferner möglich, den Auffangbehälter lediglich mit einem Gestänge oder dergleichen am unteren Rand der Brennstoffwanne zu befestigen; dies hat jedoch unter Umständen den Nachteil, daß herabtropfendes Fett beim Auftreffen auf den Auffangbehälter seitlich wegspritzt und so den Umgebungsbereich verschmutzt; darüber hinaus wird hierdurch u.U. das Brennvermögen des Brennstoffs aufgrund des entstehenden Innen-Luftzugs entscheidend herabgesetzt. Daher sollte bei Verwendung eines derartigen Befestigungsgestänges auf jeden Fall angestrebt werden, den oberen Rand des Auffangbehälters mit einer ausreichend hohen Blende oder dergleichen zu versehen.
Um den Auffangbehälter nach dem Grillen auf einfache Weise reinigen zu können, empfiehlt es sich gemäß Anspruch 5, die Befestigung des Auffangbehälters so zu gestalten, daß diese ein- und ausgeschoben werden kann. Alternativ hierzu ist es auch möglich, eine andere lösbare Befestigung, wie etwa einen Schnappmechanismus vorzusehen.
M:KI1 lOlb.doc. Beschreibung Seite - 5 -
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Il
Falls der Auffangbehälter gemäß Anspruch 6 darüberhinaus höhenverstellbar befestigt wird (was z.B. durch Vorsehen geeigneter Befestigungslöcher oder dergleichen geschehen kann), hat dies den Vorteil, daß hierdurch das Brennvermögen des Brennstoffs beeinflußt werden kann, was offensichtlich auf die sich ändernden Luftströme zurückzuführen kann. Demgemäß gestattet eine derartige Höhenverstellung eine gewisse Regelung der auf das Grillgut einwirkenden Tempera-
10 tür.
Zusätzlich oder alternativ hierzu kann die auf das Grillgut einwirkende Temperatur auf einfache Weise jedoch auch dadurch geregelt werden, daß der Grillrost gemäß Anspruch 7 an der Abdeckhaube der Brennstoffwanne vorzugsweise höhenverstellbar befestigt wird. Hierzu ist es gemäß Anspruch 8 beispielsweise möglich, auf der Abdeckhaube der Brennstoffwanne ein Blechteil anzuordnen, das entsprechende Ausnehmungen und/oder Vorsprünge zur Aufnahme des Grillrosts aufweist. Ein derartiges Blechteil kann gleichzeitig als Wind- und Wärmestrahlungsschutz dienen, wobei eine steckbare Befestigung dieses Blechteils angestrebt werden sollte, um jeweils eine geeignete Positionierung desselben zu ermöglichen. Auch die Reinigung und Lagerung des Grillgeräts ge-
25 staltet sich hierdurch einfacher.
Ein weiterer, sehr wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung ist gemäß Anspruch 9 darin zu sehen, daß die Brennstoffwanne und deren Abdeckhaube als ringförmige Elemente konstruiert sind, wobei der Auffangbehälter und der Grillrost entsprechende Kreisform aufweisen. Diese Geometrie des Grillgeräts führt nicht nur zu einem gefälligen Aussehen, sondern hat darüberhinaus den Vorteil, daß sich sowohl die Reinigung der Brennstoffwanne als auch die Reinigung des Auffangbehälters insofern vergleichsweise leicht gestalten, als keine unzugänglichen Ecken oder dergleichen vorhanden
M:KI1 lOlb.doc. Beschreibung Seite - 6 -
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I I'UM
sind. Im Gegensatz dazu wird in den eingangs gewürdigten Druckschriften vorgeschlagen, sowohl die Brennstoffwanne als auch die übrigen Funktionsteile des Geräts rechteckig bzw. quadratisch auszuführen, so daß entsprechend unzugängliehe und schwer zu reinigende Ecken gebildet werden.
Zur noch besseren Reinigung der Brennstoffwanne sollte die Abdeckhaube gemäß der im Anspruch 10 angegebenen Weiterbildung der Erfindung vorzugsweise als steckbar lösbares Teil ausgebildet sein. Weiterhin ist es gemäß Anspruch 11 möglich, am Boden der Brennstoffwanne zumindest teilweise eine Öffnung vorzusehen, die vorzugsweise durch Verschieben geöffnet und geschlossen werden kann. Hierdurch ist es möglich, die in der Brennstoffwanne befindliche Asche äußerst einfach und effizient zu entfernen.
Wenn gemäß der im Anspruch 12 angegebenen Weiterbildung in Abstand zum Boden der Brennstoffwanne oberhalb der Luftlöcher ein Rost zur Aufnahme des Brennstoffs vorgesehen wird, so kann erreicht werden, daß der Brennstoff über die gesamte Breite der Brennsroffwanne hinweg gleichmäßig abbrennt. Die Wärmeentwicklung ist in diesem Fall zeitlich wesentlich konstanter.
Zum Aufstellen des erfindungsgemäßen Grillgeräts können gemäß Anspruch 13 entweder eine Mehrzahl von Standfüßen vorgesehen werden, die unmittelbar am Boden der Brennstoffwanne befestigt sind, oder es ist gemäß der im Anspruch 14 angegebenen Alternative möglich, am Boden der Brennstoffwanne ein eigenes Gestell anzuordnen. Weiterhin ist es ggf. möglich, das Grillgerät in einen Tisch einzubauen.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den verbleibenden Unteransprüchen angegeben.
M:KI1 lOlb.doc. Beschreibung Seite - 7 -
Thomas Kimer
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des
erfindungsgemäßen Grillgeräts;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Grillgeräts; und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Grillgerät.
Wie aus den Figuren zu erkennen ist, weist das erfindungsgemäße Grillgerät eine Brennstoffwanne 1 für Holzkohle auf, die ringförmig ist und dadurch an ihrer kreisförmigen Innenwand Ib einen Innenraum einschließt, überhalb dem ein Grillrost 3 angeordnet ist. Die ebenfalls kreisförmige Außenwand Ic der Brennstoffwanne 1 weist eine Vielzahl von runden Öffnungen Id auf, die zur Belüftung der in der Brennstoffwanne 1 liegenden Holzkohle dienen. Die Öffnungen Id sind zweckmäßig im unteren Bereich der Außenwand Ic angeordnet.
Auf dem oberen Rand der Außenwand Ic der Brennstoffwanne 1 befindet sich eine Abdeckhaube 2, die konisch bzw. kegelförmig nach oben zuläuft und deren oberer Durchmesser in etwa dem Durchmesser der Innenwand Ib der Brennstoffwanne 1 bzw. dem Durchmesser des Grillrosts 3 entspricht. Diese Abdeckhaube 2 ist vorzugsweise so gestaltet, daß sie auf die Außenwand Ic der Brennstoffwanne 1 aufgesteckt werden kann; hierdurch ist es möglich, die Abdeckhaube 2 zum Befüllen der Brennstoffwanne 1 mit Holzkohle oder dergleichen auf einfache Weise zu entfernen.
Am oberen Rand der Abdeckhaube 2 ist ein halbkreisförmiges Blechteil 6 befestigt, das mehrere übereinanderliegende Öffnungen und/oder in Parallelanordnung hervorstehende Stäbe aufweist, mit Hilfe derer der Grillrost 3 in einer einstellbaren Höhe befestigt werden kann; hierdurch ist es
M:KI 110lb.doc, Beschreibung Seite - 8 -
Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81
möglich, die auf das Grillgut einwirkende Hitze zu regulieren.
Wie insbesondere aus der Querschnittsdarstellung der Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Innenwand Ib der Brennstoffwanne 1 über den Boden la hinaus verlängert und bildet dadurch ein nach unten hervorstehendes ringförmiges Blechteil Ib2. Am unteren Ende des Blechteils Ib2 ist mittels einer geeigneten Befestigungsvorrichtung ein Auffangbehälter 5 befestigt. Dieser Auffangbehälter 5 dient zum Sammeln des von oben herabtropfenden Fetts des Grillguts. Um eine möglichst einfache Säuberung des Auffangbehälters 5 zu gewährleisten, ist die Befestigungsvorrichtung so gestaltet, daß der Auffangbehälter 5 durch Verschieben montiert und demontiert werden kann.
Am Boden la der Brennstoffwanne 1 sind mehrere, nämlich beispielsweise vier Standfüße 7 befestigt. Um das Grillgerät leichter transportieren zu können, empfiehlt es sich, die Standfüße 7 gegebenenfalls mittels einer Schraubvorrichtung am Boden la zu befestigen. Alternativ ist es auch möglich, ein separates Gestell vorzusehen, dessen Durchmesser in etwa dem Durchmesser des Bodens la entspricht, so daß die eigentliche Grillkonstruktion auf dieses Gestell aufgesetzt werden kann. Am Boden der Brennstoffwanne 1 ist ferner eine Öffnung 8 (siehe Draufsicht der Fig.3) ausgebildet, die mittels eines verschiebbaren Blechteils geöffnet und geschlossen werden kann. Hierdurch ist es möglich, die in der Brennstoffwanne befindliche Asche äußerst ein-
30 fach und effizient zu entfernen.
Nachfolgend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Grillgeräts näher beschrieben. Nach dem Aufstellen des Grillgeräts an einem geeigneten Ort wird zunächst die Abdeckhaube 2 entfernt, so daß die Brennstoffwanne 1 gleichmäßig in geeigneter Höhe mit Holzkohle befüllt werden kann.
M:KI1 lOlb.doc, Beschreibung Seite - 9 -
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Daraufhin wird die Abdeckhaube 2 wieder auf die Brennstoffwanne 1 aufgesteckt und das Blechteil 6 wird an der Oberseite der Abdeckhaube 2 befestigt. Nachdem die Holzkohle beispielsweise unter Zuhilfenahme von Grillanzündmitteln, Spiritus oder dergleichen angezündet worden ist, wird der Grillrost 3 an den Halterungen des Blechteils 6 befestigt. Nach genügender Hitzeentwicklung der Holzkohle kann mit dem Grillen begonnen werden.
Obgleich die Holzkohle infolge der erf.indungsgemäßen Anordnung der Brennstoffwanne nicht unterhalb sondern seitlich des auf dem Grillrost 3 befindlichen Grillguts brennt, wird durch die konische Gestalt der Abdeckhaube 2 erreicht, daß die entwickelte Wärme in ausreichendem Maße auf das Grillgut einwirkt. Gleichzeitig wird durch diese Anordnung verhindert, daß das vom Grillgut abtropfende Fett in die Glut der Holzkohle gelangt. Dieses Fett tropft vielmehr auf den Auffangbehälter 5 und kann daher nicht verbrennen. Dadurch, daß der Auffangbehälter 5 in ziemlicher Entfernung unterhalb des Bodens la der Brennstoff wanne 1 angeordnet ist, wird erreicht, daß sich der Auffangbehälter 5 nicht so stark erwärmt, daß das in ihm befindliche Fett gleichwohl zur Rauchentwicklung neigt. Somit wird mit dem erfindungsgemäßen Grillgerät jegliche unangenehme Rauchentwicklung sicher verhindert, was sich insbesondere auf die Reduzierung gesundheitsschädlicher Bestandteile im Grillgut positiv auswirkt.
Um die Temperatur des Auffangbehälters 5 gegebenenfalls weiter herabzusetzen, empfiehlt es sich, zwischen dem Auffangbehälter 5 und seiner Befestigung an der Wand Ib2 ein schlecht wärmeleitendes Element, wie beispielsweise ein Keramikteil oder dergleichen, anzuordnen.
Folgende Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform des Grillgeräts sind u.a. sinnvoll:
M:KI1 lOlb.doc, Beschreibung Seite - 10 -
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Anstelle die Innenwände der Brennstoffwanne 1 über die Unterseite der Brennstoffwanne 1 hinaus zu verlängern, ist es möglich, an der Unterseite der Brennstoffwanne 1 eine nach unten gerichtete umlaufende Wand zu befestigen, deren Durchmesser vorzugsweise größer als der Durchmesser des von der Brennstoffwanne eingeschlossenen Innenraums ist. Hierdurch wird eine Verschmutzung der betreffenden Wand vermieden.
Der Auffangbehälter 5 kann ggf. höhenverstellbar befestigt werden, um hierdurch den Luftzug und damit die Temperatur zu beinflussen.
Im Bereich bzw. im Inneren der Abdeckhaube 2, vorzugsweise etwa in mittiger Anordnung, kann ggf. ein Backblech zum Backen von Teigwaren, wie Pizzas oder dergleichen, vorgesehen werden. Hierdurch werden die Einsatzmöglichkeiten des Grillgeräts wesentlich erweitert.
Schließlich ist es auch möglich, in Abstand zum Boden der Brennstoffwanne 1 oberhalb der Luftlöcher Id einen Rost zur Aufnahme des Brennstoffs vorzusehen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer gleichmäßigeren Belüftung und eines
25 entsprechend gleichmäßigeren Abbrands.
Bezüglich noch weiterer, nicht näher erläuterter Vorteile der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen.

Claims (17)

M:KI1 lOla.doc. Patentansprüche Seite - 1 - Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81 SCHUTZANSPRÜCHE:
1. Grillgerät, insbesondere für Brennstoff aus Holzkohle, bei dem der Brennstoffbehälter aus einer umlaufenden, an ihren Außenwänden mit Luftlöchern versehenen Brennstoffwanne (1) gebildet ist, die einen durch ihre Innenwände gebildeten Innenraum einschließt, an dessen Unterseite ein Auffangbehälter (5) angeordnet ist und dessen Flächenabmessung im wesentlichen der Außenkontur eines Grillrosts (3) entspricht, der am oberen Ende einer konisch nach oben zulaufenden Abdeckhaube (2) der Brennstoffwanne (1) sitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auffangbehälter (5) unterhalb der Ebene des Bodens der Brennstoffwanne (l) angeordnet ist.
2. Grillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auffangbehälter (5) und seiner Befestigung ein schlecht wärmeleitendes Element vorgesehen ist.
3. Grillgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net , daß die Innenwände der Brennstoffwanne (l) über die Unterseite der Brennstoffwanne (l) hinaus verlängert sind, wobei der Auffangbehälter (5) am unteren Rand derselben
25 lösbar befestigbar ist.
4. Grillgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net , daß an der Unterseite der Brennstoffwanne (l) eine nach unten gerichtete umlaufende Wand befestigt ist, deren Durchmesser vorzugsweise größer als der Durchmesser des von der Brennstoffwanne (l) eingeschlossenen Innenraums ist und an deren unterem Rand der Auffangbehälter (5) lösbar befestigbar ist.
5. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (5) ein- und ausschiebbar ist.
M:KI 1101 a.doc. Patentansprüche Seite - 2 -
Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81
6. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (5) höhenverstellbar ist.
7. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grillrost (3) an der Abdeckhaube
(2) der Brennstoffwanne (l) höhenverstellbar befestigt ist.
8. Grillgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur höhenverstellbaren Befestigung des Grillrosts (3) ein auf der Abdeckhaube (2) der Brennstoffwanne (1) vorzugsweise steckbar befestigtes Blechteil (6) dient, das gleichzeitig als Wind- und Wärmestrahlungsschutz vorgesehen ist.
9. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoff wanne (l) und deren Abdeckhaube (2) ringförmig sind und daß der Auffangbehälter
(5) und der Grillrost (3) kreisförmig sind.
20
10. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (2) an der Brennstoffwanne (l) vorzugsweise steckbar lösbar befestigbar ist.
11. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Brennstoff wanne (i) zumindest teilweise mit einer Öffnung versehen ist, die vorzugsweise durch Verschieben geöffnet und geschlossen werden kann.
12. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstand zum Boden der Brennstoffwanne (1) oberhalb der Luftlöcher (Id) ein Rost zur Aufnahme des Brennstoffs vorgesehen ist.
M:KI1101a.doc, Patentansprüche Seite - 3 -
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13. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Brennstoffwanne (1) eine Mehrzahl von Standfüßen (7) befestigt sind.
14. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Brennstoffwanne (l) an einem Gestell befestigt ist.
15. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekenn- zeichnet durch ein fächerartiges Element, vorzugsweise in Form eines Blechteils, mittels dem eine wählbar große Fläche des Grillrosts (3) abdeckbar ist.
16. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekenn- zeichnet durch ein im Bereich der Abdeckhaube (2) vorgesehenes Backblech zum Backen von Teigwaren, wie Pizzas oder dergleichen.
17. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß seine wesentlichen Elemente aus Blechteilen, ggf. Nirosta-Blechteilen oder lackierten oder emaillierten Blechteilen, bestehen.
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