DE9211925U1 - Grillgerät - Google Patents
GrillgerätInfo
- Publication number
- DE9211925U1 DE9211925U1 DE9211925U DE9211925U DE9211925U1 DE 9211925 U1 DE9211925 U1 DE 9211925U1 DE 9211925 U DE9211925 U DE 9211925U DE 9211925 U DE9211925 U DE 9211925U DE 9211925 U1 DE9211925 U1 DE 9211925U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuel
- grill
- collecting container
- pan
- fuel pan
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 72
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 14
- 239000003610 charcoal Substances 0.000 claims description 13
- 235000015927 pasta Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000013550 pizza Nutrition 0.000 claims description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 2
- 235000021168 barbecue Nutrition 0.000 claims 7
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 16
- 101150006573 PAN1 gene Proteins 0.000 description 13
- 238000011161 development Methods 0.000 description 8
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 8
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 8
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 5
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000000711 cancerogenic effect Effects 0.000 description 1
- 231100000315 carcinogenic Toxicity 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000003344 environmental pollutant Substances 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 231100000719 pollutant Toxicity 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
- A47J37/06—Roasters; Grills; Sandwich grills
- A47J37/07—Roasting devices for outdoor use; Barbecues
- A47J37/0704—Roasting devices for outdoor use; Barbecues with horizontal fire box
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
Grillgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Grillgerät gemäß dem
Oberbegriff des Schutzanspruchs 1, und insbesondere auf ein solches Grillgerät, das für Brennstoff aus Holzkohle vorgesehen
ist.
Grillgeräte der gattungsgemäßen Art sind beispielsweise aus der DE-OS 33 12 041 oder der DD-PS 13 20 50 bekannt. Der
wesentliche Unterschied dieser bekannten Grillgeräte gegenüber herkömmlichen Grillgeräten liegt darin, daß der die
Holzkohle enthaltende Brennstoffbehälter, der die zum Grillen
erforderliche Glut erzeugt, nicht unmittelbar unterhalb des Grillrosts angeordnet ist. Der Brennstoffbehälter besteht
vielmehr aus einer umlaufenden Brennstoffwanne, deren
Form so gewählt ist, daß der von der Brennstoffwanne eingeschlossene,
unten offene Innenraum eine Flächenabmessung aufweist, die im wesentlichen der Gestalt des Grillrosts
entspricht. Die umlaufende Brennstoffwanne, deren Außenwände zur ausreichenden Sauerstoffversorgung der Glut mit
Luftlöchern versehen sind, umgibt infolge dieser Gestaltung gleichsam den Grillrost. Um dennoch zu erreichen, daß das
auf dem Grillrost aufliegende Grillgut in ausreichendem Maße mit der Glut der Holzkohle beaufschlagt wird, ist die
Oberseite der Brennstoffwanne mit einer konisch nach oben zulaufenden Abdeckhaube versehen, welche die entwickelte
Hitze unmittelbar zum Grillrost hinlenkt.
Innerhalb des zentralen, unterhalb des Grillrosts befindlichen Innenraums ist bei den bekannten Grillgeräten ferner
ein Auffangbehälter angeordnet, der dazu dient, das von dem zu grillenden Gut abtropfende Fett und dergleichen aufzufangen
und zu sammeln. Der wesentliche Vorteil dieser bekannten Grillgeräte gegenüber herkömmlichen Grillgeräten
liegt somit darin, daß abtropfendes Fett nicht auf die glühende Holzkohle gelangt, so daß im Prinzip kein lästiger
M:KI 110lb.doc. Beschreibung Seite - 2 -
Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81
Rauch entsteht. Derartiger Rauch hat nicht nur den Nachteil, daß die Nachbarn hierdurch belästigt werden oder ein
Grillen innerhalb geschlossener Räume praktisch ausgeschlossen ist, sondern führt auch dazu, daß sich der Geschmack
des gegrillten Guts hierdurch in nachteiliger Weise ändert. Darüberhinaus wurde festgestellt, daß durch das
verbrannte und sich am Grillgut wiederanlagernde Fett krebserregende Stoffe gebildet werden. Schließlich besteht
auch die Möglichkeit, daß das verbrennende Fett hochschlagende Flammen erzeugt, die das Grillgut unter Umständen
verbrennen.
Obgleich die vorstehend geschilderten Nachteile von unmittelbar auf die Glut herabtropfendem Fett mit den bekannten
Grillgeräten weitgehend vermieden werden können, ist die in der Praxis erzielbare Reduzierung der Rauchentwicklung sowie
die verringerte Belastung des Grillguts nicht unter allen Umständen ausreichend.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Grillgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden,
daß die Rauchentwicklung und die daraus resultierende Schadstoffbelastung des Grillguts mit möglichst geringem
Aufwand weiter verringert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit der im Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahme gelöst.
Untersuchungen haben gezeigt, daß bei den bekannten Grillgeräten
das sich im Auffangbehälter ansammelnde Fett nach einiger Zeit dennoch zu rauchen und/oder vollständig zu
verbrennen beginnt. Dieser Effekt ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß sich der Auffangbehälter infolge seiner
Nähe zur umgebenden Brennstoffwanne so stark erhitzt, daß
der Flammpunkt des Fetts überschritten wird. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, den Auffangbehälter unterhalb
M:KI110 lb.doc. Beschreibung Seite - 3 -
Thomas Kirner
Barlowstr. 15. 8000 München 81
der Ebene der Unterseite der Brennstoffwanne anzuordnen.
Hierdurch wird nämlich erreicht, daß der Auffangbehälter soweit von der Brennstoffwanne entfernt ist, daß deren Wärmeentwicklung
in aller Regel nicht mehr ausreicht, den Auffangbehälter so stark zu erhitzen, daß der Flammpunkt des
Fetts überschritten wird. Die Erfindung stellt somit sicher, daß das Grillgerät auch nach längerem Betrieb keinerlei
Rauch entwickelt. Hierdurch wird sicher verhindert, daß das Grillgut mit Schadstoffen belastet wird oder seinen Geschmack
in nachträglicher Weise ändert. Darüberhinaus besteht hierdurch die Möglichkeit, das Grillgerät gegebenenfalls
auch in unmittelbarer Nähe der Nachbarschaft zu betreiben.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die genannte Anordnung des Auffangbehälters unterhalb der Ebene
der Unterseite der Brennstoffwanne mit vergleichsweise wenig konstruktivem Aufwand durchzuführen ist, so daß die
Herstellungskosten des Grillgeräts hierdurch kaum erhöht werden. Weiterhin hat es sich gezeigt, daß der nach unten
abstehende Auffangbehälter dazu führt, daß das Grillgerät insgesamt eine sehr harmonische und gefällige Gestalt aufweist.
Um zu erreichen, daß der Auffangbehälter unter keinen Umständen
soweit erhitzt wird, daß das angesammelte Fett zu verbrennen beginnt, kann daran gedacht werden, eine entsprechend
große Entfernung zwischen Auffangbehälter und Brennstoffwanne vorzusehen. Jedoch ist es gemäß der im Anspruch
2 angegebenen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zusätzlich oder alternativ hierzu möglich, zwischen
dem Auffangbehälter und seiner Befestigung ein schlecht wärmeleitendes Element vorzusehen, so daß sich die Temperatur
des Auffangbehälters auch nach mehrstündigem Betrieb des Grillgeräts nicht in nennenswertem Maße erhöht.
M:KI1 lOlb.doc, Beschreibung Seite - 4 -
Thomas Kirner Barlowstr. 15, 8000 München 81
Gemäß Anspruch 3 hat es sich als besonders vorteilhaft b2w.
als konstruktiv einfache Lösung erwiesen, die Innenwände der Brennstoffwanne über die Unterseite der Brennstoffwanne
hinaus zu verlängern, wobei der Auffangbehälter am unteren
Rand dieser verlängerten Innenwände lösbar befestigt werden kann. Alternativ hierzu ist es jedoch gemäß Anspruch 4
möglich, an der Unterseite der Brennstoffwanne eine nach unten gerichtete umlaufende Wand zu befestigen, deren
Durchmesser vorzugsweise größer als der Durchmesser des von der Brennstoffwanne eingeschlossenen Innenraums gewählt
werden sollte und an deren unterem Rand der Auffangbehälter lösbar befestigt werden kann. Diese Alternative hat nämlich
den Vorteil, daß die den Auffangbehälter haltende umlaufende Wand aufgrund ihrer außermittigen Anordnung nur
schwer von Fettspritzern erfaßt werden kann, so daß insofern keine Reinigungsarbeiten anfallen können.
Gegebenenfalls ist es ferner möglich, den Auffangbehälter
lediglich mit einem Gestänge oder dergleichen am unteren Rand der Brennstoffwanne zu befestigen; dies hat jedoch
unter Umständen den Nachteil, daß herabtropfendes Fett beim Auftreffen auf den Auffangbehälter seitlich wegspritzt und
so den Umgebungsbereich verschmutzt; darüber hinaus wird hierdurch u.U. das Brennvermögen des Brennstoffs aufgrund
des entstehenden Innen-Luftzugs entscheidend herabgesetzt. Daher sollte bei Verwendung eines derartigen Befestigungsgestänges auf jeden Fall angestrebt werden, den oberen Rand
des Auffangbehälters mit einer ausreichend hohen Blende
oder dergleichen zu versehen.
Um den Auffangbehälter nach dem Grillen auf einfache Weise reinigen zu können, empfiehlt es sich gemäß Anspruch 5, die
Befestigung des Auffangbehälters so zu gestalten, daß diese ein- und ausgeschoben werden kann. Alternativ hierzu ist es
auch möglich, eine andere lösbare Befestigung, wie etwa einen Schnappmechanismus vorzusehen.
M:KI1 lOlb.doc. Beschreibung Seite - 5 -
Thomas Kirner Barlowstr. 15, 8000 München 81
Il
Falls der Auffangbehälter gemäß Anspruch 6 darüberhinaus
höhenverstellbar befestigt wird (was z.B. durch Vorsehen geeigneter Befestigungslöcher oder dergleichen geschehen
kann), hat dies den Vorteil, daß hierdurch das Brennvermögen des Brennstoffs beeinflußt werden kann, was offensichtlich
auf die sich ändernden Luftströme zurückzuführen kann. Demgemäß gestattet eine derartige Höhenverstellung eine
gewisse Regelung der auf das Grillgut einwirkenden Tempera-
10 tür.
Zusätzlich oder alternativ hierzu kann die auf das Grillgut einwirkende Temperatur auf einfache Weise jedoch auch
dadurch geregelt werden, daß der Grillrost gemäß Anspruch 7 an der Abdeckhaube der Brennstoffwanne vorzugsweise höhenverstellbar
befestigt wird. Hierzu ist es gemäß Anspruch 8 beispielsweise möglich, auf der Abdeckhaube der Brennstoffwanne
ein Blechteil anzuordnen, das entsprechende Ausnehmungen und/oder Vorsprünge zur Aufnahme des Grillrosts aufweist.
Ein derartiges Blechteil kann gleichzeitig als Wind- und Wärmestrahlungsschutz dienen, wobei eine steckbare
Befestigung dieses Blechteils angestrebt werden sollte, um jeweils eine geeignete Positionierung desselben zu ermöglichen.
Auch die Reinigung und Lagerung des Grillgeräts ge-
25 staltet sich hierdurch einfacher.
Ein weiterer, sehr wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung ist gemäß Anspruch 9 darin zu sehen, daß die Brennstoffwanne
und deren Abdeckhaube als ringförmige Elemente konstruiert sind, wobei der Auffangbehälter und der Grillrost
entsprechende Kreisform aufweisen. Diese Geometrie des Grillgeräts führt nicht nur zu einem gefälligen Aussehen,
sondern hat darüberhinaus den Vorteil, daß sich sowohl die Reinigung der Brennstoffwanne als auch die Reinigung des
Auffangbehälters insofern vergleichsweise leicht gestalten, als keine unzugänglichen Ecken oder dergleichen vorhanden
M:KI1 lOlb.doc. Beschreibung Seite - 6 -
Thomas Kirner
Barlowstr. 15, 8000 München 81
I I'UM
sind. Im Gegensatz dazu wird in den eingangs gewürdigten
Druckschriften vorgeschlagen, sowohl die Brennstoffwanne
als auch die übrigen Funktionsteile des Geräts rechteckig bzw. quadratisch auszuführen, so daß entsprechend unzugängliehe
und schwer zu reinigende Ecken gebildet werden.
Zur noch besseren Reinigung der Brennstoffwanne sollte die Abdeckhaube gemäß der im Anspruch 10 angegebenen Weiterbildung
der Erfindung vorzugsweise als steckbar lösbares Teil ausgebildet sein. Weiterhin ist es gemäß Anspruch 11 möglich,
am Boden der Brennstoffwanne zumindest teilweise eine
Öffnung vorzusehen, die vorzugsweise durch Verschieben geöffnet und geschlossen werden kann. Hierdurch ist es möglich,
die in der Brennstoffwanne befindliche Asche äußerst einfach und effizient zu entfernen.
Wenn gemäß der im Anspruch 12 angegebenen Weiterbildung in Abstand zum Boden der Brennstoffwanne oberhalb der Luftlöcher
ein Rost zur Aufnahme des Brennstoffs vorgesehen wird, so kann erreicht werden, daß der Brennstoff über die gesamte
Breite der Brennsroffwanne hinweg gleichmäßig abbrennt. Die Wärmeentwicklung ist in diesem Fall zeitlich
wesentlich konstanter.
Zum Aufstellen des erfindungsgemäßen Grillgeräts können
gemäß Anspruch 13 entweder eine Mehrzahl von Standfüßen vorgesehen werden, die unmittelbar am Boden der Brennstoffwanne
befestigt sind, oder es ist gemäß der im Anspruch 14 angegebenen Alternative möglich, am Boden der Brennstoffwanne
ein eigenes Gestell anzuordnen. Weiterhin ist es ggf. möglich, das Grillgerät in einen Tisch einzubauen.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den verbleibenden Unteransprüchen angegeben.
M:KI1 lOlb.doc. Beschreibung Seite - 7 -
Thomas Kimer
Barlowstr. 15. 8000 München 81
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des
erfindungsgemäßen Grillgeräts;
erfindungsgemäßen Grillgeräts;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Grillgeräts; und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Grillgerät.
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Grillgerät.
Wie aus den Figuren zu erkennen ist, weist das erfindungsgemäße Grillgerät eine Brennstoffwanne 1 für Holzkohle auf,
die ringförmig ist und dadurch an ihrer kreisförmigen Innenwand Ib einen Innenraum einschließt, überhalb dem ein
Grillrost 3 angeordnet ist. Die ebenfalls kreisförmige Außenwand Ic der Brennstoffwanne 1 weist eine Vielzahl von
runden Öffnungen Id auf, die zur Belüftung der in der Brennstoffwanne 1 liegenden Holzkohle dienen. Die Öffnungen
Id sind zweckmäßig im unteren Bereich der Außenwand Ic angeordnet.
Auf dem oberen Rand der Außenwand Ic der Brennstoffwanne 1
befindet sich eine Abdeckhaube 2, die konisch bzw. kegelförmig nach oben zuläuft und deren oberer Durchmesser in
etwa dem Durchmesser der Innenwand Ib der Brennstoffwanne 1
bzw. dem Durchmesser des Grillrosts 3 entspricht. Diese Abdeckhaube 2 ist vorzugsweise so gestaltet, daß sie auf die
Außenwand Ic der Brennstoffwanne 1 aufgesteckt werden kann;
hierdurch ist es möglich, die Abdeckhaube 2 zum Befüllen der Brennstoffwanne 1 mit Holzkohle oder dergleichen auf
einfache Weise zu entfernen.
Am oberen Rand der Abdeckhaube 2 ist ein halbkreisförmiges Blechteil 6 befestigt, das mehrere übereinanderliegende
Öffnungen und/oder in Parallelanordnung hervorstehende Stäbe aufweist, mit Hilfe derer der Grillrost 3 in einer
einstellbaren Höhe befestigt werden kann; hierdurch ist es
M:KI 110lb.doc, Beschreibung Seite - 8 -
Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81
möglich, die auf das Grillgut einwirkende Hitze zu regulieren.
Wie insbesondere aus der Querschnittsdarstellung der Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Innenwand Ib der Brennstoffwanne 1
über den Boden la hinaus verlängert und bildet dadurch ein nach unten hervorstehendes ringförmiges Blechteil Ib2. Am
unteren Ende des Blechteils Ib2 ist mittels einer geeigneten
Befestigungsvorrichtung ein Auffangbehälter 5 befestigt. Dieser Auffangbehälter 5 dient zum Sammeln des von
oben herabtropfenden Fetts des Grillguts. Um eine möglichst einfache Säuberung des Auffangbehälters 5 zu gewährleisten,
ist die Befestigungsvorrichtung so gestaltet, daß der Auffangbehälter
5 durch Verschieben montiert und demontiert werden kann.
Am Boden la der Brennstoffwanne 1 sind mehrere, nämlich
beispielsweise vier Standfüße 7 befestigt. Um das Grillgerät leichter transportieren zu können, empfiehlt es sich,
die Standfüße 7 gegebenenfalls mittels einer Schraubvorrichtung am Boden la zu befestigen. Alternativ ist es auch
möglich, ein separates Gestell vorzusehen, dessen Durchmesser in etwa dem Durchmesser des Bodens la entspricht, so
daß die eigentliche Grillkonstruktion auf dieses Gestell aufgesetzt werden kann. Am Boden der Brennstoffwanne 1 ist
ferner eine Öffnung 8 (siehe Draufsicht der Fig.3) ausgebildet, die mittels eines verschiebbaren Blechteils geöffnet
und geschlossen werden kann. Hierdurch ist es möglich, die in der Brennstoffwanne befindliche Asche äußerst ein-
30 fach und effizient zu entfernen.
Nachfolgend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen
Grillgeräts näher beschrieben. Nach dem Aufstellen des Grillgeräts an einem geeigneten Ort wird zunächst die Abdeckhaube
2 entfernt, so daß die Brennstoffwanne 1 gleichmäßig in geeigneter Höhe mit Holzkohle befüllt werden kann.
M:KI1 lOlb.doc, Beschreibung Seite - 9 -
Thomas Kirner
Barlovvstr. 15. 8000 München 81
Daraufhin wird die Abdeckhaube 2 wieder auf die Brennstoffwanne 1 aufgesteckt und das Blechteil 6 wird an der Oberseite
der Abdeckhaube 2 befestigt. Nachdem die Holzkohle beispielsweise unter Zuhilfenahme von Grillanzündmitteln,
Spiritus oder dergleichen angezündet worden ist, wird der Grillrost 3 an den Halterungen des Blechteils 6 befestigt.
Nach genügender Hitzeentwicklung der Holzkohle kann mit dem Grillen begonnen werden.
Obgleich die Holzkohle infolge der erf.indungsgemäßen Anordnung der Brennstoffwanne nicht unterhalb sondern seitlich
des auf dem Grillrost 3 befindlichen Grillguts brennt, wird durch die konische Gestalt der Abdeckhaube 2 erreicht, daß
die entwickelte Wärme in ausreichendem Maße auf das Grillgut einwirkt. Gleichzeitig wird durch diese Anordnung verhindert,
daß das vom Grillgut abtropfende Fett in die Glut der Holzkohle gelangt. Dieses Fett tropft vielmehr auf den
Auffangbehälter 5 und kann daher nicht verbrennen. Dadurch, daß der Auffangbehälter 5 in ziemlicher Entfernung unterhalb
des Bodens la der Brennstoff wanne 1 angeordnet ist, wird erreicht, daß sich der Auffangbehälter 5 nicht so
stark erwärmt, daß das in ihm befindliche Fett gleichwohl zur Rauchentwicklung neigt. Somit wird mit dem erfindungsgemäßen
Grillgerät jegliche unangenehme Rauchentwicklung sicher verhindert, was sich insbesondere auf die Reduzierung
gesundheitsschädlicher Bestandteile im Grillgut positiv auswirkt.
Um die Temperatur des Auffangbehälters 5 gegebenenfalls weiter herabzusetzen, empfiehlt es sich, zwischen dem Auffangbehälter
5 und seiner Befestigung an der Wand Ib2 ein schlecht wärmeleitendes Element, wie beispielsweise ein Keramikteil
oder dergleichen, anzuordnen.
Folgende Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform des Grillgeräts sind u.a. sinnvoll:
M:KI1 lOlb.doc, Beschreibung Seite - 10 -
Thomas Kimer
Barlowstr. 15. 8000 München 81
Anstelle die Innenwände der Brennstoffwanne 1 über die
Unterseite der Brennstoffwanne 1 hinaus zu verlängern, ist
es möglich, an der Unterseite der Brennstoffwanne 1 eine
nach unten gerichtete umlaufende Wand zu befestigen, deren Durchmesser vorzugsweise größer als der Durchmesser des von
der Brennstoffwanne eingeschlossenen Innenraums ist. Hierdurch
wird eine Verschmutzung der betreffenden Wand vermieden.
Der Auffangbehälter 5 kann ggf. höhenverstellbar befestigt
werden, um hierdurch den Luftzug und damit die Temperatur zu beinflussen.
Im Bereich bzw. im Inneren der Abdeckhaube 2, vorzugsweise etwa in mittiger Anordnung, kann ggf. ein Backblech zum
Backen von Teigwaren, wie Pizzas oder dergleichen, vorgesehen werden. Hierdurch werden die Einsatzmöglichkeiten des
Grillgeräts wesentlich erweitert.
Schließlich ist es auch möglich, in Abstand zum Boden der Brennstoffwanne 1 oberhalb der Luftlöcher Id einen Rost zur
Aufnahme des Brennstoffs vorzusehen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer gleichmäßigeren Belüftung und eines
25 entsprechend gleichmäßigeren Abbrands.
Bezüglich noch weiterer, nicht näher erläuterter Vorteile der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen.
Claims (17)
1. Grillgerät, insbesondere für Brennstoff aus Holzkohle, bei dem der Brennstoffbehälter aus einer umlaufenden, an
ihren Außenwänden mit Luftlöchern versehenen Brennstoffwanne (1) gebildet ist, die einen durch ihre Innenwände gebildeten
Innenraum einschließt, an dessen Unterseite ein Auffangbehälter (5) angeordnet ist und dessen Flächenabmessung
im wesentlichen der Außenkontur eines Grillrosts (3) entspricht, der am oberen Ende einer konisch nach oben zulaufenden
Abdeckhaube (2) der Brennstoffwanne (1) sitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auffangbehälter (5) unterhalb der Ebene des Bodens der Brennstoffwanne (l) angeordnet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß
der Auffangbehälter (5) unterhalb der Ebene des Bodens der Brennstoffwanne (l) angeordnet ist.
2. Grillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Auffangbehälter (5) und seiner Befestigung ein schlecht wärmeleitendes Element vorgesehen ist.
3. Grillgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net , daß die Innenwände der Brennstoffwanne (l) über die
Unterseite der Brennstoffwanne (l) hinaus verlängert sind,
wobei der Auffangbehälter (5) am unteren Rand derselben
25 lösbar befestigbar ist.
4. Grillgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net , daß an der Unterseite der Brennstoffwanne (l) eine
nach unten gerichtete umlaufende Wand befestigt ist, deren Durchmesser vorzugsweise größer als der Durchmesser des von
der Brennstoffwanne (l) eingeschlossenen Innenraums ist und
an deren unterem Rand der Auffangbehälter (5) lösbar befestigbar ist.
5. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (5) ein- und ausschiebbar
ist.
M:KI 1101 a.doc. Patentansprüche Seite - 2 -
Thomas Kimer Barlowstr. 15, 8000 München 81
6. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (5) höhenverstellbar
ist.
7. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grillrost (3) an der Abdeckhaube
(2) der Brennstoffwanne (l) höhenverstellbar befestigt ist.
8. Grillgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur höhenverstellbaren Befestigung des Grillrosts (3) ein
auf der Abdeckhaube (2) der Brennstoffwanne (1) vorzugsweise steckbar befestigtes Blechteil (6) dient, das gleichzeitig
als Wind- und Wärmestrahlungsschutz vorgesehen ist.
9. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoff wanne (l) und deren Abdeckhaube
(2) ringförmig sind und daß der Auffangbehälter
(5) und der Grillrost (3) kreisförmig sind.
20
20
10. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (2) an der Brennstoffwanne
(l) vorzugsweise steckbar lösbar befestigbar ist.
11. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Brennstoff wanne (i) zumindest
teilweise mit einer Öffnung versehen ist, die vorzugsweise durch Verschieben geöffnet und geschlossen werden
kann.
12. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstand zum Boden der Brennstoffwanne
(1) oberhalb der Luftlöcher (Id) ein Rost zur Aufnahme
des Brennstoffs vorgesehen ist.
M:KI1101a.doc, Patentansprüche Seite - 3 -
Thomas Kirner
Barlowstr. 15, 8000 München 81
13. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Brennstoffwanne (1) eine
Mehrzahl von Standfüßen (7) befestigt sind.
14. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden der Brennstoffwanne (l) an
einem Gestell befestigt ist.
15. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekenn- zeichnet durch ein fächerartiges Element, vorzugsweise in
Form eines Blechteils, mittels dem eine wählbar große Fläche des Grillrosts (3) abdeckbar ist.
16. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekenn- zeichnet durch ein im Bereich der Abdeckhaube (2) vorgesehenes
Backblech zum Backen von Teigwaren, wie Pizzas oder dergleichen.
17. Grillgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß seine wesentlichen Elemente aus Blechteilen,
ggf. Nirosta-Blechteilen oder lackierten oder emaillierten Blechteilen, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9211925U DE9211925U1 (de) | 1992-09-04 | 1992-09-04 | Grillgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9211925U DE9211925U1 (de) | 1992-09-04 | 1992-09-04 | Grillgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9211925U1 true DE9211925U1 (de) | 1992-11-26 |
Family
ID=6883415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9211925U Expired - Lifetime DE9211925U1 (de) | 1992-09-04 | 1992-09-04 | Grillgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9211925U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9411524U1 (de) * | 1994-07-15 | 1994-10-13 | Hörber, G., Dr.-Ing., 13467 Berlin | Grillgerät |
| DE19515080A1 (de) * | 1995-04-28 | 1996-10-31 | Buetow Klaus Dieter | Grillgerät |
| DE102025001386B3 (de) * | 2025-04-25 | 2026-02-19 | Stefan Neumair | Grill-Ofen-Kombination |
-
1992
- 1992-09-04 DE DE9211925U patent/DE9211925U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9411524U1 (de) * | 1994-07-15 | 1994-10-13 | Hörber, G., Dr.-Ing., 13467 Berlin | Grillgerät |
| EP0692213A1 (de) * | 1994-07-15 | 1996-01-17 | Recep Kelahmetoglu | Grillgerät |
| DE19515080A1 (de) * | 1995-04-28 | 1996-10-31 | Buetow Klaus Dieter | Grillgerät |
| DE19515080C2 (de) * | 1995-04-28 | 1998-01-15 | Buetow Klaus Dieter | Grillgerät insbesondere mit Holzkohlefeuerung |
| US5722388A (en) * | 1995-04-28 | 1998-03-03 | Butow; Klaus-Dieter | Grill-unit used mainly with charcoal burning |
| DE102025001386B3 (de) * | 2025-04-25 | 2026-02-19 | Stefan Neumair | Grill-Ofen-Kombination |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69122891T2 (de) | Zusammenbau eines aschesammlers für bratrost | |
| DE3026169A1 (de) | Gartenholzkohlengrill | |
| DE3687350T2 (de) | Tragbares gas-grillgeraet. | |
| DE19515080C2 (de) | Grillgerät insbesondere mit Holzkohlefeuerung | |
| DE2916090A1 (de) | Freiluft-barbecue-grill | |
| DE3621100C2 (de) | ||
| DE9211925U1 (de) | Grillgerät | |
| DE3138171A1 (de) | Holzkohle-grillgeraet | |
| DE202005016038U1 (de) | Feuerschale | |
| DE9411524U1 (de) | Grillgerät | |
| DE102017106982A1 (de) | Grillgerät | |
| EP1332703B1 (de) | Kohlegrill | |
| DE69400998T2 (de) | Gerät zum Braten von Tieren oder grossen Fleischstücken | |
| CH713457A2 (de) | Grillvorrichtung. | |
| DE3905990C2 (de) | ||
| DE29714113U1 (de) | Grillgerät mit Feuerschale | |
| CH708103A2 (de) | Einrichtung zum Grillieren und Garen. | |
| DE3137522A1 (de) | "grillgeraet" | |
| DE8420052U1 (de) | Tragbare kochvorrichtung | |
| DE8519635U1 (de) | Grillvorrichtung | |
| AT522374A1 (de) | Grillgerät | |
| DE2734246A1 (de) | Geraet zum gleichzeitigen garen eines speisegutes auf beiden seiten | |
| DE102024204356A1 (de) | Holzvergaser - Feuerkorb | |
| DE202017103892U1 (de) | Grill, insbesondere Tischgrill | |
| AT408509B (de) | Grillofen |