DE921408C - Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stosskanten ineinandergreifen - Google Patents
Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stosskanten ineinandergreifenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/001—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with several cushions, mattresses or the like, to be put together in one cover
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- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
- Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stoßkanten ineinandergreifen Es hat sich herausgestellt, daß bei Verwendung dreiteiliger Matratzen Gesundheitsschäden auftreten, die insbesondere bei bestimmten Erkrankungen, z. B. der Nieren, derartige Matratzen zu einem Gefahrenherd machen. An den Stoßstellen zweier Teile solcher Matratzen sperren sich diese Matratzen nämlich etwas auseinander, wenn sich ein Mensch darauflegt, so daß ein Luftspalt entsteht, durch den einerseits dem Körper Wärme entzogen und andererseits kalte Luft aus der Umgebung herangeführt wird. Es entsteht ein Luftstrom, der sich als Zugluft am Körper des Menschen unangenehm bemerkbar macht. Man hat bei dreigeteilten, mit Seegras gefüllten Matratzen an der Stoßstelle zwischen Ober- und Mittelteil auf eine kurze Strecke ein Temperaturgefälle bis zu 12,1 ° festgestellt, während über der Mitte des Mittelteiles dieses Temperaturgefälle nicht auftrat. Eine aufgelegte Decke verminderte zwar das Temperaturgefälle, konnte jedoch grundsätzlich an diesem Zustand nichts ändern.
- Nun hat man zwar schon eine gewisse Besserung dadurch erreicht, daß man die Stoßkanten derartiger mehrteiliger Matratzen stufenförmig, keilförmig, nuten- oder nasenförmig ineinandergreifend ausgebildet hat, wodurch nicht nur der Ddrchtrittsweg der Luft vergrößert wurde, sondern unter Umständen ganz beseitigt werden konnte, weil die ineinandergreifenden Teile der Einzelmatratzen durch die daraufliegende Person zusammengedrückt werden. Dieser Vorteil ist jedoch nur dann vorhanden, wenn die beiden äußersten Einzelmatratzen mit ihrenAußenkanten an festeAnschläge anstoßen, z. B. wenn die hochstehenden Kopf- und Fußenden ,ier Bettgestelle genau den Abstand voneinander haben, den die Matratzen in ihrer Gesamtheit einnehmen. Wenn die Bettgestelle länger sind oder wenn die Matratzen an diesen keine Anschlagfläche haben oder sogar frei liegen, rutschen die Einzelmatratzen auseinander und bilden wieder zwischen sich die Lücken.
- Gemäß der Erfindung weisen deshalb die nebeneinanderliegenden Teile der Matratze Gurtbänder oder ähnliche Verbindungsmittel mit Haken, Losen, Knöpfen od. dgl. auf, durch die die einzelnen Matratzenteile zusammengehalten werden. Besonders zweckmäßig ist es, diese Verbindungsmittel an den seitlichen und/oder unteren Flächen der Matratzenteile anzubringen.
- In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch im senkrechten Querschnitt vom Kopf- zum Fußende dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsformen beschränkt sein soll.
- Fig. i zeigt die drei Teile 1,:2 und 3 einer Matratze mit ihren Stoßstellen 4 und 5. Die Stoßstellen laufen schräg zur Längsausdehnung der Matratze und nicht wie sonst senkrecht dazu. Der Winkel der Schräge kann in gewissen Grenzen beliebig sein. Je flacher er ist, desto mehr erfüllt die Schräge ihren Zweck, jedoch sind der Neigung des Winkels durch die Bedürfnisse der Praxis in Herstellung und Gebrauch gewisse Grenzen gesetzt: Ein Winkel von etwa 3o° dürfte sich als recht günstig erweisen. Es ist zwar zweckmäßig, aber nicht unbedingt erforderlich, daß die Winkel an den Stoßstellen 4 und 5 gleich groß sind, notwendig ist jedoch, daß zwei nebeneinanderliegende Winkel der gleichen Stoßstelle theoretisch genau, praktisch ungefähr 18o° ergeben. Auch können die Schrägen in gleicher und nicht, wie in Fig. r gezeichnet, in gegeneinander spiegelbildlicher Richtung verlaufen.
- Damit sich die drei Matratzenteile nicht gegeneinander verschieben, sind die Haken und Ösen, Knöpfe 6 mit Laschen 7 od. dgl. versehen, womit die Matratzenteile aneinandergehalten werden. Diese Verbindungsmittel wird man zweckmäßig an den Seiten oder an der Unterfläche der Matratze anbringen, damit sie den auf der Matratze Liegenden nicht drücken.
- Durch diese Gestaltung der Stoßstellen ist der Spalt zwischen den Matratzenteilen verlängert und bereits bei unbelasteter Matratze der Strömungswiderstand mit Sicherheit für die in dem Spalt befindliche Luft vergrößert und damit die Wärmekonvektion vermindert. Sobald die Matratze nun noch belastet wird, werden die übereinanderliegenden Teile jeder Stoßstelle aufeinandergepreßt; können sich jedoch wegen der Halterung durch die Befestigungsmittel nicht gegeneinander verschieben, so daß der im unbelasteten Zustand etwa noch vorhandene Spalt vollkommen verschwindet und eine Wärmekonvektion .dadurch praktisch unmöglich wird. In thermischer Hinsicht wirken die beiden Matratzenteile dann auch an der Stoßstelle wie ein einziger Teil.
- Um den Strömungswiderstand noch weiter zu erhöhen und um auch das Abrutschen der beiden Teile gegeneinander an der Schräge zu erschweren, kann man die Schräge an Stelle aus glattem aus aufgeraubtem, geriffeltem oder in anderer Weise entsprechend vorbereitetem Material herstellen, je nach den besonderen Bedürfnissen.
- Fig. 2 zeigt eine andere Möglichkeit, die Stoßstelle auszubilden. Hier werden die Schrägen von oben und von unten gegen die Mitte der Matratze geführt, so daß die Stoßstelle Keilform hat. Die Spitze 8 des Keils braucht nicht unbedingt in der Mitte der Matratze zu liegen, sie kann auch mehr nach der Ober- oder Unterseite hin verschoben sein. Man kann den Keil auch doppelt oder mehrfach gestalten, wie es beispielsweise in Fig. 3 oder 4 dargestellt ist. Auch hier sind an den Stoßstellen die Befestigungsmittel angebracht. .
- Den erfindungsgemäßen Zweck erreicht man auch, wenn man die Stoßstellen zwar rechtwinklig, aber gestuft ausbildet, mit einen oder mehreren Stufen, wie es Fig. 5 .oder 6 zeigt, oder als vorspringende Nase nach Fig. 7.
- Schließlich braucht die Stoßstelle durchaus nicht im Ouerschnitt eckig, sondern sie kann auch irgendwie rund gebogen sein wie in Fig_ B.
- In allen Fällen sind an den dargestellten Stoßstellen erfindungsgemäß die Befestigungsmittel und gegebenenfalls die erwähnten zusätzlichen Verbesserungen, wie die Riffelung der Stoßstellen usw., vorgesehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stoßkanten stufenförmig, keilförmig, nuten- oder nasenförmig ineinander eingreifend ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenhalten die nebeneinanderliegenden Teile (1,:2,3) Gurtbänder oder ähnliche Verbindungsmittel (7) mit Haken, Ösen, Knöpfen (6) od. dgl. aufweisen.
- 2. Mehrteilige Matratze nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (6, 7) an den seitlichen und/oder unteren Flächen der Matratzenteile (r, 2, 3) angebracht sind.
- 3. Mehrteilige Matratze nach Anspruch f und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßkanten (4, 5) aufgerauhte, z. B. geriffelte Flächen aufweisen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 5 r8 437.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ3883A DE921408C (de) | 1951-03-16 | 1951-03-16 | Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stosskanten ineinandergreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ3883A DE921408C (de) | 1951-03-16 | 1951-03-16 | Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stosskanten ineinandergreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921408C true DE921408C (de) | 1954-12-16 |
Family
ID=7198090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ3883A Expired DE921408C (de) | 1951-03-16 | 1951-03-16 | Mehrteilige Matratze, deren einzelne Teile an den Stosskanten ineinandergreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921408C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3060460A (en) * | 1959-12-21 | 1962-10-30 | Dream Flex Inc | Convertible couch |
| US3167789A (en) * | 1962-07-09 | 1965-02-02 | Edward T Wicks | Patient supporting and carrying means for operating and stretcher tables and hospital beds |
| DE3639086A1 (de) * | 1986-11-14 | 1988-05-26 | Horst Schuetten | Umbaubare polsteranordnung |
| US6085373A (en) * | 1998-06-05 | 2000-07-11 | Montana; Vittorio | Modular mattress with gradually varying heights toward the center, having different rigidities and elastic responses |
| EP1188398A1 (de) * | 1999-10-22 | 2002-03-20 | Pei-Chin Kao | Bettmatratzenverbindung |
| DE202014101627U1 (de) * | 2014-04-07 | 2015-04-08 | Rummel Matratzen Gmbh & Co. Kg | Polsterkern aus Kernteilen, welche an Stoßfugen über abtrennbare Brückenteile miteinander verbunden sind, sowie Matratze mit einem Polsterkern |
| WO2021127716A1 (de) * | 2019-12-27 | 2021-07-01 | Kals Karl | Stützvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE518437C (de) * | 1931-02-16 | Kurt Ehrentraut | Mehrteilige Polstermatratze fuer Liege- und Sitzmoebel |
-
1951
- 1951-03-16 DE DEJ3883A patent/DE921408C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE518437C (de) * | 1931-02-16 | Kurt Ehrentraut | Mehrteilige Polstermatratze fuer Liege- und Sitzmoebel |
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| WO2021127716A1 (de) * | 2019-12-27 | 2021-07-01 | Kals Karl | Stützvorrichtung |
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