DE921473C - Schweissdorn mit Anschlagvorrichtung - Google Patents

Schweissdorn mit Anschlagvorrichtung

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DE921473C
DE921473C DEA1726D DEA0001726D DE921473C DE 921473 C DE921473 C DE 921473C DE A1726 D DEA1726 D DE A1726D DE A0001726 D DEA0001726 D DE A0001726D DE 921473 C DE921473 C DE 921473C
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DE
Germany
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mandrel
welding
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DEA1726D
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English (en)
Inventor
Otto Achtermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/06Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes
    • B23K11/061Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams
    • B23K11/062Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes for welding rectilinear seams for welding longitudinal seams of tubes
    • B23K11/063Lap welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Schweißdorn mit Anschlagvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Ausbildung des Schweißdornes mit einer Anschlagvorrichtung für die innere und die äußere Mantellängskante eines zu schweißenden Blechmantels. Es wurde bereits eine Anschlagvorrichtung aus einem im Dorn gelagerten, vor dem Schweißen des Blechmantels in den Dorn zurücktretenden Anschlag für die innere Mantellängskante und einem weiteren, vom Dorn unabhängig und schwenkbar oder abhebbar gelagerten Anschlag für die äußere Mantellängskante vorgeschlagen.
  • Diese Ausbildung der Anschlagvorrichtung ist zwar einfach und zur Erzielung einer gleichmäßig breiten Überlappung auch vollkommen ausreichend. Indessen erfordert bei dieser Anschlagvorrichtung die Lage der Schweißnaht auf dem Schweißdorn, daß der im Dorn gelagerte Anschlag für die innere Mantellängskante im Bereich der Schweißschiene des Schweißdornes angeordnet ist. Hierdurch verläuft die innere Mantellängskante genau auf einer Kante der Schweißschiene entlang. Damit besteht aber bei kräftigem Druck zwischen Schweißrolle und Schweißschiene oder bei nicht ausreichend widerstandsfähigem Werkstoff der Schweißschiene die Gefahr, daß die Schweißschiene an ihrer mit der inneren Mantellängskante gleichlaufenden Kante durch die Schweißrolle, die ja zur Erzielung einer satten Schweißung die gesamte Überlappung der Mantellängskante überdecken muß; abgequetscht wird. Hierunter leidet aber nicht nur die Güte der Schweißnaht, sondern der breit gequetschte Werkstoff der Schweißschiene wird auch auf den im Dorn gelagerten Anschlag für die innere Mantellängskante zu gedrückt, so daß dieser Anschlag schließlich festgehalten und abgedrückt und damit unwirksam wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung dieses Mangels ohne Beeinträchtigung der Gleichmäßigkeit und Haltbarkeit der Schweißnaht. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Anschlagvorrichtung außerhalb des Dornes und von diesem, nach Festspannen des Blechmantels auf den Dorn, abhebbar oder in sonstiger Weise vom Dorn entfernbar angeordnet ist. Damit ist also nuntnehr die gesamte Anschlagvorrichtung und nicht nur wie bei der früher vorgeschlagenen Anordnung lediglich der Anschlag für die äußere Mantellängskante völlig unabhängig vom Dorn und damit auch außerhalb des Bereichs der im Dorn gelagerten Schweißschiene angeordnet. Solche Ausbildung der Anschlagvorrichtung vermeidet damit auch völlig die Gefahr des Abquetschens einer Kante der Schweißschiene, denn die Überlappung der miteinander zu verschweißenden Mantellängskanten kann nunmehr in besonders vorteilhafter Weise so in bezug auf die Schweißschiene gelegt werden, daß beide Mantellängskanten von den Kanten der Schweißschiene um ein bestimmtes Stück nach der Mitte der Schweißschiene zu zurückstehen. Die Schweißrolle läuft demnach lediglich auf dieser Überlappungentlang, und da diese ebenso wie die Arbeitsfläche der Schweißrolle schmaler ist als die Schweißschiene, so wird auf deren Längskante auch kein einseitiger, unzulässiger Druck mehr ausgeübt.
  • In vorteilhafter und besonders einfacher Weise besteht die Anschlagvorrichtung gemäß der Erfindung aus einer mit einer Stufe, einem Schlitz od. dgl. versehenen eigentlichen Anschlagschiene für beide Mantellängskanten und einem neben dieser Schiene angeordneten Niederhalter für die innere Mantellängskante. Anschlagschiene und Niederhalter sind gegenseitig so angeordnet, daß die äußere Mantellängskante an dem Schlitz angeschlagen wird und daß die innere Mantellängskante gegen die entgegengesetzte Seite der eigentlichen Anschlagschiene geschlagen und hierbei zwischen Schweißschiene und Niederhalter eingeführt wird.
  • Zum Freigeben beider Mantellängskanten vor dem Schweißen wird gemäß der Erfindung die eigentliche Anschlagschiene nach Festspannen des Blechmantels auf dem Schweißdorn durch die Halteschienen um ein solches Maß vom Dorn abgehoben, daß deren Auflagefläche auf dem Schweißdorn über die dem Dorn zugekehrte Fläche des" Niederhalters tritt und daß nach diesem Abheben der Anschlagschiene diese gemeinsam mit dem Niederhalter von der äußeren Mantellängskante weggeschwenkt wird. Diese beiden Bewegungen sind vorteilhaft, weil durch das Abheben der eigentlichen Anschlagschiene vom Dorn jede Gefahr des Hängenbleibens der inneren Mantellängskante an der Auflagefläche der Anschlagschiene vermieden wird, da die innere Mantellängskante während des Abhebens der eigentlichen Anschlagschiene vom Niederhalter noch gegen den Schweißdorn gehalten wird. Das Verschwenken von Niederhalter und Anschlagschiene nach deren Abheben gibt auch die äußere Mantellängskante sofort und unbehindert durch die beiden Mantellängskanten frei.
  • Zur Einfügung der Anschlagvorrichtung in das Arbeitsspiel der Schweißdorne ohne zusätzlichen Zeitaufwand wird die Anschlagvorrichtung nach Festspannen des Blechmantels auf dem Dorn durch ein von Fuß betätigtes Gestänge aus der Aufschiebestellung heraus vom Dorn weggeschwenkt und in dieser ausgeschwenkten Stellung, beispielsweise durch Klinke und Rast, gehalten. Unmittelbar vor Einlaufen eines Schweißdornes in die Aufschiebestellung wird die Anschlagvorrichtung beispielsweise durch vom Drehkreuz erfolgtes Ausheben der Rast in die Aufschiebestellung zurückgeschwenkt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar stellt dar Abb. z einen Teil eines Schweißdornes mit einer gemäß der Erfindung durchgebildeten Anschlagvorrichtung, Abb. 2 in verkleinertem Maßstab dieselbe Schweißdornausbildung mit abgehobener Anschlagschiene für die äußere Mantellängskante, Abb. 3 den Schweißdorn in der Darstellung nach Abb, 2, jedoch mit verschwenkter Anschlagvorrichtung.
  • In den Schweißdornen 5 ist die Schweißschiene r4 eingelagert. Die beiden Halteschienen 2o und 2I dienen zum Festspannen des Blechmantels 49 auf dem Schweißdorn 5.
  • Die Anschlagvorrichtung besteht im wesentlichen aus den beiden etwa leistenförmigen, sich in Richtung der Dornachse 5 erstreckenden Schienen 41 und 42. 41 ist der um den ortsfesten Zapfen 43 schwenkbare Niederhalter, und 42 ist die eigentliche Anschlagschiene, die durch die schwalbenschwanzförmige Führung 44 am Niederhalter 41 auf die Schweißschiene zu und umgekehrt bewegt werden kann. In den unteren Teil der Anschlagschiene 42 ist, in deren Längsrichtung verlaufend; der Schlitz 45 eingearbeitet, gegen dessen dem Niederhalter 41 zugekehrte Fläche die äußere Mantellängskante 46 angeschlagen wird. Eine weitere Stufe 47 befindet sich unterhalb des Schlitzes 45 und endet in der Auflagefläche 48, mit der die Anschlagschiene 42 auf der Schweißschiene 14 während des Aufbringens des Blechmantels 49 auf den Schweißdorn 5 aufliegt. In dieser Stellung stehen die beiden Flächen 5o und 5 i der Anschlagschiene 42 und des Niederhalters 41 bündig zueinander, so daß durch diese Flächen, die obere Fläche 52 der Schweißschiene 14 und die Stufe 47, Einlauf und Anschlag für die innereMantellängskante53gebildet werden. Schlitz 4.5 und Stufe 47 legen die überlappung der beiden Mantellängskanten 46 und 53 in solcher Breite fest, Saß diese schmaler ist als die Schweißschiene z4. Jede Mantellängskante 46 und 53 steht somit von der Schweißschiene 14 nach deren Mitte zu um ein bestimmtes Maß zurück, und da die Arbeitsfläche der Schweißrolle nunmehr gleichfalls beiderseitig im selben Abstand von den Längskanten 54 und 55 der Schweißschiene 14 entlang läuft, ist jegliche Gefahr des Abquetschens der Kanten 54 und 55 der Schweißschiene 14 vermieden.
  • Am Zapfen 56 der Anschlagschiene 42 greift die Stange 57 an, die in Wechselwirkung mit der Schlitzführung 58 steht, die ihrerseits, beispielsweise durch die Stange 27, bewegt werden kann. Beim Anheben der Stange 57 kommt zunächst der Anschlag 59 der Schiene 42 mit dem Gegenanschlag 6o des Niederhalters 41 zur Anlage, so daß bei weiterer Aufwärtsbewegung der Stange 57 nunmehr Anschlagschiene42 und Niederhalter41 gemeinsam um den ortsfesten Bolzen 43 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. In solcher Entfernung oberhalb des Schweißdornes 5, daß dieser und die auf diesen niedergedrückten (Abb. 3) Halteschienen 20 und 21 unter dem Niederhalter 41 und der Anschlagschiene 42 hindurch in die Schweißstellung verschwenkt werden können, befindet sich die um den ortsfesten Zapfen 61 schwenkbare Rast 62, in die die am Niederhalter 41 befestigte Klinke 63 einfällt. Die Feder 64 hält die Rast 62 gegen den ortsfesten Anschlag 65 in der Wirkungsstellung (Abb. 3). Die von der Rast 62 getragene Rolle 66 kommt abwechselnd mit am Drehkreuz befestigten Kurvenstücken 67, 68 zum Eingriff, die die Rast 62 zwecks Freigebens der Anschlagvorrichtung im Uhrzeigersinn verschwenken.
  • Die Arbeitsweise dieser erfindungsgemäßen Anschlagvorrichtung wird wie folgt beschrieben: Nach Einführen der beiden Mantellängskanten 46 und 53 in die Anschläge 45 und 47 werden durch Betätigen der Stange 27, beispielsweise durch Niedertreten eines Fußhebels, die beiden Halteschienen 2o und 21 auf den Schweißdorn 5 zu bewegt, so daß der Blechmantel 49 unter der Spannung dieser Schienen gegen den Schweißdorn 5 gehalten wird. Hierfür braucht die Stange 27 nur um ein so geringes Maß angehoben zu werden, daß die Stange 57 noch unbeeinflußt bleibt. Nach Niederbewegen der beiden Halteschienen 2o und 21 wird jedoch das obere Ende der Stange 57 von der unteren Begrenzung des Langloches 58 ergriffen, so daß bei weiterer Aufwärtsbewegung der Stange 27 nunmehr die Stange 57 und damit zunächst nur die eigentliche Anschlagschiene 4:2, und zwar bis zum Aufeinandertreffen der beiden Anschläge 59 und 6o, angehoben wird (Abb. 2). Die Anschläge 59 und 6o sind hierbei gegenseitig so angeordnet, daß bei angehobener Anschlagschiene 42 die Auflagefläche 54 der Anschlagschiene 42 über die dem Schweißdorn 5 zugekehrte Fläche 51 des Niederhalters 41 tritt (Abb. 2). Auf diese Weise ist Gewähr dafür gegeben, daß die Stufe 47 bei dem nunmehr infolge weiteren Anhebens der Stange 27 eintretenden Verschwenken der Anschlagschiene 42 und des Niederhalters 41 ungehindert über die innere Mantellängskante 53 hinweg schwenken kann, da diese Kante von der Fläche 51 des Teiles 41 auf dem Dorn 5 niedergehalten wird. Im Verlauf der weiteren Aufwärtsbewegung der Stange 27 werden die Anschlagschiene 4a und der Niederhalter 41 schließlich so weit verschwenkt, daß die Klinke 63, nachdem diese die Rast 62 vorübergehend verschwenkt hatte, in diese einfallen kann (Abb. 3).
  • Durch den dritten Abschnitt in der Aufwärtsbewegung der Stange 27 wird das Getriebe eingerückt, das den Schweißdorn 5 von der Aufschiebe- in die Schweiß- und Entleerungsstellung verschwenkt. Durch das zuvor erfolgte Anheben und Verschwenken der Anschlagvorrichtung ist diese völlig aus der Bewegungsbahn des Schweißdornes 5, des Blechmantels 49 und der beiden Halteschienen 2o und 21 gebracht worden, so daß die Schwenkbewegung ungehindert erfolgen kann.
  • Kurz vor Einlaufen des anderen leeren Schweißdornes 5 in die Aufschiebestellung kommt beispielsweise das Kurvenstück 67 mit der Rolle 66 zum Eingriff, so daß die Rast 62 im Uhrzeigersinn verschwenkt und hierdurch die Anschlagvorrichtung zur Rückkehr in ihre Wirkungsstellung (Abb. i) freigegeben wird. Dieses Rückschwenken der Anschlagvorrichtung erfolgt unter deren Eigengewicht, kann gegebenenfalls jedoch auch durch von einem Anschlag begrenzte Federwirkung unterstützt werden. Beim darauf erfolgenden Beschicken und Verschwenken des anderen Schweißdornes laufen die einzelnen Arbeitsstufen in gleicher Weise ab; es kommt lediglich bei Rückkehr des leeren Dornes in die Aufschiebestellung nunmehr das Kurvenstück 68 mit der Rolle 66 zum Eingriff.
  • Die Anschlagvorrichtung ist auch bei anderen Schweißvorrichtungen, bei denen die Blechmäntel nicht von diese ausfüllenden Kaliberdornen und diese umschließenden Klemmbacken gehalten werden, anwendbar und geschützt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schweißdorn mit einer Anschlagvorrichtung für die innere und die äußere Mantellängskante eines zu schweißenden Blechmantels, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung außerhalb des Dornes und von diesem, nach Festspannen des Blechmantels auf dem Dorn, abhebbar oder in sonstiger Weise vom Dorn entfernbar angeordnet ist.
  2. 2. Schweißdorn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung aus einer mit einer Stufe, einem Schlitz od. dgl. versehenen eigentlichen Anschlagschiene für beide Mantellängskanten und einem neben dieser Schiene angeordneten Niederhalter für die innere Mantellängskante besteht.
  3. 3. Schweißdorn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Anschlagschiene um ein solches Maß vom Dorn abhebbar ist, daß deren Auflagefläche auf dem Schweißdorn über die dem Dorn zugekehrte Fläche des Niederhalters tritt und daß nach Abheben der Anschlagschiene diese mit dem Niederhalter von der äußeren Mantellängskante weggeschwenkt wird. q,. Schweißdorn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrichtung durch ein von Fuß betätigtes Gestänge aus der Aufschiebestellung heraus vom Dorn weggeschwenkt, in der ausgeschwenkten Stellung, beispielsweise durch Klinke und Rast, gehalten und unmittelbar vor Einlaufen eines Schweißdornes in die Aufschiebestellung, beispielsweise durch vom Drehkreuz erfolgtes Ausheben der Rast in die Aufschiebestellung, zurückgeschwenkt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0658394A1 (de) * 1993-12-14 1995-06-21 A/S Fjeldhammer Brug Maschine zum Lapnahtschweissen von Deckenslänge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0658394A1 (de) * 1993-12-14 1995-06-21 A/S Fjeldhammer Brug Maschine zum Lapnahtschweissen von Deckenslänge
US5569352A (en) * 1993-12-14 1996-10-29 A/S Fjeldhammer Brug Machine for seam welding laps of weldable lengths of covering

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