DE9219087U1 - Formatverstellbare Wendeeinrichtung mit Umstellrädern an einer Bogenrotationsdruckmaschine - Google Patents

Formatverstellbare Wendeeinrichtung mit Umstellrädern an einer Bogenrotationsdruckmaschine

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers

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  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

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Formatverstellbare Wendeeinrichtung mit Umstellrädern an einer Bogenrotationsdruckmaschine
Die Neuerung betrifft eine formatverstellbare Wendeeinrichtung mit Umstellrädern an einer Bogenrotationsdruckmaschine.
Aus DE 31 36 34 9 Al ist eine Vorrichtung zur Antriebsverstellung an Schön- und Widerdruckmaschinen bekannt, mit welcher ein erstes und ein zweites Zahnrad hydraulisch verklemmt werden. Durch von außen betätigbare Stellglieder kann die drehbare Verbindung der Zahnräder auch wieder gelöst werden.
GB 21 0 8 091 A zeigt einen Verstellmechanismus für Bogenrotationsdruckmaschinen mit Wendeeinrichtung. Auf dem Zapfen einer Wendetrommel sind relativ zueinander verstellbar 5 ein halbtouriges Zahnrad sowie ein halbtouriger Zahnkranz gelagert. Diese werden über eine Mehrzahl von Hebeln gegeneinander kraftschlüssig verklemmt. Bei Verwendung von halbtourigen Zahnrädern und Zahnkränzen zur Umstellung einer Wendeeinrichtung wirken sich Rundlauffehler von Zahnrad und Zahnkranz und vorhandenes Spiel zwangsläufig im Druckbild durch auftretende Dubliererscheinungen periodisch aus. Dasselbe gilt für Zahnteilungsfehler bei der Fertigung halbtouriger Zahnkränze und Zahnräder. Werden Formatverstellungen an halbtourigen Zahnkränzen und Zahnrädern vorgenommen, kommt es zu einer Verlagerung fertigungsbedingter Rundlauffehler. Bei ungüngstiger Summation dieser Rundlauffehler kommt es bei mehrfachgroßen bogenführenden Zylindern zu Abwicklungsdifferenzen und da bei mehrfachgroßen Zylindern mindestens zwei Bogen pro Zylinder transportiert werden, zu periodisch auftretenden Dubliererscheinungen im. Druck. Bei beispielsweise doppeltgroßem Durchmesser der bogenführenden Zylinder treten
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die Dubliererscheinungen bei zwei transportierten Bögen, an einem von diesen in Richtung Vorderkante, beim anderen in Richtung Hinterkante auf; je nach Abwicklungsdifferenzen, die sich bei der Formatverstellung jeweils zufällig durch das Aufeinandertreffen der Rundlauffehler einstellen.
Aus DE 37 10 257 C2 schließlich, ist eine Vorrichtung zur Bogenübergabe beim Mehrfarbendruck im Schön- oder Schön- und Widerdruck auf Bogenrotationsdruckmaschxnen bekannt. Bei dieser wird die Umstellung von Schön- auf Schön- und Widerdruck sowie die Formatverstellung ebenfalls an halbtourigen Umstellzahnräder vorgenommen. Außerdem erfordert die Festlegung des Spaltes für den Greiferdurchgang zwischen Druckzylinder und Speichertrommel eine Verzahnungskorrektur. Die Abstandsgröße zwischen Druckzylinder und Speichertrommel ist durch Verzahnungskorrekturgrenzen eingeschränkt. Ergeben sich enge Spalte, können die diesen Spalt passierenden Greifer auch nur begrenzt stabil ausgeführt werden.
Die skizzierten Nachteile des Standes der Technik werden durch die vorliegende Neuerung ausgeräumt.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, eine Wendeeinrichtung mit doppelt- und mehrfachgroßen Übergabe- und Wendezylindern so zu optimieren, daß ein dublierfreies Druckergebnis - unabhängig von Umstellung bzw. von Formatverstellung - gewährleistet ist.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Antrieb über mindestens zwei Zwischenräder umgeleitet wird, von denen mindestens eines als eintouriges Doppelzwischenrad, einen verstellbaren Zahnkranz und ein Zahnrad unfassend, ausgeführt ist.
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Die mit dieser Lösung erzielbaren vielfältigen Vorteile liegen zum einen darin, daß Dubliererscheinungen im Druck bei Verwendung eintouriger Zahnräder zur Umstellung vermieden werden können. Eventuell aufgetretene Lagefehler werden jedem zu transportierenden Druckbogen lagegleich aufgeprägt, so daß sie im Druckergebnis unsichtbar sind. Periodisch auftretende Dubliereffekte, wie sie bei der Verwendung von halbtourigen oder kleinertourigen Umstellzahnrädern bei ungüngstigern Zusammentreffen von Aufnahmespiel oder Rundlauftoleranzen auftreten können, können bei Verwendung eintouriger. Zahnräder zum Umstellen ausgeräumt werden. Ferner kann auf korrigierte Verzahnungen verzichtet werden. Außerdem bleiben bei eintourigen Zahnrädern Rundlauffehler und Zahnteilungsfehler ohne Auswirkungen auf das Druckergebnis. Bei Verwendung von 5 Eintourenräder können diese mit größeren Toleranzen kostengüngstiger hergestellt werden. Durch den Verzicht auf Verzahnungskorrekturen kann nun die Größe des Abstandes der Mäntel bogenführender Zylinder voneinander für den Greiferdurchgang eines Greifers sowie die Dicke bzw. die Stabilität des Greifers ohne Begrenzung durch das Verzahnungskorrekturverfahren gewählt werden.
Weitere Merkmale der Neuerung sind in den Unteransprüchen niedergelegt, insbesondere was die Anordnung der eintourigen Zwischenräder und die Anordnung einer Antriebstrennung zwischen zwei Druckwerken, die hintereinander angeordnet sind, betrifft.
Machstehend wird die Neuerung anhand einer Zeichnung detailliert erläutert:
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht zweier Druckwerke mit
dreifachgroßem bogenführenden Zylinder,
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Fig. 2 zeigt Anordnungsmöglichkeiten eintouriger
Zwischenräder,
Fig. 3 zeigt einen in eine Zeichenebene geklappten Uiustellräderzug an einer Seitenwand,
Fig. 4 und 5 zeigen Varianten der Antriebstrennung,
Fig. 6 zeigt eine Variante mit drei doppeltgroßen 0 bogenführenden Zylindern einer
Wendeeinrichtung zwischen zwei Druckwerken und
Fig. 7 und 8 zeigen Wendeeinrichtungen mit Zwischenrädern unterschiedlichen Durchmessers.
In Fig. 1 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht zweier Druckwerke mit dreifach großem bogenführendem Zylinder dargestellt. Auf einem Grundgestell 2 sind Druckwerke 1 montiert. Am ersten Druckwerk 1 ist eine Papierzufuhrebene 3 schematisch angedeutet, die einer Anlegertrommel 4 die einzelnen zu bedruckenden Bogen zuführt. Die Bogen werden durch Greiferleisten eines Druckzylinders 5 von der Anlegetrommel 4 übernommen, auf dem Druckzylinder 5 gehalten und durch den Gummituchzylinder 7 bedruckt. Anschließend werden die bedruckten Bogen durch Klemmgreiferleisten 9 eines - hier dreifachgroß ausgeführten - bogenführenden Zylinders 6 übernommen, bevor sie von diesem an einen als Druck- und Wendezylinder des nachfolgenden Druckwerkes dienenden bogenführenden Zylinder 8 übergeben werden. In den Figuren 1, 2, 4 und 5 dient der bogenführende Zylinder 8 ebenfalls gleichzeitig als Druckzylinder. Die Klemmgreiferleisten 9 des bogenführenden Zylinders 6 übernehmen die bedruckten Bogen vom Druckzylinder 5 und halten diese auf Auflagen 10. Der um eine Drehachse 11 rotierende bogenführende Zylinder 6 besteht aus Mantelsegmenten 12 und Mantelfingern 13, die kammartig
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ineinander und auseinander bewegbar sind und somit an das Bogenlängenformat angepaßt werden können. Der hinter dem bogenführenden Zylinder 6 angeordnete, als Druckzylinder fungierende bogenführende Zylinder 8 verfügt über zwei einander gegenüberliegende Gruben 17, in denen je eine Greiferleiste 19 sowie je eine Zangengreiferleiste 18 angeordnet sind, welche den Bogen- je nachdem, ob im Schöndruck oder im Schön- und Widerdruckmodus gearbeitet wird - übernehmen. Damit die einzelnen Greifer der Greiferleiste am als Speichertrommel fungierenden bogenführenden Zylinder bei Schön- und Widerdruck nicht mit der Druckfläche des als Druckzylinder des nachfolgenden Druckwerkes dienenden bogenführenden Zylinders 8 kollidieren, ist zwischen dem bogenführenden Zylindern 6 und 8 ein Durchgangsspalt vorgesehen.
Um eine Antriebsverbindung zwischen den bogenführenden Zylindern 6 und 8 herzustellen, befindet sich unterhalb dieser angesprochenen Zylinder ein eintouriges.
Doppelzwischenrad 14 und ein eintouriges einfaches Zwischenrad 15. Der Antrieb erfolgt demnach gemäß der in Fig. 1 gestrichelt gezeichneten Linie, die durch die Zentren der Drehachse 11, des einfachen Zwischenrades 15, des Doppelzwischenrades 14, sowie des bogenführenden Zylinders 8 verläuft. Es besteht also keine direkte Antriebsverbindung zwischen den bogenführenden Zylindern 6 und 8. Oberhalb des bogenführenden Zylinders 6 befindet sich ein Leitblech 20, gegen dessen Unterseite Luftstrahlen gerichtet sind, welche den Bogentransfer zwischen den bogenführenden Zylindern unterstützen, jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Neuerung sind.
In Fig. 2 sind Anordnungsmöglichkeiten eintouriger Zwischenräder dargestellt. Anhand der in dieser Figur eingezeichneten Rotationspfeile kann der Antriebsfluß vom Druckzylinder 5, bogenführenden Zylinder 6, Zwischenrad 15,
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über Doppelzwischenrad 14 zum als Druck- und Wendezylinder dienenden bogenführenden Zylinder 8 verfolgt werden. Der Kraftfluß erfolgt entsprechend der zwischen den obengenannten Bauteilen gezogenen strichpunktierten Linie. Eine weitere Anordnungsmöglichkeit der eintourigen Zwischenräder 14 und 15 ist durch die gestrichelte Darstellung oberhalb der bogenführenden Zylinder 6 und 8 dargestellt. Das Zwischenrad 14 ist wieder als ein Doppelzwischenrad ausgeführt, an welchem eine Umstellung der Druckmaschine vorgenommen werden kann.
Oberhalb vom als Druckzylinder dienenden bogenführenden Zylinder 8 und Druckzylinder 5 ist je ein Gummituchzylinder 7 vorgesehen, welche über je einen Druckformzylinder 21 eingefärbt wird. Im Gegensatz zur Verwendung von halbtourigen Zahnrädern werden bei der Verwendung eintouriger Zahnräder als Umstellräder eventuell auftretende Lagefehler jedem Druckbogen lagegleich aufgeprägt, so daß sie im Druckergebnis unsichtbar sind. Dadurch lassen sich Dubliererscheinungen im Druck vermeiden, welche - beispielsweise bei der Verwendung halbtouriger Zahnräder als Umstellräder bei doppeltgroßen Speichertrommeln - zu Dubliererscheinungen durch ungünstige Summation von Aufnahmespiel und Rundlauftoleranzen führen können. Die Verwendung einer Antriebsumleitung erlaubt ferner, den Durchgangspalt zwischen den bogenführenden Zylindern 6 und 8 von den Vorgaben der Verzahnungskorrekturverfahren, unabhängig festzulegen.
In Fig. 3 ist eine Darstellung eines in die Zeichenebene geklappten Umstellräderzuges an einer Seitenwand gezeigt.
In einer Seitenwand 22 sind die bogenführenden Zylinder 6 und 8 in Lagern 23 aufgenommen. Auf dem Zapfen der jeweiligen Zylinder sind Zahnräder 29 bzw. 30 aufgenommen, deren Teilkreisdurchmesser den Außendurchmessern der bogenführenden Zylindern 6 und 8 entsprechen. An der Seitenwand 22 sind zwei Zapfenansätze 26 und 27 angeflanscht, von denen der
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Zapfenansatz 26 das Doppelzwischenrad 14 aufnimmt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, besteht das Doppelzwischenrad 14 aus einem Zahnrad 25, auf welchem ein Zahnkranz 24 beweglich aufgenommen ist, an welchem die Umstellung der Maschine von Schön- auf Schön- und Widerdruck oder umgekehrt sowie eine Formatverstellung erfolgt. Die Klemmung kann beispielsweise über einen hier angedeuteten Deckel 28 erfolgen, mit dessen Hilfe der Zahnkranz 24 und das Zahnrad 25 in ihrer jeweiligen
Arbeitsposition drehstarr festlegbar sind. 10
Der Zapfenansatz 27 nimmt ein einfaches, eintouriges Zwischenrad 15 auf, welches sowohl mit dem Zahnrad 30 als auch mit dem Zahnrad 25 des eintourigen Doppelzwxschenrades 14 kämmt. Wird der Antrieb beispielsweise über das Zahnrad 30 eingeleitet, wird dieser über das eintourige Zwischenrad 15 an das Zahnrad 25 des eintourigen Doppelzwxschenrades 14 übertragen. Dieses ist über den Deckel 28 mit dem verstellbaren Zahnkranz 24 verklemmt, der seinerseits über das Zahnrad 29 den bogenführenden Zylinder antreibt.
Da die Umstellung von Schön- auf Schön- und Widerdruck an einem eintourigen Doppelzwischenrad erfolgt, dessen Verstellung keine Dubliererschexnungen im Druck sichtbar werden läßt, können dessen Zahnrad und Zahnkranz kostengüngstiger mit weniger hohen Anforderungen an die Toleranzen wie bei halbtourigen Zahnrädern zur Umstellung hergestellt werden.
In den Figuren 4 und 5 sind Varianten einer Antriebstrennung an doppeltgroß ausgeführten, bogenführenden Zylindern schematisch dargestellt.
Bei der Variante nach Fig. 4 ist zwischen zwei Druckwerken eine Wendeeinrichtung bestehend aus dem als Wendetrommel dienenden bogenführenden Zylinder 31, dem - im hier
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vorliegenden Falle - ein eintouriges Zwischenrad 15 zugeordnet ist, welches mit einem eintourigen Doppelzwischenrad 14 kämmt, an dem Umstellung und Formatverstellung vorgenommen werden. Der Antrieb verläuft die Antriebstrennung 35 zwischen den bogenführenden Zylindern 31 und 32 überbrückend, vom als Druckzylinder dienenden bogenführenden Zylinder 32 über die Zwischenräder 14 und 15 weiter über den als Wendetrommel fungierenden bogenführenden Zylinder 31 an den Druckzylinder 5.
In Fig. 5 ist eine aus den Zwischenrädern 14 und 15 sowie einem als Speichertrommel ausgelegten bogenführenden Zylinder 33 und einem als Druck- und Wendezylinder dienenden bogenführenden Zylinder 8 bestehende Wendeeinrichtung gezeigt. Der Kraftfluß verläuft analog zum obigen Beispiel nach .Fig. 4 entlang der strichpunktierten Linie, um eine Antriebstrennung 36 zu überbrücken.
Fig. 6 zeigt eine Variante mit drei doppeltgroßen bogenführenden Zylindern einer Wendeeinrichtung zwischen zwei Druckwerken.
Zwischen den Druckzylindern 5 zweier schematisch durch die Druckwerkzylinder 7 und 21 angedeuteten Druckwerke befindet sich eine Wendeeinrichtung, die aus dem bogenführenden Zylinder 31, der als Wendetrommel ausgelegt ist, dem bogenführenden Zylinder 33 sowie den Zwischenrädern 14 und besteht. Zwischen den bogenführenden Zylinder 31 und 3 3 ist eine Antriebstrennung 37 vorgesehen, die wie bei den bereits beschriebenen Ausführungen durch die Zwischenräder 14 und überbrückbar ist. Zwischen dem Druckzylinder 5 und dem als Speichertrommel 3 3 fungierenden Zylinder befindet sich ein weiterer bogenführender Zylinder 34 als Umführzylinder. Der Antriebsfluß verläuft analog zu den obigen Varianten gemäß der strichpunktierten Linie; ausgehend von Druckzylinder 5
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zum bogenführenden Zylinder 34, an den bogenführenden Zylinder 33, die Zwischenräder 14 und 15 an den als Wendetrommel ausgelegten bogenführenden Zylinder 31.
Die Figuren 7 und 8.schließlich zeigen Wendeeinrichtungen mit Zwischenrädern unterschiedlicher Durchmesser.
Bei diesen Ausführungen, die denen der Figuren 4 und 5 ähneln, kämmen die zur Umstellung dienenden eintourigen Doppelzwischenräder 14 mit einem halb- oder kleinertourig ausgeführten Zwischenrad 16. In Fig 7 besteht die Wendeeinrichtung aus den bogenführenden Zylindern 31 und 32 und den Zwischenrädern 14 und 16, wobei zwischen den bogenführenden Zylindern 31 und 32 analog zu Fig. 4 eine Antriebstrennung 35 gegeben ist. In dieser Konfiguration dient der bogenführende Zylinder 32 als Druckzylinder eines Druckwerkes sowie als Speichertrommel, während der bogenführende Zylinder 31 als Wendetrommel ausgelegt ist.
Fig. 8 zeigt die Konfiguration einer Wendeeinrichtung bestehend aus bogenführendem Zylinder 33 als Speichertrommel, dem als Umstellrad dienenden eintourigen Doppelzwischenrad 14 sowie dem halb- oder kleinertourigen Zwischenrad 16 und einem gleichzeitig als Druck- und Wendezylinder dienenden bogenführenden Zylinder 8. Die Antriebstrennung 36 verläuft analog zur in Fig. 5 gezeigten Ausführung - zwischen den beiden bogenführenden Zylindern 8 und 33.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Druckwerk
2 Grundgestell
3 Anlegetisch
4 Anlegetrommel
5 Druckzylinder
6 bogenführender Zylinder
7 Gummituchzylinder
8 bogenführender Zylinder (Druck- und Wendezylinder)
9 Klemmgreiferleiste
10 Greiferauflage
11 Drehachse
12 Mantelsegment
13 Mantelfinger
14 Doppelzwischenrad (eintourig)
15 Zwischenrad (eintourig)
16 Zwischenrad (halb- oder kleinertourig)
17 Grube
18 Zangengreifer
19 Greiferleiste
20 Leitblech
21 Druckformzylinder
22 Seitenwand
23 Lager
24 Zahnkranz
25 Zahnrad
26 Zapfenansatz
27 Zapfenansatz
28 Deckel
29 Zahnrad
30 Zahnrad
31 bogenführender Zylinder
32 bogenführender Zylinder
33 bogenführender Zylinder
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34 bogenführender Zylinder
3 5 Antriebstrennung
36 Antriebstrennung
37 Antriebstrennung

Claims (13)

A-1037 11.07.97 - 10 - hohzur ANSPRÜCHE
1. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck mit mindestens einem mehrfachgroßen zwischen den Druckzylindern zweier Druckwerke angeordneten, angetriebenen bogenführenden Zylinder mit auf Bogenlängenformat einstellbaren Vorrichtungen sowie allen Zylindern zugeordneten Greifersystemen dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb über mindestens zwei Zwischenräder (14) und (15, 16) umgeleitet wird, von denen mindestens eines als eintouriges Doppelzwischenrad, einen verstellbaren Zahnkranz (24) und ein Zahnrad (25) umfassend, ausgeführt ist.
2. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (14) als eintouriges Doppelzwischenrad zur Umstellung und Formatverstellung gestaltet ist.
3. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (15) als eintouriges Zwischenrad ausgeführt ist.
4. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
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daß das Zwischenrad (16) als halb- oder kleinertouriges Zwischenrad gestaltet ist.
5. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (14) als Umstellrad und die Zwischenräder (15, 16) unterhalb bogenführender Zylinder (5, 6, 8; 31, 32, 33, 34) angeordnet sind.
6. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß Anspruch 1 .
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenrad (14) als Umstellrad und die Zwischenräder (15, 16) oberhalb bogenführender Zylinder (5, 6, 8, 31, 32, 33, 34) angeordnet sind.
7. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 5 oder 6
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Mantelflächen der bogenführenden Zylinder (6, 8; 31, 32; 8, 33; 31, 33) ein von Verzahnungen unabhängiger Abstand als Greiferdurchgang vorsehbar ist.
8. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb bogenfühender Zylinder (5, 6, 8) von einem Druckzylinder (5) über einen mehrfachgroßen, als Speichertrommel ausgelegten bogenführenden Zylinder (6) über eintourige Zwischenräder (14, 15) an einem als
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Druck- und Wendezylinder dienenden bogenführenden Zylinder (8) verläuft.
9. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebstrennung (35) zwischen den bogenführenden Zylindern {31, 32) durch ein als Umstellrad dienendes Zwischenrad (14) und ein Zwischenrad (15) überbrückt ist.
10. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb eine Antriebstrennung (36) überbrückend, von einem bogenführenden Zylinder (5) an einem als Speichertrommel fungierenden bogenführenden Zylinder (33) über Zwischenräder (14, 15) an einen bogenführenden Zylinder (8) verläuft, welcher als Druck- und Wendezylinder eines nachgeordneten Druckwerkes dient.
11. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckzylinder (5) zweier Druckwerke mehrere, mehrfachgroße bogenführende Zylinder (31, 33, 34) angeordnet sind, deren Antriebstrennung (37) durch ein als Umsteilrad fungierendes Zwischenrad (14) sowie ein Zwischenrad (15) überbrückt ist.
12. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 1, 2 und 4,
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dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebstrennung {35) zwischen den bogenführenden Zylindern (31, 32) durch ein als Umstellrad ausgelegtes Zwischenrad (14) und ein Zwischenrad (16) überbrückt ist.
13. Bogenrotationsdruckmaschine zur Herstellung von einseitigem Mehrfarbendruck oder Schön- und Widerdruck gemäß der Ansprüche 1, 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebstrennung (36) zwischen bogenführenden Zylindern (8, 33) durch ein als Umstellrad ausgelegtes Zwischenrad (14) sowie ein Zwischenrad (16) überbrückt ist.
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