DE921991C - Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen - Google Patents
Luftpuffer an ZweitourenschnellpressenInfo
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- DE921991C DE921991C DEM17716A DEM0017716A DE921991C DE 921991 C DE921991 C DE 921991C DE M17716 A DEM17716 A DE M17716A DE M0017716 A DEM0017716 A DE M0017716A DE 921991 C DE921991 C DE 921991C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/46—Details
- B41F3/58—Driving, synchronising, or control gear
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen Gegenstand der Erfindung sind Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen, die mit federnd angeordneten Ventilplatten ausgestattet sind und bei denen die Ventilplatten und die Ventilplattenauflagen in der Mitte des Zylinderbodens in Richtung der Mittelachse des Zylinders angeordnet sind und der Abstand zwischen der Ventilplatte und ihrer Auflage von außen einstellbar ist.
- An Zweitourenschnellpressen, insbesondere an solchen, deren Übersetzungsverhältnis zwischen Druckzylinder und Karrenrad a : 3 beträgt, entstehen an den Umkehrpunkten des Fundamentes hohe Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte und deshalb sehr hohe Beanspruchungen der Getriebeteile. Um diese Kräfte zu kompensieren und einen ruhigen Lauf der Maschinen zu sichern, werden dieselben mit Luftpuffern ausgerüstet. Beim Durchdrehen von Hand oder bei langsamem Gang der Maschine sind die Luftpuffer nicht nur unnötig, sondern sogar störend. Deshalb werden bekanntlich gewichts- oder federbelastende Ventile entweder an den Pufferkolben oder den Pufferzylindern angeordnet, die sich erst ab einer bestimmtes, Maschinengeschwindigkeit schließen und so die Luftkompression ermöglichen.
- Da bei Erhöhung der Drehzahl der Maschine die Massenkräfte steigen, müssen die Ventile früher schließen, damit das zu komprimierende Luftvolumen im Pufferzylinder größer ist. Die Kompression wird also durch die Trägheit der Ventilplatte und der Federkraft der Ventilfedern in gewissen Grenzen beei@nfußt und den Massenkräften angepaßt, da bei schnellem Gang nach dem Einfahren des- Kolbens in den Pufferzylinder nicht soviel: Luft durch die Ventile ins Freie abströmen kann, weil sich die Ventile früher schließen als bei langsamem Gang: Praktisch ist dies jedoch nur in kleinen Abschnitten des Gesamtgeschwindigkeitsbereiches möglich,- und die Erfahrung hat gezeigt, daß die Luftpufferkolben in diesen Abschnitten auf der Pufferstange verstellt werden müssen, um einen Ausgleich zwischen der Luftkompression und den Massenkräften herbeizuführen:.
- Dies ist aber hauptsächlich bei Maschinen kleineren Formates wegen des beengten Raumes eine schwierige und umständliche Arbeit.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Pufferkolben bei jeder Geschwindigkeit fest auf ihren Stangen bleiben und die Einstellung der Ventilfedern von der Außenseite der Maschine erfolgt und der Zeitpunkt des Ventilschlusses während des Laufes der Maschine und entsprechend der Machinengeschwindigkeit zusätzlich noch dadurch beeinflußt wird, daß der Abstand der Ventilplatte und ihrer Auflage verändert wird.
- Erfindungsgemäß wird zu diesem Zweck eine in der Mitte des Pufferzylinders angebrachte Ventilauflage von außen in axialer Richtung verschoben. Diese Einstellbewegung ist bei allen Puffern gleichmäßig, da sie durch ein Steuergestänge miteinander verbunden sind und die Steuerung durch elektrische oder mechanische Mittel erfolgt, deren Stellung von der Maschinengeschwindigkeit abhängig ist. Durch die Veränderung des Ventilabstandes von ihrer Auflage wird eine weitgehende Anpassung der Luftkompressionen an die jeweiligen Massenkräfte erreicht und ein störungsfreier Lauf gesichert.
- :'Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
- Abb. i Querschnitt des Luftzylinders. Abb.2 Seitenansicht der Gestängeanordnung, Abb. 3 Ansicht von oben.
- Am Fundament i befinden sich die Kolbenstangen 2 und die Luftpufferkolben 3. Die Puffermanschetten .4 können mittels der konischen Scheibe 5 nach außen eingestellt werden und führen sich in dem Pufferzylinder 6. An seinem äußeren Ende ist der Pufferzylinder 6 mit dem Bodenstück 7 und den Schrauben 8 abgeschlossen. In der Mitte des Bodenstückes 7 ist mittels eines FlaehgeWindes g die mit einem Loch versehene Ve:ntilplattenauflage io eingeschraubt. Außerdem sind um die Ventilplattenauflagen io mit drei Gewinde versehene Federbolzen i i und die Federn 12 angeordnet, auf denen die mit einem Dichtungsleder 14. versehene Ventilplatte 13 axial bis zum Anschlag 15 geführt wird. Je zwei auf jeder Seite der Maschine befindliche Luftpuffer sind durch die Bohrung 16 und Glas Rohr 17 miteinander in bekannter Weise verbunden. Durch Verdrehung der Ventilplattenauflage io wird der Ventilspalt, also der Abstand zwischen Ventilplatte 13 und Ventilplattenaufiage io, verändert. Alle vier Ventilplattenauflagen stehen mit einem Gestänge, das aus den Hebeln 18 und den Stangen ig und 2o besteht, miteinander in Verbindung. An die Stange 2o ist ein Hebel 21 angelenkt, der mit dem Bürstenring des Kommutatormotors 22 verbunden ist.
- Wenn sich beim Einstellen der Maschinengeschwindigkeit der Bürstenring verdreht, werden gleichzeitig die Stange :2o und damit sämtliche vier Ventilauflagen io verdreht und damit die Ventilspalte verändert. Erfindungsgemäß ist die Wirkungsweise der Anordnung folgende: Je langsamer die Maschine läuft, desto mehr Luft kann durch die Bohrung 23 der Ventilplattenauflagen io abströmen, bis sich die Ventile schließen, und desto kleiner ist das zu komprimierende Luftvolumen im Luftzylinder 6. Je schneller die Maschine läuft, desto früher schließen sich die Ventile, das Luftvolumen im Zylinder ist größer und damit auch die Kompression.
- Durch die Anwendung der Erfindung wird also eine weitgehende Anpassung der Kompressionskräfte an die Massenkräfte des Fundamentes der Maschine erreicht, so daß eine Neueinstellung der Luftpufferkolben auf ihren Kolbenstangen bei dem im praktischen Betrieb vorkommenden Geschwindigkeitsbereich der :Maschine nicht mehr notwendig ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen mit federnd angeordneten Ventilplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplatte und die Ventilplattenauflage in der Mitte des Zylinderbodens in Richtung der Mittelachse des Zylinders angeordnet sind und daß der Abstand zwischen der Ventilplatte und ihrer Auflage von außen eingestellt werden kann.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspannung der Ventilfeder von außen erfolgt.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplattenauflage mit einer durchgehenden Bohrung versehen ist: .M. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilplatte:nauflagen aller an der Maschine befindlichen Luftpuffer durch ein Gestänge verbunden sind, so daß ihre axiale Verstellung gemeinsam erfolgt. 5: Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Gestänges durch elektrische oder mechanische Mittel erfolgt, die ihre Lage entsprechend der Maschinengeschwindigkeit verändern, z. B. die Bürstenverstellung des Kommutatorantriebsmotors, das Schaltrad eines Regulieranlassers oder den Schalthebel eines mechanischen Reguliergetriebes.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM17716A DE921991C (de) | 1953-03-13 | 1953-03-13 | Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM17716A DE921991C (de) | 1953-03-13 | 1953-03-13 | Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921991C true DE921991C (de) | 1955-01-07 |
Family
ID=7297526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM17716A Expired DE921991C (de) | 1953-03-13 | 1953-03-13 | Luftpuffer an Zweitourenschnellpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921991C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182251B (de) * | 1963-07-12 | 1964-11-26 | Leipzig Veb Druckmasch Werke | Einrichtung zum Abbremsen des Satzbettes von Schnellpressen an den Hubenden |
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1953
- 1953-03-13 DE DEM17716A patent/DE921991C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182251B (de) * | 1963-07-12 | 1964-11-26 | Leipzig Veb Druckmasch Werke | Einrichtung zum Abbremsen des Satzbettes von Schnellpressen an den Hubenden |
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