DE922433C - Beschickungseinrichtung fuer Schmelzoefen, insbesondere fuer Glasschmelzoefen - Google Patents

Beschickungseinrichtung fuer Schmelzoefen, insbesondere fuer Glasschmelzoefen

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DE922433C
DE922433C DEA16329A DEA0016329A DE922433C DE 922433 C DE922433 C DE 922433C DE A16329 A DEA16329 A DE A16329A DE A0016329 A DEA0016329 A DE A0016329A DE 922433 C DE922433 C DE 922433C
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Germany
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melting furnaces
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DER GERRESHEIMER GLASHUETTENWE
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DER GERRESHEIMER GLASHUETTENWE
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B3/00Charging the melting furnaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • In der Glasindustrie ist das früher allgemeint übliche Beschicken der Schmelzöfen von Hand zunächst durch fahrbare Kellen oder ähnliche Einrichtungen und heute vielfach durch motorisch angetriebene Schnecken ersetzt worden, die, von einem Bunker beschickt, die Schmelzrohstoffe in den Ofen hineindrücken. Zum Beschicken werden auch sogenannte Stößelmaschinen benutzt, die das Gemenge auf der Badoberfläche ausbreiten und in den Ofen hineinschieben. Schließlich kennt man noch durch Schwingungserreger angetriebene Förderrinnen, von denen das Gemenge jedoch nur auf der Glasoberfläche abgelegt wird. Das Einschieben in den Ofen erfolgt hier durch besondere, getrennt arbeitende Antriebsmittel, wie Stößel, Walzen od. dgl. Einrichtungen. Bei den bekannten Einrichtungen wird die Förderleistung durch Verstellen von Hebeln, Schiebern oder über Getriebe eingeregelt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine aus einer oder mehreren Vibrationsförderrinnen bestehende Beschickungseinrichtung für Schmelz-, insbesondere für Glasschmelzöfen, mit der die Aufgabe, das Beschickungsgut nicht nur in den Ofen zu fördern, sondern es dort auch teppichförmig zu verteilen, auf besonders einfache und betriebssichere Weise gelöst wird. Erfindungsgemäß kommen zum Einbringen der Rohstoffe in den Ofen eine oder mehrere breite Rinnen zur Anwendung, die durch elektromagnetische Vibratoren oder andere an sich bekannte Mittel in Schwingungen einer Frequenz von etwa So bis ioo Hertz versetzt werden. Das Neue an dieser Vibrationsförderanlage ist nun, daß der Vibrations- und Förderschwingung hoher Frequenz eine zweite Schwingung niedrigerer Frequenz und großer Schwingungsweite unterlagert. Während das zu beschickende Gut durch die hochfrequente Schwingung des Systems in bekannter Weise als fließender Materialstrom gefördert wird, sorgt die niederfrequente Schwingung bei großer Schwingungsweite dafür, daß das auf der Glasoberfläche abgelegte Gemenge von einer an der Stirnseite des Vibrationsförderers befindlichen Schubleiste od. dgl. teppichartig in den Ofen geschoben wird.
  • Die Förderleistung der erfindungsgemäßen Einrichtung läßt sich in bekannter Weise durch Verstellen eines Vorschaltwiderstandes feinfühlig regeln. Durch eine zusätzliche Regelung von Frequenz und Schwingungsweite der niederfrequenten Schwingung ist auch die Dicke des Gemengeteppichs einstellbar.
  • Um eine über die ganze Ofenbreite reichende gleichmäßige Dicke des Gemengeteppichs zu erreichen, versieht man die Förderrinne zweckmäßig mit Verteiler- oder Führungsrippen, die so hoch gestellt sind, daß das Gemenge praktisch in abgeteilten Bahnen gefördert wird. Die Vorrichtung kann in bekannter Weise mit einer automatischen Glasstandregelung oder mit Zeitrelais ausgestattet sein, die es ermöglichen, die Höhe des Glasstandes konstant zuhalten.
  • In der Zeichnung ist die Beschickungsvorrichtung für Glasschmelzöfen nach der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. i die Gesamtanlage in Seitenansicht, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Förderrinne und Fig. 3 einen Schnitt durch letztere.
  • Im Ofen i ist der Glasspiegel. mit 2 bezeichnet. DieFörderrinne 3 ist mit dem Schwingungserreger 4 für hochfrequente Schwingung und dem Schwingungserreger 5 für die niederfrequente Schwingung mit größerer Schwingungsweite verbunden. Aus dem Bunker 6 wird über die Au:slaufschurre 7 der Rohstoff laufend zugeführt. Die an der Förderrinne 3 befindliche Schubleiste 8 sorgt für die Vorwärtsbewegung des vor der Förderrinne abgelegten Rohstoffes 9 und dessen ständigen, teppichartigen Weiterschub auf der Oberfläche des Schmelzbades.
  • Die Förderrinne 3 ist mit Verteilerrippen io ausgestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschickungseinrichtung für Schmelzöfen, insbesondere für Glasschmelzöfen, bestehend aus einer Vibrati onsförderrinne, die das Gut laufend auf die Badoberfläche bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit hoher Frequenz betriebenen Vib.rationsförderrinne eine niederfrequente Schwingung von größerer Schwingungsweite als Vorschubschwingun g unterlagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne stirnseitig mit einer Schubvorrichtung in Gestalt einer Vorschubleiste od. dgl. ausgestattet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinne mit Verteilungs- und Führungsrippen versehen ist.
DEA16329A 1952-08-09 1952-08-09 Beschickungseinrichtung fuer Schmelzoefen, insbesondere fuer Glasschmelzoefen Expired DE922433C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160469B (de) * 1959-11-07 1964-01-02 Blaw Knox Co Vorrichtung zum Einbringen von Material in einen Schmelzofen
DE1236738B (de) * 1962-06-18 1967-03-16 Libbey Owens Ford Glass Co Vorrichtung zur Zufuhr von Glasbruch aus einem Vorratsbehaelter in die Eingangszone eines der Glasherstellung dienenden Wannenofens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160469B (de) * 1959-11-07 1964-01-02 Blaw Knox Co Vorrichtung zum Einbringen von Material in einen Schmelzofen
DE1236738B (de) * 1962-06-18 1967-03-16 Libbey Owens Ford Glass Co Vorrichtung zur Zufuhr von Glasbruch aus einem Vorratsbehaelter in die Eingangszone eines der Glasherstellung dienenden Wannenofens

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