DE922835C - Einrichtung zur Durchfuehrung oder Einleitung von Schaltvorgaengen mittels eines Regelwiderstandes - Google Patents

Einrichtung zur Durchfuehrung oder Einleitung von Schaltvorgaengen mittels eines Regelwiderstandes

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DE922835C
DE922835C DES35585D DES0035585D DE922835C DE 922835 C DE922835 C DE 922835C DE S35585 D DES35585 D DE S35585D DE S0035585 D DES0035585 D DE S0035585D DE 922835 C DE922835 C DE 922835C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
variable resistor
resistor
chain
drive
mass
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Expired
Application number
DES35585D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dr-Ing Kesselring
Wilhelm Puttfarcken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01C—RESISTORS
    • H01C10/00—Adjustable resistors
    • H01C10/30—Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/32—Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02—Details
    • H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16—Impedances connected with contacts
    • H01H33/161—Variable impedances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Durchführung oder Einleitung von Schaltvorgängen in Leistungsstromkreisen, bei der an Stelle bisher üblicher Leistungsschalter ein schnell veränderlicher Regelwiderstand verwendet wird. Dieser Widerstand muß, insbesondere zur wirksamen Unterbrechung von Überströmen, mit außerordentlich großer Geschwindigkeit verstellt werden. Nach der Erfindung wird dies dadurch bewirkt, daß der bewegliche Teil des vorzugsweise als Schiebewiderstand ausgebildeten Regelwiderstandes schlagartig verstellt wird.
Der bewegliche Teil des Regelwiderstandes wird zum Schalten mit einer bewegten Masse gekuppelt.
Hierbei werden nach der Erfindung schlag- oder stoßartige Beanspruchungen in Kauf genommen, die den Baustoff bis nahe an die Grenze bleibender Formänderungen beanspruchen können, damit eine möglichst hohe Beschleunigung des zu bewegenden Teiles erreicht wird. Die antreibende bewegte Masse besteht zweckmäßig in einem mit dem beweglichen Teil des Regelwiderstandes kuppelbaren Umlaufkörper. Man kann sie aber auch als umlaufendes endloses Zugorgan, z. B. als Band oder Kette, ausbilden oder ein solches Zugorgan als Träger der antreibenden Masse verwenden. Ist der Betätigungsweg des Regelwiderstandes kurz, so kann dessen beweglicher Teil auch durch eine geradlinig in
seiner Verstellrichtung oder quer dazu bewegten Masse angetrieben werden. Im letztgenannten Fall läßt sich die Verstellbewegung aus der Querbewegung der antreibenden Masse etwa durch Keilwirkung ableiten.
Zur Verbindung des Widerstandes mit dem Antrieb dient nach der weiteren Erfindung eine Kupplung mit kleinem Betätigungsweg und kleiner Masse ihres getriebenen Teiles. Dies hat den Vorteil, daß nicht durch das Ankuppeln Zeit verlorengeht, ehe der Widerstand in wirksamem Ausmaße verstellt wird.
In der Zeichnung ist in Fig. ι ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht im Schnitt dargestellt. Der Regelwiderstand besteht beispielsweise aus zwei Widerstandskörpern w 1, w 2, zwischen denen ein Stromabnehmer J verdrehbar ist. Fig. 2 entspricht dem Schnitt A-B nach Fig. 1 und deutet die Form und Anordnung der Widerstandskörper und des Stromabnehmers und ihre Verbindung mit dem zu schaltenden Stromkreis χ y an. Die Widerstandskörper sind im Gehäuse g der Einrichtung gelagert und durch Federn h gestützt, die den nötigen Kontaktdruck zwischen ihnen und dem Stromabnehmer s herstellen. Der Stromabnehmer hat eine aufrecht stehende Welle a, welche am oberen Ende zwei Scheiben fei, U 2 trägt, die den einen Teil einer Reibungskupplung bilden. Oberhalb dieser Scheiben läuft eine an ihrer Welle d hängende Schwungmasse m um, die von einem nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Die mit den Kupplungsscheiben fe 1 und k 2 zusammenarbeitenden Reibungsflächen liegen an der Unterseite der Masse m und eines an sie angesetzten Ringes e. Wird die Welle α mittels eines an ihrem unteren - Ende angreifenden Kniehebels c angehoben, so kommen die Kupplungsscheiben mit den Reibungsflächen der Schwungmasse in Eingriff und werden durch die Reibung mitgenommen. Der Kniehebel c wird durch ein Steuergestänge η von einem nicht dargestellten Elektromagnet bewegt.
Der Stromabnehmer ί läuft nicht fortgesetzt um, sondern führt nur einen Teil einer Umdrehung aus, bis er aus der in Fig. 2 in vollen Linien gezeichneten Anfangslage in die gestrichelt angedeutete Endlage kommt oder umgekehrt. Die Bewegung kann durch eine gleichfalls mit der Welle α verbundene Scheibenbremse abgebremst werden. Deren Scheiben b 1 und b2 sind derart nach Schraubenflächen geformt, daß sie am Anfang der Stromabnehmerbewegung gegen die gegenüberliegenden von den Ringen i und Z getragenen Bremsflächen Spiel haben. Am Ende der Bewegung berühren sie diese, wodurch die Bremsung eintritt. Zur Rückführung des Stromabnehmers in seine Anfangslage dient eine seitlich an der Welle α angreifende Rückzugfeder /.
In Fig. 3 ist vereinfacht eine Ausführungsform angedeutet, bei der der bewegliche Teil j des Regelwiderstandes durch ein umlaufendes Band 0 an-So getrieben wird. Dessen Masse ist so gewählt, daß es den Stromabnehmer s nach Verbindung beider schlagartig verstellt. Diese Verbindung wird durch Reibungsschluß in der Weise bewirkt, daß ein Exzenter p das Band 0 an den Rücken des Stromabnehmers ί oder seines Trägers t anpreßt.
Dient zur Verbindung des beweglichen Teiles mit seinem Antrieb eine starre Kupplung, so sind zweckmäßig an sich bekannte Einrichtungen zur Erleichterung des Einrückens der Kupplung vorgesehen, damit diese nicht beim schlagartigen Ankuppeln bricht. Dient zum-Antrieb beispielsweise eine umlaufende Gliederkette, so kann ein die Verbindung mit dem bewegten Teil des Regelwiderstandes herstellender Haken oder Stift durch eine Führungsvorrichtung, z. B. durch eine Hilfskette od. dgl., vor dem Eingriff in eine für diesen günstige Stellung zu den Kettenringen gebracht werden.
Es können auch in den Antrieb elastische Glieder eingeschaltet sein, die den beim Ankuppeln auftretenden Schlag dämpfen.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Durchführung oder Einleitung von Schaltvorgängen in Leistungsstromkreisen mittels eines Regelwiderstandes, vorzugsweise Sdhiebewiderstandes, im zu schaltenden Stromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Regehviderstandes schlagartig verstellt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Regelwiderstandes zum Schalten mit einer bewegten Masse gekuppelt wird. -- -.-■ — -
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die antreibende Masse durch einen mit dem beweglichen Teil des Regelwiderstandes kuppelbaren Umlaufkörper gebildet wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Üie antreibende Masse durch ein umlaufendes endloses Zugorgan (Band, Kette od. dgl.) gebildet oder von diesem getragen wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die antreibende Masse in der Verstellrichtung des Regelwiderstandes oder quer dazu geradlinig bewegt wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Widerstandes mit dem Antrieb eine Kupplung mit kleinem Betätigungsweg und kleiner Masse ihres getriebenen Teiles dient.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Regelwiderstandes mit seinem Antrieb eine vorzugsweise elektromagnetisch gesteuerte Reibungskupplung dient.
8. Einrichtung nach Anspruch 7 mit umlaufendem Band, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Regelwiderstandes und das Band durch Exzenterwirkung aneinandergepreßt und in Reibungsschluß gebracht werden.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des
Regelwiderstandes mit seinem Antrieb eine starre Kupplung mit an sich bekannten Einrichtungen zur Erleichterung des Einrückens dient. io. Einrichtung nach Anspruch 4 und 9 mit umlaufender Gliederkette, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Eingriff in die Kettenringe bestimmter Haken oder Stift durch eine Führungsvorrichtung (Hilfskette od. dgl.) vor dem Eingriff in eine für diesen günstige Stellung zum Kettenring gebracht wird.
11. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb elastische Glieder eingeschaltet sind, die den beim Ankuppeln auftretenden Schlag dämpfen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 9583 1.55
DES35585D 1939-08-12 1939-08-13 Einrichtung zur Durchfuehrung oder Einleitung von Schaltvorgaengen mittels eines Regelwiderstandes Expired DE922835C (de)

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