DE923018C - Maschine zum Einbinden ringfoermiger geschlossener Koerper, insbesondere von Stator-und Rotorspulen elektrischer Maschinen - Google Patents

Maschine zum Einbinden ringfoermiger geschlossener Koerper, insbesondere von Stator-und Rotorspulen elektrischer Maschinen

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DE923018C
DE923018C DEM15622A DEM0015622A DE923018C DE 923018 C DE923018 C DE 923018C DE M15622 A DEM15622 A DE M15622A DE M0015622 A DEM0015622 A DE M0015622A DE 923018 C DE923018 C DE 923018C
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DE
Germany
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tape
ring
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machine
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Expired
Application number
DEM15622A
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English (en)
Inventor
Otto Wirth
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Micafil AG
Original Assignee
WICKLEREI EINRICHTUNGEN
Micafil AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/08Winding conductors onto closed formers or cores, e.g. threading conductors through toroidal cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zum Einbinden ringförmiger geschlossener Körper, insbesondere von Stator- und Rotorspulen elektrischer Maschinen Bekanntlich werden ringförmige geschlossene Körper, beispielsweise die Stator- oder Polspulen für zwei- und vierpolige Kleinmotoren, zum größten Teil von Hand oder, wenn die Verhältnisse es erlauben, mit sogenannten Einbindmaschinen mit einem Baumwollband eingebunden.
  • Bei der einen bekannten Art von Einbindmaschinen besteht diese aus einem angetriebenen offenen Ring, an dessen einer Seite eine Rolle Baumwollband so angebracht ist, daß sie gebremst werden kann. Die einzubindende Spule wird in die Mitte des offenen Laufringes gelegt. Rotiert nun der Laufring, so bewegt sich auch die Baumwollbandrolle um den zentralen Spulenschenkel herum. Wenn also das Band an der Spule festgehalten wird, so wickelt sich das Band um den Spulenschenkel, und dreht man die Spule gleichzeitig in ihrer Ebene, so entsteht eine geschlossene Spulenbandage. Dieses Prinzip eignet sich aber nur da, wo die Öffnung der Spule groß genug ist, um die nötige Menge Baumwollband als Rolle durch diese hindurchführen zu können.
  • Es gibt dann auch andere Einbindmaschinen, wo ebenfalls ein offener Laufring vorgesehen ist, der angetrieben wird. Dieser Laufring besitzt jedoch einen U-förmigen Querschnitt, der nach außen offen ist. Man kann also auch hier die Spule mit einem Schenkel in den Laufring hineinlegen. Die Bandrolle sitzt auf einer am Maschinengehäuse befestigten Achse, und das Band läßt sich ohne Spannung abziehen. Zum Einbinden wird das Band durch die Lücke im Laufring direkt zum Spulenschenkel gezogen. Wenn nun der Laufring rotiert, so zieht er das Band von der Rolle ab, um den Spulenschenkel herum und schließlich auch auf sich selber auf. Liegt dann nach einigen Umdrehungen so viel Band im Laufring, wie für die restliche Spulenbandage nötig ist, so muß der Laufring stillgehalten und das Band abgeschnitten werden. Nun kann die Spule fertig eingebunden werden. Da aber das Baumwollband auf dem Laufring geschlossene Windungen bildet, muß am Ende der Bandage auch das Baumwollband zu Ende sein, sonst kann die Spule nicht aus dem Laufring herausgenommen werden.
  • Es ist bei diesem letztgenannten Prinzip also wichtig, daß Bandlänge und Vorschub aufeinander abgestimmt sind, wenn kein Bandverlust auftreten soll. Dies erfordert eine fast nie zu erreichende Geschicklichkeit der Arbeiterin, und aus diesem Grund sind diese Maschinen nicht beliebt. Ein weiterer Nachteil ist der, daß das Band am Anfang sehr stark und am Ende fast nicht mehr gespannt ist, so daß die Spule beim Einbinden hin und her gerissen wird. Ein weiteres Übel wirkt sich bei exzentrischer Lage des Spulenkerns aus, in der das Band teils gespannt ist und teils lose Schlaufen bildet, die sich nicht sauber verlegen lassen.
  • Zweck der Erfindung ist nunmehr, eine Maschine zum Einbinden ringförmiger geschlossener Körper, insbesondere Stator- und Polspulen elektrischer Maschinen, mit ausgeschnittenem Laufring U-förmigen Querschnitts zu schaffen, wo die erwähnten Mängel der bisherigen Maschinen dieser Art behoben werden. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die offene Seite des U-förmigen Querschnitts des Laufringes in der Achsrichtung der Maschine liegt und die innere Ringwand auf der offenen Seite einen radial nach außen gerichteten Rand aufweist, wobei das in Plisseeform vorgefaltete Band derart in den Laufring eingesetzt wird, daß das innere Ende des Bandes zwischen den zurückbleibenden Bandfalten und der inneren Ringwand spannungslos aus dem Ring herangezogen werden kann. Der seitliche Rand der inneren Ringwand verhütet hierbei ein seitliches Ausweichen des gezogenen Bandteiles.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. I eine Einbindmaschine, teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt. Ein Querschnitt durch den Laufring der Maschine ist in Fig. 2 gezeigt, während in Fig. 3 das auf besondere Weise vorgefaltete Band für sich allein veranschaulicht ist.
  • In der Zeichnung bedeutet I den offenen Laufring der Maschine, welcher in bekannter Weise von einem Elektromotor 2o aus über die Zahnräder 2 angetrieben wird. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, weist dieser Laufring I einen U-förmigen Querschnitt auf, der jedoch nicht radial nach außen wie bei den bisherigen Maschinen, sondern seitlich, d. h. in der Achsrichtung der Maschine, offen ist. Die innere Ringwand des Laufringes I ist ferner noch mit einem radial nach außen gerichteten Rand 3 vorgesehen. In dem einen Ende des Laufringes ist ein winkelförmiges Einsatzstück 5 eingesetzt, dessen innerer Teil als Brems- und Führungsstück für das im Ring I gelagerte Band 4 dient. An diesem Einsatzstück 5 ist eine aufklappbare Traverse 7 mit einem Schieber 8 angelenkt, die den Ausschnitt des Laufringes überbrückt. Der Schieber 8, der eine Führungsnase für das Band aufweist, wird mittels einer Feder g stets gegen das freie Ende der Traverse 7 gedrückt. Diese Traverse 7 wird einfach zurückgeklappt, wenn die einzubindende Spule in die Maschine eingeführt bzw. nach vollendetem Einbinden entfernt werden soll.
  • Das Band 4, welches in den Laufring I eingezogen wird, ist in langer Plisseeform vorgefaltet, wie in der Fig. 3 angedeutet ist, so daß auf kleinstem Raum ein Maximum an Band im Ring gelagert werden kann. Dabei werden die aufeinandergeschichteten Falten des Bandes gerade so lang gemacht, daß sie in den Laufring hineinpassen, ohne Raum zu verlieren.
  • Das innere Ende des im Laufring I eingezogenen gefalteten Bandes 4 wird zum Einsatzstück 5 geführt, wo es eine Umkehrung erfährt. Von dort aus geht dann das Band über den inneren, als Bremsstück dienenden Schenkel des Einsatzstückes 5, wo es durch eine Blattfeder 6 gebremst wird, um die zum Einbinden nötige Zugspannung zu erhalten. Nach Verlassen des Laufringes wird das Band 4 um den federbelasteten Schieber 8 herum gezogen und über einen Finger Io am Ausgang des Laufringes zum nicht dargestellten Schenkel der einzubindenden Spule geführt. Der Schieber 8 gibt dem gespannten Baumvollband nach, zieht dieses aber sofort wieder an, sobald es lose wird.
  • Wird nun der Laufring I in Drehung versetzt, so führt er das Band um den Spulenschenkel, der vorher durch Aufklappen der Traverse 7 in den Ring eingeführt worden ist. Das Band wird stets unter den restlichen gefalteten Schichten reibungslos aus dem Ring hervorgezogen, bis die Spule eingebunden ist. Dann wird die Traverse 7 nach außen gedrückt, die eingebundene Spule herausgezogen und das Band abgeschnitten. Nach dem Einlegen einer neuen Spule wird die Traverse 7 wieder zugeklappt, das Band am Spulenschenkel festgehalten und mit dem Einbinden wieder begonnen.
  • Mit der beschriebenen Maschine ergeben sich die folgenden Vorteile: Der Laufring bleibt immer offen. Er läßt sich mit dem stets gleichen Quantum Band füllen. Das Band bleibt vom Anfang bis ans Ende gleichmäßig gespannt. Es kann beliebig viel Band abgezogen werden, so daß die Gleichmäßigkeit des Vorschubes keine Rolle mehr spielt. Die eingebaute Ausgleichsvorrichtung spannt das Band in allen Lagen des Spulenschenkels und macht das Einbinden einer Spule auch an den Ecken außerordentlich leicht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einbinden ringförmiger geschlossenerKörper, insbesonderevonStator-und Rotorspulen elektrischer Maschinen, mit einem ausgeschnittenen Laufring U-förmigen Querschnitts, welcher in an sich bekannter Weise angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Seite des Laufringes in der Achsrichtung der Maschine liegt und die innere Ringwand auf der offenen Seite einen radial nach außen gerichteten Rand aufweist, wobei das in Plisseeform vorgefaltete Band derart in den Laufring eingesetzt wird, daß das innere Ende des Bandes zwischen den zurückbleibenden Bandfalten und der inneren Ringwand spannungslos aus dem Ring herangezogen werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß für die Überbrückung des Ausschnittes im Laufring eine aufklappbare Traverse dient, die an einem Einsatzstück des Laufringes angelenkt ist und auf welcher ein Schieber gleitbar angeordnet ist, der durch eine Feder gegen das freie Ende hin gedrückt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber mit einem Führungsstift versehen ist, um den das Band so geschlauft wird, daß dieser den Schieber gegen die Feder zieht. q..
  4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück so ausgebildet und in den Laufring eingesetzt ist, daß es zur Herausführung des Bandes aus dem Ring und gleichzeitig als Bremsstück dient.
  5. Maschine nach Anspruch 4., gekennzeichnet durch eine am Laufring befestigte Blattfeder, die das Band so gegen das als Bremsstück dienende Einsatzstück drückt, daß das Band beim Austritt aus dem Ring gebremst wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Laufring vorgesehenen Finger, über welchen das Band unmittelbar zur einzubindenden Spule geführt wird.
DEM15622A 1951-10-19 1952-09-23 Maschine zum Einbinden ringfoermiger geschlossener Koerper, insbesondere von Stator-und Rotorspulen elektrischer Maschinen Expired DE923018C (de)

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