DE923032C - In ein Sofa umwandelbares Doppelbett - Google Patents

In ein Sofa umwandelbares Doppelbett

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DE923032C
DE923032C DEP32413A DEP0032413A DE923032C DE 923032 C DE923032 C DE 923032C DE P32413 A DEP32413 A DE P32413A DE P0032413 A DEP0032413 A DE P0032413A DE 923032 C DE923032 C DE 923032C
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DE
Germany
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mattress
bed
parts
double
foot
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Expired
Application number
DEP32413A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Van Der Seylberg
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/17Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with coupled movement of back-rest and seat

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • In ein Sofa umwandelbares Doppelbett Die Erfindung bezieht sich auf in ein Sofa verwandelbare Doppelbetten. SolcheVerwandlungsmöbel sind an sich, bekannt. Bei diesen handelt es sich aber hauptsächlich darum, für Ausnahmefälle behelfsmäßig ein Sofa in eine Liegestätte umzuwandeln. Demgemäß geht auch bei den meisten Ver-"vandlungsmöbeln, die einerseits als Sofa, anderseits als D#oppelbett Verwendung finden sollen, der gesamte Aufbau von der Sofabauweise aus. Es sind auch schon Bettsofas bekannt, die durch Ausschwenken eines zweiten flachen Matratzenb,odens in Doppelbetten verwandelbar sind. Dabei wird je-,doch die Einheitlichkeit der jeweiligen Verwandlungsforrn rächt gewahrt; denn einerseits läßt die ausgesc jdlz:te Matratze die Behelfslösung deutlich hwie erkennen, was anderseits auch bei eingeschwenkter Behelfsmatratze, die bei Verwandlung in ein Sitzmöbel als Rückenlehne dient, vor allem wegen ihrer Höhe nicht schön aussiehtund auch nach Verwandlung in ein Sofa die Bettform noch erkennen läßt. Hinzu kommt, daß bei Flachmatratzen gegenüber solchen mit SpiTalfedern die Federung herabgemindert ist. Endlich ist ein Verwandlungsmöhel bekannt, bei dem der unterteilte und mit Scharnieren versehene Bettb,oden mit der daraufhegenden, gepolsterten Auflage un,oer Heranschwenken der Seitenteile so zusammengelegt wird, daß, ein Sitzmöbel entsteht. Solche Verwandlungsmöbel haben aber den großen Nachteil, daß keine Federung vorgesehen" die Herstellung schwierig und teuer sowie die Verwandlung umständlich und sehr beschwerlich ist, abgesehen davon, daß bei beiden Baumarten Raum für die staubfreie Aufbewahrung -des Bettzeulges micht vorgesehen ist und auch die an mo derne Verwandlungsmöbel zu stellenden Anforderungen, insbesondere hinsichtlich einfacher und praktischer Bauart, leichter Verwandlung sowie ästhetischer Wirkung, nicht erfüllt werden. Diesen Nachteilen wird durch die Erfindung'abtan, - -geholfen und unter Beibehaltung der Hauptbes d teile eines normalen Doppelbettes ein regelrechtes Verwandlungsmöblel geschaffen. Nach der Erfindung wird die als Rückenlehne dienende Matratze das einen Bettes um dine nahe,dem Matratzenboden gelegene, in den Stirnwänden gelagerte Längsachse schwenkbar ausgebildet, während die Teile der Kopf- und Fußwand an den Boden dieser Matratze heranklappbar angeordnet sind und als Stützen für die Rückenlehne dienen. Dabei Hegt !die schwenkbare Matratze in waagerechter Lage !auf seitlichen Auflagern der uniklappbaren Teile der Stirnwände auf, während deren feste Teile des Nachbarbettes zdurch die beiden Bettseiten verbunden !sind. Ferner ist ;am Boden der hochschwenkbaren. Matratze eine als Tisch ausschwenkhare Platte gelenkig befestigt, die in Rückenlehnenstellung der Matratze ausschwenk- und abstützbar ist, um als Tisch und Schreibplatte Verwendung zu finden. Die Matratze des zweiten Bettes ist jebienfalls hochschwenkbar ausgebildet, und die beiden BettsieUenteile zusammen mit den festen Kopf- und Fußt-eilen undeinern einlegbaren Boden bilden einen Kasten, in dem das Bettzeug untergebracht werden kann. Die Matratze des zweiten Bettes ist an der der Lehnenmattatze zugekehrten Sieltenfläche so weit konkav ausgerundet, daß die Lehnemnatratzie an,dieser Seite bis zur waagerechten Lage frei vorbeigescl#wenkt werden kann. Endlich ist an der im festen Kopf- und Fußbeä angeordneten Matratze ein über beide Matratzen reichen,der Schonblezug befestigt, der bei der Verwandlung des D#oppielbettes in -ein Sofa in den Bettkasten eingelegt wird, so daß das in Aden Bettkasten eingelegte Biettzeug vor dem Verschmutzen geschützt wird.
  • Somit ist durch diese einfache, mühelose und zweckmäßige Bauart und mit nur geringfügigen Änderungen sowie mit verhältnismäßig wenig Material-und Arbeitsaufwand die Verwandlung eines Doppelbettes in ein sogenanntes Halbsofa (Goluch) mög-]ich. Dabei rauß, nicht (einmal das für die Tischplatte erforderliche Holz besonders beschafft wer-,den, weil beim Umbau eines normalen Doppelbettes von den zu ihm gehörenden vier Seitenteilen zwei in Wegfall kommen, äe für die Tischplatte verwendet werden. Ein solches Doppielbett 'hat weiterhin den Vorteil, daß nur die Lilegeflächen seiner Matratzieln mit gutem Bezugstoff versehen werden müssen, wähnendes nicht nötig ist, auch die Unterseite der schwenkbaren Matratze zu überziehen, im Gegensatz zu jenen Bauarten von Verwandlungsmöbeln, bie-! denen zur Umwandlung der Doppelbetten. in Sofas die Matratzen mit ihren Llegeflächen übereinandergeklappt werden, so daß die Unterseite der herumklappbaren Matratze die Sitzfläche des 'So£as bildet und deshalb von tobien und unten mit gutem Überzugstoff und Drell versehen sein muß. Sonach ist diese Bauart in jeder ihrer Verwandlungsform ein vollwertiges Möbel und nicht nKff ein Notbehelf, da es# sich bei der Verwendung als Dioppelbett von einem normalen Düppelbett nicht unterscheidet und bed Verwendung als Sofa mit der 'Schreibplatte ein ideales Kombinationsmöb#el darstellt, das z. B. in Hotels te;In begehrenswertes Möbel ist. Als Ab%la"a.,le für Büchier und ähnliches leistet die Tischplatte gute Dienste, wemdas Soia mit der ausgeschwenkten Tischplatte an der Wand audgestell, t wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist als ein bevorzugtes Auisführrungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i ;eine Stirnansicht des Verwandlungsmöbiels bei der Verwendung als Doppelbett, wobei eine-, StiTinwand abgenommen ist, Abb. 2 die Stirnansicht bei der Vexwendu-ng als Couch mit Tisch, eb,en#aEs mit #ein#er abgenommenen Stirnwand, Abb. 3 eine Stirnansicht des Düppelbettes bei der Verwendung als Couch (eine Stixnwand abgenommen), Abb. 4 eine Vorderansicht des Doppelbettes als Sitzmöbel.
  • Das Doppelbett hat zwei bis über die Bettmitte reichende feste Teile 1, 2 suwie zwei, kleinere schwenkbare Teile 3, 4, :die mitleälander durch Scharniere 5, 6 verbunden sind und gemeinschafthoh die vollständigen Kopf - und Fußstimwandteile .des Dioppielbettes bilden. Die festen Stirnwandteje 1, 2 sind duroh zwei Seiteltelle 7, 8 mittels niorma#,er Bettbeschläge 9 verbunden. Aui den Sielbenteilen. 7, 8 ruht eine Matratze i o, die in. Bolzen i i der festen Stirrnwaindteile 1, 2 ho-chgeschwenIkt werden kann, um in -dein Raum unter idier Matratze zu gelajngen. Unter Üer Matratze io Ist zwischen den Schenteilen 7, 8 lein Boden 12 eiingelegt, wodurch ein Kasten gebadet wird, in den das Bett-zeug lünleingelegt werden kann. Die andere Matratze 13 ödes Dioppelbiettes ist um eine nahe dem Matr.atzenb,odiejn-ge"l,egienie#! seitlicheingerüdkte Längs-' achsie 16 in eine f gst senkrechte Lage schwenkbar, wie Abb. 2 und -3 erkennen >ssen. Mit Hilfe von Bolzen. 14, 15 ist die Matratze 13, wenn -sie um die mit 16 bezeichntete Längsachse nach oben gestellt ist, zu sichern. In dieser Lage lassen sich die beweglichen Kopf- und Fußtelle 3, 4 an den Boden der Matratze 13 heilank#appien. In dieser Form bildet das Doppielbjett ein Sofa, bei dem die gefällig ausgebildeten KeilkIssien als Sieitenkissen Verwendung finden. In der waagerecht= Lage (Abb. i) dagegen ruht die Matratze 13 auf seitlichen Auf - lagern Ig, 2o. Diese Aufiager verlau#fen von der BettmItte aus gesehem. nach dem Rand des Bettes schräg nach oben, weÜ dex Boden der Matratze 13 so verläuft. Der sch-räge Verlauf des Bodens der schwenkbaren Matratze 13 bietet den Vorteil, daß diese Matratze in der hochgeschweifkten Lage, d. h. bieg ihrer Verwendung als Lehne, in, senkrechter Lage Ües Matratzenbio,dens eine schräg nach hinten ver>ufende Lehnenfläche und üben nur Beine den gewöhnlichen SoWelmen entspriechende geringe Breite hat, die k den Abbildungen Mit 23 bezeichnet Ist. Daraus erg#ibt #sich eine bequeme Sitzlage ähn-hch der !eines Sessels, ühne daß hiervon die Höhe der kinenfederung der Matratze 13 in ihr-er Haupthe>stungsstelle, d. h. in ihrer gegenüber der N.ormaffiederhöhe vermlindert wird, wodurch hinsichtlich der Weichheit der Fe.derung bei der Matratze 13 trotz ihrer Verwendbarkieit als Lehne mit schrägem Lehnenflüchienverlauf und schmaler Lehnenbreite 23 eine gleich gute Federung wie bei der Sitz- und Liegematratzeio erreicht wird. Am Boden der Matratze 13 ist eine Platte 2 4 an Scharnieren25 ausiSchwenkbar befestigt. In Üer senIkrechten Lal:le dier Matratze13 (Abb.2) kann diese Platte 24 ausgeschweckt werden, und mit Hilfe von zwei Stützen 2 6, 27 läßt sie sich abstützen. Sie bildet in diesier La#,->le,ei#ne Tisch- und Sdhreibp.I#atte, die eine wertvolle Ergänzung des Doppelbettes bei seiner Verwendungals Sotfa ist. 'Soll das Doppelblett nur als Sofa., also ohne Schreibplatte verwendet werden, dann werden die Stützen 26, 27 an die Schreibplatte 24 mit dieser zusammen an den Beiden ,der Matratze 13 herangeklappt und durch eilnen Riegel 28 am Boden der Matratze i_3 befestigt, so daß bei der Verwiendung der Matratze 13 als Liegestatt des Doppelbetteis die Tischplatte 24 gegen Herabfallen gesichert ist. Die Matratzie io ist an ihrer Seite 29, die der Matratze 13 zugel::ehrt ist, konkav ausgerundet, so daß sie bis zur senkrechten Lage frei an der Matratze io vorbeligeschwenkt werden kann. Die Matratzen io -und 13 sind auf ihren Liegeflächen mit einem für ein, Sofa geeigneten Stoff überzogen. Es ist vorteilhaft, zum Schutz dieses Stoffes Beinen Schonbezug 3o an der Stellie 3 1 der Matratze i o -und an der Stelle 3 2 der Matratze 13 zu befestigen. Bei der Verwendung des Doppelbettes als Sofa wird der Schonbezug von der Stellc32 gelöst und in dem Bettkastien mittels mehrerer Druckknöpfe an der Stelle33 der Seitenwand7 Ininen befestigt. Er bildet hilerbei cinen Staub- und ISchmutzschutz für das in den Bettkasten einzulegende Bettzeug.
  • Der Erfindungsgegenstand läßt sich in verschiedener Hinsicht anders :ausbilden, lohne daß, der Erfindungsgedankje verlassen wird. So können beispielsweisie an Stelle der Bolzen 14, 15 Riegel angeordnet und die Stützen 26, können durch D 27 andere Füße #ersietzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Inein Sofa umwandelbares Doppelbett mit vorzugsweise durch Bettbeschläge verbundeneii vollständigen Kopf-, Fuß- und Seitentei,',en, da-,durch gekennzeichnet, daß, ffie als RückenIchne .dienende Matratzc (13) des leinen Bettes um ,eine nahe dem Matratz,einboden gelegene, in den Stirnwänden gelagerte Längsachse, (16) schwenkbar ausgebildet ist, wahrend :die Teile (3, 4) der Kopf- und Fußwand (1, 2) an den Boden dieser Matratze (13) hieranklappbar angeordnet sind und als Stützen für die Rüd,-ien1,-,hn(e dienen.
  2. 2. Doppelbett niach Anspruch i, -dadurch ge- kennzeichnet, daß die schwenkbare Matratze (13) in waagerechter Lage auf seitlichen Auflagern (19, 20) der umklappbaren Teile (3, 4) der Stirnwände auflijegt während deren feste Teile (1, 2) des Nachbarblettes durch Bettseitenteile (7, 8) verbunden -sind. 3. Doppelbett :nach Ansprüch!en i und 2, dadurch gel,:jeiiffize:,.lchniet, daß am Boden der hochschwen#kharein Matratze (13) einie als Tisch ausschwenkbare Platte (24) gelenkig befestigt ist, die in Rückfeinlebnenstellung der Matratzie ( 13) ausschwenk- und abstützhar ist. 4. Doppelbett nach Ansprüchen i bils 3, daäuTch gekennzeichnet, daß dIe Matratze dies zweiten Bettes (io) aufklappbar angeordnet ist und den durc11 die beiden Bettseitenteile (7, 8) zusammeei mit dien festen Kopf- und Fußteilen (1, 2) sowie eIniem einlegbaren Boden (12) gC-bildeten, offenen Kasten abdeckt, in den das B,ettzielu#g,Q#z#,egb:ar ist. 5. Doppelbett nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekeininzeichnet, daß diie Matratze dies zweiltein Bettes (io) an der der Lehnenmatratze (13) zugekehrten Seitenfläche (29) konkav ausgerundet list, so daß die Lehnienmatratze (13) an dieser Seite bis zur waagerechten Lage frei vorbeischwenkhar ist. 6. Doppelbett nach Ansprüchein i bis 5, dadurch gekeinnzeIchnet, daß an der im festen Kopf- -und Fußteil (1, 2) angeordneten Matratze (io) ein über beide Matratzen (10, 13) reichender Schonbezug (3o) befestigt ist, der auch als Schutz für das in, den Bjettkasten jeingeliegte Bettzeug dIent. Angezogene Druckschriften: Französischie PatentschriftenNr. 808034,714036.
DEP32413A 1949-01-25 1949-01-25 In ein Sofa umwandelbares Doppelbett Expired DE923032C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR714036A (fr) * 1931-03-30 1931-11-06 Le Lit Pardon Divan-lit transformable
FR808034A (fr) * 1936-04-10 1937-01-27 Lit transformable en canapé

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR714036A (fr) * 1931-03-30 1931-11-06 Le Lit Pardon Divan-lit transformable
FR808034A (fr) * 1936-04-10 1937-01-27 Lit transformable en canapé

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