DE92357C - - Google Patents
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- DE92357C DE92357C DENDAT92357D DE92357DA DE92357C DE 92357 C DE92357 C DE 92357C DE NDAT92357 D DENDAT92357 D DE NDAT92357D DE 92357D A DE92357D A DE 92357DA DE 92357 C DE92357 C DE 92357C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D53/00—Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
- B65D53/02—Collars or rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1894 ab.
Bei den bisher bekannten hohlen Dichtungsringen für Gefä'fsverschlüsse zeigt sich der Uebelstand,
dafs dieselben, wenn sie einem stärkeren Druck dauernd ausgesetzt werden, auch beim
Nachlassen des Druckes ihre frühere Form nicht wieder annehmen und zusammengedrückt bleiben,
wodurch die Vortheile des hohlen Ringes aufgehoben werden.
Derartige hohle Ringe sind daher nicht wiederholt zu verwenden. Dieser Mangel ist
darin begründet, dafs der Ring beim Andrücken des Deckels einem sehr starken Druck ausgesetzt
und demzufolge die im Ring enthaltene Luft etc. stark comprimirt wird. Da, nun die
Gefäfse meistens längere Zeit verschlössen bleiben und ferner die Wandungen des Ringes auch
bei sorgfältigster Ausführung und bestem Material immer etwas durchlässig sind, so hat die eingeschlossene
geprefste Luft Gelegenheit, durch die Wandung zu entweichen, und es wird eine Luftverdünnung in dem Ring eintreten.
Beim Abheben des Deckels kann der zusammengeprefste Ring sich aber nicht wieder
aufblähen, er hat daher die Eigenschaften des Hohlringes vollkommen verloren und ist in
seiner Wirkung einem Vollring gleich bezw. schlechter, da er seine Form infolge des starken
Druckes vollkommen geändert hat, und infolge dessen ist er überhaupt nicht weiter zu verwenden.
Diesem Uebelstande wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, dafs in der Ringwandung eine bezw. auch mehrere
Oeffhungen angeordnet werden, durch welche die in dem Ring enthaltene Luft beim Zusammendrücken
desselben entweichen kann. Wird bei einem solchen Ring der Deckel aufgebracht, so kann beim Zusammendrücken des
Ringes ein Theil der darin enthaltenen Luft entweichen und der Ring mit einem äufserst
geringen Kraftaufwande, so weit erforderlich, zusammengedrückt werden. Er schmiegt sich
hierbei allen Unebenheiten vollkommen an und bewirkt einen vollkommen dichten Abschlufs.
Beim Nachlassen des Druckes bewirkt die Elasticität des Ringes wieder ein Nachsaugen
von Luft und damit ein Aufblähen des Ringes, welches das Abheben des Deckels erleichtert
und unterstützt. Die Wandungen des Ringes müssen also jedenfalls auch so beschaffen sein,
dafs sie stets ein Aufblähen des Ringes erstreben.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 ein mit hohlem, mit Luft gefüllten und mit Oeffnüng
versehenen Dichtungsring ausgestatteter Verschlufs im Schnitt in noch nicht geschlossener
Stellung dargestellt.
Zwischen Deckel α und Gefäfs b ist der Ring c
gelegt.
Wird auf den Deckel α in Richtung des Pfeiles ein Druck ausgeübt, so wird der Ring
zusammengeprefst und die darin enthaltene Luft theilweise durch die Oeffnung f, (Fig. 2) entweichen,
bis der Ring genügend zusammengedrückt ist und die Schliefszungen g unter
den verstärkten Rand h-.des Gefäfses greifen.
Soll der Deckel gelüftet werden, so werden die Zungen etwas seitwärts gebogen, und der
Deckel wird sofort durch die Elasticität der Wandungen des Ringes angehoben und ohne
Anstrengung abgenommen werden können, wobei durch die Elasticität der Ringwä'nde ein
Einsaugen von Luft durch die Oeffnung f er-
folgt und dadurch das Abheben des Deckels wesentlich unterstützt wird, so dafs auch bei
gröfseren Deckeln nur ein äufserst geringer Kraftaufwand erforderlich ist.
Selbstverständlich können statt einer Oeffnung f im Bedarfsfalle auch mehrere solcher
Oeffnungen angeordnet werden.
Sowohl beim Aufbringen als beim Abnehmen des Deckels ist der erforderliche Kraftaufwand
äufserst gering. Selbstverständlich ist der dargestellte Verschlufs nur als Beispiel gewählt,
und kann jeder andere Verschlufs verwendet werden, ebenso kann die Form des Ringes dem
Verschlufs angepafst werden.
Ein solcher mit Oeffnung versehener hohler Dichtungsring kann wiederholt benutzt werden,
da er stets seine frühere Form wieder annimmt, was bei hohlen, allseitig geschlossenen
Ringen, wie schon erwähnt, nicht der Fall ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hohler Dichtungsring für Conservengläser bezw. ähnliche Gefäfse, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Oeffnungen (f) in der Ringwandung, durch welche beim Zusammenpressen des Ringes Luft entweichen kann, so dafs sich der Ring auch an unebene Dichtungsflächen leicht anlegt, nach dem Abheben des Deckels aber auch Luft wieder eintreten kann, so dafs der Ring infolge der Elasticität des Materials seine ursprüngliche Gestalt wieder annimmt und wieder verwendbar wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92357C true DE92357C (de) |
Family
ID=363887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92357D Active DE92357C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92357C (de) |
-
0
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