DE923623C - Elektrodenbeheizter Heisswasserbereiter - Google Patents

Elektrodenbeheizter Heisswasserbereiter

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DE923623C
DE923623C DEB442A DEB0000442A DE923623C DE 923623 C DE923623 C DE 923623C DE B442 A DEB442 A DE B442A DE B0000442 A DEB0000442 A DE B0000442A DE 923623 C DE923623 C DE 923623C
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DE
Germany
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hot water
electrodes
water heater
heater according
container
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DEB442A
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English (en)
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Eberhard Dipl-Ing Buban
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/101Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply
    • F24H1/106Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply with electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Elektrodenbeheizter Heißwasserbereiter Gegenstand der Erfindung ist ein elektrodenbeheizter Heißwasserbereiter.
  • Bekannte Heißwasserbereiter mit indirekter Widerstandheizung (Patronen) weisen eine Bauart auf, bei der die einzelnen wesentlichen Bestandteile örtlich auseinandergezogen und durch das Rohrleitungsgerüst verbunden sind. Eine solche Bauweise ist für elektrodenbeheizte Heißwasserbereiter mit Speicherwirkung ungeeignet, da der auslawfende 1=ieißwasserstrahl unmittelbar unter Spannung steht und daher der erforderliche Berührungsschutz nicht immer :in vollem Umfange gewährleistet -ist, weil eine Erdungsleitung gelegentlich schadhaft, d. h. unterbrochen werden kann.
  • Die Erfindung besteht darin, da.ß der aus Isolierstoff, insbesondere Hartporzellanbestehende Wasserbehälter abdichtend auf den durch unmittelbare Verbindung mit der metallischen Wasserleitung geerdeten Tragarm unter Anwendung eines Zwisc henbodens angeflanscht ist, der zwei kammförmige Elektroden und ein Merlaufrohr trägt sowie mit einem an :dieses anschließenden, in, ein Wasserauslaufrohr mündenden Kanal ausgestattet ist. Der Zwischenboden ist hier also. der Träger der verschiedenen für .die Funktion erforderlichen, Bestandteile, der für sich selbständig einsetzibarc ist, worauf der Wasserbehälter angebracht wird. Er besteht zur Ausschaltung der Elektrod enwirkung des geerdeten metallischen Tragarmes aus Isolierstoff, vorzugsweise Hartporzellan. Die Elektroden: werden :dabei vorzugsweise als kammartige Körper mit je mehreren Kohlestiften ausgebildet und ragen vom Tragarm her nach oben. Das Wasser ist bekanntlich örtlich in seiner Leitfähigkeit derart verschieden, daß das Gerät hinsichtlich der Elektroden nicht in jedem Wasserleitungsnetz ohne Blerücksichüigung der örtlichen Wasserverhältnisse betreübb-ar ist. Außerdem steigt die; Stromaufnahme bei zunehmender Erh-itzunig des Wasservorratles stark,an. Die Elektroden sind daher zur Regelung der Sitrom,aufnahme in ihrem Abstand veränderlich, und zwar drehbar im Zwischenboden gelagert, wobei vorzugsweisse der Laglarzapfen der einen oder beider Elektroden durch nach außen ragende B:edienungsgriffe bequem einstellbar ist. So kann auch die Temperatur bei bestimmtem Auslaufquerschnitt geregelt werden.
  • Wegen; der Verengung des unteren Behälterhalses steht nur wenig Raum für die Anordnung der beiden Elektrodengruppen und des Übierlaaufrohres zur Verfügung. Um dieser räumlichen SchnvieTigkeit Rechnung zu tragen, kann .man. das aus Isolierstoff bestehende Überlauf in der Mitte zwischen beiden Schenkelelektroden anbringen, so daß es den kürzesten.Abstand der Elektroden begrenzt. Vortelilhaft er ist jedoch eine Anordnung, bei der das Überlaufrahr an den Rand des Behälterhalses verlegt ist und beide, Elektroden bogenförmig gekrümmt verlaufen. In, diesem Fall umgibt die ortsfeste Elektrode mit ihrer konkaven. Seilte das Übierlaufrohr, während die andere Elektrode- mit ihrer konvexen Seite in .ihrer äußersten Lage am Behälterhals anliegt. Bei dieser Lösung ist der engste Abstand beider Elektroden erreichbar.
  • Man kann sogar so weit gehen, daß der Abstand ,der Elektroden voneinander bei zunehmender Erwärmung des Wasservorratles automatisch vergrößert wird, um,die:Strom@aufnahme zu verringern, wenn man in Abhängigkeit von. der zunehmenden Erhitzung des Wasservorrates im Behälter durch mechanische oder elektrische: Vemsitellmittel ihre Lagerzapfen verdrehen läßt.
  • Der Zwischenboden enthält auch eine Eintrittsöffnung für das z,ulaufendie Kaltwasser und einen Abflußkanal für Idas Heißwassler, der die Verhi.ndung zwischen Übierlaufrohr und Auslauföffnung herstellt.
  • Der Tragarm besitzt zwei von der Wasserzuleitung abzweigende Kanälte mit je einem Regelventil, von denen -der eine in die, ziem Behälter führenden Bohrung des Zwischenbodens, der andere in den Kanal oiberhalb dies Auslaufrohres mündet, so daß die Mischung von Heiß- und Kalltwasser nach Belieben erfolgen kann. Der Tragarm enthält ferner einen Hohlraum zur geschützten Unterbringung der elektrischen Zuleitung für die Elektröden, so däß von dieser Seite her keime Gefahr für den Bentutzer entstehen; kann. Dieser Raum ist von einer eatvas größer-gehaltenen.unteren Montugeöffnung aus zugängig, und diese wird durch eine tellerartige Verbreiterung des Wasserauslau.fzohres versehloseen.
  • - Das Ü:berlaüfroihr soll die Länge der Elektrode zweckmäßig überragen. Auf diese Weise wird im oberen Bereich eine schnelle Anrie:icherung von heißem Wasser erreicht, ohne daß an. dieser Stelle durch steigende Stromaufnahme eine unerwünschte Belastung des Stromnetzes erfolgt. Noch vorteilhafter isst es, aden Behälter oben mit einem engeren domartigen Fortsatz zu versehen und das Überlantfrohr bis dorthin zu verlängern. Dadurch kann nach verhältnismäßig kurzer und starlrerBeheizungdurch Verringerungsdes Elektrodenaibstandes leine kleinere Menge heißesten. Wassers entnommen werden, ohne erst auf d ieDurchheizung der Gesemtmenge längere Zeit warten zu müssen.
  • Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fing. i zeigt das Gerät in seiner Anbringung an einer Wand in aufrechtem Schnitt, Fig.2 eine Draufsicht auf den Tragarm des Gerätes, Fig. 3 eine abgeänderte Ausbildung der Elektradeneinrichtung in Draufsicht, verkleinert.
  • Ein, metallischer Tragaren r trägt den W2s@serbehälfier 2 aus Hartporzellan od. dgl., der an seinem verjüngten Hals 2a mit einer metallischen Flanscharmatur2b versehen ist, um den i Behälter gegen eine Dichtung 3 zu pressen. An dem Dichtungssitz des Tragarmes, i ist eine Ausnehmung q. vorgesehen, in die lein Zwischenflansch 5 aus Hartporzellan eingelleigt ist. Dieser Flansch istTräger der Dichtung -.3, .der Elektrodenstege 6 mit den. Elektroden 6a und .des Überlaufrohres 7 und schirmt im übrigen den von ihm überdeckten Metallkörper i elektrisch in der Weise ab, @daß er trotz seiner ständigen Erdung durch. !die metallische Wasserleiibung Z nicht als Widerstandselektrode wirksam wird.
  • Der Tragarm i bist zu gleicher Zeit als Wasse rleitungsarmatur ausgebildet, .d. h. er nimmt mit ,dar öffnu.ng 8 den Einlaufstutzen Z auf, ferner den Hahn 9 zur Entnahme von Heißwasser sowie den Hahn zo zur Zunuischung vom Kaltwasser an der Wasseraustrittssüelle i i. Der waagerechte obere Teil des T ragarmies i ist daher auch mit Kanalbohrungen 911, ioa versehen,, die beide mit dem Einlagestutzen 8 durch Abzweigungen in Verbindung stehlen.
  • Der Kanal ioa führt zu der Auslauföffnung i i. In diese Öffnung Ist ein Rohr i2 eingeschraubt, dessen Kopfscheibe i2a eine untere MontagneÖffnung 13 abschließt. Der Innenraum 14 der Tragarmatur dient,der sicheren Verlegung der elektrischen Zuleitaunggen. Der Zwischercufiansch 5 weist im übrigen einen Kanal 5a auf, durch den der Innenraum des Überlaufrohms 7 mit dem Ablaufrohr 12 in Verbindung steht, sowie eine Wassereeintrittsöffnung 5b für die Zuleitung 9a.
  • Die Elektroden6, 6a sind als Kämme ausgeibitdet; ihre Träger6 verlauflen-sichelförmig für die Zwecke der !besseren Raumausnutzung im Hinblick auf die Enge des Behälterhalses 2a. Infolgedessen kann. das Überlaufrohr 7 an die Wandung des. Behälterhalses 2a verlegt werden, und zwar an. der konkaven Siebte der ortsfesten Elektrode, wohingegen die andere Elektrode um den leinen. als Stopfbüchse ausgebildeten Lagerpunkt 6b mittels eines Stell_ griffes 6a von außen her ver'schwienktl werden kann, um auf diese Weise Stellung und Abstand der Elektroden und damit die Stromaufnahme je nach den örtlichen Wasserverhältnissen zu regeln. Diese Elektrode liegt in ihrer äußersten Lage mit ihrer konvexen Seite der Wanddung 2a an.
  • In Fig. 3 ist eine abgeänderte Ausführungsform dargestellt. Hier trägt der Zwischenflansch 5 zwei kammartige Elektroden 6, 6a, die je an entgegengesetzten Enden um einte Achse 6b verschwenkt werden können. In dliesem Fall also werden nach Abnahme dies Behälters 2 beide Kämme gegeneinandex verstellt, wobei das Überlaufrohr 7 als den unmittelbaren Kurzschl:uß verhinderndes Mitt:l zwischen beiiden angeordnet ist. DieseAusführungsform stellt gewissermaßen die Grundform der Gestaltung der Heizelektroden dar, die daher auch für andere mit :.dem Widerstand des Wassers arbeitende Heizsysteme in igleicher Weise voni Bedeutung sind, z. B. Großkaffeekessel, Futterdämpfer, Waschkessel usw.
  • Die Wirkungsweise der Einsrichtung ist folgende: Da -die Wasserleitung Z an den metallischen Tragarm i angeschlossen ist, ist dieser Teil stets geerdet. Von dem Arnschlußstutzen 8 aus wird durch den Hahn 9 Kaltwasser durch ein:-- Zuströmöffnung5b indes Innere des Behälters 2 eingelassen. Nach Erhitzung der durch, die Höhe des @J`ber@aufrohres 7 ,dosierten Wassermenge kann durch Nachfließen weiteren Kaltwassers entsprechend heißes Wasser durch :die Leitung 7, 12 überlaufen. Ist dieses Wasser zu heiß, so kann man durch Öffnung des K:altwasserh;ahnes. io auch noch kaltes Wasser dem Heißwasser an seiner Austrittsöffnung durch Leitung roa beimischen.
  • Der damartige Fortsatz 2a des Behälters 2a enthält das jeweils heißeste Wasser. Da dort das Überlaufrohr endet, so kann schon nach kurzzr Anhe iizzeit sehr hßißes Wasser entnommen, werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodenbeheizter Heißwasserb:ereiteir mit als Zapfhahn ausgebildetem metallischem Traga,rm, an den die metallische Wasserzuleitung zur Erdung unmittelbar angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Isolierstoff, insbesondere Hartporzellan, bestehende Wasserbehälter (2) abdichtend auf dien Tragarm (i) unter Amvendung eines Zwischenbodens (5), vorzugsweise aus Hartporzellan, aueflanscht ist, der zwei kammförmig ausgebildete Elektroden (6, 6a) und ein Überlaufrohr (7) trägt so-,viie mit einem an dieses anschließenden, sui ein Wasserauslaufrohr (12) mündenden Kanal (5a) versehen ist.
  2. 2. Heißwasserbereiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6, 6a) so .drehbar in dem Zwischenboden gelagert sind., daß zur Regelung der Stromaufnahme ihr Abstand voneinander veränderlich einstellbar ist, wobei vorzugsweise die: Lagerzapfen (6b) der Elektroden (6, 6a) durch nach außen ragende Bedienungsgriffe (6c) verdrehbar sind. 3. Heißwasserbereiter nach Anspruch iund2. dadurch gekennzeichnet, daß diie Elektroden (6,6a) so zu -beiden Seiten des aus Isolierstoff bestehenden ü:berlaufrohres (7) angeordnet sind, daß dieses den kürzesten Abstand zwischen ihnen begrenzt (Fiig.3). q.. Heißwasserbereiter nach Anspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß diiei beiden Elektroidenkämme (6, 6a) bogen verlaufen und das Überla:ufrohr (7) so an die Wandung (2a) des Behälters (2) verleigt ist, daß .die benachbarte Elektrode (6, 611) ihm m-it der konkaven Seite zugewendet ist. 5. Heißwasserbereiter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Elektroden (6, 6a) voneinander in Abhängigkeit von der zunehmendien Erhitzung des Wassexvorrates im Behälter (2) durch mechanische oder elektrische, ihre Lagerzapfen verdrehende Verstellmittel sielibsttätig vergrößert wird. 6. Heißwasserbereiter nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, .daß der Tragarm (i) zwei von der Zuleitung (8) abzweigende Kanäle (9a, ioa) mit je einem Regelventil (9, io) enthält, von :denen der eine in eine zum Behälter (2) führende Bohrung (5b) des Zwischenbodens (5), der andere in den Kanal (5a) oberhalb dies Auslaufrohres (12) zur Mischung von Heiß-und Kaltwasser mündet. 7. Heißwasserbereiter nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, d.aß der Tragarm (i) einten Hohlraum (r4) zur geschützten Unterbringung der elektrischen Zuleitungen für die Elektroden (6, 6a) auf-#veist, der durch eine ,Montageöffnung (13) zugäugig ist, und daß diese Öffnung :durch eine tellerartige Verbreiterung (,2a) des Auslaufrohres (12) verschlossen wird. B. Heißwasserbereiter nach Anspruch i, da,-durch gekennzeichnet, daß das Überlaufrohr (7) die Länge der Elektroden (6a) überragt und in eineue -domartigen Behälterfortsatz (29 geringeren Durchmessers endet.
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