DE924363C - An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette fuer die Herstellung von Reihenbildaufnahmen - Google Patents
An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette fuer die Herstellung von ReihenbildaufnahmenInfo
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Description
- An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette für die Herstellung von Reihenbildaufnahmen Die Erfindung hat eine an photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette für die Herstellung von Reihenbildaufnahmen zum Gegenstand und ist besonders für solche Kameras geeignet, mit welchen Röntgenaufnahmen gemacht werden.
- Es ist bekannt, auf einem Schichtträger Reihenaufnahmen dadurch herzustellen, daß der Schichtträger in einer Schrittfolge an einem Belichtungsfenster vorbeigeführt und auf diese Weise nach und nach belichtet wird. In einfachster Formi erfolgen die Bewegung und Belichtung des Schichtträgers durch ein Verschieben von Hand und wechselweises Öffnen und Abdecken der Bildfelder mittels Schiebern. Bei neueren Einrichtungen erfolgt eine Steuerung des Schichtträgers durch Getriebe, die ihn in mehreren horizontalen oder vertikalen Reihen hin und her führen. Alle diese Getriebe sind, da sie ihrer Funktion entsprechend kompliziert sind und schwer bauen, für Schichtträger, auf denen verhältnismäßig wenige um einen Mittelpunkt oder um eine Mittellinie liegende Aufnahmen gemacht werden sollen, nicht recht geeignet. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, für Schichtträger, auf denen nur vier Aufnahmen Platz finden sollen, die Aufnahmekassette um einen Drehungsmittelpunkt außerhalb der optischen Achse zu drehen und zwei nebeneinanderliegende Bildfelder durch ausziehbare Schieber so zu unterteilen, daß vier Aufnahmen entstehen.
- Da die Benutzung von Schiebern umständlich ist und da bei einer solchen Anordnung die an sich vorhandene Bildleistung des Objektivs auch nur verhältnismäßig schlecht ausgenutzt werden kann, wurde schon vorgeschlagen, die Lage des Kassettendrehpunktes so zu wählen, daß die Drehung vier Aufnahmen ergibt. Hierbei bilden die Außenkanten der entstehenden Bilder einer Wechselperiode bei rechteckigem Bildformat ein Quadrat. Alle diese und weitere ähnliche Lösungen haben aber den Nachteil, daß einmal durch die Drehung der Kassette nur vier Bilder in Reihenaufnahme möglich sind und daß zum anderen vor allem die Achsrichtung der Kassette nicht beibehalten wird. Die Aufnahmen werden also bei jeder Teildrehung umgelegt, wodurch eine spätere vergleichende Betrachtung des Negativs, z. B. bei Röntgenaufnahmen, erschwert wird. Außerdem entsteht bei der letztgenannten Anordnung ein Bildfeldverlust im Mittelpunkt, weil sich dort die Drehachse der Kassette befindet.
- Die Erfindung vermeidet die bisherigen Nachteile durch Schaffung einer Sonderkassette für Reihenbildaufnahmen, bei der die eigentliche; den Schichtträger enthaltende Kassette oder der sie aufnehmende Kassettenträger unter Beibehaltung der Schichtebene durch ein z. B. von Hand zu betätigendes drehbewegliches Getriebe zwangläufig so geführt wird, daß die Kanten des Schichtträgers parallel zu sich selbst verschoben werden.
- In einfacher Weise kann dies dadurch erreicht werden, daß das die Kassette oder ihren Träger bewegende Getriebe eine kinematische Kette, beispielsweise eine Gelenkkette, enthält. Als Gelenkkette wird zweckmäßig ein Kurbelarm benutzt, der mit seinem einen Ende um eine Achse drehbar gestengelagert ist und dessen anderes Ende die Bewegung der Kassette oder. ihres Trägers bewirkt. Dieser Kurbelarm ist in irgendeiner geeigneten Weise mit der Kassette oder ihrem Träger gekoppelt. Dies kann durch Zahnräder, Verbindungsglieder oder durch die Kassette bzw. ihren Träger selbst erfolgen. Die Vorrichtung enthält außerdem vorteilhaft, insbesondere in Verbindung mit dem Getriebe, Rasthaltungen, die die Lage der einzelnen Bildfelder vor dem Belichtungsfenster erkennen lassen und/oder sie sichern. Diese Rasthaltungen können durch federnden Andruck der Kassette oder ihres Trägers gegen Anschläge od. dgl., insbesondere durch Andruck in die Ecken eines die Kassette oder den Träger aufnehmenden rahmenartigen-Gehäuses, bewirkt werden. In einer bevorzugten Ausführungsart der Vorrichtung kann die Kassette bzw. ihr Träger auch--in einem an der Kamera anzubringenden Schiebergehäuse gelagert sein, das in bezug auf die Kamera verschiebbar ausgebildet und mit Riegeln oder Anschlägen od. dgl. versehen ist, die jeweils die richtige Stellung des Bildfeldes oder der Mattscheibe vor der Belichtungsöffnung sichern. Die Mattscheibenseite des verschiebbaren Schiebergehäuses wird zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß ein Mattscheibenrahmen in Größe der Kassette für die Reihenbildaufnahmen einschiebbar ist und durch Federdruck in der Bildebene. gehalten wird: Diese Ausbildung ermöglicht es, außer der Kassette für Reihenbildteilaufnahmen noch eine zweite Kassette für Einzelbildgroßaufnahmen einzuschieben. Für die Mattscheibeneinstellung für Reihenbildaufnahmen wird dicht vor der großen Mattscheibe eine Maske mit dem für die Reihenbildaufnahmen benötigten Bildausschnitt eingeschoben oder eingeschwenkt.
- Man kann auch das an der Kamera anzubringende Gehäuse als ein die Mattscheibe im einen Teil und die Kassette oder ihren Träger im anderen Teil enthaltendes drehbares Teil ausbilden, das durch Schwenkung, vorzugsweise um 9o oder i8o°, jeweils die Mattscheibe bzw. das Bildfenster vor .die Belichtungsöffnung bringt. Der die Kassette aufnehmende Träger ist gegebenenfalls als beweglicher, form- und/oder kraftschlüssig geführter Schlitten ausgebildet. Das Fortschalten der Kassette oder ihres Trägers ist aus Vereinfachungsgründen für die Bedienung zweckmäßig gleich mit dem Einschalten der Mattscheibe zu koppeln. Überdies sind geeignete Anzeigemittel, wie Merksperren od. dgl., vorzusehen, die Doppel- oder Leerbelichtungen verhindern.
- Zur weiteren Erläuterung sind nachfolgend einige Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung für Reihenbildphotographie mit den Merkmalen der Erfindung an Hand von Zeichnungen beschrieben. Weitere Bauformen sind in ihrem Rahmen ausführbar. Gleiche Teile sind in den Abbildungen mit gleichen Bezugszeichen versehen. Für das Verständnis entbehrlicheTeile@sindfortgelassen. Es zeigt Fig. i in schaubildlicher Darstellung den hinteren Teil einer Kamera mit einer in Nuten verschiebbaren Vorrichtung für Reihenbildaufnahmen, Fig. 2 die gleiche Vorrichtung im Schnitt durch den Kassettenraurn, Fig. 3 einen Querschnitt derselben Vorrichtung, Fig. 4 die Ansicht einer drehbaren Vorrichtung für Reihenbildphotographie, bei der jeweils die Mattscheibe oder ein Bildfeld des Schichtträgers durch Drehung vor das Belichtungsfenster gebracht wird, Fig. 5 die Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 4, Fig. 6 bis 9 das Innere der Vorrichtung nach Fig. 4 mit vier verschiedenen Lagen der Kassette. Bei der Ausführungsform der Erfindung nach Fig. i bis 3 ist an dem Rückteil einer Kamera i eine Schieberplatte 2 mittels Schrauben 3 od. dgl. befestigt.
- Ein Schiebergehäusc 4, bestehend aus dem Kassettenraum 5 mit dein Bildfenster 6 und- dem Mattscheibenraum 7 mit dem Bildfenster 8, führt sich an der Schieberplatte 2 und kann zum Einrücken einer Mattscheibe 9 bzw. eines Bildfensters 6 hin und her geschoben werden. Zur Begrenzung seiner beiden Hauptlagen trägt das Schiebergehäuse 4 nicht gezeichnete, kraftschlüssig oder formschlüssig wirksame Rastvorrichtungen, die die beiden Lagen der Mattscheibe 9 und des Bildfensters 6 vor der Belichtungsöffnung io sichern. Im geschlossenen Kassettenraum 5 ist eine Kassette ii in einem sie aufnehmenden Kassettenträger 12 sowie ein Kurbelarm 13 untergebracht. Aus der Rückwand des Kassettenr aumes 5 ist etwa in Verlängerung der optischen Achse der Kamera i eine drehbar in der Rückwand des Kassettenraumes gelagerte Achse 1q. herausgeführt, an der außen ein Drehknopf 15 mittels einer Schraube 16 od. dgl. befestigt ist. Durch eine einfache Verdrehung des Drehknopfes 15 erfolgt die Schaltung des Kassettenträgers 12 vor dem Bildfenster 6 des Schiebergehäuses 4. Der Kassettenraum 5 im Schiebergehäuse 4. ist so groß bemessen, daß darin der erwähnte kastenförmige Kassettenträger 12, der die eigentliche Kassette i i aufnimmt, derart beweglich ist, daß vier Aufnahmen auf dem in der Kassette i r befindlichen Schichtträger, z. B. auf einer Platte 13 X 18 cm, aufgenommen werden können. Zu diesem Zweck wird der Kassettenträger 12 nacheinander in die vier Ecken des Kassettenraumes 5 geführt. Dies geschieht vermittels des genannten Kurbelarmes 13, welcher mit der Achse 1q. in fester Verbindung steht. Das andere Ende des Kurbelarmes 13 ist mit dem Kassettenträger 12 verbunden, indem ein in der Rückwand des Kassettenträgers 12 befestigter Bolzen 17 in einem Schlitz 18 des Kurbelarmes 13 geführt ist. Eine Feder i9 drückt diesen ständig in Richtung des Kurbelarmes nach außen und bewirkt so die federnde Verschiebung und Anlage des Kassettenträgers 12 nacheinander gegen die vier Wände des Kassettenraumes 5.
- Diese Anordnung ist erforderlich, um den Kassettenträger i2 bis in die Ecken des Kassettenr aumes 5 zu führen, andernfalls würde dieser nur eine Kreisbewegung vollführen.
- Mit dem auf der Achse 14 sitzenden Drehknopf 15 wird die Fortschaltung des Kassettenträgers 12 bewirkt. Der Drehknopf 15 trägt eine Marke 2o od. dgl., die auf entsprechende Indexmarken 21 eingestellt werden kann. In der Zeichnung sind diese Indexmarken mit den Ziffern I, II, III und IV bezeichnet, entsprechend den vier Aufnahmestellungen des Kassettenträgers 1.2. Diese Marken sind außen auf der hinteren Rückwand des Schiebergehäuses 4. angebracht.
- Der Kassettenraum 5, der den Kassettenträger 12 enthält, ist in der Hauptsache allseitig geschlossen ausgeführt. An der Oberseite des den Kassettenraum 5 bildenden Schiebergehäuses 4 ist ein Schlitz 22 angeordnet, der das Einstecken der Kassette i i ermöglicht.
- Der Mattscheibenraum 7 ist so ausgebildet, daß außer dem in Kassettengröße bemessenen Mattscheibenrahmen 23 im Bedarfsfall eine zweite Kassette eingesetzt werden kann. Mit einer solchen Kassette bzw. Platte kann man in der gleichen Kamera eine Aufnahme im Großformat machen. Nach Scharfeinstellung des Bildes auf der Mattscheibe g wird dieselbe gegen den Druck der Feder 24 vom Bildfenster 8 nach hinten abgehoben, und es kann in den dadurch entstandenen Schlitz eine Kassette eingeschoben werden. Die für den Zweck der Scharfeinstellung bei Reihenbildaufnahmen eingelegte Einstellmaske 25 wird hierbei zur Vornahme von Einzelgroßaufnahmen vorher entfernt bzw. ausgewechselt. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung für keihenbildphotographie ist folgende: Durch den oberen Schlitz 22 des Schiebergehäuses q. wird in den Kassettenträger 12 eine gefüllte Kassette i i eingeschoben. Durch eine bekannte, hier nicht dargestellte lösbare Sperre wird die Kassette in dem Kassettenträger 12 gesichert. Nach dem Herausziehen des Kassettenschiebers befindet sich das erste Bildfeld des lichtempfindlichen Aufnahmematerials vor dem Bildfenster 6. Nach dem Belichten dieses ersten Bildfeldes wird der Drehknopf 15 auf die nächste Einstellmarke gedreht. Dabei wird der Kassettenträger 12 im Kassettenraum 5 an dessen oberer Wand entlang bis in die entsprechende Ecke geführt, so daß das nächste Bildfeld der Kassette ii vor das Bildfenster 6 zu liegen kommt. Eine geeignete, nicht dargestellte Sperre, z. B. ein Sperrzahnrad mit Sperrklinke, sorgt dafür, daß keine Rückdrehung des Drehknopfes 15 möglich ist, so daß also alle Bildfelder der Platte zwangläufig nacheinander vor dem Bildfenster 6 vorbeigeführt werden müssen. Sind alle Belichtungen vollzogen, im Ausführungsbeispiel also vier, so ist der Kassettenträger 12 mit der Kassette i i wieder in der gezeichneten Ausgangslage (Stellung Nr. i des Drehknopfes 15) angelangt. Nach dem Einschieben des Kassettenschiebers kann nunmehr der Kassettenwechsel erfolgen.
- Für die Benutzung der Mattscheibe 9 oder einer zweiten Kassette für Einzelaufnahmen genügt es, das Schiebergehäuse q. nach links zu schieben. Das Schiebergehäuse q. ermöglicht es daher, zwischen den Reihenbildaufnahmen auch Einzelaufnahmen zu machen, wobei vor der Verschiebung der Schieber der Kassette i i eingeschoben sein muß.
- In den Fig. q. bis 9 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung für Reihenbildphotographie nach der Erfindung schematisch dargestellt. Bei dieser Vorrichtung kann ein Drehstück 29 vermittels eines Handgriffes 28 um i8o° um seine seitlich der optischen Achse und parallel zur optischen Achse angeordnete Drehachse 27 gedreht werden, wodurch entweder die Mattscheibe 26 oder das lichtempfindliche Material vor die Belichtungsöffnung io der Kamera gebracht werden kann. Auf der einen Seite seiner Drehachse bildet das Drehstück 29 den Kassettenraum 3o und auf seiner anderen Seite einen Halter für die Mattscheibe 26.
- Zur Sicherung der jeweiligen Stellung des Drehstückes 29 ist eine beliebige, in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung vorzusehen, z. B. die Anordnung eines Federbolzens od. dgl., die in jeder der beiden geforderten Stellungen in das Drehstück einrastet. Der in Fig. i bis 3 gezeigte, als Schlitten ausgebildete Kassettenträger i2 ist dadurch entbehrlich. In dem Kassettenraum 3o befindet sich wiederum die Kassette i i, welche unmittelbar durch eine andere, den Erfindungsgedanken verwirklichende Einrichtung bewegt wird. Der Kassettenraum 3o hat an seiner der Kamera zugekehrten Seite wieder ein Bildfenster 6, eine geschlossene Rückwand und zum Einführen der Kassette i r einen oberen Schlitz 22. Im Ausführungsbeispiel wird die Kassette i i im Kassettenraum 3o durch eine senkrechte, durch Federn 32 in der Querrichtung beeinflußte verschiebbare Leiste 31 gegen die rechte Wand des Kassettenraumes 30 gedrückt. An der rechten Seite des Kassettenraumes 3o befindet sich ein Bewegungsmechanismus für die Fortschaltung der Kassette i i. Dieser Mechanismus ist um eine Kurbelachse 33 drehbar. Er besteht aus einem scheibensegmentartigen, doppelwandigen Führungsstück 3q., an dessen unterer linker Ecke eine Rolle 35 sitzt. Zwischen den Doppelwänden des Führungsstückes ist ein prismatisch geführter und federnd nach außen gehaltener, kreisbogenförmig gezahnter Greifer 36 angeordnet. Das Ganze ist mittels der damit in Verbindung stehenden Handkurbel 37 drehbar.
- Wie aus den Fig. 6 bis 9 ersichtlich ist, ist die Funktion der Einrichtung folgende: Fig.6 zeigt die Stellung einer eingeschobenen unbelichteten Kassette i i. Die Belichtungsöffnung 6 deckt hierbei das linke obere Viertel der Platte 38. Bei Drehung der Handkurbel 37 drückt die Rolle 35 die Kassette i i gegen die Leiste 31 und die Federn 32 nach links (Fig.7), so daß das zweite Bildfeld aufnahmebereit ist. Bei weiterer Drehung der Handkurbel 37 um 9o° hebt der Greifer 36 die federnd gegen ihn gedrückte Kassette i i an und schiebt sie nach oben auf die Stellung des dritten Bildfeldes (Fig. 8). Bei weiterer Drehung weicht der Greifer 36 nach rechts aus, und die Kraft der Federn, 32 schiebt die Kassette i i nach rechts (Fig. 9), so daß das letzte Bildfeld belichtet werden kann. Die Kassette ix steht jetzt wieder unter dem Schlitz 22 und kann entnommen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette für die Herstellung von mehreren, vorzugsweise vier, kleinen, auf das Bildformat der Kamera verteilten Reihenbildaufnahmen, bei der der Schichtträger durch ein Getriebe absatzweise an einem Bildfenster vorbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche, den Schichtträger enthaltende Kassette (i i) oder der sie aufnehmende Kassettenträger (12) in einem seinerseits kassettenartig ausgebildeten, an die Kamera anzusetzenden Gehäuse oder Schiebergehäuse (q.) mit einem der Bildgröße des Reihenbildes entsprechend bemessenen Belichtungsfenster (6) durch ein z. B. von Hand zu betätigendes, drehbewegliches Getriebe in der Schichtebene zwangläufig schrittweise von Aufnahmestellung zu Aufnahmestellung so geführt wird, daß die Kanten des Schichtträgers parallel zu sich selbst verschoben werden.
- 2. Sonderkassette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kassette (ix) oder den Kassettenträger (12) bewegende Getriebe als kinematische Kette ausgebildet ist.
- 3. Sonderkassette nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kassette (11) aufnehmende Kassettenträger (12) als vom betätigten Getriebe bewegter form- und/odei kraftschlüssig geführtes flächenläufiges Elemeni ausgebildet ist. q.. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe bzw, die Gelenkkette zum Bewegen der Kassette (ii) bzw. ihres Kassettenträgers (12) einen Kurbelarm (13) aufweist, der mit seinem einen Ende drehbar am Gestell bzw. an dem Schiebergehäuse (q.) gelagert ist und mit seinem anderen Ende die Bewegung der Kassette (ii) oder ihres Trägers (12) bewirkt. 5. Sonderkassette nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (13) mit der Kassette (i i) bzw. ihrem Träger (12) unmittelbar gekoppelt ist. 6. Sonderkassette nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (13) an seinem freien Ende eine Nutführung oder eine Schlitzführung (18) besitzt, in der ein am Kassettenträger (12) befestigter Bolzen (17) gleitet. 7. Sonderkassette nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Achse (1q.) des Kurbelarmes und dem Bolzen (17) des Kassettenträgers (12) eine Feder (i9) angeordnet ist, die den Kassettenträger (12) ständig radial nach außen drückt. B. Sonderkassette nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (14) des Kurbelarmes (13) einen auf der äußeren Rückseite des Schiebergehäuses (q.) greifbaren Drehknopf (15) trägt. 9. Sonderkassette nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (15) eine Marke (2o) trägt, welche durch Drehung des Drehknopfes (15) auf eine der in der Anzahl der auf das Format einer Kassette (ii) aufzunehmenden Reihenbilder an der Rückwand des Schiebergehäuses (¢) zur Anzeige der Aufnahmestellung angebrachten Indexmarken (21) einstellbar ist. io. Sonderkassette nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Schiebergehäuse (q.) mit dem Getriebe zusammenwirkende Rastvorrichtungen od. dgl. vorgesehen sind, welche die Lage der einzelnen Bildfelder vor dem Belichtungsfenster (6) sichern und/oder erkennbar machen. i i. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Doppel- und Leerbelichtungen usw. verhindernde Merksperren, Anzeigemittel od. dgl. am Betätigungsmechanismus des Getriebes angebracht sind. 12. Sonderkassette nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtungen für die Kassette oder einen Kassettenträger durch die Ecken der Seitenwände des Kassettenraumes (5) des Schiebergehäuses (¢) gebildet sind, in welche die Kassette oder der Kassettenträger durch ein federndes Getriebeglied hineingedrückt wird. 13. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine neben der optischen Achse angeordnete Kurbelachse (33) drehbares Betätigungsglied über zwischengeschaltete Verbindungsglieder, z. B. Zahnräder, mit der Kassette (i i) bzw. einem Kassettenträger (12) gekoppelt ist. 1q.. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Schiebergehäuse (q.) eine von außen zu betätigende Handkurbel (37) angebracht ist, mit der ein Nockenstück (3q.) um die Kurbelachse (33) gedreht wird, welches so ausgebildet ist, daß es die Kassette (i i) oder einen Kassettenträger in die Aufnahmestellungen verschiebt. 15- Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 bis 1q., dadurch gekennzeichnet, daß das Nockenstück (3q.) eine kreisförmige Kante besitzt, mit der es den Kassettenträger (38) durch Abwälzung verdrängt und/oder verschiebt. 16. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Nockenstück (3q.) eine Rolle (35) oder Walze trägt, die ihrerseits die Verdrängungsbewegung ausführt. 17. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß am Nockenstück (3¢) ein mit griffiger, z. B. gerändelter Oberfläche ausgerüsteter und radial in bezug auf die Kurbelachse (33) gefederter Greifer (36) befestigt ist, der bei der Kurbelbewegung die Kassette (ii) oder einen Kassettenträger hochschiebt. 18. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (35) und der Greifer (36) in solchem Abstande voneinander angeordnet sind, daß sie bei Betätigung der Handkurbel (37) nacheinander mit der Kassette (i i) bzw. einem Kassettenträger in Eingriff kommen, und zwar erst die die Kassette (i i) waagerecht verschiebende Rolle (35), sodann der ihn aufwärts transportierende Greifer (36). ig. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Kassettenraum (3o) eine verschiebbare Zwischenwand (31) angeordnet ist, die mittels Federn (32) die Kassette (ii) bzw. einen Kassettenträger ständig seitwärts gegen das Nockenstück (3q.) zu schieben sucht. 2o. Sonderkassette nach Anspruch i bis 3 und 12 bis i9, dadurch gekennzeichnet, daß die den verschiedenen Rastlagen der Kassette (ii) vor dem Bildfenster (6) entsprechenden Stellungen der Kurbel durch auf dem Kassettengehäuse angebrachte Indexmarken od. dgl. gekennzeichnet sind. 21. Sonderkassette nach Anspruch i bis 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenraum (5 bzw. 30) so bemessen ist, daß die zu verschiebende Kassette (i i) bzw. ein Kassettenträger in jeder Aufnahmestellung wenigstens an einem Rande, vorzugsweise in einer Gehäuseecke, Anlage findet. 22. Sonderkassette nach Anspruch i bis 13 und 2o und 2i, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Kameraformat entsprechende Schiebergehäuse (q.) seitlich einen Mattscheibenraum (7) für eine Mattscheibe (g) bildet und mit diesem im ganzen gegen zwei Anschläge verschiebbar ausgebildet ist, von denen der eine die Lage der Mattscheibe (g) und der andere die Stellung des die Kassette (i i) tragenden Gehäuseteiles vor dem Belichtungsfenster (6) festlegt. 23. Sonderkassette nach Anspruch i bis 13 und 2o bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Mattscheibenraum (7) des Schiebergehäuses (q.) für die Unterbringung einer weiteren Kassette für Einzelaufnahmen so ausgebildet ist, daß diese nach erfolgter Mattscheibeneinstellung zwischen Mattscheibenrahmen (23) und dem Bildfenster (8) einfuhrbar ist. 2q.. Sonderkassette nach Anspruch i bis 13 und 2o bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Mattscheibenraum (7) des Schiebergehäuses (¢) so ausgebildet ist, daß eine Maske (25) vor die Mattscheibe (g) geschoben oder eingeschwenkt werden kann, die es ermöglicht, wahlweise Einzelaufnahmen unter Benutzung der zweiten Kassette oder Reihenbildaufnahmen zu machen. 25. Sonderkassette nach Anspruch i bis 2q., dadurch gekennzeichnet, daß ein Schiebergehäuse (q.) so um eine mit der Kamera in fester Verbindung stehende Drehachse (27) drehbar angeordnet ist, daß durch Schwenkung, vorzugsweise um i8o°, entweder die Mattscheibe (26) oder das zu belichtende Bildfeld der Kassette (ii) vor das Belichtungsfenster (6) gebracht wird.
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| DEV5420A DE924363C (de) | 1953-02-03 | 1953-02-03 | An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette fuer die Herstellung von Reihenbildaufnahmen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEV5420A DE924363C (de) | 1953-02-03 | 1953-02-03 | An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette fuer die Herstellung von Reihenbildaufnahmen |
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| DE924363C true DE924363C (de) | 1955-02-28 |
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| DEV5420A Expired DE924363C (de) | 1953-02-03 | 1953-02-03 | An photographische Kameras ansetzbare Sonderkassette fuer die Herstellung von Reihenbildaufnahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE924363C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2343487A1 (de) * | 1972-09-06 | 1974-03-14 | Idn Inv S And Dev Of Novelties | Behaelter zur aufnahme einer kassette mit einem bandfoermigen aufzeichnungstraeger |
-
1953
- 1953-02-03 DE DEV5420A patent/DE924363C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2343487A1 (de) * | 1972-09-06 | 1974-03-14 | Idn Inv S And Dev Of Novelties | Behaelter zur aufnahme einer kassette mit einem bandfoermigen aufzeichnungstraeger |
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