DE924731C - Vereinigter Fahrer- und Beifahrersitz fuer Motorraeder - Google Patents

Vereinigter Fahrer- und Beifahrersitz fuer Motorraeder

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DE924731C
DE924731C DEH14658A DEH0014658A DE924731C DE 924731 C DE924731 C DE 924731C DE H14658 A DEH14658 A DE H14658A DE H0014658 A DEH0014658 A DE H0014658A DE 924731 C DE924731 C DE 924731C
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DE
Germany
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seat
driver
passenger seat
passenger
securing
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Expired
Application number
DEH14658A
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English (en)
Inventor
Ernest Harry Humphries
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Vereinigter Fahrer- und Beifahrersitz für Motorräder Die Erfindung bezieht sich auf miteinander in Verbindung stehende Fahrer- und Beifahrersitze für Motorräder, insbesondere auf jene, die einen gemeinsamen Längsrahmen besitzen, der mit seinem Vorderteil am Radgestell befestigt ist und dessen rückwärtiger Teil sich auf den Kotflügel oder auf einen anderen geeigneten Teil des Radgestells abstützt. Dieser Längsrahmen trägt einen sattelähnlichen Sitz mit anschließendem Beifahrersitz. Die Erfindung hat zum Ziel, besonders wirksame und geeignete Mittel anzugeben, um den Beifahrersitz auf den Fahrersitz züi und von ihm weg einzustellen, wie es im Hinblick auf Fahrer von verschiedener Gestalt und Gewicht erwünscht ist. Besonders soll dabei auf die Erfordernisse für den Beifahrer oder die Beifahrerin Rücksicht genommen werden, im Hinblick darauf, daß die Knie mit einem entsprechend ausgebildeten rückwärtigen Teil des Fahrersitzes in gute Fühlung kommen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein vereinigter Fahrer-und Beifahrersitz der erwähnten Art für ein Motorrad derart ausgebildet, daß der Beifahrersitz auf dem Längsrahmen auf den Fahrersitz zu und von ihm weg verschiebbar angeordnet ist. Die Verschiebung steht dabei unter dem Einfluß einer vorzugsweise von Hand betätigten Einstell- und Feststellvorrichtung von selbstsperrendem Charakter.
  • Die Erfindung ist nicht auf vereinigte Sitze mit einem durchgehenden Rahmen beschränkt, sondern hat auch für bekannte Ausführungen derjenigen Art Gültigkeit, bei der der Beifahrersitz scharnierartig am rückwärtigen Ende des Fahrersitzes angreift, also ein geteilter Rahmen vorhanden ist, der im Bereich des Beifahrersitzes die erfindungsgemäße Einstell- und Feststellvorrichtung aufweist. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Beifahrersitz als Schwingsattel an dem durch Zug- oder Druckfedern abgefederten Fahrersitz angreift oder beide Sitze mit Zug- oder Druckfedern abgefedert sind oder auch der Fahrersitz ein Schwingsattel ist, der dem z. B. mit Zugfedern ausgestatteten, am Kotflügel oder am Rahmen abgestützten Beifahrersitz als vorderes Widerlager dient. Wesentlich bleibt immer, daß das gegebenenfalls elastische Sitzkissen auf einer festen Unterlage sitzt, die ihrerseits auf dem Rahmen ruht und in der erfindungsgemäßen Weise verschiebbar ist, wodurch sich, wie angestrebt, der Beifahrersitz bequem den jeweiligen Erfordernissen anpassen läßt.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und um ihre praktische Anwendung zu erläutern, istin der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt in Seitenansicht einen vereinigten Fahrer- und Beifahrersitz, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist; Fig. 2 ist eine Druntersicht des- in Fig. i dargestellten Fahrer- und Beifahrersitzes, und Fig. 3 läßt eine Rückansicht des Fahrer- und Beifahrersitzes erkennen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist ein lang,gestreckter Tragrahmen vorgesehen, der aus zwei Winkeleisen a besteht. Ihre rückwärtigen Enden a. sind parallel, während ihre vorderen Enden a , sich einander nähern und anden Stellen a. zur Befestigung am Motorradgestell mit den üblichen Bolzen od. dgl, hergerichtet sind. Auf diesen vorderen Enden ist der Führersitz b angebracht, während am rückwärtigen Teil ein Beifahrersitz c verschiebbar und unter dem Einfluß einer Schraube d mit einem Handgriff di stehend angeordnet ist.
  • Der rückwärtigeTeil des Längsrahmens ist durch ein an sich bekanntes Glied überbrückt, das mit Bolzen an ihm befestigt ist und ein gekrümmtes Mittelstück f besitzt. Es ist besonders deutlich in den Fig. 2 und 3 zu erkennen und dient zur Verbindung mit dem Kotflügel. An der Unterseite des Beifahrersitzes c gemäß der Erfindung sind zwei Paar Querplatten ci und c2 vorgesehen, die durch Schraubbolzen c 3 mit der Grundplatte c4 des Beifahrersitzes c verbunden sind. Diese Schraubbolzen haben Muttern und federnde Unterlegscheiben, so daß die Platten ci und c, die waagerecht liegenden Flächen der seitlichen Winkeleisenenden a. umfassen und so ihnen gegenüber eine Gleitbewegung des Beifahrersitzes zulassen. Am hinteren Ende des einen Winkeleisens a, ist ein winkelig gebogenes Tragglied e mit Bolzen befestigt, in dem der Schraubbolzen d unter Verwendung zweier Unterlegscheiben d 2 und eines Splintes d" drehbar -gelagert ist. Der Schraubbolzen d hat ein von Hand zu betätigendes Griffrad d. oder etwa einen Mutterkopf an seinem äußeren, am rückwärtigen Teil des Längsrahmens liegenden Ende. Dieser Schraubbolzen d, di ist in dem Traggliede mittels der erwähnten Unterlegscheiben d 2, des Splintes d3 und gewünschtenfalls einer zwischen der einen Unterlegscheibe d, und einem Ansatz des Griffrades d:, angeordneten Druckfeder in einfachster Weise gelagert. Das auf dem Schraubbolzen angeordnete Schraubgewinde dient zur Schnelleinstellung und arbeitet mit einer Mutter d4 zusammen, die in einer Ausnehmung eines Lagerkörpers liegt, der von einer Schleife c. eines,- abwärts gebogenen Teiles einer der Querplatfen c. gebildet wird, die sich an der Unterseite des Beifahrersitzes c befinden. Die Anordnung ist so, daß der Beifahrersitz c beim Drehen des Schraubbolzens d mittels seines Griffrades d, gegenüber dem festen Rahmen a, al verschoben wird. Diese Einrichtung erleichtert das Einstellen des Beifahrersitzes gegenüber dem Fahrersitz. Der Fahrer- und Beifahrersitz b und c gemäß der Erfindung ist in bekannter Weise mit einem Polster versehen, das eine Füllung oder ein Kissen aus Schwamm, Gummi oder einem ähnlichen elastischen Material enthält, das mit der entsprechend geformten Grundplatte durch einen Überzug aus einer schmiegsamen Stoffbahn verbunden ist. Diese besteht beispielsweise aus Ledertuch, dessen Enden bis auf die Unterseite der Grundplatte herumgelegt und dort durch Annageln oder auf andere Weise befestigt sind. Die Grundplatte b. des Fahrersitzes kann aus Metall, Holz oder Sperrholz hergestellt sein und ist mit Schraubbolzen b. am Längsrahmen befestigt. Gewünschtenf alls ist dieser Längsrahmen mit Langlöchern für die Schraubbolzen od. dgl. versehen, um den Fahrersitz auf dem Längsrahmen genau einstellen zu können. Wie schon erwähnt, ist der Längsrahmen a an den Stellen a3 seines nach vorn gerichteten Teiles dazu hergerichtet, unmittelbar am Fahrgestell des Motorrades oder an einem mit diesem verbundenen anderen Teil einstellbar mit Bolzen oder geeigneten Laschen befestigt zu werden, die vorzugsweise unmittelbar am vorderen Ende des Längsrahmens oder nahe daran liegen. Das rückwärtige Ende des Längsrahmens kann sich mit dem bereits erwähnten gekrümmten Teil f auf den Kotflügel oder auf selbständige Tragglieder abstützen.
  • Der Fahrersitz b kann verschieden gestaltet sein; der gezeigte Fahrersitz ist vorn schmal oder hat die Form einer Spitze, während er sich nach hinten verbreitert. Der Beifahrersitz c verjüngt sich nach vorn und hat, wie aus der Zeichnung zu ersehen, leicht geschweifte Seiten. Das rückwärtige Ende b. des Fahrersitzkissens und das vordere Ende c. des Beifahrersitzkissens haben ebene, senkrechte Flächen, so daß sie bei entsprechender Einstellung dicht aneinander anliegen. Die Grundplatten des Fahrersitzes und des Beifahrersitzes sind einander entsprechend ausgebildet. Bei richtiger Einstellung des Beifahrersitzes gegenüber dem Fahrersitz kann der Beifahrer oder die Beifahrerin mit den Knien den gekrümmten rückwärtigen Teil b4 des Fahrersitzes mit bester Wirkung umfassen, wie es für ein sicheres Festhalten nötig ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung zum Überwachen der gleitenden Einstellung und der Feststellung des Beifahrersitzes durch den Schraubbolzen abgeändert; zum Beispiel kann eine Zahnstange mit einer unter der Einwirkung einer Feder stehenden handbetätigten K-Iinke verwendet werden, oder es kann auch eine umfaßte, durch einen Handhebel zu betätigende unrunde Scheibe mit oder ohne Feder Anwendung finden, die schnell die gegeneinander beweglichen Teile ein- und feststellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Vereinigter Fahrer- und Beifahrersitz für Motorräder, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zum Einstellen des Beifahrersitzes (c) gegenüber dem Fahrersitz (b) mit einer vorzugsweise selbsttätig wirkenden Sicherung der erfolgten Einstellung vorgesehen ist. -,. Fahrer- und Beifahrersitz für Motorräder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Ein- und Feststellen des Beifahrersitzes (c) an einem am Motorradgestell zu befestigenden, an sich bekannten Längsrahmen (a, aj, a2) angeordnet ist, der die mit Sitzkissen versehenen Sitzplatten (bl und C4) aufnimmt. 3. Anordnung nach Anspruch:2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsrahmen (a, al, a2) vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus zwei genügend weit auseinanderliegenden Winkeleisen gebildet wird, deren nach vorn zusammenlaufende Enden (a.) durch Schraubbolzen (b.) mit der Tragplatte (b1) des Fahrersitzes (b) verbunden sind, während ihre rückwärtigen, parallel zueinander verlaufenden Enden (a1) die ein- und feststellbare Beifahrersitzplatte (C4) tragen und vorzugsweise durch ein mit einer Wölbung (f) versehenes brückenartiges Glied zur Auflage und Befestigung am Kotflügel verbunden sind. 4. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Längsrahmen (a, al, a.) angeordneten und mit seitlichen Einziehungen für die Knie der beiden Fahrer versehenen Sitzkissentragplatten (bl, C4) an ihren einander zugekehrten Seiten parallel abgeflacht sind, während der äußere Rand des rückwärtigen Teiles der vorderen Tragplatte (b1) in bekannter Weise mit einer einen guten Knieanschluß des Beifahrers gestattenden Ab- rundung (b4) versehen ist. 5. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung und für die Sicherung der erfolgten Einstellung des Beifahrersitzes (c) gegenüber dem Fahrersitz (b) eine selbstsperrende Schraube (d), vorzugsweise mit Einstellung durch ein Griffrad (dj), vorgesehen ist. 6. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung und für die Sicherung der erfolgten Einstellung des Beifahrersitzes (c) gelgenüber dem Fahrersitz (b) eine Zahnstange mit federnder, von Hand zu betätigender Sperrklinke vorgesehen ist. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung und für die Sicherung der erfolgten Einstellung des Beifahrersitzes (c) gegenüber dem Fahrersitz (b) eine entsprechend angeordnete, etwa durch Handhebel zu betätigende unrunde Scheibe mit vorzugsweise unter dem Einfluß einer Feder stehendem Sicherungsglied vorgesehen ist.
DEH14658A 1952-12-05 1952-12-05 Vereinigter Fahrer- und Beifahrersitz fuer Motorraeder Expired DE924731C (de)

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