DE924732C - Vorrichtung zur Befestigung der Stuetzflaechen fuer Mitfahrende an Fahrraedern und Kraftfahrraedern - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung der Stuetzflaechen fuer Mitfahrende an Fahrraedern und Kraftfahrraedern

Info

Publication number
DE924732C
DE924732C DEH10435A DEH0010435A DE924732C DE 924732 C DE924732 C DE 924732C DE H10435 A DEH10435 A DE H10435A DE H0010435 A DEH0010435 A DE H0010435A DE 924732 C DE924732 C DE 924732C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
clamp
jaws
bicycles
support surfaces
Prior art date
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Expired
Application number
DEH10435A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Hermann
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE924732C publication Critical patent/DE924732C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions
    • B62J1/16Separate pillions for children
    • B62J1/167Child seats attachable in front of the driver saddle

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Child & Adolescent Psychology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung der Stützflächen für Mitfahrende an Fahrrädern und Kraftfahrrädern Zur Mitnahme von Kindern auf Fahrrädern. Motorfahrrädern und Motorrädern ist- die Anbringung von besonderen Stützflächen an diesen Fahrzeugen notwendig. Diese Stützflächen, Sitze und Fußrasten werden meist nicht ständig, sondern nur von Fall zu Fall benötigt. In der übrigen Zeit wirken sie an den Fahrzeugen störend, überflüssig und unschön. Da Kinder außerdem einmal auf dem Herrenrad, ein andermal auf dem Damenrad mitgenommen werden, tritt der Wunsch auf, diese Stützflächen schnell und einfach sowohl an Damenrädern als auch an Herrenrädern anbringen bzw. davon abnehmen zu können.
  • Die bekannten Modelle mit verschraubten Schellen, Schnappverschlüssen oder Exzenterklemmung erfüllen diese Forderungen nicht oder nur teilweise. Die Erfindung bringt dagegen durch Vereinigung der folgenden Vorteile einen wesentlichen Fortschritt mit sich.
  • a) Die Stützflächen können mit einem Griff ohne Benutzung von Schraubenschlüsseln, Schraubenziehern oder sonstigen Werkzeugen und ohne wesentlichen Kraftaufwand angebracht oder abgenommen werden.
  • b). Alle Teile der Vorrichtung sind fest miteinander verbunden, so daß es kein Verlieren oder Verlegen von Einzelteilen, wie Schrauben, Muttern, Klemmstücken u. a., gibt.
  • c) Die als Fußraste ausgebildete Stützfläche kann an jeder Vorderradgabel und die als Soziussitz ausgebildete Stützfläche am Rahmenrohr von Herren-und Damenrädern ohne jedes Werkzeug befestigt werden.
  • d) Die Belastung der Einrichtung wirkt im Sinne der Festklemmung, so daß der Halt bei Belastung eher besser, keinesfalls schlechter wird. Das allrnähliche Lockern, wie es bei Verschraubungen infolge' der Fahrterschütterungen häufig ist, ist unmöglich.
  • Erfindungsgemäß besitzt die Vorrichtung zur Befestigung der Stützflächen für Mitfahrende an Fahrrädern oder Kraftfahrrädern eine z. B. das Rahmenrohr umfassende Klammer, die mit Hilfe eines daran schwenkbar angebrachten Halters, der die Stützfläche trägt, beim Verschwenken derselben in die Gebrauchslage am Rahmenrohr festklemmbar ist.
  • Die näheren Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung und Zeichnung an einer Stützfläche in Form eines Kindersitzes geschildert.
  • Abb. i zeigt die Einrichtung für ein Damenrad in Ansicht; Abb. a stellt die Einrichtung in Draufsicht; gesehen in Richtung des Pfeiles A in Abb. i, .dar; in Abb. 3 ist die Einrichtung, gesehen in Richtung des Pfeiles B in Abb. i, zum Teil im Schnitt, entworfen; Abb. 4 zeigt die Einrichtung an einem Herrenrad in Ansicht; in Abb. 5 ist der Halter selbst in Ansicht von unten nach Abb. i dargestellt und in Abb.6 die Klemmvorrichtung vergrößert veranschaulicht.
  • Es bedeutet i einen Halter für den Kindersitz z, der starr in üblicher Weise auf dem Halter i befestigt ist. Mit dem Halter i ist eine Klammer 3, die zur Befestigung des Sitzes am Rahmenrohr 4 des Fahrzeuges dient, durch einen Bolzen 5 gelenkig verbunden. Die Klammer 3 wird durch ein Paar auseinanderfedernder, zu Backengeformter Schenkel gebildet, deren Krümmung dem Rahmenrohr entspricht. Die Backen tragen z. B. zwei Paare von Warzen 6, welche aus dem Mantel der Klammer allmählich ansteigen und am Ende dieses Anstieges Anschläge 6a aufweisen.
  • Der Halter i hat U-förmigen Querschnitt. In den Seitenwänden ist der Bolzen 5 eingenietet. Diese Seitenwände laufen an ihren freien Ecken in zwei Paare -von Ansätzen ia und ib aus. Der Halter i läßt sich infolge seiner Lagerung auf dem Bolzen 5 um diesen verschwenken. Hierbei gelangen, wie aus Abb. i ersichtlich, die Ansätze ia, falls der Sitz nach rechts abwärts geschwenkt wird, über die Warzen 6. Dadurch werden die Backen der Klartimer 3 an das Rahmenrohr 4 angepreßt und der Soziussitz auf dem Rahmenrohr festgeklemmt.
  • Bei Verwendung der Einrichtung auf einem Herrenrad nach Abb. 4 pressen sich die Ansätze ib an die Warzen 6 der Klammer 3, wodurch diese das horizontale Rahmenrohr einklemmt. Zur Sicherung gegen das Übergleiten der Ansätze ia und ib über die Warzen 6 sind diese mit Anschlägen 6a (Abb. 6) ersehen. Besondere Warzen können entfallen, sofern bei entsprechender Dimensionierung der Teile die nötige Einpressung durch das Aufgleiten der Ansätze ia und ib auf die gewölbten Backen der Klammer erzielt wird. Die Klemmwirkung kann auch dadurch erreicht werden, daß die Ansätze ia, ib allmählich ansteigende Flächen erhalten, welche beim Verschwenken des Halters i die Anpressung der Klammer 3 bewirken und Anschläge als Begrenzung tragen. Die Anschläge können entfallen, wenn Teile des Halters i in ihrer Endstellung auf der Klammer 3 aufliegen.
  • Der U-förmige Querschnitt des Halters i kann durch jeden anderen ersetzt werden, der die entsprechende Stabilität gewährleistet.
  • Der durchgehende Bolzen 5 kann durch zwei kurze Bolzen, Niete oder Schrauben ersetzt werden, die dann jeweils einen Schenkel der Klammer 3 mit einer Seitenwand des Halters i verbinden.
  • Als Sitz kann ebenso eines der üblichen Mittel, z. B. ein Korb, dienen. Der Halter i kann durch entsprechend geformte Teile des Sitzes selbst ersetzt werden.
  • Die Warzen 6a oder diesen entsprechende Teile können Stufen oder Zahnungen erhalten, durch welche dem Nachlassen des Druckes bei Entlastung eine gewisse Grenze'gesetzt wird.
  • Der gleiche Lösungsgedanke findet Anwendung bei der Ausführung der Stützfläche als Fußraste. Hier trägt der Halter die Fußraste bzw. ist dieser selbst als Fußraste ausgebildet und schwenkbar an der Klammer angeordnet. Bildet die nun entwickelte Fußraste mit der Klammer 3 einen rechten oder nahezu rechten Winkel, so kann die Einrichtung auf die Scheide der Vorderradgabel aufgesetzt bzw. von ihr abgenommen werden. Drückt man die Fußraste abwärts, so werden die Schenkel der Klammer 3, wie oben geschildert, zusammengepreßt und klemmen sich an der Vorderradgabel fest. Auch bei dieser und ihr entsprechenden anderen Einrichtungen für andere Verwendungszwecke gilt das über die Sicherung der Ansätze, Warzen, Anschläge und Konstruktionseinzelheiten oben Gesagte.
  • Die Backen der Halteklammer sind innen zweckmäßig mit einem elastischen Belag; z. B. Gummi, versehen, um die Fahrzeuglackierung zu schonen und durch das Haftvermögen des Gummis den Halt noch zu verbessern. Außerdem kann man durch diesen Belag die Klammer an besonders dünne Rohre (z. B. Rahmenrohre oder Vorderradgabeln) anpassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Befestigung der Stützflachen für Mitfahrende an Fahrrädern oder Kraftfahrrädern, gekennzeichnet durch eine z. B. das Rahmenrohr umfassende Klammer (3), die mit Hilfe eines daran schwenkbar angebrachten Halters (i), der die Stützfläche (a) trägt, beim Verschwenken derselben in die Gebrauchslage am Rahmenrohr (4) festklemmbar ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (i) zwei seitliche Fortsätze (ja bzw. ib) aufweist, die beim Schwenken in Gebrauchsstellung die Backen der Klammer (3) klemmend umfassen. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Fortsätze (i a, i b) des Halters (i) Warzen oder Erhöhungen aufweisen, die mit den Backen der Klammer (3) zusammenwirken und Anschläge zur Begrenzung der Schwenkbewegung tragen können. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen der Klammer (3) federnd sind und daß die Klammer einen Ansatz aufweist, in dem der Halter (i) mit Hilfe eines Bolzens (5) schwenkbar gelagert ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Backen der Klammer (3) Ansätze (6), wie z. B. Warzen, aufweisen, die mit den seitlichen Fortsätzen (ja, ib) des Halters zusammenwirken und mit Anschlägen (6a) zur Begrenzung der Schwenkbewegung versehen sein können. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (i) selbst als Stützfläche, wie z. B. Sitz oder Fußraste, ausgebildet ist.
DEH10435A 1951-11-16 1951-11-16 Vorrichtung zur Befestigung der Stuetzflaechen fuer Mitfahrende an Fahrraedern und Kraftfahrraedern Expired DE924732C (de)

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DE924732C true DE924732C (de) 1955-03-07

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DE (1) DE924732C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012202B (de) * 1955-10-28 1957-07-11 Otto Bechle Kindersitz fuer Motor- und Fahrraeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1012202B (de) * 1955-10-28 1957-07-11 Otto Bechle Kindersitz fuer Motor- und Fahrraeder

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