DE924760C - Umsteuerbarer Elektromotor - Google Patents

Umsteuerbarer Elektromotor

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Publication number
DE924760C
DE924760C DES9407D DES0009407D DE924760C DE 924760 C DE924760 C DE 924760C DE S9407 D DES9407 D DE S9407D DE S0009407 D DES0009407 D DE S0009407D DE 924760 C DE924760 C DE 924760C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
rotation
winding
electric motor
pole
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Expired
Application number
DES9407D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Loebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE924760C publication Critical patent/DE924760C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/18Windings for salient poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Zwecks Umkehrung des Drehsinns eines Elektromotors ist es im allgemeinen üblich, die Feldwicklung des Motors umzupolen. Handelt es sich, wie in Fig. I dargestellt, um einen Hauptstrommotor, so ist es bekannt, diesen mit zwei Feldwicklungen I, 2 zu versehen, die je nach dem Umlaufsinn wechselweise von Strom durchflossen werden. Praktisch ist also bei jedem Drehsinn nur eine der Feldwicklungen wirksam, während die zweite tot liegt. Dies hat den Nachteil, daß, gleichgültig, welchen Drehsinn der Motor hat, immer infolge der einseitigen Einwirkung des magnetischen Feldes ein einseitiger Zug ausgeübt wird. Außerdem kann es bei einem solchen Motor vorkommen, daß, wenn die eine Drehrichtung bevorzugt wird, eine erhebliche Wärmestauung auf dem einen Pol eintritt, während der andere Pol praktisch kalt bleibt.
  • Um diese Mängel zu beseitigen, sind bereits Motoren gebaut worden, bei denen auf jedem Pol die Hälfte der Feldwicklung angeordnet ist. Jeweils die beiden zugehörigen Halbspulen sind in Reihe geschaltet und auf beide Pole verteilt. Läuft der Motor also beispielsweise links herum, so sind zwei Halbspulen wirksam, z. B. die Halbspule ja und Ib. Bei Umsteuerung des Motors auf Rechtslauf sind alsdann die Halbspulen 2a und 2b angeschlossen. Diese Ausführung hat aber auch einen Nachteil; denn es müssen für die Fertigung des Motors die doppelte Anzahl Spulenkörper hergestellt werden, und auf jedem Pol sind zwei solcher Körper anzuordnen, was zur Folge hat, daß der Pol in seinen Abmessungen größer gehalten werden muß, da die beiden Spulenkörper einen größeren Platz beanspruchen als ein einziger Spulenkörper. Außerdem muß der Wickelvorgang mehr unterbrochen werden, als dies bei der Herstellung von durchgehend gewickelten Feldspulen der Fall ist.
  • Nach der Erfindung können nun die vorbezeichneten Mängel insgesamt beseitigt werden, wenn man die Wicklung eines jeden Pols des Motors., wie in Fig.3 dargestellt, aus zwei parallelen Leitern herstellt, die wechselweise je nach der gewählten Drehrichtung des Motors Strom führen. Beachtet man die durch die Erfindung gegebene Lehre, dann kommt man auf jedem Pol mit einer Feldspule aus, wodurch die Herstellung der Wicklung vereinfacht wird. Außerdem bleibt die Arbeitszeit für die Herstellung der Spule die gleiche, als wenn diese, wie bisher üblich, .aus .einem einfachen Leiter gefertigt wurde. Da die aus zwei parallelen Leitern gewickelte Spule in jeder Drehrichtung nur zur Hälfte wirksam ist, trägt die restliche Wicklungshälfte zur Ableitung der Wärme der in Betrieb befindlichen Wicklungshälfte bei. Man wird also bei Anwendung der neuen Wicklung einen geringeren Temperaturanstieg beobachten, als dies bei den bisherigen Ausführungen der Fall war,. weil die Wärme jeweils von dem toten Wicklungsteil aufgenommen bzw. abgeleitet wird. Eine Ersparnis an Isoliermaterial und damit an Wickelraum gegenüber der älteren Ausführungsform gemäß Fig.2 ist ohne weiteres ersichtlich.
  • Infolge der besseren Wärmeableitung und der Ersparnis an Isoliermaterial kann die neue Wicklung selbst elektrisch höher beansprucht werden bzw. mehr davon auf einem Pol untergebracht werden, was seinerseits wiederum eine Verringerung des Leistungsgewichts zur Folge hat.
  • Der Erfindungsgedanke ist anwendbar für Gleichstrom-, Reihen- und Nebenschlußmotoren, ebenso für Wechselstrom- und Universalmotoren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotor, dessen Drehrichtung mit Hilfe eines Umschalters wahlweise umsteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung eines jeden Pols des Motors aus zwei parallelen Leitern besteht, die wechselweise je nach der gewählten Drehrichtung des Motors Strom führen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 41 4 536.
DES9407D 1941-09-18 1941-09-18 Umsteuerbarer Elektromotor Expired DE924760C (de)

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DES9407D DE924760C (de) 1941-09-18 1941-09-18 Umsteuerbarer Elektromotor

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DE924760C true DE924760C (de) 1955-03-07

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ID=7472995

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DES9407D Expired DE924760C (de) 1941-09-18 1941-09-18 Umsteuerbarer Elektromotor

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DE (1) DE924760C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE414536C (de) * 1925-06-06 Allg Elek Citaets Ges Fa Sicherheitsschaltung fuer elektrische Stromerzeuger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE414536C (de) * 1925-06-06 Allg Elek Citaets Ges Fa Sicherheitsschaltung fuer elektrische Stromerzeuger

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