DE924767C - Verschlusseinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schuettgut in gaserfuellte Raeume bzw. aus solchen - Google Patents

Verschlusseinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schuettgut in gaserfuellte Raeume bzw. aus solchen

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DE924767C
DE924767C DEK15443A DEK0015443A DE924767C DE 924767 C DE924767 C DE 924767C DE K15443 A DEK15443 A DE K15443A DE K0015443 A DEK0015443 A DE K0015443A DE 924767 C DE924767 C DE 924767C
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DE
Germany
Prior art keywords
hood
seal
lock cylinder
gas
closure device
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Expired
Application number
DEK15443A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Holle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02—Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20—Apparatus; Plants
    • C10J3/30—Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schüttgut in gaserfüllte Räume bzw. aus solchen Die Erfindung .bezieht sich auf Verschlußeinrichtungen zum Ein- @bzw. Austragen von Schüttgut in gaserfüllte Räume, beispielsweise Vergasungsräume, bzw. aus solchen.
  • In Reaktionsräumen zu behandelndes Gut wurde bisher durch Schieber oder kegelförmige Verschluß--einrichtungen in den Reaktionsraum ein- bzw. aus diesem ausgetragen. Da das Gut in kurzen Zeitabständen zu fördern ist, ist eine häufige Betätigung der Verschlußeinriahtung erforderlich, so dali diese an den Dichtungsflä ;hen einem großen Verschleiß unterworfen ist. Hierzu kommt noch der weitere Nachteil, daß sich zwischen die Dichtungsflächen leicht Staub setzt, insbesondere wenn es sich um die Behandlung von feinkörnigem oder staub,-förmigem Gut !handelt, so ,daß ein gasdichter Abschluß schon nach kurzer Betriebszeit nicht mehr vorhanden ist. Die Erfindung löst nun die Aufgabe, Verschlußeinrichtungen zunn Ein- bzw. Austragen von feinkörnigem oder staubförmigem Gut in ,gaserfüllte Räume lbzw. aus solchen so auszubilden, daß auch bei einem gewissen Ve@rsch.leiß der zu bewegenden, im Bereich dies Gutes liegenden Teile noch ein gasdi.chter Verschluß gewährleistet ist.
  • Die erfindungsgemäße Verschlußeinrichtung besteht im wesentlichen aus einem vorzugsweise :rohrförmigen, mit der zu verschließenden Einrichtung verbundenen Gehäuse, einer in diesem angeordneten und ,damit verbundenen rohrförmigen Haube und einem um diese Haube gasdicht gegen eine .außerhalb des Durchflußbereiches liegende Dichtung längs verschiebbaren, in der Schließstellung unter Druck an der Dichtung ,anliegend gehaltenen Schl:ießzyl@inder. Zwischen diesem Schließzylinder und dem Gehäuse der Verschlußeinrichtung ist ein genügend großer Raum für den Durchgang des ein-bzw. auszutragenden Gutes.
  • Bei einer solchen gemäß der Erfindung .ausgebildeten Einrichtung kann .die Dichtungsfläche da= durch, daß sie dem D.urchflußibereich des Gutes entzogen Mist, nicht von diesem verlegt werden. Die mit dem Gehäuse verbundene Dichtung besteht vorzugsweise aus einem Weichmaterial, in das sich die vorzugsweise schneiderförmig zugeschärft aus-gebildete Ringfläche d es Schließzylind ers eindirücken kann, so,daß auch bei einem Anhaften von Staub an der Dichtungsfläche ein gasdichter Ab.schluß erzielt wird.
  • \"ach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der Schl-iießzylinder aus zwei Teilen, zwischen denen im Bereich der rohrförmigen Haüübe eine unter .der Wirkung des Schliießdruckes gegen ,die Wandung der Haube andruckbare Dichtung angeordnet ist.
  • Auf dieseWeise wird mit dem gleichen, beispielsweiiise durch ein Hebelgewicht oder durch die Wirkung einer Druckfeder erzeugten Schließdruck sowohl der Schließzylinder gegen,seinen durch die außerhalb des Durchflußbereiches l:iegendeDichtung gebildeten Sitz als auch die -im Bereich der rohrförmigen, mit :dem Gehäuse verbundenen Haube liegende Dichtung gegen die Haubenwandlung dicht angedrückt, so daß die ebenfalls aus einem Weichmater-ial bestehende., im Bereich der rohrförmigen Haube liegende Dichtung auch bei einem im Laufe der Zeit eintretenden Verschleiß sich immer wieder dicht anlegen kann.
  • Gemäß der Erfindung sind die Dichtungen dies Verschußgehänises le@icht,auswech@sie-lb,ar angeordnet. Die Erfindung ist in dien Zeichnungen in bevorzugten Ausführungsbeispiel-en damgestellt.
  • Abib, i zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Verschlußeinrichtunig; Ab @b. 2 zeigt einen ebensolchen Schreibt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Verschlußeinriehtung . besteht aus einem rohrförmigen Gehäuse i, an dass sich, wenn .es. eich um eine Einrichtung zum Einbringen von Gut in einen gaserfüllten. Raum handelt, dieser unten bei 2 anschließt. Oberhalb des rohrförmigen Gehäuses i schließt,sich ein aus :einem Doppelmantel bestehendes Gehäuse 3 von nur kurzer Höhe an, das vingförmi:g eine Dichtung 4, beispielsweise aus Asbest, umschließt. Die beiden Gehäuse i, 3 :s-ind durch Schrauben 5 gasdicht miteinander verbunden. Oben i-st das Gehäuse 3 mit einer Ringplatte 6 versehen, die in Abständen von Schrauben 7 durchsetzt ist. Die Schrauben 7 drücken .unter Vermittlung einer Ringscheibe 8 auf den Dichtungsring 4, ,der unten von einer zwischen die Flansche der Gehäuse i, 3 geklemmten Ringplatte 9 gehalten wird. Die Ringplatte-9 reicht nur ,so weit, daß bei io der Dichtungsming 4 zum Anliegen eines Schließzylinders i i, 12 frei bleibt.
  • Der Schließzylinder 11, 12 ist zweiteilig ausgebildet. Der untere Teil 12 des Schließzylinders übergreift dem oberen Teil i i mit einem hal,sförmigen Teil 13. Der-obere Teil ii des Schließzylinders hat vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Stellen Längsnuten 14. In diese Längsnuten 14 greift je eine Schraube 15, die :den halsförmigen Teil 13 - des unteren Schließzyliniderteiles 12 durchsetzt, so daß,die ,beiden längs verschiebbar miteinander verbundenen Schließzylinderteile 11, 12 S`ich nicht gegeneinander verdrehen. können. Zwischen dem oberen Schließzylinderteil i i und dem unteren, 12, ist ein Dichtungsring 16 aus Weichmaterial, beispiehsweise Asbest, angeordnet; der sich gegen die Wandung einer rohrf örmig en Haube 17 anlegt. Die rohrförmige Haube 17 isst nach oben kegelförmig verjüngt und mit dem Innenmantel 18 des oberen Gehäuses 3 dürch Rippen r9, beiispi@elsweise durch Schweißen, fest venbundien. Mit der Decke 6 des oberen Gehäuseteiles 3 ist ein Füllrohr 2o zum Einfüllen des Gutes, beispielsweise mittels Schrauben 21, verbunden.
  • Der untere Schließzylinderteil 1.2 i;st -mit einem Rohrstück 22 verbunden, ,das in .die Haube 17 hineinragt: An dein Rohrstück 22 ist in einem Gelenk 23 einer mit dem Rohrstück 22 verbundenen Leiiste 24 ein Hebel 25 gelenkig angeordnet. Der Hebel 25 ist mit einem weiteren Hebel 26 gelenkig verbunden, der in dem Gelenk 27 die Gehäusewandung gasdicht durchsetzt. Das Gelenk 27 ist mit einem gewichtsbelasteten Heibel 28 verbunden, der eine ,solche Lage hat, daß .der Schließzylinder 11, 12 in der Schließstellung gegen den Dichtungsring 4 gedrückt wird. In dieser Schließstellung drückt auch der untere Schließzylinderteil 12 gegen den Dichtungsring 16, so daß :dies-er unter der Wirkung ,der konischen Flächen, 29 gegen die Wandung der Haube 17 gedrückt wird. Durch Umlegen des Hebels 2o wird der untere Schließzylinderteil 12 nach unten @in die in Abib. i strichpunktiert angedeutete Stellung gezogen und nimmt :dabei unter Vermittlung der Schrauben 15 den oberen Teil i i des Schliießzylinders mit, so .daß :die Abdi,chtung aufgehoben wird. Dann kann das durch dias Einfüllrohr 2o eingebrachte Gut in :den 30 . zwischen dem Gehäuse i und dem Schließzylinder 11, 12 gelangen und bei 2 ausgebracht werden. Fis können auch eine oder mehrere Druckfedern in dem Gehäuse angeordnet sein, die an dem Gehäuse i oder der damit verbundenem Haube 17 abgestützt sind und dien Schließzylinder 11, 12 dauernd gegen die Dichtung 4 drücken. In einem solchen Fall würde der nicht ge7vvizhtsbel-astet sein rund .lediglich- die Aufgabe haben, entgegen der Wirkung der Federn während er kurzen Zeit,des Füllvorganges den Schließzylinder 11, 12 abzusenken.
  • Der Dichtungsdruck kann auch mittels einer hydraulischen Druckeinrichtung bewirkt werden. Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsfarm besteht der Schließzylinder 31 aus nur einem Teil und ?hat an seinem unteren Ende einen Wei.chdiich-tungsring 32. Dieser Weichdiichtungsring 32 ist entsprechend dem konisch sich verjüngenden unteren Teil 33 der fest mit dem oberen Teil 3 des Gehäuses verhundenenHaube17konnsch ausgebildet und legt sich in der dargestellten Schließ,stellung dichtend gegen die Haube 17. Damit ist ebenfalls eine gas@di!chte Verbindung des Schließzylinders3r mit der Haube 17 im Schließzustand geschaffen, die sich unter der Wirkung des auf den Schli,eßzylin@der 31 ausgeübten Druckes immer wieder herstellt.
  • Die Weichdichtung 4 wird mittels Federn 34 unter elastischem Andruck gehalten, so daß der gewichtsbelastete Schließzylinder 31 sich weich gegen die Dichtung anliegt und der Verschleiß derselben giering Isit.
  • Der Dichtungsring 4 kann nach Lösen der Schrauben 5 und Abheben des Gehäuseoberteiles 3 leicht ausgewechselt werden. Dabei kann auch die gegen .die Wandung der Haube 17 anliegende Dichtung 16 bzw. 32 erneuert werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vemschluß Einrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schüttgut in gaserfüllte Räume bzw. aus solchen, gekennzeichnet durch ein vor7-ugsweise rohrförmiges, mit der zu verschließenden Einrichtung verbundenes Gehäuse (i), eine in dielsem angeordnete und damit verbundene rohrförmige Haube (i7) und einen um diese Haube gasdicht gegen eine außerhalb des Durchflußbereiches liegende Dichtung (4) längs verschiebbaren, in der Schließstellung unter Druck an .der Dichtung (4) anliegend gehaltenen Schließzylinder (i i, r2), zwischen dem und der Gehäusewandung im geöffneten Zustand das ein- bzw. auszutragende Gut hindurchwandert.
  2. 2. Versahlußeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d@aß derSchließzylinder aus zwei Teilen (i I, 12) besteht, zwischen denen im Bereich der rohrförmigen Haube eine unter ,der Wirkung des Schließ.d@ruckes gegen die Haube (i7) angedrückte Dichtung (i6) angeordnet ist (Alb. i).
  3. 3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzyl.ind:er (1i, 12) mit einem den Dichtungsdruck bewirkenden gewichtsbelasteten Hebel (28), einer hydraulischen Druckeinrichtung oder einer Zug- oder Druckfeder verbunden ist.
  4. 4. Verschlußeinrichtung nach einem der An-,sprüche i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß die aus Weichmaterial bestehenden Dichtungen (4 und 16) leicht auswechselbar angeordnet sind.
  5. 5. Verschlußeinridhtun:g nach Anspruch i, .dadurch .gekennzeichnet, daß an dem Schließzylinder (3i) an dem der Dichtungskante entgegengesetzten Ende eine umlaufende Dichtung (32) angeordnet ist, die in der Schließstellung gegen eine vorzugsweise konisch ausgebildete Fläche (33) der Haube (i7) anliegt (Abh.2).
DEK15443A 1952-09-10 1952-09-10 Verschlusseinrichtung zum Ein- bzw. Austragen von Schuettgut in gaserfuellte Raeume bzw. aus solchen Expired DE924767C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013170850A1 (de) * 2012-05-14 2013-11-21 Stahl- und Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co. KG Schleuse für kohledruckvergasungsanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013170850A1 (de) * 2012-05-14 2013-11-21 Stahl- und Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co. KG Schleuse für kohledruckvergasungsanlagen
CN104284852A (zh) * 2012-05-14 2015-01-14 斯塔尔-及仪器制造汉斯莱勒尔有限责任两合公司 用于煤加压气化设备的炉口

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