DE924768C - Schwingender Gegenschubrost - Google Patents

Schwingender Gegenschubrost

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DE924768C
DE924768C DEJ3473A DEJ0003473A DE924768C DE 924768 C DE924768 C DE 924768C DE J3473 A DEJ3473 A DE J3473A DE J0003473 A DEJ0003473 A DE J0003473A DE 924768 C DE924768 C DE 924768C
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DE
Germany
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grate
transverse
plates
transverse row
swinging
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Expired
Application number
DEJ3473A
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English (en)
Inventor
Artur Jungk
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Individual
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Publication of DE924768C publication Critical patent/DE924768C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Schwingender Gegenschubrost Die Erfindung bezieht sich auf schwingende Gegenschubroste zur Verfeuerung jedweder, auch ballastreicher Kohlenarten für Dampfkessel- und andere Feuerungen.
  • Mit der Erfindung wird bezweckt, den Antrieb derartiger Roste baulich zu vereinfachen und wirkungsmäßig zu verbessern sowie durch eine verbesserte Bewegung des Rostes nachteilige Hemmungen der Förderung und eine zu geringe Ausnutzung des Brennstoffes, die Festsetzung von Schlacke, erhöhten Energieverbrauch sowie Leistungsminderungen des Rostes zu vermeiden, vielmehr den Brennstoff in der Brennschicht besser umzuwälzen, ihn besser zu fördern und auszunutzen und dadurch bei Verminderung des Energieverbrauches die Leistung des Rostes zu steigern. Die zur Beseitigung der genannten Mängel und Schwierigkeiten bisher gemachten Vorschläge sind unzureichend. Fers sind schwingende Gegenschubroste bekannt, bei denen in gegenläufig bewegten Querreihen nebeneinanderliegende Rostplatten mit den der Brennstoffzufuhr zugekehrten Enden auf auf und ab schwingenden Querträgern gelagert sind, die anderen Enden sich auf den in der nächstfolgenden Querreihe liegenden Rostplatten .schuppenartig übergreifend abstützen und paarweise zwei aufeinan.de@rfol:gende kostplattenquerreihen an eine gemeinsame, auf einer ortsfesten Querwelle gelagerte Antriebsschwinge angelenkt sind, die abwechselnd die eine Rostplattenquer.reihe hebt und zugleich die benachbarte Querreihe senkt. Bei diesen Rosten ist zwischen je zwei Antriebsschwingen je eine feste Achse vorgesehen. Hierbei bilden die auf den festen Achsen aufliegenden, mit diesen nicht auf- und abwärts bewegbaren Rostplatten innerhalb ihres Wirkungs:bereiches jedoch Zonen der Hemmung in der Förderung des Brennstoffes auf dem Rost. Die Förderung ist dadurch unzureichend, und es setzt sich auf den auf fester Achse abgestützten Rostplatten in äußerst nachteiliger Weise Schlacke fest. Daher können diese Roste sich nicht von selbst reinigen. Bei stark schlackendem Brennstoff sind. die auf den festen Achsen aufliegenden Rostplatten einem starken Verschleiß ausgesetzt, wodurch die Bewegung des Rostes, die Umwälzung und Aufbereitung des Brennstoffes in der Brennschicht und die einwandfreie Verbrennung des Brennstoffes gestört werden. Außerdem erfordert die imzureichende Aufbereitung des Brennstoffes in der Brersnschicht eine höhere Unterwindpressung und damit einen höheren Kraftbedarf bzw. einen höheren Verbrauch an elektrischer Energie. Unzureichende Ausnutzung des Brennstoffes, erhöhter Energiebedarf und Minderung der Leistung sind die schwerwiegenden Mängel derartiger Roste und verringern ihren Wirkungsgrad.
  • Diese Schwierigkeiten und Mängel sind bei dem schwingenden Gegenschubrost nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß sämtliche Rostplattenquerreihen des ganzen Rostes ohne Zwischenfügung feststehender Rostplattenquerträger auf auf und ab schwingenden Querträgern gelagert sind und die entsprechend benachbarte Rostplattenquerreihe der vorhergehenden Antriebsschwinge sich unmittelbar auf die entsprechend benachbarte Rostplattenquerreihe der nächstfolgenden Antriebsschwinge abstützt.
  • Dadurch wird zunächst die Bewegung des Rostes verbessert. Durch seine Schwingbewegungen wird das Kohlebett derartig gut umgewälzt, daß eine Vortroäknung der Kohle, in kürzester Zeitspanne, und zwar wesentlich früher als bisher, gewährleistet ist. Die Auflockerung, Aufbereitung, Förderung und. Ausnutzung des Brennstoffes auf dem Rost werden gesteigert und sind besser als bisher gewährleistet. Die Vorentgasung geht schon im ersten Rostdrittel vor sich. Die gute Luftverteilung der freien Rostfläche sichert einen einwandfreien Flächenbrand über die gesamte Rostbreite. Durch gute Vortrocknung und Vorentgasung liegt der Ausbrand der Kohle bei einwandfreier Fahrweise des Rostes etwa 5oo bis 6oo mm vor dem Schlackenrost. Dadurch ist der Ausbrand der Kohle einwandfrei und der Anteil an Verbrennlichem in der Schlacke geringer als bisher. Das Festsetzen von Schlacke auf dem Rost und ein, zu starker Verschleiß der Rostplatten werden vermieden, eine einwandfreie Selbstreinigung des Rostes gewährleistet, die Rostleistung erhöht, eine geringere Unterwindpressung benötigt, der Verbrauch an Kraft bzw. elektrischer Energie verringert sowie eine bauliche Vereinfachung des Rostantriebes und gegenüber bekannten Rosten eine Einsparung ri Metall erzielt. Außerdem läßt sich der erfindungsgemäße Rost mit besonderem Vorteil in bisherige alte Feuerungen nachträglich einbauen, wodurch deren Leistungsfähigkeit und Wirkungsgrad wesentlich gesteigert und die Energieerzeugung beträchtlich erhöht wird.
  • In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des schwingenden Gegenschubrostes nach der Erfindung schematisch in Seitenansicht dargestellt, und zwar in Abb. i in der einen Endstellung, Abb.,2 in der Mittelstellung, Abb. 3 in der entgegengesetzten Endstellung der Rostplatten.
  • Den Rost bilden die Rostplatten i. Sie sind im wesentlichen eben gestaltet und lediglich an ihrem vorderen und hinteren Ende etwas abgeschrägt bzw. gekrümmt. Diese Rostplatten liegen in gegenläufig bewegten Querreihen nebeneinander, sind an den der Brennstoffzufuhr zugekehrten Enden auf auf- und abwärts schwingenden Querträgern 2 bzw. 5, an den anderen Enden auf die in der nächstfolgenden Querreihe liegenden Rostplatten abgestützt und übergreifen sich so schuppenartig. Zwei aufeinanderfolgende Rostplattenquerreihen sind paarweise an Antriebsschwingen 3 bei 4 und 5 aasgelenkt, die beispielsweise j e auf einer ortsfest gelagerten, aber drehschwingbaren Welle 6 befestigt sind und abwechselnd die eine Rostplattenquerrei:he heben und zugleich die benachbarte Querreihe senken. Die Wellen 6 für die Antriebsschwingen 3 sind zugleich Tragorgane des Rostsystems.
  • Erfindungsgemäß sind sämtliche Rostplattenquerreihen des ganzen Rostes ohne Zwischenfügung feststehender Rostplattenquerträger auf auf-und abwärts schwingenden Querträgern 2, 5 gelagert und stützt sich die entsprechend benachbarte Rostplatfienquerreihe der vorhergehenden Antriebsschwinge unmittelbar auf die entsprechend benachbarte Rostplattenquerreihe der nächstfolgendenAntriebsschwinge ab.
  • Die Antriebsschwingen 3 können dreiarmige Hebel 7, 9, 1o oder Gabelhebel sein, deren einer Hebelarm 7 zum Antrieb der Schwinge 3 durch ein für sämtliche Antriebsschwingen gemeinsames Gestänge 8 dient und deren beiden anderen Hebelarme 9, io mittels Bolzen od. dgl. an Rippen von je einer der beiden benachbarten Rostplattenquerreihen bei 4 bzw. 5 aasgelenkt sind. Zweckmäßig sind die an den beiden Rostplattenquerreihen angreifenden beiden Hebelarme 9, io der Antriebsschwingungen 3 mit ihren Angriffsgelenken 4 bzw. 5 für die Querreihen zu einer beispielsweise dreieckförmigen Platte ausgebildet, die bei 6 schwingbar gelagert ist und ihren Antriebshebel 7 trägt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Gestänge 8 wird durch einen beliebigen, nicht dargestellten Antrieb in den, aus der Zeichnung ersichtlichen Pfeilrichtungen ständig hin und her bewegt. Hierdurch werden die Schwingers 3 gleichzeitig, gleichsinnig und: gleichmäßig hin und her geschwungen. Infolgedessen werden abwechselnd die Rostplatten der einen Querreihe gehoben und gleichzeitig diejenigen der benachbarten Querreihe gesenkt. Durch die Schwingbewegungen der Antriebsschwingen 3 erhält man größere Schwingbewegungsausschläge der Rostplattenquerreihen als bei den bekannten Rosten. Diese großen, entgegengesetzten Ausschläge der Rostplatten erzeugen in der Brennschicht i i Wellenberge i ia und Wellentäler i ib. Durch die Wellenberge i ia wird die Kohlenschicht aufgerissen, vergrößert und aufgelockert, so daß die in ihr enthaltene Feuchtigkeit leicht entweichen kann und die Kohlenschicht sehr viel früher als bisher zur Trocknung und Aufbereitung gelangt. Die am Schlackenrost auftretenden Luftüberschußgase haben das Bestreben, über die Kohlenschicht hinwegzustreichen, da die aus ihr austretenden Gase den Sauerstoff der Luftüberschußgase gierig aufnehmen wollen. Diese Luftüberschuß,gase führen viele kleine glühende Kohleteilchen mit sich. Sie fallen in die Wellenberge und in noch größerer Menge in die Wellentäler ein, woselbst sie in die Kohlenschicht eingebettet werden. Dadurch entwickeln sich diese Wellentäler zu einem günstigen Grundfeuer in der Kohlenschicht und wird die Verbrennung begünstigt und die Rostleistung gesteigert. Man erreicht einen hohen C02-Gehalt sowie höhere Temperaturen im Feuerraum und somit günstigere Einstrahlungsverhältnisse auf die ersten. Rohrreihen. Durch diese hohen Temperaturen werden wiederum günstigere Temperaturen der Abgase am Kesselende erzielt. Infolge dieser günstigen Einwirkungen kann man eine kleinere Rostfläche wählen, wodurch man eine erhebliche Einsparung ans Material- und Herstellungskosten erreicht. Diese Einsparung wird durch die erfindungsgemäße bauliche Beschaffenheit des Rostes noch vergrößert.
  • Die starken Schwingbewegungen des Rostes steigern aber auch die Förderung des Brennstoffes auf dem Rost, brechen restlos alle Schlacken, verhindern das Festsetzen von Schlackenkuchen auf dem Rost, gewährleisten eine sichere und einwandfreie Selbstreinigung des Rostes, verhindern einen zu starken Verschleiß der Rostplatten und tragen letzten Endes zu einer wesentlichen Steigerung der Leistung des Rostes bei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingender Gegenschubrost, bei dem in gegenläufig bewegten Querreihen nebeneinanderliegende Rostplatten mit den der Brennstoffzufuhr zugekehrten Enden auf auf und ab schwingenden Querträgern gelagert sind, die anderen Enden sich auf den, in der nächstfolgenden Querreihe liegenden Rostplatten schuppenartig übergreifend abstützen und paarweise zwei aufeinanderfolgende Rostplattenquerreihen an eine gemeinsame, auf einer ortsfesten Querwelle gelagerte Antriebsschwinge aasgelenkt sind, die abwechselnd die eine Rostplattenquerreihe hebt und zugleich die benachbarte Querreihe senkt, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Rostplattenquerreihen des ganzen Rostes ohne Zwischenfügung feststehender Rostplattenquerträger auf auf und ab schwingenden Querträgern (2, 5) gelagert sind und die #entsprechend benachbarte Rostplattenquerreihe der vorhergehenden Antriebsschwinge (3) sich unmittelbar auf die entsprechend benachbarte Rostplattenquerreihe der nächstfolgenden Antriebsschwinge abstützt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 445 585.
DEJ3473A 1950-11-04 1950-11-04 Schwingender Gegenschubrost Expired DE924768C (de)

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DEJ3473A DE924768C (de) 1950-11-04 1950-11-04 Schwingender Gegenschubrost

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DEJ3473A DE924768C (de) 1950-11-04 1950-11-04 Schwingender Gegenschubrost

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DE924768C true DE924768C (de) 1955-03-07

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DEJ3473A Expired DE924768C (de) 1950-11-04 1950-11-04 Schwingender Gegenschubrost

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076303B (de) * 1957-02-06 1960-02-25 Feuerungsbau Greiz Doelau Veb Vollmechanischer Vorschubrost mit relativ gegeneinander bewegten Rostbelagsreihen, die auf Schwingen gelagert sind

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE445585C (de) * 1927-06-11 Maschb Anstalt Humboldt Vorschubrost mit Schwingbalken

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE445585C (de) * 1927-06-11 Maschb Anstalt Humboldt Vorschubrost mit Schwingbalken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076303B (de) * 1957-02-06 1960-02-25 Feuerungsbau Greiz Doelau Veb Vollmechanischer Vorschubrost mit relativ gegeneinander bewegten Rostbelagsreihen, die auf Schwingen gelagert sind

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