DE924951C - Verfahren zum Herstellen von Polarisationsfolien nach dem Einfaerbeverfahren mit bestimmter Ausloeschfarbe - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Polarisationsfolien nach dem Einfaerbeverfahren mit bestimmter Ausloeschfarbe

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DE924951C
DE924951C DEZ3528D DEZ0003528D DE924951C DE 924951 C DE924951 C DE 924951C DE Z3528 D DEZ3528 D DE Z3528D DE Z0003528 D DEZ0003528 D DE Z0003528D DE 924951 C DE924951 C DE 924951C
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DEZ3528D
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Zeiss Ikon AG
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/30Polarising elements
    • G02B5/3025Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
    • G02B5/3033Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state in the form of a thin sheet or foil, e.g. Polaroid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Polarisationsfolien nach dem Einfärbeverfahren mit bestimmter Auslöschfarbe Ein bekannter Weg zur HersteIlung von Polarisationsfolien besteht darin, daß man optisch anisotrope Schichten dichroitisch einfärbt oder isotrope Schichten nach dem Einfärben z. B. durch Strecken anisotrop macht. Es besteht hierbei bezüglich der Auswahl von flächenförmigen anisotropen Körpern, die sich zu dichroitischen Einfärbungen eignen, sowie von gee-igneten Farbstoffen eine Vielzahl von Möglichkeiten. So z. B. eignen sieh die unter den verschiedensten Handelsbezeichnungen erhältlichen Folien aus Zellulose bzw. Zellulostderivaten zum Einfärben. Ferner sind, z. B. Kunststüffe auf der Basis von Polyamiden oder, wie in Vorarbeiten vorgeschlagen wurde, auf der Basis von Polyvinylalkohol verwendbar. Es ist auch möglich, von isotropen Körpern auszugehen und diese erst durch geeignete Maßnahmen, wie z. B. Strecken oder Dehnen, anisotrop zu machen. Zur Einfärbung kann eine große Anzahl von idiochromatischen oder allochromatischen Farbstoffen, wie Methylenblau, Kongorot usw., ferner viele Elemente, wie z. B.. Wismut, Selen, Tellur, Brom und Jod usw., Verwendung finden. Für die dichroitische Einfärbung ist das Jod ein besonders geeigneter Farbstoff.
  • Künstliche diehroitische Polarisatoren zeigen im al-Igemeinen im gekreuzten Zustand eine Restfarbe (Auslöschfarbe), d. h. der Polarisationsgrad ist nicht über das gesamte sichtbare Spektrum gleich. Vielfach ist der Polarisationsgrad im roten Teil des Spektrums schlechter als im mittleren und im blauvioletten Tefl des Spektrums. Es kommt auch vor, daß der Polarisationsgrad im blauvioletten Spektralgebiet geringer ist als in den übrigen Teilen des Spektrums. Für viele Anwendungsgebiete der 4.ichroitischen Polarisatoren tritt die Restfarbe nicht störend in Erscheinung, ja in manchen -Fällen, wie z. B. beim Blendschutz, ist sie sogar erwünscht. Ein Nachteil war bisher nur der, daß keine Möglichkeit bestand, die Restfarbe bereits bei der Herstellung der Polarisationsfolien zu beeinflussen; unter Umständen müßten, um eine gewünschte Restfarbe einzustellen, zusätzliche Farbfilter verwendet werden.
  • Es ist schon ein Verfahren zur Herstellung von Polarisationsfiltern nach dem Einfärbeverfahren vorgeschlagen worden, bei dem eine optische anisotrope Trägerschicht eingefärbt wird, und zwar derart, daß zunächst eine weitgehend-- Durchfärbung der Trägerschicht vorgenommen -wird, der Farbstoff aber dann, z. B. durch Auswaschen, wieder bis auf das für die gewünschte Dichte bzw. Transparenz erforderliche Maß verringert wird. Die Erfindung stellt eine Weiterbildung dieses Verfahrens dar. Die Erfindung besteht in ein= Verfahren zum Herstellen, von Polarisationsfolien nach dem Einfärbeverfahren der obengenannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beeinflussung der Auslöschfarbe der fertigen Polarisationsfolilen der Auswaschvorgang mit einem Bad erfolgt, dem bestimmte Mengen des Einfärbestoffes zugesetzt werden. Zur Erreichung des gleichen Zieles kann man auch so vorgehen, daß man, gemessen an der Menge des auszuwaschenden Stoffes, je nach der gewünschten Auslöschfarbe, verschieden große Mengen Auswaschflüssigkeit anwendet. Der ausgewaschene Stoff reichert sich dabei in der Auswaschflüssigkeit an, wodurch die gleiche Wirkung in bezug auf die Auslöschfarbe erzielt wird, wie wenn der Farbstoff dem Bad von vornherein zugesetzt wird.
  • So zeigten Jodeinfärbungen von Zellulosehydratfolien, die in einer relativ großen Wassermenge gewässert wurden, eine bevorzugt blaue Auslöschfarbe, d. h. derartige Folien haben also im roten Spektralbereich einen besseren Polarisationsgrad, während Polarisationsfolien, die in geringer Wassermenge gewässert wurden, eine rote Auslöschfarbe zeigten, also im blauen Bereich einen besseren Palarisationsgrad besitzen. Die gleiche Wirkung wurde erzielt, wenn einer bestimmten Wässerungsflüssigkeit eine mehr oder weniger große Menge einfärbenden Stoffes, im genannten Beispiel also Jod, durch Zugabe einer bestimmten Menge des Farbbades selbst zugesetzt wurde, Der durch die Erfindung erzielte Vorteil -ergibt sich ohne weiteres daraus, daß nunmehr die Mög- lichkeit besteht, die Auslöschfarbe mehr nach dem roten oder mehr nach dem blauen Spektralbereich hin zu verschieben, je nachden praktischen Anforderungen, die an die Polarisatoren gestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Polatisationsfiltern nach dem Einfärbeverfahren, bei dem zunächst eine weitgehende Durchfärbung der Trägerschicht vorgenommen, dann aber der Farbstoff durch Auswaschen bis auf das für die gewünschte Dichte oder Transparenz erforderliche Maß verringert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Beeinflussung der Auslöschlfarbe der fertigen Polari..sation-sfolrien der-Auswaschvorgang mit einem Bad erfolgt, dem bestimmte Mengen des Einfärbestoffes zugesetzt sind. :2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugabe des Färbestoffes zum Auswaschbad durchden Auswaschvorgang selbst erfolgt und zwecks Erzielung verschiedener Auslöschfarben der fertigen Folie die Menge des Auswaschbades, gemessen an der Menge des auszuwaschenden Stoffes, verschieden groß gewählt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer bestimmten Menge Wässerungsflüssigkeit je nach der gewünschten Auslöschfarbe von vornherein bestimmte Mengen des einzufärbenden Farbstoffes zugesetzt werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 7o2 o26.
DEZ3528D 1943-06-22 1943-06-22 Verfahren zum Herstellen von Polarisationsfolien nach dem Einfaerbeverfahren mit bestimmter Ausloeschfarbe Expired DE924951C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE702026C (de) * 1937-10-07 1941-01-29 Erwin Kaesenmann Verfahren zur Herstellung von Polarisationsfiltern

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE702026C (de) * 1937-10-07 1941-01-29 Erwin Kaesenmann Verfahren zur Herstellung von Polarisationsfiltern

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