DE9251C - Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen - Google Patents

Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen

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DE9251C
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Germany
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DENDAT9251D
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English (en)
Original Assignee
A. ST. GEAR in New-York
Publication of DE9251C publication Critical patent/DE9251C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B7/00Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

1879.
Klasse-70.
ALONZO STOCKBRIDGE GEAR in NEW-YORK. Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1879 ab.
Der vorliegende Apparat besteht aus einer Röhre, deren eines Ende einen Handgriff bildet und einen Ansatz zum Aufschieben eines Gasschlauches von Gummi besitzt. Das andere Ende derselben ist an den Seiten nahe dem Ende mit feinen Löchern versehen, durch welche Gas ausströmt, welches entzündet wird und an der Aufsenseite der Röhre brennt. Die letztere wird auf diese Weise an ihrem Ende so weit erhitzt, dafs bei einem damit auf Papier ausgeübten Druck solches augenblicklich ein Brandzeichen empfängt. Das vordere Ende der Röhre dient entweder selbst als Stempel oder zur Aufnahme eines solchen.
Wenn das Ende der Röhre selbst als Stempel gebraucht wird, so läfst der Erfinder die Gasflamme auch am vorderen offenen Ende der Röhre hervortreten. So oft dann aber das Ende der Röhre auf der zu vernichtenden Marke . aufgesetzt wird, würde die Flamme ausgelöscht werden, dem begegnen aber die Durchlöcherungen in den Seiten der Röhre, durch welche das Gas fortwährend brennend erhalten wird und immer wieder das vorn erloschene anzündet. Die Röhre kann in waag- oder senkrechter Lage benutzt werden. Geschieht dies in waagrechter Lage, dann mufs das Ende, welches als Stempel gebraucht oder an dessen Ende der Stempel angebracht wird, gebogen sein, damit das Stielende der Röhre in · waagrechter Stellung bleibt und Platz für die Hand des Bedienenden zwischen dem Stiel und dem Tisch läfst, während er den Stempel auf die zu cassirenden Marken drückt.
Wenn die Röhre in senkrechter Stellung benutzt werden soll, müfste sie eine genügend grofse Abbiegung haben, um eine Verletzung der Hand des Bedienenden durch die aufsteigende Hitze zu verhindern.
A bezeichnet in allen Figuren die Röhre, B, Fig. i, den Stiel, mit der Röhre A vermittelst des Zwischenstückes C verbunden. Letzteres ist mit einem Gummischlauch bei F versehen, um Gas durch die Röhre A bis zu dem Brenner E1 und dem eigentlichen Cassirungsstempel E'2 zu leiten, e sind die erwähnten kleinen Löcher, die in den Brenner gebohrt sind, um Gas an den Seiten ausströmen zu lassen, welches, daselbst entzündet, Brenner und Stempel genügend erhitzt, um sengende Abdrücke in rascher Aufeinanderfolge hervorbringen zu können.
Fig. 2 stellt einen solchen Brenner mit ringförmigen Kammern K vor, in welche das Gas aus dem ringförmigen Raum m einströmt und verbrennt. Der Brenner ist auch mit einem ringförmigen Stempelring E2 auf seiner Vorder: fläche und mit auswechselbarem Stempelhalter, sowie in letzterem mit auswechselbarem Stempel a versehen. Der Stempelkörper ist aus einer durchlöcherten Metallplatte oder aus einem massiven Stück hergestellt, d stellt den Stempel vor, aus einer Metallplatte geprägt und mit' Durchbohrungen e versehen. Solche Durchbohrungen befinden sich auch auf der Oberfläche des Stempelkörpers E1 und dienen dazu, den Körper durch die daraus hervorbrennenden Gasflämmchen schnell zu erhitzen und heifs zu halten, damit man mit dem Stempel rasch hinter einander Zeichen einbrennen kann. Der. Stempelhalter d ist mit einem Stiel versehen, welcher bis in den oberen Theil des Brenners hineinreicht und daselbst eingeschraubt ist. Der Halter ist auch mit Vorsprüngen h versehen, um ihn im Mittelpunkt des Brenners zu centriren. In einen der Vorsprünge ist ein Loch gebohrt, in welches die Spitze einer Stell-' schraube/ dringt und den eingesetzten Stempel an seinem Platze festhält.
In Fig. 3 ist eine Vorderansicht dieses Stempels gezeichnet. Fig. 4 zeigt einen auswechselbaren Brenner, an welchem vorn auswechselbare Stempel von verschiedenen Mustern und Formen angeschraubt werden können. Fig. 5 und 6 zeigen einen solchen Ring in Ansicht von der Seite und von unten, auf letzterer Seite mit feinen Löchern e durchbohrt. Der in Fig. ι gezeigte Stempel oder Brenner kann durch den in Fig. 2 gezeigten ersetzt werden/
Fig. 7 stellt einen Heifsstempel vor, der mit einer Spirituslampe, anstatt mit einem Gummischlauch versehen ist. Diese Lampe bildet den Griff G und ist mit Spiritus oder einem brenn-, baren Kohlenwasserstoff gefüllt, welche Flüssigkeit durch den Hahnkörper H in die Röhre A gelangen kann. Die Röhre ist mit aufsaugendem Material J gefüllt. Dieses aufsaugende Material steht mit einem Drahtgaze-RÖllchen,-welches durch den Brenner und durch die Verbindung i>' eingeschoben ist, in Verbindung.
Der Strom der Flüssigkeit wirsd durch \den' Hahnkegel / regulirt. . i .,
Fig. 8 und 9 stellen hohle durchlöcherte Stempel dar. α ist der Körper, b ist eine Rinne darin, in c und e sind Durchbohrungen für das Gas angebracht und bei d befinden sich die Stempelzeichen.
Fig. 10 ist ein Durchschnitt davon.
. In Fig. 11 ist ein doppelter Heifs-Stempelkopf im Durchschnitt gezeigt, E1 ist der Brennerkörper und E2 die Stempel mit Löchelchen e darin.
Die Abzweigung JV ist mit dem Brenner E verbunden, von welchem er seinen Gasvorrath und Hitze erhält. Eine Vorderansicht dieses Doppelstempels ist in Fig. 12 gezeigt.
Fig. 13 zeigt eine Oberansicht eines gröfseren Doppelstempels. Der gröfsere Stempel enthält den Namen des Ortes, der auf die ringförmige Oberfläche desselben geprägt oder eingravirt ist, während in derselben ein auswechselbarer Stempel mit dem Datum enthalten ist. Diese inneren Stempel werden aus einer Metallplatte in einem Stück ausgeschnitten, wie dies Fig. 14 zeigt, und alsdann in diese die Buchstaben, Zahlen und Dessins eingeprägt.
Fig. 15 zeigt einen aus einer Metallplatte gedrückten Stempel mit darauf eingeprägten Buchstaben und Zahlen, welcher sich auf den in Fig. ι eingesetzten Brenner aufschrauben läfst.
Fig. 16 ist ein Querschnitt der Fig. 15, und Fig. 17 ein tassenförmiger Stempelbrenner, welcher an dem Ende einer gebogenen, mit Handhabe B und Gummischlauch F versehenen Röhre A angebracht ist.
Ist eine gröfsere Wärmemenge nöthig, so' kann man auch in die Röhre A ein Rohr einführen, durch welches Luft zugeleitet wird, die sich mit dem Gas mischt und bei der Verbrennung, eine höhere Temperatur erzeugt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein zum Kassiren von Postmarken dienender Heifsstempel, bestehend aus einer Röhre, deren eines Ende mit einem durch einen Gasoder sonstigen Brenner erhitzten Stempel und deren anderes Ende mit einer Handhabe versehen ist, welche Röhre mit der Stirnfläche des Brenners vollkommen oder nahezu parallel läuft, und mit einem Gummischlauch zum Zuführen des Gases zum Brenner verbunden ist, dessen Röhre um so viel seitwärts vorsteht, dafs die vom Brenner aufsteigende Wärme während des Cassirens der Hand des damit Arbeitenden nicht lästig wird.
    In Combination mit der Röhre A und dem Schlauch F den durch die Fig. 2 dargestellten Brenner.
    In Combination mit einem mit Rohr und Schlauch versehenen Heifsstempel-Brenner, einen auswechselbaren, durchlöcherten Schriften oder Zeichen enthaltenden Stempelhalter.
    Eine an ihrem einen Ende einen Heifsstempel-Brenner tragende Röhre in Verbindung mit einem brennbare Flüssigkeit enthaltenden Reservoir, Fig. 7, für den beschriebenen Zweck.
    Die Art und Weise der Zuführung von Gasen durch einen Schlauch zu einer Röhre, deren eines Ende, behufs Erwärmung derselben, durchlöcherte Seitenwände für den beschriebenen Zweck besitzt.
    Der durch die Fig. 4 dargestellte Brenner mit dem auswechselbaren durch die Fig. g und 6 dargestellten Stempel.
    Der durch die Fig. n und 12, sowie der durch die Fig. 13 dargestellte und beschriebene Doppel-Heiz-Stempel.
    Die hohle durchlöcherte Schrift oder Merkmale und den hierzu erforderlichen durchlöcherten Bestandtheil des Stempels, wie beschrieben und dargestellt.
    Der beschriebene, aus einem Metallstück ausgeprägte Stempel, welcher mit eingeprägten Buchstaben, Zahlen und Zeichen versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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