DE9251C - Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen - Google Patents
Vorrichtung zum Ungiltigmachen von WerthzeichenInfo
- Publication number
- DE9251C DE9251C DENDAT9251D DE9251DA DE9251C DE 9251 C DE9251 C DE 9251C DE NDAT9251 D DENDAT9251 D DE NDAT9251D DE 9251D A DE9251D A DE 9251DA DE 9251 C DE9251 C DE 9251C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- burner
- tube
- stamp
- hose
- perforated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 3
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims 3
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 description 2
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000004215 Carbon black (E152) Substances 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 description 1
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B7/00—Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
1879.
Klasse-70.
ALONZO STOCKBRIDGE GEAR in NEW-YORK. Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1879 ab.
Der vorliegende Apparat besteht aus einer Röhre, deren eines Ende einen Handgriff bildet
und einen Ansatz zum Aufschieben eines Gasschlauches von Gummi besitzt. Das andere
Ende derselben ist an den Seiten nahe dem Ende mit feinen Löchern versehen, durch welche
Gas ausströmt, welches entzündet wird und an der Aufsenseite der Röhre brennt. Die letztere
wird auf diese Weise an ihrem Ende so weit erhitzt, dafs bei einem damit auf Papier ausgeübten
Druck solches augenblicklich ein Brandzeichen empfängt. Das vordere Ende der Röhre
dient entweder selbst als Stempel oder zur Aufnahme eines solchen.
Wenn das Ende der Röhre selbst als Stempel gebraucht wird, so läfst der Erfinder die Gasflamme
auch am vorderen offenen Ende der Röhre hervortreten. So oft dann aber das Ende der Röhre auf der zu vernichtenden
Marke . aufgesetzt wird, würde die Flamme ausgelöscht werden, dem begegnen aber die Durchlöcherungen
in den Seiten der Röhre, durch welche das Gas fortwährend brennend erhalten wird und immer wieder das vorn erloschene
anzündet. Die Röhre kann in waag- oder senkrechter Lage benutzt werden. Geschieht
dies in waagrechter Lage, dann mufs das Ende, welches als Stempel gebraucht oder an dessen
Ende der Stempel angebracht wird, gebogen sein, damit das Stielende der Röhre in · waagrechter
Stellung bleibt und Platz für die Hand des Bedienenden zwischen dem Stiel und dem
Tisch läfst, während er den Stempel auf die zu cassirenden Marken drückt.
Wenn die Röhre in senkrechter Stellung benutzt werden soll, müfste sie eine genügend
grofse Abbiegung haben, um eine Verletzung der Hand des Bedienenden durch die aufsteigende
Hitze zu verhindern.
A bezeichnet in allen Figuren die Röhre, B, Fig. i, den Stiel, mit der Röhre A vermittelst
des Zwischenstückes C verbunden. Letzteres ist mit einem Gummischlauch bei F
versehen, um Gas durch die Röhre A bis zu dem Brenner E1 und dem eigentlichen Cassirungsstempel
E'2 zu leiten, e sind die erwähnten kleinen Löcher, die in den Brenner gebohrt
sind, um Gas an den Seiten ausströmen zu lassen, welches, daselbst entzündet, Brenner und
Stempel genügend erhitzt, um sengende Abdrücke in rascher Aufeinanderfolge hervorbringen
zu können.
Fig. 2 stellt einen solchen Brenner mit ringförmigen Kammern K vor, in welche das Gas
aus dem ringförmigen Raum m einströmt und verbrennt. Der Brenner ist auch mit einem
ringförmigen Stempelring E2 auf seiner Vorder:
fläche und mit auswechselbarem Stempelhalter, sowie in letzterem mit auswechselbarem Stempel a
versehen. Der Stempelkörper ist aus einer durchlöcherten Metallplatte oder aus einem
massiven Stück hergestellt, d stellt den Stempel
vor, aus einer Metallplatte geprägt und mit' Durchbohrungen e versehen. Solche Durchbohrungen befinden sich auch auf der Oberfläche
des Stempelkörpers E1 und dienen dazu, den Körper durch die daraus hervorbrennenden
Gasflämmchen schnell zu erhitzen und heifs zu halten, damit man mit dem Stempel rasch
hinter einander Zeichen einbrennen kann. Der. Stempelhalter d ist mit einem Stiel versehen,
welcher bis in den oberen Theil des Brenners hineinreicht und daselbst eingeschraubt ist. Der
Halter ist auch mit Vorsprüngen h versehen, um ihn im Mittelpunkt des Brenners zu centriren.
In einen der Vorsprünge ist ein Loch gebohrt, in welches die Spitze einer Stell-'
schraube/ dringt und den eingesetzten Stempel an seinem Platze festhält.
In Fig. 3 ist eine Vorderansicht dieses Stempels gezeichnet. Fig. 4 zeigt einen auswechselbaren Brenner, an welchem vorn auswechselbare
Stempel von verschiedenen Mustern und Formen angeschraubt werden können. Fig. 5 und 6 zeigen einen solchen Ring in Ansicht
von der Seite und von unten, auf letzterer Seite mit feinen Löchern e durchbohrt. Der
in Fig. ι gezeigte Stempel oder Brenner kann durch den in Fig. 2 gezeigten ersetzt werden/
Fig. 7 stellt einen Heifsstempel vor, der mit einer Spirituslampe, anstatt mit einem Gummischlauch
versehen ist. Diese Lampe bildet den Griff G und ist mit Spiritus oder einem brenn-,
baren Kohlenwasserstoff gefüllt, welche Flüssigkeit durch den Hahnkörper H in die Röhre A
gelangen kann. Die Röhre ist mit aufsaugendem Material J gefüllt. Dieses aufsaugende
Material steht mit einem Drahtgaze-RÖllchen,-welches
durch den Brenner und durch die Verbindung i>' eingeschoben ist, in Verbindung.
Der Strom der Flüssigkeit wirsd durch \den'
Hahnkegel / regulirt. . i .,
Fig. 8 und 9 stellen hohle durchlöcherte
Stempel dar. α ist der Körper, b ist eine Rinne darin, in c und e sind Durchbohrungen
für das Gas angebracht und bei d befinden sich die Stempelzeichen.
Fig. 10 ist ein Durchschnitt davon.
. In Fig. 11 ist ein doppelter Heifs-Stempelkopf im Durchschnitt gezeigt, E1 ist der Brennerkörper und E2 die Stempel mit Löchelchen e darin.
. In Fig. 11 ist ein doppelter Heifs-Stempelkopf im Durchschnitt gezeigt, E1 ist der Brennerkörper und E2 die Stempel mit Löchelchen e darin.
Die Abzweigung JV ist mit dem Brenner E verbunden, von welchem er seinen Gasvorrath
und Hitze erhält. Eine Vorderansicht dieses Doppelstempels ist in Fig. 12 gezeigt.
Fig. 13 zeigt eine Oberansicht eines gröfseren Doppelstempels. Der gröfsere Stempel enthält
den Namen des Ortes, der auf die ringförmige Oberfläche desselben geprägt oder eingravirt
ist, während in derselben ein auswechselbarer Stempel mit dem Datum enthalten ist. Diese
inneren Stempel werden aus einer Metallplatte in einem Stück ausgeschnitten, wie dies Fig. 14
zeigt, und alsdann in diese die Buchstaben, Zahlen und Dessins eingeprägt.
Fig. 15 zeigt einen aus einer Metallplatte gedrückten
Stempel mit darauf eingeprägten Buchstaben und Zahlen, welcher sich auf den in Fig. ι eingesetzten Brenner aufschrauben läfst.
Fig. 16 ist ein Querschnitt der Fig. 15, und
Fig. 17 ein tassenförmiger Stempelbrenner, welcher an dem Ende einer gebogenen, mit Handhabe
B und Gummischlauch F versehenen Röhre A angebracht ist.
Ist eine gröfsere Wärmemenge nöthig, so' kann man auch in die Röhre A ein Rohr einführen,
durch welches Luft zugeleitet wird, die sich mit dem Gas mischt und bei der Verbrennung,
eine höhere Temperatur erzeugt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein zum Kassiren von Postmarken dienender Heifsstempel, bestehend aus einer Röhre, deren eines Ende mit einem durch einen Gasoder sonstigen Brenner erhitzten Stempel und deren anderes Ende mit einer Handhabe versehen ist, welche Röhre mit der Stirnfläche des Brenners vollkommen oder nahezu parallel läuft, und mit einem Gummischlauch zum Zuführen des Gases zum Brenner verbunden ist, dessen Röhre um so viel seitwärts vorsteht, dafs die vom Brenner aufsteigende Wärme während des Cassirens der Hand des damit Arbeitenden nicht lästig wird.In Combination mit der Röhre A und dem Schlauch F den durch die Fig. 2 dargestellten Brenner.In Combination mit einem mit Rohr und Schlauch versehenen Heifsstempel-Brenner, einen auswechselbaren, durchlöcherten Schriften oder Zeichen enthaltenden Stempelhalter.Eine an ihrem einen Ende einen Heifsstempel-Brenner tragende Röhre in Verbindung mit einem brennbare Flüssigkeit enthaltenden Reservoir, Fig. 7, für den beschriebenen Zweck.Die Art und Weise der Zuführung von Gasen durch einen Schlauch zu einer Röhre, deren eines Ende, behufs Erwärmung derselben, durchlöcherte Seitenwände für den beschriebenen Zweck besitzt.Der durch die Fig. 4 dargestellte Brenner mit dem auswechselbaren durch die Fig. g und 6 dargestellten Stempel.
Der durch die Fig. n und 12, sowie der durch die Fig. 13 dargestellte und beschriebene Doppel-Heiz-Stempel.
Die hohle durchlöcherte Schrift oder Merkmale und den hierzu erforderlichen durchlöcherten Bestandtheil des Stempels, wie beschrieben und dargestellt.
Der beschriebene, aus einem Metallstück ausgeprägte Stempel, welcher mit eingeprägten Buchstaben, Zahlen und Zeichen versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9251C true DE9251C (de) |
Family
ID=286633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9251D Active DE9251C (de) | Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9251C (de) |
-
0
- DE DENDAT9251D patent/DE9251C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE9251C (de) | Vorrichtung zum Ungiltigmachen von Werthzeichen | |
| EP0051850B1 (de) | Vorrichtung zum Einbrennen einer Markierung in Gegenstände, insbesondere in den Fasermantel eines Tennisballs | |
| DE958998C (de) | Maschine zum Verpacken unregelmaessig geformter Gegenstaende zwischen zwei Folienbahnen | |
| DE256502C (de) | ||
| DE487363C (de) | Vorrichtung zum Lochen und Sichtbarmachen von Lochungen in Papier, Pappe u. dgl. | |
| DE69317C (de) | Correctur-Abziehapparat | |
| DE215498C (de) | ||
| DE289037C (de) | ||
| DE533597C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zurichtungen | |
| DE891272C (de) | Drucktype fuer Schreib-, Rechen- und aehnliche Maschinen, Handstempel od. dgl. | |
| DE382202C (de) | Vorrichtung zum Fuehren von Autogenschneidbrennern | |
| DE136431C (de) | ||
| DE2145186C3 (de) | Schneidbrenner | |
| DE37862C (de) | Lampe für feste oder zähe Kohlenwasserstoffe | |
| DE48579C (de) | Spiritussengapparat | |
| DE309365C (de) | ||
| DE55175C (de) | Vorrichtung zum Durchlochen von Hüten und anderen Kopfbedeckungen | |
| DE167953C (de) | ||
| DE270446C (de) | ||
| DE223070C (de) | ||
| DE299930C (de) | ||
| DE241866C (de) | ||
| DE69817175T2 (de) | Verriegelungssystem für eine Pressplatte mit einstellbarer Heizung | |
| DE475171C (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Druckformen auf dem Formzylinder von Rotationsdruckern o. dgl. | |
| DE2553553C2 (de) | Vorrichtung zum Flammen eines Werkstuckes |