DE92635C - - Google Patents

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DE92635C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • F23M9/02—Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
Die Feuerung nach vorliegender Erfindung soll thunlichst vollständige Verbrennung des Brennstoffes erzielen durch regelbare Zufuhr der Luft mittelst Dreitheilung des Raumes unter dem Rost für getrennte Zuleitung von Luft unter, über und hinter den Rost. Unterstützt kann diese Wirkung werden durch eine geeignet angeordnete Beschickungsvorrichtung und durch mechanische Bewegung des auf dem Rost vertheilten Brennstoffes.
Fig.. ι ist ein Längsschnitt in der Mittelebene eines Flachrostes für Feuerrohre mit der neuen Luftzufuhrvorrichtung für gewöhnliche , Beschickung,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt bezw. Grundrifs,
Fig. 3 theils ein Verticalschnitt nach I-I der Fig. i, theils ein Verticalschnitt nach H-II der Fig. ι und
Fig. 4 ein Querschnitt eines Roststabes.
Fig. 5 zeigt einen Verticallängsschnitt eines zweitheiligen, umgekehrt dachförmigen Rostes, ■ der in der Mitte mit Schlackenzerkleinerungswalzen und für Lademuldenbeschickung eingerichtet ist, mit der neuen Luftzufuhrvorrichtung,
Fig. 6 einen Grundrifs,
Fig. 7 theils einen Verticalschnitt nach I-I der Fig. 1, theils einen solchen nach H-II der Fig- ι,
Fig. 8 eine Vorderansicht des Feuergeschränkes und
Fig. 9 einen Querschnitt eines Roststabes der linken Rosthälfte.
In beiden Ausführungsformen ist der Rost sammt dem Feuergeschränk und der Feuerbrücke ausziehbar eingerichtet, er ruht deshalb auf Laufrollen A an den beiden oberen Seiten und einer solchen C in der Mitte unten (Fig. 3) innerhalb des hinteren Abschlufsstückes D des Aschenraumes; Laufschienen .Eund .Fan beiden Seiten des Feuerraumes bezw. auf dem Boden des Aschenraumes dienen als Führungen.
Die mehrtheilige Luftzufuhr zum Feuer bei beiden Ausführungsarten ist durch getrennte Abtheilungen des Aschenraumes so angeordnet,, dafs eine flache Mulde M, schräg von vorn bis zunächst unter das Rostende an der Feuerbrücke ansteigend, den Aschenfall in zwei Theile trennt; oberhalb der Mulde zieht unter dem Rost her ein nach der Feuerbrücke zu niedriger werdender Luftleitungskanal, dessen Boden die Mulde bildet und der für den natürlichen Luftzug unter dem Rost dient; unterhalb der Mulde zieht ein vorn mit Anschlufs für ein Gebläserohr versehener, unten auf dem Feuerrohr niedrig beginnender, an der Feuerbrückenträgerwand hoch endender Luftleitungskanal, der sich gleichzeitig auch verbreitert, um den in der Feuerbrückenträgerwand unterhalb angebrachten Düsen G entweder natürliche, erwärmte oder Gebläseluft zuzuführen. Behufs inniger und allseitiger Mischung dieser Luft mit den Verbrennungserzeugnissen hinter der Feuerbrücke sind diese Düsen schräg aufwärts gerichtet und mit konischen, concentrischen Einsatzstücken versehen. Statt der Düsen können auch düsenartige Schlitze angeordnet sein.
Die dritte Luftzufuhr erfolgt über den Roststäben, und zwar wird die Luft bei beiden Ausführungsformen an den Seiten zwischen Kesselwandung und Rostfläche in dem gröfseren

Claims (1)

  1. vorderen Längentheil der letzteren mittelst besonderer Luftleitungskammern H und J von unterhalb über den Rost geleitet.
    Diese Kammern, auf der oberen Muldenfläche aufgesetzt, sind unten nach der Vorderseite offen und erstrecken sich durch eine Aussparung in der Rostfläche bis über die Brennstoffschicht. Bei der Ausführungsform Fig. ι bis 4 erheben sich beiderseits die Luftkammern so hoch über den Rost, dafs kein Brennstoff auf deren obere Abdeckung kommt, während die dem Feuer zugekehrten Wandungen mit abwärts gerichteten, jalousieartig die Luft in Richtung der Pfeile über das Feuer hin vertheilenden Längsschlitzen K versehen sind. Die Abschlufswandungen dieser Luftkammern H und J sind unterhalb des Rostes im Aschenfall so geformt, dafs sie ein bequemes Ausziehen der Asche gestatten.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 9 erfolgt die Beschickung mittelst langer Lademulden, welche durch die vorderen, links und rechts angeordneten Feuerthüren L und N eingebracht und an den hinter dem Feuergeschränke angeschraubten, nahe über dem Rost liegenden Führungsblechen O entlang gleiten. Die Blechwä'nde der die Luft über den Brennstoff vertheilenden Kammern H und J endigen hinter den Führungsblechen 0 und sind daher gegen Verstopfen durch Brennstoff geschützt. Die Führungsbleche O ersetzen hier die Jalousiebleche der ersten Ausführung.
    Damit die Luft freien, allseitigen und stets wechselnden Zutritt in den Brennstoff hat und kein Festsetzen von Schlacke stattfindet, kann der Rost beweglich angeordnet sein. Zu diesem Zweck sind bei der Ausführungsform nach Fig. ι bis 4 die Stäbe auf Daumen R einer durch Schneckengetriebe gedrehten, waagerechten Welle B gelagert, während bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 9 die Wellen der Hebedaumen B geneigt liegen. In beiden Fällen sind die Roststäbe auf ihrer Feuerseite dachförmig gestaltet. Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 5 bis 9) ist dafür Sorge getragen, dafs die schräge Lage des Rostes bei der Bewegung der Roststäbe keine Störung ergiebt, zu welchem Zweck die Roststabrippen unten seitlich schräg abgeschnitten sind. Der Brennstoff bewegt sich von den oberen auf die unteren Roststäbe und gelangt auf die durch Rad U angetriebenen Quetschwalzen S und T.
    ■ Patent-Anspruch:
    Eine Feuerungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dafs . der Aschenfallraum durch Einsetzen einer nach hinten ansteigenden Mulde M in einen oberen und unteren Raum getheilt wird, wovon der obere die primäre directe Luftzuführung unter den Rost, der untere, abgedeckte Raum die Luftzuführung hinter der Feuerbrücke durch unter dieser vorgesehene Oeffnungen G ermöglicht, während im freien, vorderen Theil des oberen Raumes links und rechts taschenartige, vorn offene Kammern abgetheilt sind, mit Abschlufs nach hinten, durch welche Luftzuführung seitlich an der Rostfläche vorbei über die Brennstoffschicht bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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