DE927095C - Vorrichtung zur Oberflaechenhaertung, insbesondere von Spindeln oder Wellen - Google Patents

Vorrichtung zur Oberflaechenhaertung, insbesondere von Spindeln oder Wellen

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DE927095C
DE927095C DEK13663A DEK0013663A DE927095C DE 927095 C DE927095 C DE 927095C DE K13663 A DEK13663 A DE K13663A DE K0013663 A DEK0013663 A DE K0013663A DE 927095 C DE927095 C DE 927095C
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    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/06—Surface hardening
    • C21D1/08—Surface hardening with flames

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Description

  • Vorrichtung zur Oberflächenhärtung, insbesondere von Spindeln oder Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Oberflächenhärtung, insbesondere von Spindeln, Wellen und vorzugsweise Gewindespindeln, bei welcher eine in axialer Richtung des zu härten,dwn Werkstückes nur einen kurzen Einwirkungsbereich aufweisende autogene Wärmequelle vorgesehen und dieser unmittelbar nachfolgend die Abschreekeinrichtung, beispielsweise ein Behälter, mit Kühlmitteln angeordnet ist.
  • Bei bekannten Vorrichtungen. für die Oberflächenhärtung von sich in Längsrichtung erstreckenden Werkstücken ist ,das Werkstück in einer drehbaren und längs bewegbaren Haltevorrichtung ,aufgehängt, die mittelis einer drehbar an-.geordneten Leitgewindespindel, die parallel zu der Achse des Werkstückes verläuft, so bewegt wird, daß das Werkstück nach der Erhitzung in den Kühlmittelbehälter hineingeführt wird. Um eine über den Umfang des Werkstückes Erhitzung und Abkühlung zu erzielen, wird bei den bekannten Ausführungen, die zur Oberflächenhärtung von Zahnrädern oder von Werkstücken mit kurvenförmig geschwungenen Oberflächen dienen, das Werkstück: entsprechend der an seinem Umfang befindl.ic'hen und zu härtenden kurvenförmigen Abschnitte verdreht. Bei schräg verzähnten Zahnrädern ist eine derartige von der Breite dies Zahnrades und der Schrägstellung der Zähne abhängige Verdrehung auch erforderlich, damit eine gleichmäßige Härtung der Zahnflanken überhaupt herbeigeführt werden kann. Auch bei anderen Werkstücken mit kurvenförmigen. Oberflächentei 'len muß die Verdrehung nach Maßgabe des Kurvenverlaufes der Oberflächenteile erfolgen, damit die erforderlichen Abschnitte in den. Bereich der Brenner kommen. Es ist bekannt, anstatt. des Werkstüdkes den Brenner über einen entsprechenden Umfangsabschnitt neben ;dem mittels der Leitspindel. in axialer Richtung bewegten Werkstüdk hin, und her zu führen.
  • Diese Ausführung erfordert erheblichen Aufwand, da bei Teilen mit empfindlddhen Oberflächen neben den Abtastmitteln Schablonen vorgesehen werden müssen. Für die Bearbeitung von Gewi.nd!espindel:n kann. dieses Verfahren nicht an.-gewendet werden. Bei -der Oberflächenhärtung normaler Wellen ist überhaupt keine Eingriffsmöglichkeit vorhanden., ,gemäß welcher die Verdreh:unig des Werkstückes gesteuert werdend kann.
  • Durdh die Führung der mittels einer Leitgewindespindel- wird durch diie Anordnung ;des Antriebsmotors erheblicher, Iden Bauraum der Vorrichtung -vergrößernder Platz be- ansprucht, wobei dieser Motor lediglich zur Be-@vegung :d,es Weflcstüc'kes in axi.alerRichtung dient.
  • Die Erfindung verbessert die bekannten Vorrichtungen erheblich .dadurch, daß der Antriebsmotor des Werkstückhalters zugleich. fauch eine ständig drehende Bewegung -des Wer'kstüdke.s verursacht, die von irgendwelchen Oberflächenformen ;des Werkstückes unabhängig ist. Dialurch besteht außerdem die Möglichkeit, :den, Rücklauf des Werkstückes nach ;der Abkühlung schnell durchzuführen, da die Oberfläche nicht ;durch T.astvorr.ichtungen, die zur Stecverung :der Umdrehung bei den ,bekannten Vorrichtungen, erforderlich sind, angegriffen wird. Außerdem wird :durch die erfindungsge:mäße Ausführung ein gedrängter Aufbau erreicht, der darüber hinaus den Vorteil: mit sich bringt, eine weitergehende Automatisierung des Härtevorganges zu ermöglichen, als selbst :durch ,die bekannten Vorrichtungen erreichbar ist.
  • Erfindungsgemäß bilden die Halteeinrichtung für das Werlstüölc, die Leitspindel und @die Antrieibseineichtung für die Bewegung dies Werkstückes in axialer Richtung und in Umfangsrichtung eine B.aueinfieit. Diese Baueinheit wird mit dem Werkstück in seiner axialen. Richtung bewegt und infolge Anordnung einer beim Härtevorgang sich spannenden Rückstellvorrichtung, z. B. infolge Anhebens eines Gegengewichtes; bei der abwärts gerichteten Härtebewegung wird Idas Werkstück bei selbsttätiger Freigabe :der Rückstellvorrichtung nach ;dem Härten selbsttätig in. dme Ausgangslag:e zurückbewegt, ohne daß eine Umsteuerung des Antriebsmotors zur Umkehr der Be--,vegungsrichtung erforderlich wäre. Das Werkstück wird hierbei aus :der Kühlieinvidhtunig gehoben. D.aboi werden die Haltevorrichtungen zugänglich, und, zugleich Noird bei Auslösung der Rückführbewegungedier Brenner von :dem Werkstück fortgeschwenkt.
  • Zwischen dem Motor zum Antrieb der Leitspindel und dieser Spindel ist ein regelbares, vorzugsweise stufenlos regelbares Getriebe angeordnet. Die Drehung :des Werkstückes wird beis.piellsweise von der Bewegung der Leitspindel: abgeleitet. Das Gewicht des Werkstückschiebers und der daran, ;befestigten Teile ist mittels; eines Gegengewichtes im wesentlichen. ausgelastet.
  • Die Leitspindel bewegt sich in einer mehrteiligen Schloßmutter, edieren Teile wiederum bewegbar in einem Schloß-muttergehäuse angeordnet sind. Das Schloßm.uttergehäuse befindet sich fest an Iden Führungsstangen, auf denen :der Werkstücksdbieber axial 'be-#vegbar gelagert ist.
  • Die axiale Länge :des zur Erhitzung des Werkstückes führenden Wärmebereiches der Wärmequelle soll etwa gleich dem Durchmesser des zu härtenden Werkstückes sein. Bei. der Härtung von Gewindespindeln ;ist die Wärmequelle parallel, zu den Gewiindegängen ausgerichtet. Die Leitspindel: weist vorzugsweise dieselbe Steigung .auf wie die zu härtende Gewindespindel.
  • An Hand der Zeichnungen sind; weitere Verbesserungen und zweckmäßige Au sgestalturgen ;dies Erfindungsgegenstandes beschrieben. Es zeigt Fig. i einen senkrechten: Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorridhtu:ng, Fsig. 2 eine Varderansdcht auf die Vorrichtung nach Fig. i, Fig. 3 eine Ansicht von oben, in vergrößertem Maßstab auf die ;bei der Ausführungsform nach dien Fdg. i und 2 benutzte Schloßmutter und die Schere zum Bedienen der Schloßmutter und zum Haltern dies Schweißbrenners; alle Teile sind in der gegeschlossenen Stellung dargestellt; Fig. 4 zeigt einen. se nkrechtenLängsschniittdu:rch die Vorrichtung mach Fig. 3 zur Darstellung der Schloßmutter und der unteren Halterung des Werkstückes, Fig.5 eine Seitenansicht auf die Vorrichtung nach Rig. 3 und 4, wobei Teile davon; nach Linie V-V geschnitten darg-stel:lt sind,; 'hierbei sind diese Teile bei geöffneter Schloßmutter gezeigt; Fig.6 zeigt !die gleiche Darstellung wie Fig. 5, jedoch bei geschlossener Schl:oßmutter, Fig.7 e4ne Seitenansicht auf :die Vorrichtung nach den Fdg. 3 und 4 in Pfeilridhtunig ca-b gesehen, wobei nur ein kleines Halteblech fortgenommen ist, um die Teile besser darzustellen; hier ist :eine Verblodkun:g zweier Führungsschieber dargestellt, mit deren; Hilfe die Leitspim:del axial. bei; gelösten Schloßmutters.cbieber.n geführt wird.
  • Auf zwei runden Führungsstangen i gleitet ein Werkstückschieber 2, dieser transportiert über ein stufenloses Getriebe 3, welches von; feinem Elektromotor 4 angetrieben wird., mittels einer Leitspindiel:5 die zu härtende Spindel. 6, im folgenden Arbeitsstück genannt, senderecht in :das Wasser eines Härtebottichs 7. Dabei wird: ;der unmittelbar über dem Wasserspiegel liegende Gewindegang des Aribeits@stüelces mittels einfies Schweißbrenners 8 auf Härtetemperatur erhitzt und ;durch das darauffolgende Einlaufen.- in das Wasser ;abgeschreckt. Du@rdh ;die Schnelligkeit ;des Vorganges kommt es nicht zu einer volls.tänddgen# Erhitzung vier Gewindegänge oder gar d.2- Spiegelkerns. Deshalb findet nur eine Härtung der Oberflächen statt, wobei das Innere zäh bleibt. In dem 'Maschinenständer 9 sind- die beiden runden Führungsstangen i im oberen Halter io und im unteren Halter i i befestigt. Auf den Führungsstangen i gleitet der Werkstückschieber 2 mit runden Führungs:augen. Der Antrieb des Schiebers :2 erfolgt von einem Motor .t aus. Auf dem Wellenzapfen 12 sitzt eine Scheibe 13, -d,ie sich auf einer Reibscheibe 14. abrollt. Durch Verstellung des Motors d., der auf einem Verstellschieber 15 angeordnet ist, ''kann die Drehzahl. durch Änderung des Reibungsradius auf der Scheibe 13 in einem bestimmten. Verhältnis ge.-resgelt werden. Die 14 sitzt auf einer Welle 16 und wird mittels einer eingebauten Feder 17 gegen die Scheibe 13 gedrückt und in Spannung gehalten. Die Welle 16, -die an ihrem oberen Ende in dem Gehäuse des Schiebers 2 in dem Hauslager i9 eingespannt ist, trägt eine Keilriemenscheibe 2o. Zwei Keilriemen 21 treiben, über -eine Keilriemenscheibe 2#2 :die Leitspindel 5 an. Von :der Lei:tspin@d-el 5 aus wird über die Keilriemenscheihe 23, den Ke.il:rieinen. 2.I, die Keilri,em@ensche:ib,;: 2.5 und die NIitnehinerwell,e 26 die 1l,itnieli-mersche!ibe 27 angetrieben: durch eine obere Körnerspitze 28, die durch eine DrucIcfeder 29 nach unten gedrückt wird, und eine untere hörnerspitze 30 wird das Arbeits:stüclc aufgenommen.
  • Die L%ertragu@ng der Drehbewegung erfolgt mittels eines Mitnehmers 31, wie er an DreIh.bänken gebraucht wird. Die untere Körnerspitze 30 ist in einem Arm 32 aufgenommen, der mittels einer Stange 33 in dem Halter 34. des `N@er.ICSStllekschieb°rs 2befestigt ist. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Werlcstüclcschiebers 2 wird also auf das Arbeitsstück 6 übertragen. An der Verlängerung eines der beiden Handgriffe 35 ist ein Brennerstück 36 befestigt. Durch ein Ansc'hlußstück mit Mischkammer 37, ähnlich wie an normalen Schweißbrennern, wird diesem Bren.nerstÜe1z 36 über eine Rohr- und Schlauchverbindung 38 das Azethylen-Sauerstoff-Gemisch zugeführt. Die Handgriffe 35 sind nach hinten. als Hebel- 39 und .Io verlängert und drehen sich beide um den Drehbol,zen4i, der auf einem Fiihrungskast,en.I8 angeordnet ist, der wiederum mittels zweier Augen 49 am untern Ende der runden Führungsstangen i befestigt isst. Die hinter diesen Drehbolzen 41 liegenden beiden SChenkel 4 2 und -3 umfassen mit ihren gabelförmigen Emden 4..1 und. 45 zwei Bolzen .46 und .I7.
  • Zwecks Abführung der durch die Flamme entstehenden Wärme ist der Hebel do hohlgebohrt und wird -durch einten. Wasserstrom gekühlt. Die gleiche Maßnahme ist beim Brennerstück 36 getroffen.
  • In dem Führun.gsk.asten: d.8 sind bewegbar zwei Sc loßmuttersohieber 5o angeordnet. An der inneren Seite dieser Schieber 5o befinden sich zwei Muttersegmente aus Bronze i8, deren Gewindegänge in die Leitspindel- 5 eingeklinkt werden können, in der Art, wie es beim Schl:oß einer Drehban'k üblich ist. In diesem Zustand schraubt sich die herumlaufende Leitspindel 5 in diese vorgenannte Schloßmutter hinein und nimmt damit den vertikal. beweglichen, `Verl:s.tücl:sch(ieber 2 mit allen, seinen Teilen und: dem Arbeitsstück 6 mit nach unten.
  • Um während des Härtevorganges die Schloßinutter geschlossen halten zu können, sind in den beiden Mutterschiebern 5o die Längsnuten 51 und die Ouernuten 52 angebracht. Ein kleiner Auslösesch@i.eber 53 trägt zwei quadratische Zapfen: 5d., die sich im ausgeschalteten Zustand in den Quernuten 52 befinden. Durch eine Druckfeder 55 wird der Auslöseschieber 53 hochgedrückt, wodurch die Zapfen 54 in den Quernuten 52 festgehalten werden. Ein Druck auf den Stift 56 entgegen der Wirkung der Feder 55 schiebt <den Zapfen 5.4 aus den Quernuten 52 in die Längsnuten 51, wodurch die Sperrung wieder aufgehoben isst. Die Druckfedern 79 drücken dabei die beiden Mutterschieber 50 auseiniander.
  • Der durch die Transporteinrichtung während. ,des Arbeitsganges nach abwärts gelaufene Werk.stückschieber 2 wird dadurch frei und kann durch das Gegengewicht 57 das Draht sei:158 über diie beiden Rollen 59 wieder nach oben in die Aus.gan:gsstellung gezogen werden. Eine automatische Auslösung erfolgt durch die Auslösestange 6o, :die in dem Werkstückschieber 2 befestigt ist und mit d,i,esem abwärts läuft. Dabei stößt sie ,auf den Stift 56 und schiebt dieser, mit dem Auslöseschieber 53 nach unten aus der Sperrung heraus. Damit d,ie Leitspindel 5 unten auch dann geführt ist, wenn das Schloß nicht geschlossen ist, sind, unter diesem noch zwei andere Schieber (Führungsschieber) 61 und 62 angebracht, deren nach innen liegende Seiten 63 und 6.I ebenfalls mit Bronzebacken ausgekleidet sind. Diese haben jedoch keine Gewindegänge, sondern eine glatte Oberfläche mit entsprechend dem äußeren. Durchmesser der Leitspindel 5 glatter Bohrung. Diese Führung wird nur beim Auswechseln .der Leitspindel geöffnet und wider neu edngefähren.. Wenn die Führung aus der in Fig. 7 gezeigten geschlossenen Stellung heraus, geöffnet «erden soll, isst auf .den Knopf 65 zu drücken, hierbei schiebt sich ein Stellkhieber 66 nach unten und spreizt mit den beiden Hebeln 67 und 68 über die Bolzen 69 und 70, die in den Schlitzen 7 1 und 72 gleiten, die Führungsschieber 6i und 62 nach außen. Über die Bolzen 73 und 74 sind die beiden Hebel 67 und 68 an den Stellr schieber 66 an.gelenkt. Ein: Sperrstift 75 hält den Stel.lschieber 66 .in seiner jeweils eingestellten Lage fest, indem er .in einen der beiden Schlitze 76 und 77 einrastet. Beim Verstellen des Stellschiebers 66 ist der Sperrstift 75 durch Herunterdrücken vorher auszurasten. Losgelassen schiebt er sich durch die Feder 78 wieder in einer der beiden Schlitze 76 und 77 hinein.
  • In: Aden Fi:g. 8 und 9 ist im Schnitt und in der Draufsicht der Einsatz 8o für einen Brenner dargestellt, aus denen sich ergibt, daß für das Härten einer Gewindespindel die Düsen 8.r für den Austritt der Brennerflammen zweclkmäßigerweise parallel, zu den Gewindegängen, angeordnet sind. Hierbei empfiehlt es sich, die Reihen für die Austrittsdüsen 81 so vorzusehen, daß die Flammen in die Gewün@deau@ssparungen hinein errichtet sind.
  • Die Leitspindel. muß hierbei, also dieselbe Steigung wie Idas Arbeitsstück haben, um sicherzustellen, @daß immer die Flammenreihen in die Giewindegänge hineingerichtet sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Oberflächenhärtung, insbesondere von Spindeln, Wellen und vorzugsweise Gewindespindeln, bei welcher eine in axialer Richtung des zu härtenden Werkstückes nur einen kurzen E:inwirku.ngsbere.ich aufweisende autogene Wärmequelle vorgesehen und dieser unmittelbar nachfolgend die Abschrec'keinric'htu,ng, beispielsweise ein Behälter mit Kühlmitteln, angeordnet ist, in den Idas in einer drehbaren und längs bewegbaren Haltevorrichtung aufgehängte Werkstück nach der Erhitzung mittels einer drehbar angeordneten Leitgewindespindel, die parallel zu der Achse des Werkstückes verläuft, wird, dadurch gekennzeichnet, daß die HaItevorrichtung für das. Werkstück (6), die Leitspindel (5) und die Antriebseinrichtung (4, 13, 14, 15) für die Bewegung des Wefkstüclkes (6) in axialer Richtung und in Umfangsrichtung eine Baueinheit @bilden, die mit ,dem Werkstück in bezüglich des Werkstückes axialer Richtung bewegt wird und infolge Anordnung einer beim Härtevorgang sich spannenden Rüd-,s@tellvorrichtung, z. B. infolge Anhebens eines Gegengewichtes (57), bei selbsttätiger Freigabe der Rückstellvorrichtung nach dem Härten des Werkstückes selbsttätig in d nie Ausgan(gs,laige zurückbewegt wird, wobei das Werkstück (6) aus der Kühlvorrichtung gehoben wird, so daß .die Haltevorrichtung zugänglich wird und, wobei zugleich mit der Auslösung der Rückführbewegung der Brenner (36) von dem Werkstück (6) fortgeschwerikt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß zwischen dem Motor (4) zum Antrieb der Leitspindel (5) und -dieser Spindel ein regelbares, vorzugsweise stufenlos rege 1: bares Getriebe (3) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekenn:zeich:netdurch eine von,der Bewegung der Leitspindel (5) abgeleitete Drehung des Werkstückes, (6).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i .bis 3, gekennzeichnet durch ein mittels eines Gegen.-ge@v@ichtes (57) im wesentlichen ausgelastetes Gewicht des Werkstückschiebers: (2) und der daran befestigten Teile.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, diadurch gekennzeichnet, d.aß sich die Leitspindel. (5) in einer mehrteiligen Schloßmutter (r8) bewegt, deren Teile wiederum be-,vegbar in einem Schloßm.uttergehäuse (Führungslasten; 48) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeiclinet, daß das Schloßmuttergehäuse (48) fest,an der. Führungsstangen (i) angeordnet ist, auf denen der Werkstückschieber (2) axial bewegbar gelagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, da-,durch gekennzeichnet, daß die Schloßmutterteile (i8) auf Schiebern (Schloßmuttersdhiebern; 5o) angeordnet sind, die verschiebbar ,in dem Schloßmuttergehäuse (48) entgegen der Wirkung von Federn (79) angeordnet sind, die sie nach AusIld:inken einer Sperrung außer Eingriff mit der Gewindespindel zu bringen suchen. B. Vorrichtung nach Anspruch 5 .bis 7, da-,durch gdcennzeichnet, daß auf dem Schioßmuttergehäuse (48) eine Schere (39, 40, 42, 43) drehbar gelagert ist, die einerseits: (42, 43) auf die Schloßmutterteile (5o) in Richtung einer Öffnung oder Schließung zw wirken vermag und d ie andererseits. (39, 4o) das Werkstück (6) umschließt und @die Wärmequelle (36, 37) trägt. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch in der -Nähe der Wärmequelle (36, 37) wasserge`kiihlte Arme (4o) der Schere (39, 40, 42, 43). io. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßmutterteile (i8, 5o) in: ihrer geschlossenen Stellung z. B. mittels eines in dem Schloßmuttergehäuse in Richtung der Leitspindelachse entgegen der Wirkung einer Feder (55) belagerten Schiebers (Auslöseschiebers; 53) mit zwei Vorsprüngen (54) verbockt sind, von. denen jeder (54) mit zwei in seinem dazugehörigen Schloßmutterschieber (5o) angeordneten Nuten (51, 52) zusammenarbaitet, woobei die Schloßmutter in ihrer geschlossenen Stellung verblockt ist, wenn sich der Vorsprung (54) in der einen Nut (52) befindet, während; die Schloßmutter geöffnet werden kann, wenn sieh der Vorsprung (54) in .der anderen. Nut (5 i) befindet. i i. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseschieber (53) mit einem Schaltstift (56) versehen, ist, mittels dessen ein mit dem W efkstückschieber (2) verbundener Anschlag (6o) den Auslöseschieber (53) entgegen seiner Feder (55) in die entblockte Stellung bewegt. 12. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis i i, da-,durch gekennzeichnet, daß ,die Leitspindel (5) durch ein mehrteiliges Lager (63, 64) mit glatter Bohrung geführt ist, das in dem Schloßmuttergehäwse (48) angeordnet und das mit einer Verblockungsvorrichtung (66, 75, 76, 77) versehen ist"die die Lagerteile (63, 64) entweder in. der eingeschalteten oder in der ausgeschalteten Stellung verblockt. 13. Vorrichtung nach Anspruch i Ibis z2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmequelle (8) die Flamme eines mit seiner Halterung gekühlten Autogenschweißbrenners dient. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge des Wärmebereichs der Wärmequelle (8) etwa gleich dem DurcJhmesser des zu 'härtenden Wer'kstüt@lces (6) irst. 15. Vorrichtung nach Anspruch I his 14, dadurch gekennzeichnet, daß diie Wärmequelle (36) parallel zu den Gewindegängen der zu härtenden Gewindespindel (Werksdick; 6) ausgerichtet :ist und daß die Leitspindel (5) dJesel:bc Steigung hat wie diie zu härtende Gewindespindel (6). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 668 23o, 622 162; franzäs,isdhe Pratentsehriften Nr. 894 090. 962 915; USA.-Patentschriften Nr. 2 202 759, 2 449 325.
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