DE928529C - Verfahren zur Herstellung von ªŠ-Amino-ª†-ketocapronsaeure und deren Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ªŠ-Amino-ª†-ketocapronsaeure und deren Derivaten

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DE928529C
DE928529C DEP8556A DEP0008556A DE928529C DE 928529 C DE928529 C DE 928529C DE P8556 A DEP8556 A DE P8556A DE P0008556 A DEP0008556 A DE P0008556A DE 928529 C DE928529 C DE 928529C
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DE
Germany
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hydrogenation
acid
preparation
amino
ketocaproic
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DEP8556A
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English (en)
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Helene Dr Doeser
Wilhelm Dr Irion
Dominik Dr Mastaglio
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Phrix Werke AG
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Phrix Werke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C227/00Preparation of compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 8-Amino-y -ketocapronsäure und deren Derivaten In dem Patent go6 697 ist ein Verfahren zur Herstellung von s-Amino-y-ketocapronsäure beschrieben, wobei nach kata'l'ytischer Hydrierung der Nitrogruppe der a-Nitro-y ketocap,ronsäure bei normaler oder schwach erhöhter Temperatur das Hydrierungsprodukt entweder durch Versetzen mit Oxalsäu,re als primäres Oxalat oder direkt durch Zusatz von organischen Fällungsmitteln abgeschieden wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Hydrierung bedeutend rascher vor sich geht, wenn man im Autoklav unter erhöhtem Wasserstoffdruck arbeitet. Bei einem Wasserstoffdruck von 5o bis ioo at kann man die Aufnahme von 3 Mol Wasserstoff, die für die Reduktion der Nitrogruppe je Mol s-Nitro-y-ketocapronsäure gebraucht werden, schon in wenigen Minuten erreichen.
  • Als Katalysator eignen sich vor allem die verschiedenen Ede'imetallkatalysatoren, die auf porösen Trägern niedergeschlagen sind, wobei, auch die Trägersubstanz ihrerseits an der katalytischen Wirkung beteiligt sein kann. Günstig ist z. B. ein auf aktiviertem Aluminiumoxyd niedergeschlagener PalladiumkataTysator.
  • Besonders vorteilhaft ist es, die Hydrierung in wäßriger Lösung durchzuführen, da sie unter diesen Umständen glatter verläuft und leichter zu einem einheitlichen Reaktionsprodukt führt. Hierbei wird vorwiegend das primäre Amin gebildet und die Entstehung eines Sekundärproduktes weitgehend unterdrückt.
  • Es hat sich. nun gezeigt, daß das primäre Reaktionsprodukt gegen Alkalien und erhöhte Temperaturen sehr` empfindlich ist, z. B. tritt unter diesen Bedingungen leicht Desaminierung ein, weshalb bei der Hydrierung möglichst bei Zimmertemperatur oder nicht über 4o bis 5o° und bei einer Wasserstoffionenkonzentr.ation möglichst -nicht über pH 5 gearbeitet werden darf.
  • Es. ist deshalb zweckmäßig., das Hydriergemisch schon vor der Hydrierung schwach anzusäuern oder aber der Hydrierlösung vor der Aufarbeitung, z. B. durch Eindampfen, etwas Säure zuzufügen. Es können dazu zahlreiche anorganische und organische Säuren benutzt werden.
  • So wird z. B. durch Zusatz von Ameisensäure beim Eindampfen der Hydrierfösung eine Zersetzung des Hydrierungsproduktes wesentlich vermindert.
  • Dabei 'hat sich gezeigt, daß Salzsäure eine besondere Schutzwirkung auf die leicht abspaltbare Aminogruppe ausübt, da das Reaktionsprodukt leicht ein stabiles Hydrochlorid bildet.- Auf diese Weise ist es möglich, nach Zusatz von genügend Salzsäure zur Hydrier'lösung die Eindampfung auch bei (höheren Temperaturen durchzuführen, ohne daß dabei das Hydrierungsprodukt sich zersetzt. Das Hydrochlorid des primären Amins scheidet sich am Schluß als weiße Kristal'fmasse in Form von Nadeln mit guter Ausbeute aus und kann aus Isopropylalkohol unikristallisiert werden.
  • Um eine Zersetzung während der Hydrierung zu vermeiden, kann die Salzsäure auch schon vor der Hydzierung zugefügt werden.
  • Allen Anzeichen nach liegt das Hydrierungsprodukt bei: dieser Arbeitsweise in einer Oxylactonform vor, da weder eine freie Ketogruppe noch eine Carboxylgruppe nachweisbar ist. Dagegen läßt sich die Aminogruppe nach von S fyke vollständig erfassen. Nach dem Chromatographieren auf Papier zeigt das. Hydrierungsprodukt nach dem Erwärmen mit Ninhydrinlösung einen gelben Fleck. Beispiel i 35 g s-Nitro-y-ketocapronsäure werden in 5oo ccm Wasser gelöst und nach Zufügen von 8 g feinpulverisiertem Pd-AI 2 03-Katalysator (mit 50/0 Palladium) in einem r-1-Autoklavbei einem Wasserstoffdruck von 70 at bei Raumtemperatur geschüttelt. Wenn der Druck um etwa 30 at auf 4o at gesunken ist, ist die Hydrierung der N 02 Gruppe beendet, was schon innerhalb etwa 1/2 Stunde erfolgt.
  • Nach Abfiltrieren des Katalysators wird die schwachgelblich gefärbte Lösung mit 25 cem konzentrierter Salzsäure versetzt und im Vakuum bei etwa 70° eingedampft.
  • Das Hydrochlorid des primären Amins. scheidet sieh als weiße Kristallmasse ab, die sich am besten aus Isopropylalkohol umkmistallisieren läßt.
  • Feine Nadeln vom F. 112 bis 115°. Beispiele 7 g e-Nitro-y-ketocapronsäure werden in ioo ccm 20/0iger Salzsäume gelöst und in Gegenwart von Pd-A12 03-Katalysator (mit 5"/o Palladium) im 2oo-ccm Autoklav bei ioo at Wasserstoffdruck geschütte,lt.
  • Nach Aufnahme von 3 11M1 Wasserstoff, was am Absinken des Druckes auf etwa 7o at festzustellen ist, wird die Hydrierung abgebrochen, der Katalysator abfiltriert und die Lösung im Vakuum auf dem Wasserbad eingedampft.
  • Der weiße Rückstand, welcher aus dem Hydrodhlorid des primären Amins besteht, wird aus Isopropanol umkristallisiert. F. 112 bis 115o.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von a-Aminoy-ketocapronsäure nach Patent 9o6 697, dadurch gekennzeichnet, daß a-Nitro-y-ketocapronsäure in Gegenwart von Edelmetallkatalysatoren bei Zimmertemperatur unter Druck ,hydriert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel Wasser zur Anwendung kommt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrierlösung anorganische oder organische Säuren hinzugefügt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrierlösung vor oder nach der Hydrierung Salzsäure hinzugefügt und das Hydrierungsprodukt durch Eindampfen als Hydrochlorid abgeschieden wird.
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