DE928541C - Elektrische Waermeleitungskochplatte - Google Patents

Elektrische Waermeleitungskochplatte

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Publication number
DE928541C
DE928541C DES5671D DES0005671D DE928541C DE 928541 C DE928541 C DE 928541C DE S5671 D DES5671 D DE S5671D DE S0005671 D DES0005671 D DE S0005671D DE 928541 C DE928541 C DE 928541C
Authority
DE
Germany
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area
hotplate
main
heat conduction
electric heat
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Expired
Application number
DES5671D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Brey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES5671D priority Critical patent/DE928541C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928541C publication Critical patent/DE928541C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/68Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates

Landscapes

  • Cookers (AREA)

Description

  • Elektrische Wärmeleitungskochplatte Zusatz zum Patent 9,15 008 Die Kochplatte nach dem Patent 915 008 ist an ihrer Oberfläche derart gestaltet, daß alle Topfböden innerhalb eines gewählten Verformungsbereiches den gleichen Wärmekontakt mit der Kochplatte haben. Dieserhalb sind den Topfböden gleiche Berührungszonen mit der Platte zugeordnet.
  • Die vorliegende Zusatzerfindung schildert nun eine Kochplatte, bei der im Gegensatz zu derjenigen des Hauptpatents die Unterteilung der Plattenoberfläche in verschiedene Hauptgebiete vorgenommen ist, wobei die Ausgestaltung der Form eines jeden Hauptgebietes selbst nach den in dem Hauptpatent gegebenen technischen Regeln erfolgt. Einige Beispiele mögen den Gedanken und seine praktische Anwendung näher erläutern.
  • In Fig. z zeigt die linke Hälfte die konstruktive Ermittlung der Form der Kochplattenoberfläche nach dem Hauptpatent für neun verschiedene, aber gleichmäßig verteilte Topfbodenformen a bis i. Diesen Topfbodenformen ist jeweils eineZone der Kochplattenoberfläche zugeordnet, es sind also neun untereinander gleiche Zonen I bis IX vorhanden. Jeder Zone ist eine Topfbodenbombierung zugewiesen und für ihren Bereich in ihrer Neigung der Topfbodenform angepaßt. Auf diese Weise entsteht der Kurvenzug A als Oberflächenform der Kochplatte nach dem Hauptpatent. In der Erfindung wird nun die Aufgabe gestellt, die Oberfläche einer Kochplatte so zu gestalten, daß die Topfbodenbombierungen d, e, f, g, h eine gegenüber der Ausführung nach dem Hauptpatent erhöhte Wärmeübergangsmöglichkeit bieten. So sollen z. B. die den Töpfbodenbombierungen d, e, f, g, h zu- kommenden Zonen 5o0/, größer sein, als dies bei gleichmäßiger Verteilung nach der Darstellung auf der linken Seite von Fig. r der Fall ist.
  • Hierzu ist zunächst die Fläche zu ermitteln,, die für die bevorzugten Zonen insgesamt benötigt wird. Bei gleichmäßiger Anordnung würde die Fläche des bevorzugten Gebietes entsprechend der Zonenzahl 5/9 der Gesamtfläche betragen. Da diese Fläche nun aber um 5004 vergrößert werden soll, sind hierfür 5/s der Gesamtfläche erforderlich. Der Rest, also 1/6 der Gesamtfläche, verteilt sich gleichmäßig auf die Zonen a, b, c und i. Auf jede dieser Zonen entfällt also 1/g4 der Gesamtfläche der Kochplatte, während nach dem Ausführungsbeispiel jede bevorzugte Zone 1/6 der Gesamtfläche ausmacht. Nach dieser Aufteilung werden die Zonengrenzen eingetragen und die jeder Zone zukommende Berührungslinie mit dem zugehörigen Topf gemäß der Darstellung auf der rechten Seite der Fig. z festgelegt. Aus der Zusammensetzung der Zonenlinien entsteht dann der Kurvenzug B,. der gegenüber dem Kurvenzug A, der nach den Angaben des Hauptpatents ermittelt wurde, den Vorzug hat, daß nunmehr für eine bestimmte Gruppe von Topfbodenbombierungen ein besonders guter Wärmekontakt sich ergibt.
  • An Stelle des konstruktiven Ermittlungsverfahrens kann auch das rechnerische treten. Es ist hierfür lediglich erforderlich, die den einzelnen Gruppen der Topfbodenbombierungen zugehörigen Flächen und ihre Lage zu kennzeichnen. Der Bereich eines jeden bevorzugten Gebietes wird dann für sich nach den im Hauptpatent angegebenen Gesetzen berechnet und alsdann die so ermittelten einzelnen Kurvenzüge an ihren gemeinsamen Grenzen zusammengefügt.
  • Im Hauptpatent ist in -Fig. r -die Häufigkeitsverteilung der Topfbodenbombierungen dargestellt, die zeigt, daß Topfbodenbombierungen mit dem Kennzeichen überwiegend auftreten.
  • Erfindungsgemäß soll nun die Wirtschaftlichkeit des elektrischen Kochers allgemein dadurch verbessert werden, daß passend zur Häufigkeitsverteilung den in diesem Gebiet liegenden Topfbodenbombierungen ein besonders guter Wärmekontakt zugewiesen wird. Die Kurve A der Fig. 2 gibt die Kochplattenform nach dem Hauptpatent wieder für eine Vollkochplatte von 18o mm Durchmesser und für Topfbodenbombierungen von vh =-o,o25 bis v, = +o,oz5.
  • Die Kurve.B der Fig.2 zeigt demgegenüber die abweichende Kochplattenform unter Berücksichtigung der gestellten Bedingungen. Dem Bombierungsgebiet von ist eine um 5o °/o vergrößerte Fläche zugewiesen. Es entstehen hierdurch für die Kochplatte drei Hauptgebiete Das Gebiet a-b: gilt für Bombierungen das Gebiet c-d gilt für Bombierungen das Gebiet b-c gilt für Bombierungen Letzteres hat den günstiger gestalteten Wärmeübergang. Töpfe mit Bodenbombierungen innerhalb dieses Gebietes werden also besonders wirtschaftlich arbeiten. Da nun aber nach den vorliegenden Erfahrungen gerade diese Bombierungen am meisten vorkommen, wird hierdurch der Verbrauch für das elektrische Kochen ganz allgemein herabgesetzt.
  • Es ist natürlich auch möglich, abweichend vom Ausführungsbeispiel nach Fig.2 an Stelle von drei ausgewählten Gebieten auch mehrere solcher zu wählen. Ebenso ist der Grad der Bevorzugung, der für eine oder mehrere Zonen eingesetzt wird, nicht an den im Ausführungsbeispiel genannten Wert gebunden.
  • Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Kochplatte in verschiedene ausgewählte Hauptgebiete eingeteilt ist, wobei jedes Hauptgebiet für sich getrennt nach der in der Haupterfindung gegebenen Lehre gestaltet ist. Durch Aneinanderreihen der sich für die Hauptgebiete ergebenden Teilkurven wird eine flüssige Form der Kochplattenoberflächen erzielt. Die Auswahl der Hauptgebiete und der Grad ihrer Bevorzugung richtet sich nach dem beabsichtigten Zweck, der beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 eine allgemeine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des elektrischen Kochens ist.
  • Es können auch andere Gründe Anlaß geben, von dem erfinderischen Gedanken Gebrauch zu machen. An Hand von Fig. 3 soll eine Ausführungsform erläutert werden, bei deren Ausbildung die Erkenntnis berücksichtigt ist, daß die üblichen im Haushalt vorhandenen Pfannen fast durchweg eine Bombierung nach außen (also in ---Richtung) aufweisen. Fürelektrische Herde, die in einem Landesteil geliefert werden, in dem erfahrungsgemäß in Pfannen zubereitete Speisen bevorzugt werden, wird man daher eine Kochplatte für Backzwecke neben den üblichen anderen Platten vorsehen. Diese ausschließlich für Bratzwecke bestimmte Kochplatte muß aber in ihrer Form so gestaltet sein bzw. bei deren Festlegung der Umstand berücksichtigt werden, daß Bratpfannen überwiegend nach außen bombiert sind, ohne deswegen ihre Brauchbarkeit für anderes übliches Geschirr zu beschränken.
  • Die Kurve A der Fig. 3 zeigt die Gestalt einer nach dem Hauptpatent ausgeführten Volllhochplatte von 18o mm Durchmesser, die für Topfbombierungen von vh = - 0,025 bis vb = + o,oz5 bestimmt ist.
  • Demgegenüber zeigt Kurve B der Fig. 3 die Gestalt einer nach der vorliegenden Erfindung gewählten Vollkochplatte gleichen Durchmessers und für gleiche Bombierung, die aber besonders für Bratzwecke bestimmt ist. Bei dieser Platte ist jedoch das Gebiet der nach außen gerichteten Topfbodenbombierung gegenüber dem Durchschnittswert um 50°/o im Wärmeübergang bevorzugt.
  • Im Beispiel gilt daher für das Gebiet a-b Bombierungen bis o, für das Gebiet b-c Bombierungen Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß eine solche Kochplatte für die üblichen Bratpfannen besonders vorteilhaft ist.
  • Auch hier wäre es nicht nötig, die Kochplatte nur in zwei Hauptgebiete zu teilen. Es können auch mehrere gewählt werden, wenn dies dem beabsichtigten Zweck dienlich ist, z. B. wenn es ratsam scheint, zwischen Gebiet a-b und b-c noch ein solches mit Übergangswerten zu legen.
  • Eine weitere Möglichkeit, den Erfindungsgedanken auszuwerten, liegt in Küchen für Hotelbetriebe und Gastwirtschaften vor. In diesen Betrieben ist es wünschenswert und vorteilhaft, daß alle vorhandenen Töpfe ohne Rücksicht auf ihre Bombierungen die gleichen Wärmeübergangsverhältnisse möglichst genau einhalten. Die Einhaltung dieser Bedingung würde es gestatten, dem einzelnen Kochprozeß geringere Aufmerksamkeit schenken zu können. Nun zeigen aber die Fig. 7 und 8 der Haupterfindung, daß die nach dieser gestalteten Kochplattenformen noch nicht ganz die gewünschte Einheitlichkeit der Wirtschaftlichkeit bei verschiedenen Topfbodenbombierungen erreichen.
  • Erfindungsgemäß kann dies aber dadurch erreicht werden, daß das bei der Ausführung nach dem Hauptschutzrecht in bezug auf die Wirtschaftlichkeit besonders günstig ausfallende Hauptgebiet zugunsten der weniger günstig liegenden Hauptgebiete im Wärmeübergang verschlechtert wird.
  • Die Fig. q. zeigt ein Beispiel für eine Ringkochplatte. Die Kurve A gibt die Ausführungsform nach dem Hauptpatent, und zwar für einen Außendurchmesser von i80 mm und für Topfbodenbombierungen von vh = - 0,o25 bis v, = + 0,015- Die Kurve B der Fig. q. gibt die Form einer nach der vorliegenden Erfindung gestalteten Ringkochplatte von z80 mm Durchmesser und den Bombierungsgrenzen vi, = - 0,025 und vb = + 0,015, wobei jedoch das Bombierungsgebiet bis - o,o2o gegenüber den Durchschnittswerten in seiner Fläche auf das o,6fache verkleinert würde. Die übrigbleibende Fläche kommt den anderen Bombierungsbereichen zugute. Im Beispiel gilt daher das Gebiet a-b für Bombierungen das Gebiet b-c für Bombierungen das Gebiet c-d für Bombierungen Hierdurch wird erreicht, daß die Wirtschaftlichkeitswerte sich weitgehend vereinheitlichen, was nach dem Vorhergesagten die Aufgabe dieses Erfindungsbeispiels ist.
  • Man kann auch in diesem Fall statt der drei Hauptgebiete eine größere Anzahl der Ermittlung zugrunde legen und kann auch entsprechend den Erfordernissen den Änderungsfaktor der Hauptgebiete wählen.
  • Alle Beispiele sind sowohl für Ringkochplatten als auch für Vollkochplatten anwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Wärmeleitungskochplatte nach Patent 915 0o8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Kochplatte in verschiedene Hauptgebiete unterteilt ist, denen jeweils ein bestimmter Bombierungsbereich zugewiesen ist, wobei die Form eines jeden Hauptgebietes nach der in dem Hauptpatent gegebenen Lehre gestaltet ist und die benachbarten Hauptgebiete stufenlos ineinander übergehen.
  2. 2. Elektrische Wärmeleitungskochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Hauptgebiete im Bereich der am häufigsten vorkommenden Topfbodenbombierungen einen über dem Durchschnitt liegenden Flächenanteil der Kochplatte beherrschen, wobei als Durchschnitt der Flächenverteilung gleiche Flächen für die einzelnen Bereiche angenommen ist.
  3. 3. Elektrische Wärmeleitungskochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß einem oder mehreren Hauptgebieten, welche die nach außen bombierten Gefäßformer umfassen, ein über dem Durchschnitt liegender Flächenanteil zugeordnet ist. q.. Elektrische Wärmeleitungskochplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einem oder mehreren Hauptgebieten zur Erzielung einer von der Topfbodenbombierung unabhängigen Wirtschaftlichkeit ein unter dem Durchschnitt liegender Flächenanteil zugeordnet ist.
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