DE929158C - Brennkraftmaschine mit Drehzahlbegrenzung durch Aussetzerregulierung - Google Patents

Brennkraftmaschine mit Drehzahlbegrenzung durch Aussetzerregulierung

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DE929158C
DE929158C DEB9893D DEB0009893D DE929158C DE 929158 C DE929158 C DE 929158C DE B9893 D DEB9893 D DE B9893D DE B0009893 D DEB0009893 D DE B0009893D DE 929158 C DE929158 C DE 929158C
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DE
Germany
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internal combustion
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DEB9893D
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Inventor
Karl Schweizer
Karl Dipl-Ing Straub
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P9/00Electric spark ignition control, not otherwise provided for
    • F02P9/002Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression
    • F02P9/005Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression by weakening or suppression of sparks to limit the engine speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine reit Drehzahlbegrenzung durch Aussetzerregulierung Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Fremdzündung arbeitende Brennkraftmaschine, deren Drehzahl während des Betriebes durch Ausschalten der Zündung begrenzt wird, um sie vor Überlastung zu schützen. Dieses Problem ist insbesondere für auf Gasbetrieb umgestellte Dieselmotoren von größter Bedeutung.
  • Es ist bekannt, die Drehzahl dadurch zu begrenzen, daß bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl die Zündung ganz abgestellt wird, so daß wenigstens vorübergehend an keiner Zündkerze mehr ein Zündfunke überspringt. Auf diese Weise ergibt sich aber eine ruckartige und keine stetige Drehzahlbegrenzung. Außerdem hat dieses Verfahren noch den Nachteil, daß sich dabei imAuspuff der Brennkraftmaschine größere Mengen unverbrannten Gases ansammeln, welche jeweils beim Wiedereinsetzen der Zündung mit lautem Knall verbrennen.
  • Eine stetige, nicht ruckartige Drehzahlbegrenzung wird dagegen gemäß der Erfindung durch einen in den Primärstromkreis der Zündeinrichtung eingeschalteten, durch einen Fliehkraftregler bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl zu schließenden Schalter und durch einen durch diesen Schalter zum Primärstromunterbrecher der Zündeinrichtung parallel zu schaltenden Steuerschalter erreicht, der nur während eines Teils der vom Primärstromunter- Brecher eingeleiteten Primärstromunterbrechungen geöffnet, während eines anderen Teils. aber geschlossen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schaltbild einer Batteriezündeinrichtung für teilweise Aussetzerregtilierung, .
  • Abb. 2 das Schaltspiel einer derartigen Schalteinrichtung und Abb. 3 und 4 einen Zündverteiler mit eingebauter Reguliereinrichtung.
  • In Abb. i bedeutet i eine Akkumulatorenbatterie, an welche eine Batteriezündanlage für eine Vierzylinderbrennlcraftmaschine angeschlossen ist. Die Zündanlage enthält eine Zündspule mit einer Primärwicklung 2 und einer Sekundärwicklung 3. Im Primärstromkreis der Zündspule liegt ein Primärstromunterbrecher, der aus einem schwenkbaren Unterbrecherhebel 4 mit einem Unterbrecherkontakt 5, aus einem feststehenden Unterbrecherkontakt 6 besteht und durch einen vierhöckerigen Unterbrechernocken7 gesteuert wird. Zu den Unterbrecherkontakten 5 und 6 ist ein Kondensator 8 parallel geschaltet. Der Unterbrechernocken 7 ist auf einer nicht dargestellten Verteilerwelle befestigt, auf deren Ende ein Verteilerläufer 9 aufgesteckt ist, durch welchen von der Hochspannungswicklung 3 der Zündspule ausgehende Hochspannungsstöße über vier Verteilersegmente io vier Zündkerzen i i zugeleitet werden. Dies sind die Bestandteile jeder normalen Batteriezündanlage.
  • Um die Drehzahl durch Abschaltung der Zündung jeweils in einem Teil der Zylinder der Brennkraftmaschine begrenzen zu können, ist außer dem Primärstromunterbrecher ein Steuerunterbrecher vorgesehen, der aus einem Unterbrecherhebel i2 mit einem Unterbrecherkontakt 13 und aus einem feststehenden Unterbrecherkontakt 14 besteht. Betätigt wird der Steuerunterbrecher durch einen ebenfalls auf der nicht dargestelltenVerteilerwellebefestigten zweihöckerigen Nocken 15. Er kann durch einen Schalter mit den Kontakten 16 und 17 auf je einem Kontakthebel 18 und i9 zu dem Primärstromunterbrecher 4, 5, 6, 7 der Zündeinrichtung parallel geschaltet werden. Dabei wirkt der Steueru4terbrecher 12, 13, 14, 15 derart, daß er jeweils in geschlossenem Zustand den Primärstromunterbrecher kurzschließt, so daß dadurch die Entstehung eines Zündfunkens beim Öffnen des Primärstromunterbrechers verhindert wird. Auf der Verteilerwelle, auf welcher auch der Nocken 7 des Primärstromunterbrechers befestigt ist, ist der Nocken 15 des Steuerunterbrechers so eingestellt, daß der Steuerunterbrecher bei jeder zweiten Öffnung des Primärstromunterbrechers geschlossen bleibt und dadurch den Primärstromunterbrecher kurzschließt. Vor der darauf folgenden Öffnung des Primärstromunterbrechers wird dagegen auch der Steuerunterbrecher geöffnet, so daß dann ein Zündfunke an einer der Zündkerzen i i überspringen kann. Bei geschlossenen Schalterkontakten 16, 17 wird also durch den Steuerunterbrecher vorübergehend jeder zweite Zündfunken an den Zündkerzen unterdrückt und dadurch die Drehzahl der Brennkraftmaschine herabgesetzt.
  • Das Öffnen und Schließen der Schalterkontakte 16, 17 findet selbsttätig in Abhängigkeit von der Drehzahl der Brennkraftmaschine statt. Zu diesem Zweck ist ebenfalls auf der Welle des Zündverteilers ein Fliehkraftregler befestigt mit Fliehgewichten 2o, 21, welche . bei steigender Drehzahl aus ihrer dargestellten Ruhelage herausgeschwenkt werden und dadurch eine auf der Verteilerwelle axial verschiebbare Muffe 22 in der Pfeilrichtung verschieben. Durch diese Verschiebung wird ein in der Muffe 22 geführter Schenkel 23 des als Kniehebel ausgebildeten Schalterhebels mit dem Kontakt 16 um seinen Drehpunkt geschwenkt und dadurch die Schließung der Schalterkontakte 16, 17 bewirkt. Entsprechend gehen bei abnehmender Drehzahl die Fliehgewichte 2o und 21 wieder in ihre Ruhelage zurück, so daß sich die Schalterkontakte 16, 17 wieder voneinander abheben. Der Kniehebel 18, 23, steht übrigens unter der Wirkung einer Feder 24, welche bestrebt ist, die Schalterkontakte 16, 17 voneinander abzuheben entgegen der Wirkung des Fliehkraftreglers 2o, 21, 22. Um eine volle Sicherheit gegen fahrlässiges Überdrehen beispielsweise im Leerlauf der Brennkraftmaschine herzustellen, ist an dem Schalter 16, 17, 18, i9 ein weiteres Kontaktpaar 25, 26 angeordnet. Davon ist der Kontakt 25 durch eine Leitung mit der isolierten Seite des Primärstromunterbrechers verbunden und der Kontakt 26 an dem Kontakthebel i9 befestigt. Wenn nun die Drehzahl der Brennkraftmaschine besonders stark ansteigt, so bewegt sich die Muffe 22 des Fliehkraftreglers in der Pfeilrichtung noch weiter als für das Schließen der Schalterkontakte 16, 17 erforderlich wäre, und zwar soweit, daß der als Federbandhebel ausgebildete Kontakthebel i9 durchgebogen wird, bis sich die Kontakte 25, 26 schließen. Dadurch wird der Primärstromunterbrecher über den Kontakthebel 18 unmittelbar kurzgeschlossen, so daß die Zündung dann vorübergehend ganz abgeschaltet ist, bis die Drehzahl wieder unter die zulässige Höchstdrehzahl gesunken ist. Die Betätigung dieser Sicherheitsvorrichtung ist bei sachgemäßer Bedienung der Brennkraftmaschine nicht zu erwarten, sie ist aber trotzdem zweckmäßig, weil Kraftfahrzeugfahrer vielfach mit den Eigenschaften der von ihnen bedienten Fahrzeugmotoren nicht vertraut sind.
  • In Abb. 2 ist das Arbeitsspiel des Primärstromunterbrechers und des Steuerunterbrechers über eine volle Umdrehung der Verteilerwelle in gebrochenen Linienzügen dargestellt. Dabei entspricht der obere Linienzug dem Arbeitsspiel des Primärstromunterbrechers und der untere Linienzug dem Arbeitspiel des Steuerunterbrechers. Bei beiden Linienzügen liegen die Unterbrecherschließungszeiten in der Grundlinie und die Öffnungszeiten gegenüber den Grundlinien erhöht. Entscheidend ist, daß die Schließungszeiten des Steuerunterbrechers (unterer Linienzug), während welcher im Regulierbereich die Zündung unwirksam gemacht ist, jeweils mindestens eine Öffnungsperiode des Primärstrom- Unterbrechers (oberer Linienzug) voll überdecken, woraus sich ohne weiteres ergibt, daß beim Einsetzen der Aussetzerregulierung jeder zweite Zündfunke unterdrückt wird. Zur Erleichterung des Verständnisses sind die einzelnen Schaltperioden bei beiden Linienzügen durch Gradzahlen bezeichnet.
  • Für die konstruktive Durchbildung einer Einrichtung fürteilweiseAussetzerregulierungbestehen verschiedene Möglichkeiten. Wie bereits erwähnt wurde, kommt diese Reguliermethode in erster Linie für auf Gasbetrieb umgestellte Dieselmotoren in Frage, d. h. also für Brennkraftmaschinen mit Brennstoffeinspritzung durch eine Pumpe. In diesem Fall ist es natürlich naheliegend, den Pumpenantrieb zum Antrieb für die Zünderwelle zu verwenden und die einzelnen Bauteile für die Aussetzerregulierung ebenfalls an den Pumpenantrieb anzubauen. Gegebenenfalls kann dann die Reguliervorrichtung bestehend aus Steuerschalter, Fliehkraftregler und dem durch diesen zu betätigenden Schalter in ein Gehäuse für sich eingebaut sein, an «-elches dann noch ein durch dieselbe Antriebswelle angetriebener normaler Zündverteiler angebaut werden kann. Reguliereinrichtung und Zündverteiler können dabei ohne Schwierigkeit so gestaltet werden, daß sie an derselben Stelle befestigt werden können, an der vorher die Einspritzpumpe saß und daß ihre Unterbringung nicht mehr Raum erfordert als diese.
  • Eine einfachere konstruktive Lösung ergibt sich jedoch, wenn die Reguliereinrichtung mit allen ihren Bauteilen beispielsweise bei Verwendung einer Batteriezündanlage zum Betrieb einer auf Gasbetrieb umgestellten Einspritzbrennkraftmaschine in das Zündverteilergehäuse der Batteriezündanlage mit eingebaut wird. Geht man von dieser Vorstellung aus, so besteht die Möglichkeit, für den Zündverteiler einschließlich der Reguliereinrichtung mit geringstem Raumbedarf auszukommen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn etwa der Steuerunterbrecher und der durch den Fliehkraftregler zu betätigende Schalter zu einem einzigen Schalter vereinigt sind.
  • Eine derartige Zünd- und Reguliereinrichtung ist in den Abb. 3 und 4 dargestellt. In Abb. 3 ist 30 ein Zündverteilergehäuse einer Batteriezündanlage, in welches der Primärstromunterbrecher und Selbstv ersteller in üblicher Weise eingebaut sind. 31 ist eine Verteilerscheibe, an welche die nicht dargestellten Zündkerzenanschlußleitungen anzuschließen sind. Derjenige Teil des Verteiler- und Reglergehäuses, in welchem die Reguliereinrichtung untergebracht ist, ist im Schnitt dargestellt. Er ist in Form einer unten offenen Glocke 32 ausgebildet, welche auf eine flanschartige Verbreiterung 33 des Verteilerschafts und Lagerhalses 34 für die Verteilerwelle 35 aufgesetzt und hier festgeschraubt ist. Innerhalb der Glocke 32 ist der Verteilerschaft 34 hochgezogen und als zweihöckeriger, feststehender Nocken 36 ausgebildet zur Betätigung des Steuerunterbrechers, der als Umlaufunterbrecher auf einer Platte 37 montiert ist. Die Platte 37 liegt unter Zwischenlage einer Federscheibe 27 auf dem Nocken 36 auf und wird durch Schraubenköpfe 28 mitgenommen, welche unten an einem Zündzeitpunktselbstversteller 29 vorstehen und in Bohrungen 37' der Platte 37 hineinragen. Die Stromzuführung zu dem Steuerunterbrecher erfolgt durch einen als Schraube ausgebildeten Anschlußbolzen 38. der durch die flanschartige Verbreiterung 33 des Verteilerschaftes 34 isoliert hindurchgeführt ist und mit einem Kopf 39 eine elektrisch leitende Verbindung miteinem Schleifring 4o herstellt. Der Schleifring 40 ist durch einen Isolierstoffring4i gegenüber dem Gehäuse 32, 33 isoliert. Zur Stromabnahme von dem Schleifring 4o dient eine Schleifkohle 42, welche in einer Fassung 43 geführt und durch eine Feder 44 an den Schleifring 4o angedrückt wird. Die Schleifkohlenfassung 43 ist auf einer Isolierstoffplatte 45 befestigt und durch sie gegenüber der Platte 37 isoliert. Ebenfalls auf der Isolierstoffplatte 45 ist ein Kontaktträger 46 für einen Unterbrecherschalterkontakt 47 befestigt, während ein zweiter Kontakt 48 an dem Träger 49 eines Fliehgewichts 5o angebracht ist. Der Fliehgewichtsträger 49 mit dem Fliehgewicht 5o ist schwenkbar auf einem in der Platte 37 festgenieteten Bolzen 51 gelagert und an seinem einen Ende mit einem Ablenkstück 52 versehen, auf welches der Nocken 36 auftrifft, wenn der Fliehgewichtsträger 4o mit dem Fliehgewicht 5o in dem festgelegten Drehzahlbereich aus der dargestellten Ruhelage herausgeschwenkt wird. In der Ruhelage liegt das dem Ablenkstück 52 entgegengesetzte Ende des Fliehgewichtsträgers 49 an einem Anschlag 53 - einem hochbezogenen Winkelstück der Platte 37 - an und wird in dieser Stellung durch eine Feder 54 festgehalten, welche gleichzeitig eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Kontakt 48 und Masse herstellt. Die Spannung der Feder 54 ist verstellbar, und zwar dadurch, daß das eine Ende der Feder 54 an einer Spannscheibe 55 eingehängt ist, welche auf der Platte 37 vermittels eines Exzenters 56 um einen Bolzen 57 schwenkbar ist. Durch eine Schraube 58 wird die Spannscheibe 55 nach dem Einstellen der Federspannung auf der Platte 37 festgeklemmt. Von Wichtigkeit für die Wirkungsweise der Reguliereinrichtung ist noch der Umstand, daß der Abstand zwischen den Kontakten 47 und 48 in der dargestellten Ruhelage genau einstellbar ist. Zu diesem Zweck ist auch die Isolierstoffscheibe 45 mit dem Kontaktträger 46 auf der Platte 37 um den Bolzen 5 i schwenkbar angeordnet. Die Schwenkung selbst wird durch einen Exzenter 59 verursacht, wenn eine zum Festklemmen der Isolierstoffscheibe 45 auf der Platte 37 dienende Schraube 6o gelöst ist.
  • Damit die Reguliereinrichtung in dem vorgeschriebenen Drehzahlbereich wirksam werden kann, wird zunächst die Spannung der Feder 54 und der Abstand zwischen den beiden Kontakten 47 und 48 in der Ruhelage genau eingestellt. Die Einstellung muß so getroffen sein, daß bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl das Fliehgewicht aus seiner Ruhelage so weit abgelenkt wird, daß bei zunächst noch offenen Kontakten 47, 48 das Ablenkstück 52 am Fliehgewichtsträger 49 in den Wirkungsbereich des Nockens 36 gelangt. Ein weiterer, geringfügiger Anstieg der Drehzahl verursacht dann eine Ablenkung des Fliehgewichtsträgers 49 entgegen der Fliehkraft, welche das Schließen der Kontakte 47 und 48 zur Folge hat, und zwar solange das Ablenkstück 52 über einen der Höcker des Nockens 36 läuft. Da dieser Nocken nur halb soviele Höcker aufweist wie derjenige des in das Gehäuse 3o eingebauten Primärstromunterbrechers, wird also auch in diesem Fall die Hälfte der Unterbrechungen des Primärstromunterbrechers nicht zur Erzeugung von Zündfunken ausgenutzt, da der Primärstromunterbrecher während jeder zweiten Unterbrechung durch den als Fliehkraftschalter ausgebildeten Steuerunterbrecher mit den Schalterkontakten 47, 48 kurzgeschlossen ist. Wird der Strom dem Steuerschalter wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 durch einen Schleifring 40 zugeführt, so kann der Schleifring auch als Segmentschleifring mit isolierenden Zwischenstücken ausgebildet werden, so daß er mit der Schleifkohle 42 den Steuerschalter selbst bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Fremdzündung arbeitende Brennkraftmaschine, deren Drehzahl durch Ausschalten der Zündung begrenzt wird, gekennzeichnet durch einen in den Primärstromkreis der Zündeinrichtung eingeschalteten, durch einen Fliehkraftregler bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl zu schließenden Schalter und einen durch diesen Schalter zum Primärstromunterbrecher der Zündeinrichtung parallel zu schaltenden Steuerschalter; der nur während eines Teils der von dem Primärstromunterbrecher eingeleiteten Primärstromunterbrechungen geöffnet, während eines anderen Teils aber geschlossen ist. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter ein Steuerunterbrecher ist und durch einen Nocken betätigt wird, welcher halb soviele Höcker aufweist wie der Unterbrechernocken des Primärstromunterbrechers und welcher so eingestellt ist, daß er den Primärstromunterbrecher bei jeder zweiten Unterbrechung kurzschließt. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Fliehkraftregler betätigte Schalter und der Steuerunterbrecher zu einem einzigen Schalter vereinigt sind. 4. Brennkraftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter als Segmentschleifring mit einer darauf schleifenden Kohle ausgebildet ist. 5. Brennkraftmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Drehzahlbegrenzung dienende Schalteinrichtung in das Zündverteilergehäuse eingebaut ist. 6. Brennkraftmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Fliehkraftregler betätigte Schalter mit einem zweiten Kontakt ausgerüstet ist, durch welchen bei Überschreitung der Höchstdrehzahl der Brennkraftmaschine der Primärstromunterbrecher der Zündeinrichtung bei allen Unterbrechungen kurzgeschlossen werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 126 576, 1.29 909, 269 678, 298 013, 413 io6, 489 323, 7o9 696; USA.-Patentschrift Nr. 1882 793.
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Citations (8)

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DE709696C (de) * 1937-10-14 1941-08-23 Otto Kurz Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeugmotore gegen UEberbeanspruchung

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