DE929363C - Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Walzung und Vorrichtung zur Ausuebung desVerfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Walzung und Vorrichtung zur Ausuebung desVerfahrens

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DE929363C
DE929363C DER5169A DER0005169A DE929363C DE 929363 C DE929363 C DE 929363C DE R5169 A DER5169 A DE R5169A DE R0005169 A DER0005169 A DE R0005169A DE 929363 C DE929363 C DE 929363C
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DE
Germany
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rolling
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rollers
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work rolls
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DER5169A
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English (en)
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Martin Dipl-Ing Roeckner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/12Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially parallel to the axis of the work
    • B21B19/14Rolling tubes by means of additional rollers arranged inside the tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Walzung und Vorri @htung zur Ausübung des Verfahrens
    Bei der Ilcrstellung von Rohren aus UM
    @\-alldigen, hohlen Luppen kann man die be-
    al,sichdgte I,#eeinflussung des walzgutes in be-
    kannter Weise dadurch erzielen, daß man forin-
    :il7tlel-Iiti wirkende Walzen eines Walzwerkes an
    reillcln Umfang einwirken fällt. die, zumeist mit
    Ih,n7en "der mit hillzell tragenden Dornköpfen
    rusamulenarlleitend, die erforderliche Umforin-
    :Mit leisten. Dabei wird die zu leistende Umform-
    arlleit in der Regel hauptsächlich von den Außen-
    walzen ",(!leistet, wahrend, abgesehen voll einigen
    Sonderfallen, die Dorne und die 1)orlllcöpfe nur die
    Aufgabe haben. zu verhinderln daß das Walzgut
    unter dein Druck der Außenwalzen flach innen aus-
    weichell kann.
    Die <-on außen auf das Walzgut formändernd
    einwirkendel1 Walzen stehen hei diesen bekannt-
    ge«-ordenen --erfahren mit ihren Achsenrichtunben
    entweder im Ratun rechtwinklig, schräg oder
    parallel zur AcI7sel7richtung des M-alzguns.
    Bei den bekanntgewordenen Rohr«'alzverfahren,
    die sich formändernd wirkender Auliells%'alzen mit
    im Raum recht«-inklig zur Achse des Walzgutes
    stehender «'al-zenach=en beb; lcn. «-erden in der
    Regel zwei ILl@aII@I77ellarbeltelldl. Außenwalzen an-
    gewandt, die eine einem gev'iillschten Durchmesser
    des herzustellenden Rohres entsprechende Kalibrie-
    rung hallen und die bezüglich ihrer Abmessungen
    in der Regel so ausgebildet «'erden können, «'ie das
    die an sie zu stellenden Festigkeitsanforderungen
    vorschreiben. Sollen mehr als zwei formändernd
    wirkende Außell«'alzen bei derartigen Walzwerken
    vorgesehen «-erden, so «'ird die Bestimmung ihrer
    Allzahl durch die Möglichkeit der Unterbringung
    ihrer Lager im Raum um das Walzgut herum begrenzt. Die Streckung des Walzgutes erfolgt bei diesen bekanntgewordenen Walz,%verken parallel zur Achse des Walzgutes.
  • Die bekanntgewordenen Rohrwalzverfahren, die formändernd wirkende Walzen mit Achsen parallel zur Achse des Walzgutes anwenden, bilden eine wenig gebräuchliche Sonderart. Bei ihnen ist in der Regel nur eine Außen- und eine Innenwalze vorhanden, die zusammenarbeitend die beabsichtigte Formänderung hervorbringen. Es finden bei diesen Walzen auch Innendorne oder auch ringförmige äußere Gegendruckkörper Anwendung, wobei dann nur eine Außen- bzw. eine Innenwalze vorgesehen wird. Die Streckung des Walzgutes erfolgt bei diesen Walzwerken in Richtung des Umfanges des Walzgutes.
  • Bei den bekanntgewordenen Rohrherstellungsverfahren, die sich im Raum schräg zur Walzgutachse eingestellter, formändernd wirkenderArbeitsjvalzen bedienen, erfolgt die Streckung des Walzgutes zumeist ungefähr parallel zur Achsenrichtung der Walzen. Man kann bei den hierher gehörenden Rohrwalzverfahren -zwei sich unterscheidende Gruppen feststellen, deren Unterschiede in der Art der Ausbildung ihrer Arbeitswalzen und in ihren .#l£ntcendungsgebieten zu erblicken sind.
  • Die erste dieser beiden Gruppen ist aus der Anwendung des Werkzeuges entwickelt worden, das man beim Rohrziehen benutzt, au: d.;m Ziehring. Es dient hauptsächlich zur Vornahme von geringen Formänderungen an dem Walzgut, und zwar entweder zur Erzielung geringer Abnahme der Wanddicke je Durchlauf des Walzgutes durch das Z@'alz«-erlc oder zur Erzielung besonders geringer Fertigwanddicken an bereits vorgewalzten Rohren. Diese Gruppe von Rohrwalzverfahren kommt fast ausschließlich in Kaltwalzwerken zur Anwendung. Die formändernd wirkenden Walzen, die bei dieser ersten Gruppe von Rohrwalzverfahren mit schräg zur Walzgutachse eingestellten Walzen Verwendung finden, haben hauptsächlich zylindrische oder konische Kalibrierung. Diese Walzen können, da sie in sich glatt und ohne vorstehende Arbeitswülste ausgebildet sind, im Walzwerk nahe aneinander angeordnet werden und bilden, beonders dann, wenn ihre Durchmesser infolge der Anordnung entlastender Stützwalzen klein gehalten «-erden, ein in sich nahezu geschlossenes Kaliber, wie es bei dem Rohrziehen als Ziehring benutzt wird. Bei sehr enger Aneinanderlegung der Arbeitswalzen, tvie sie bei Rohrherstellungsverfahren dieser Gruppe in bekannter Weise angewandt ist, sichert sich die Lage der Arbeitswalzen so, daß sie nur mit Haltungen an den Stirnseiten gegen AYialverschiebung gesichert werden müssen, ohne eigentliche Lagerung gegen Ausschwenkungen aus ihrer Arbeitslage.
  • Die zweite der vorerwähnten Gruppen der Rohrwalzverfahren mit schräg zur Walzgutachse eingestellten Arbeitswalzen wurde aus dein Schmiedeverfahren zur Herstellung von Hohlkörpern abgeleitet. Sie bezwecken, im Gegensatz zu der ersten Gruppe dieser Rohrwalzv erfahren, starke Wanddickenverminderung des Walzgutes je Durchlauf durch das Walzwerk zu erzielen. Es werden dabei formändernd wirkende Walzen benutzt, die auf ihren Walzenkörpern formändernd wirkende Arbeitswülste tragen, die so angeordnet sind, daß in bekannter Weise der Arbeitswulst einer Walze in die Spur des Arbeitswulstes der vorauflaufenden Walze läuft und dabei die von dieser in das Walzgut eingewalzte Nut verbreitert, die schließlich vom Arbeitswulst der letzten Walze des Walzensatzes auf gewünschte geringere Wanddicke ausgestreckt wird. Es werden diese besonders vorgesehenen Arbeitswülste bei diesem h,-kannten Verfahren in kontinuierlichem Fortgang der Walzung so benutzt wie absatzweise angewandte Schmiedewerkzeuge beim Schmieden von Hohlkörpern unter Pressen oder Hämmern. Es können mit diesem bekannten Rohrwalzcerfahreti besonders große Streckungen je Durchlauf des U'alzgutes durch das Walzwerk erzielt werden. es ist aber anderseits innerhalb weiter Grenzen anwendbar, so daß es auch zu Walzungen verwandt «-erden kann, bei denen geringe Wanddickenabnahme je Durchlauf vorgenommen werden soll.
  • Die Verfahren der ersten dieser beiden Gruppen, nämlich die Verfahren, die glatte Arbeitswalzen ohne besonders aufgesetzte, formändernd wirkende Arbeitswülste verwenden, wenden in bekannter Weise auch Stützwalzen zur Entlastung der glatten Arbeitswalzen an, um die Durchmesser der Ärbeitswalzen klein halten zti können und dadurch ihre um einen Umfang des Walzgutes herum angeordnete Anzahl vermehren zu können und dadurch dein Vorbild des Ziehringes iialieztrlzomineii.
  • Bei der zweiten dieser beiden Gruppen von Rohrherstellungsverfahren, nämlich bei denen, die Arbeitswalzen mit besonderen auf den Walzenkörpern angeordneten Arbeitswülsten verwenden, war es bisher nicht möglich, in ähnlicher Weise Vorteile auszunutzen, die durch Verwendung von Stützwalzen für die Arbeitswalzen erzielt «erden können. llan hat bei diesen bekannten Verfahren die Walzenkörper nach Festigkeitsbeanspruchungen, die im Betrieb bei Arbeiten ohne Stützwalzen auftreten, festlegen müssen. Es ergaben sich daraus für die Arbeitswalzen 'Mindestdurchmesser, durch die die Höchstzahl der Arbeitswalzen begrenzt wurde, die man um einen Umfang des Walzgutes herum zur Einwirkung bringen konnte. Wie beim Schmieden ist aber bei diesem Rohrwalzverfahren der saubere Ausfall des Fertigstückes von der Anzahl der Werkzeuge, hier also von der Anzahl der formändernd wirkenden Arbeitswülste, beeinflußt, die nacheinander zur Einwirkung kommen. Jede Vermehrung der an einem Umfang einwirkenden Arbeitswalzen bedeutet bei diesem Verfahren eine Verminderung der zeitraubenden und kostspieligen Nacharbeit an den gewalzten Stücken, die bisher durch Überdrehen oder besonderes Glättwalzen erforderlich war. Die Anzahl der Arbeitswalzen, die an einem Umfang des Walzgutes angesetzt werden können, hängt aber nicht allein davon ab,
    uni «-elchen Betrag man den Durchmesser der
    Arlleits«-alzen durch Verwelldull- \-(-)n Stftzwalzen
    verkleinern karlu, sondern auch @ellr #tark voll CIei-
    '#',icliurung der Arbeitsv-alzen in ihrer- Arlleits-
    stellung. Bei den bisher bekamltgewordenen Aus-
    führungen derartiger \\"alzlvei-ke «-aren für die
    Sicherung cler Lage in der Arbeitsstellung starke
    Lager für- jede Walze erforderlich. Es 11;;11g1 aber
    die \Iö glic@l;eit, mehr Arbeitswalzen vorzusehen.
    mehr von (ler '-\1(*gllclilielt, die Lager derselben im
    1\'-tLtlill 1111) da-Z WalZgtlt 1]el-tllll Ulltel-ztllll-11111ell. all.
    21l# von der Verkleinerung !1e7- Durchnte.#ser der-
    selben.
    Das der Erfndting ztigi-uncle lie`"cilde Verfahren
    11:1t sich rlie Aufgabe gestellt. @tütz«-alzen füi- diese
    Arbeitswalzen irr neuartiger Zusamineinvirkung
    mit den Arbeitswalzen und dein Walzgut ail-
    zutl-entleil. Ei, wird dadurch eiil «-esentlicher tech-
    nischer Fortschritt erzielt. denn es dadurch
    hekarlnten und bewährten Rohrwalz--erfahren. wie
    z. B. <uni l@adial«a@z@-erfahren.tlurchVerme11rungs-
    nl@@glichkeit der Arbeits,N-alzen ein -Mittel gegeben.
    vom «"alz«-erlc ans gebrauchsfertige glatte Walz-
    erzeugnisse zti liefern, fiü- die bisher kostspielige
    ,#acharhelt @lotR-elldlg war-.
    Das neue Verfahren wird nachstellend be-
    scllriellen. Es bedient sich in bekannter Weise im
    11,1a11111 >l'.llr-a,g z111' Walzgtitachse eingestellter. i(31-111-
    Walzen mit auf diesen in eben-
    fa11s hekainitcr Weiße angeordneten. f(@l-iliäildernd
    wirkellcleil .@ri>eits«-ülsten. Es sieht daß die
    Arheit#'«-alzeil el>el]so. wie das hei deil bekamiteil
    Walzwerken finit scl]r<i gestellten glatten oder
    nahezu glatten Arbeits@@-alzen zu«-eilen @-orgesehen
    @curde, unalllüingig Voli 1111 Betreell auftretenden
    lestigkeitsbeanspruchungen festgelegt «-erden, in-
    ciein diesen @estigl;eitsbeansl@rucliungen von Stütz-
    walzen entsprochen wird. finit denen die Arbeits-
    v::llzrn ztisannnenarbeiten. jedoch wird hei delle
    »etieu Verfahren ein Gegensatz zu: d17- Art der Ver-
    Weildung voll Stiitz«-alzen. wie sie in Walzwerken
    finit glatten oder nahezu glatten Arbeitswalzen i77
    @@@1;a:71nte:- U-@i@@ @"c#,@-en@lu71@ gefuwlcil 'laben, e_l:e
    neuartige Art der Filierttng der Arbeitswalzen in
    @Ierillgr:ttsstel?#tn_ durch 7_t,sammen«-irl;cn @-@@n
    Walzgut. Stützwalzen und Arbeitswalzen herbe]-
    führt, durch die eine sollst übliche und not-
    Lagerung der Arbeitswalzen unnötig wird.
    1:a wird dadurch bei diesem Verfahren die Ver-
    wendung von Stützwalzen zur Vermehrung der
    Allzahl um einen Umfang des Walzgutes angeord-
    mctur Arbeitswalzen wirksam und gellt \Iögliclikeit
    für Verhesserung und Verbilligung eines gebrauchs-
    fertigen Walzerzeugnisses.
    Wie oben erwähnt, ist es hei Verwendung schräg
    eingestellter glatter Arbeitswalzen verhiiltnismäßig
    leicht. Verhältnisse ztt schaffen, die lagerlose oder
    fast lagerlose #,7er«-elidung dieser Arbeitswalzen
    zulassen. Anders ist es bei den die
    Arbeitswalzen finit darauf angeordneten llesondercn,
    fo@rnilindernd wirkenden Arbeits«-iilsteli tragen.
    1-l fier liegen die Arbeitswalzen leicht, wie bei Ver-
    tvendung glatter Walzen. mit ihrer ganzen Länge
    ein Eingriff finit dem Walzgut, sondern nur finit
    einem @-erliültnismä 13;g geringen Teil ihrer Länge.
    Es llestelit bei ihnen deshalb größere \eigu@ig, aus
    der erforderlichen Arbeitsstellung auszuschwenken.
    Ebenso sind hier die Abst:iilde der Walzen so groß,
    daß das Abschwenken einer Walze nicht durch
    ebenwalzen korrigiert werden könnte.
    Bei dem neuen Verfahren wird die Arbeitswalze
    ein @il]lle <ler Erfindung durch die Stützwalze und
    durch das Walzgut so beeinflußt, darf sie sich wä h-
    rend ihres Eingriffes mit dem Walzgut aus der
    erforderlichen Stellung reicht entfernen kann. Da
    wird illi `rolle der Erfindung dadurch erreicht,
    claß bei richtiger Einstelltiilg die Verbindungslinie
    zwischen den` Mittelpunkten der StützR-alze und
    der Arl;eits@l-nlze in ihrer Verlängerung etwa
    auf den Sehl%-crpunl;t der Eingriffsflüche zwischen
    Arbeitswalze und Walzgut tritit und daß diese
    Verlängerung finit der Verbindungslinie zwischen
    Walzgutinitte und Arbeits@@-alzenitiitte einen nach
    der Eingriffsfläche 11;1l offenen Spitzel] Winkel
    bildet. Bei Anordnung in dieser Meise werden die
    Arbeits«-alzcn ein Sinne der Erfindung in der
    Arbeitslage ohne Lager gehalten. und dadurch wird
    die Möglichkeit gegeben. die Arbeits«-alzendurch-
    musser zu verringern und ihre um ein Walzgut
    herum anl)ringbare Anzahl zu vermehren.
    Das liebe Verfahren sielet weiter Hub- oder
    Bewegungsbegrenzungen für die lagerloseilArbeits-
    walzen vor, die 1]e1 Aufhöre n des Eingriffes zwischen
    Arbeitsv-alze und Walzgut verhindern, daß die
    Arbeits«-alzen aus dem Walzwerk herausfallen
    l;e>111lell. 1111d die s_c in einer Stellung festhalten. aus
    der sie beirr] Einsatz neuen Walzgutes durch diese
    wieder in ihre Arbeitsstellung geführt «-erden. Die
    geschilderte neuartige Zusaninienarbeit z«-isclien
    Stütz«-alzeii. Arbeitswalzen und Walzgut bei Rohr-
    walzverfahren bietet besondere Vorteile bei Ver-
    a fahren, die mit schräg eingestellten Arbeitswalzen
    reit besonderen Arbeitswülsten arbeiten.
    In den Zeichnungen sind die Gedanken der neuen
    Erfindung dargestellt, und es ist die Art der
    Anwendung des neuen Verfahrens in der an-
    schließenden Beschreibung geschildert. Das neue
    Verfahren ist irr seinem Hauptgedanken, die Siehe-
    rang der Arbeitslage einer durch Stützwalze ent-
    j lasteten Arbeitswalze durch die Stellung von
    -, Stützwalze. Arbeits«-alze arid Walzgut zueinander
    herbeizuführen, auch für Rohnralzverfahren und
    Roln -«-alz,#verlze verwendbar, die mit paralleler
    Linstelltnig der Arbeitswalzen zum Walzgut
    arbeiten. «-as allerdings katnn von praktischer
    Bedeutung ist.
    In den Abb. i ulld 2 sind Ansichten von Rohr-
    walz«-erken gegeben, die finit Walzenanordnungen
    im Sinne der Erfindung versehen sind. In Abb. i
    ist das Walzwerk dargestellt für den Fall. daß die
    Walzung erfolgen soll, indem die Walzen in Art
    eines Plalieteliuinlaufes uni das Walzgut herum-
    geführt -werden, @G-<ilirend die formändernd wirken-
    den Walzen bei dein in Abb. 2 dargestellten Rohr-
    walzwerk im Raum feststehen und einzeln durch
    Zahnradübertragung angetrieben v-erden.
    Es bedeutet in den Abb. i und 2 A ein feststehendes Walzgerüst. -Mit B ist in beiden Abbildungen ein Z%'alzengehäuse bezeichnet, das werkstattmäßig fertiggestellt und gebrauchsfertig mit richtig eingestelltem Walzensatz in das Malzgerüst eingesetzt werden kann. Das Walzgehäuse B ist in Abb. i in einem mit C bezeichneten Rotationskörper eingesetzt, der mit Zahnkranz versehen ist und in dein B mit Positionsstiften D befestigt ist. Hier erfolgt also das Einsetzen des Walzgehäuses B nicht direkt in das Walzgerüst A, sondern in den im Walzgerüst A drehbar eingebauten Rotationskörper C. In Abb. i sind mit E Laufringe eines Rollenlagers bezeichnet, mit denen B mit C durch den an C vorgesehenen Zahnkranz in Umdrehung -ersetzt wird. Der Zzlinkranz an C ist, im Schnitt durch die Vorrichtung in Abb. 3 dargestellt, deutlicher zu erkennen. Mit F sind in den Abb. i und 2 die Stützwalzen und mit G die formändernd wirkenden Walzen bezeichnet. -Mit H ist das Walzgut bezeichnet. Bei dem Walzwerk nach Abb. i intil1 das Walzgut daran gehindert -werden, sich unter Einwirkung der umlaufenden, formändernd wirkenden Walzen zu drehen. Wie das geschieht, ist aus Abb.3 zu ersehen. Bei dem Walzwerk nach Abb. 2 bleiben die @s alzen während des Walzens mit ihren Achsen im Raum stehen, während das Walzgut sich dreht. Bei diesem Walzwerk ist vorgesehen, daß das Walzengehäuse B Zollständig zusammengebaut in das Walzgerüst .-I eingesetzt und darin in seiner Lage gesichert -wird, -vorauf die Kraftübertragung mit Hilfe von Kegelrädern und von Zwischenwellen von einer oberen und einer unteren Antriebswelle aus zu den Treibzapfen der Stützwalzen F hergestellt -wird. Statt der Kraftübertragung durch Zahnräder kann diese auch durch Gelenkkopplungen mit Spindeln über ein Kanimwa:zgertlst fI'i@lgc'li, wie das von dem als Radialwalzwerk bekanntgewordenen Rohrwalzwerk bekannt ist. Es können für die Kraftübertragung auch andere geeignete, im Maschinenbau übliche Mittel benutzt -werden. Statt der Vereinigung der formändernd -wirkenden Walzen und Stiitzwalzen in einem Walzengehäuse kann der Einbau der Stützwalzen auch durch im Walzgerüst verstellbare Lagerkörper erfolgen. wie das vom Radialwalzwerk her ebenfalls bekanntgeworden ist.
  • Der Einbau <furch das Walzgehäuse bietet aber den Vorteil, daß die Einstellung der Walzen für die beabsichtigte Walzurig unter Werkstattkontrolle besser und genauer vorgenommen werden kann, als (las beim direkten Einbau im Walzgerüst möglich ist. Die mit den Walzgehäusen eingebauten Walzen bleiben bei dein Walzwerk nach Abb. 2 im Walzenständer --1 und bei dem Walzwerk nach Abb. i im Rotationskörper C so lange, bis die Kontrolle des Erzeugnisses ergibt, daß ein Wechsel wegen Abnutzung erforderlich ist. Man kann aber auch in den Walzgehäusen vorsehen, daß Versteilbarkeit der Lager der Stützwalzen möglich -wird. Abb. 3 stellt einen Schnitt durch ein Walzwerk nach Abb. i dar. Die Bezeichnungen A, D, C, E, F, G und 1-I haben die gleiche Bedeutung -wie in Abb. i. Mit J sind I-Iub- oder Bewegungsbegrenzungen angedeutet, die verhindern sollen, daß die formändernd -wirkenden `Falzen G sich frei aus ihrer Umgebung entfernen können, wenn das Walzgut völlig durch die Walzen hindurchgelaufen ist. Die Betvegungsbegrenzung J kann, wie dargestellt. ati# einfachen Stiften bestehen, die in Höhlungen an den Enden der Walzen G hineinragen. Sie ragen in die Enden von G so hinein, daß sie diese Walzen nicht berühren, wenn diese im Eingri i mit dj#:i Walzgut stehen, daß sie aber, die Bewegurig hindernd, zur Berührung mit den Walzen G kommen, -wenn sich diese, nachdem die Berüliru:ig finit dein Walzgut beendet ist, um einen bestimmten Betrag aus ihrer Arbeitsstellung entfernt haben. Die Einstellung der Betvegungsi)egrenzung J niull so erfolgen. daß die Walzen G beim Einschieben neuen Walzgutes in das Walzwerk sich durch ihre Einlaufkonen -wieder in die Arbeitsstellung bringen lassen. Statt der Stifte J können im Sinne der Erfindung auch andere geeignete Bewegungshegrenzungen vorgesehen -werden. In diesem Walzwerk nach Abb.3 und i ist vorgesehen, daß ein Dorn K Anwendung findet, der an seinem einen Ende durch eine Vorrichtung L daran verhindert ist, sich axial zu verschieben oder sich zti drehen. Der Dorn K dient an der Stelle, an der die formändernd -wirkenden Malzen angreifen, dazu, ein Ausweichen des Walzgutes nach innen zu verhindern. Er hat an dieser Stelle einen Durchmesser, der gleich ist dein lichten Durchmesser des herzustellenden Rohres. Nach der Dornhaltevorrichtung L hin ändert der Dorn sich mehrfach nmch Querschnittsform und Abmessungen. Er ist dadurch in der Lage, zusammen mit dein Hilfswalzwerk ,1I das Malzgut H daran zu hindern, sich während der Walzurig um seine Achse zu drehen. Das Hilfs- walzwerk dI ist ein \@'alzwerlz, das in der Lage ist, dem i11 der Regel als Hohlstab mit rundem Querschnitt eingeführten `'Falzgut ovalen oder sonstwie urirunden Querschnitt zu geben.
  • An der Stelle, an der diese Umformung durch <las Walzwerk lI durchgeführt wird, hat der Dorn h einen Querschnitt, der dein lichten Querschnitt des Walzgutes entspricht, den es unter vEinwirkung von 11 erhält. Walzwerk lI und Dorn K verhindern dadurch gemeinsam eine Drehung des Walzgutes, die sonst unter Einfluh der Walzen G und F eintreten könnte. Mit 1' ist ein Hilfswalzv erk bezeichnet, das den von dein Hilfswalzwerk _Il verursachten urirunden Querschnitt des Walzgutes -wieder aufhebt und in den runden Querschnitt zurückführt, mit dem es in den Bereich der formändernd -wirkenden Walzen G gelangen soll. Damit die Drehung des Walzgutes auch dann sicher verhindert wird, -nenn das urigewalzte Ende von 11 die @-#'alzwerke JI und X bereits durchlaufen hat. ist in der Anordnung nach Abb. 3 auch hinter den formändernd wirkenden Walzen G ein Hilfswalzwerk O vorgesehen, das -wiederum urirunden Querschnitt des Walzgutes herstellt, um Drehung desselben um seine Achse im letzten Stadium der Walzurig zti verhindern. Im gezeichneten Beispiel ist die -Mit-
    helfe cris Dorlies h hei der l@irtlindrrun`f der
    llre'ttnlg ,res @\@alzgutes 1I all der Stelle des
    \\hrkens des Ililfswalzwerkes () nicht vorgesehen.
    \\-eitli es sich aber :all Herstellung :ehr dünn-
    @;-;tii@liaer R@@111-i handelt, kann 111:11t die llitwirlcnng
    ,los Dornes auch hier (huch entsprechende 1-er-
    l;ilig@ruil und I',?riiige'-,ting erreichen. Arcli kann
    111;1t1. ;;-e:111 m,111 mit einem T-Iilfswalzwerk iür
    1-Lerstellung nurunden !luersclulittis hui jeder Seite
    cles I laupt;;-al;:werkes nicht n",Iamnnit. die _@lt@t;'ll
    s@Icher I-Iilfs;Vttlz;werke 7I und C vermehren. 1Jitl'
    ist in All-,. ; ein IIilfswalz;werh MUMM. (las den
    Von L1 hergestellten unruniclen (Auerschnitt des
    Walzgutes ;wieder in den runclin Querschnitt
    zurückführt. llan kann ini Shine der Urindung die
    1-Lilis\c-alz;werl:e 1I. 1'. (-) und P auch durch Halte-
    vorrichtungen gegen L3rehlu;vegung des Walzgutes
    ersetzen. ;wie sie als Spannfrater. Spmmklemmeli
    <,d. clgl. für gieichin Z;veck in der Technik bekallnt-
    @e@c@,@r@1in sind. Diese Ilaltevorrichtungen müssen
    Orm ein Sinne der Erfindung s,-, ausgebildet werden.
    1;11.l sie @lie @rihlicwe`@ui>,:,' des Walzgutes verhindern.
    Zll!aleill aber dte L angsbe;wegung Melken zu-
    Sswn. In -1b'>. d ist gezeigt, wie sich dir Dorn K
    ,lull @:hlrcll .-1e12 Erz iugun@rs@ailg jeweils bedingten
    t ilterschilittett des walzgutes anpaßt. Es ist in
    -von _l ;Mch zu erkennen, all welclieli Stellen der
    1-1,11-7l deni Walzgut die lhiglielilceit gibt. sich frei
    zu Strecken, Collie dtz-ch @iil>un;@ auf ,lein Dorn
    l@elliii@ler@ zu sein. Die einzelnett ui Al,h. 1 gezeigten
    t'ucrschnkte durch Dorn und 11"alzgut sind unter
    ,lull Stellen von A1-)1e3 gezeichnet, deren %AM
    W-u Sie wiedergelen. In den Ahb. ; bis 7o ist an
    zwei Beispielen (In gegenüber doll Alh. 1 his 4 ve1-
    griterteni Maßstab gezeigt. wie die Lage der
    `lltzwalzell I', der tornlandinld wirkenden
    \\ ,ilzelt C12. des h` alzgutes 17. des Walzgehäuses h'
    und derewigungsbegrenzwtg I in der Arbeits-
    stellung zueinander ist. Dabei ist in deal Abb. j
    1>7s 7 angenommen, daß eil] Walzgut 1i1 warmem
    Zusuuld mit sechs Walzen auf ein Drittel seiner
    _@us@=angs;vand <liehe ausgestreckt it-erden se,ll. Bei
    ,lein Beispiel in deil Ahb. 8 1>1s 1o soll ein in kaltem
    Zustand ;salzbares Walzgut mit sechs Walzen
    ehitiialls auf ein Drittel seiner Ausgangswanddicke
    ;tus@i@rrecht ;werden. In beiden Füllen ist nur die
    ei-:te. -lie driti% :11d die sechste Walze gezeichnet.
    1i: C.in AM 11. 12 und 13 ist slic Alloi-d-
    ..t:t # der ;;v:"w:diil V'u'zeil (r. (7e12
    Stützwalzen r und des @\-alzgutes 1I dargestellt.
    i lalei zeigt i711>. 11 eine bei bekaniltgewordenen
    Walzwerken zur Rohrherstellulig vor:gekominene,
    :jwr für h er;\endung bei _lrbeken ]lach deal umlen
    `,eri;tllrii: 7.1(h1 geeignete An@@r@lnuil@,. ;wie sie 1-7e1
    Walz verhur auiairhalh dis TCc,hr;;-,l@zinc hättiig vor-
    k"tnnlt. Bei dieser Anorchlung der Arbeits- und
    Sttltz\\ alzen 7.u111 Walzgut ist (11e Lage der Arbeite
    t;:ilzi ;während der Arbeitsleistung ilur dann ge-
    sichert. ;wenn sie durch Lager oder durch enge
    Zusammenarbeit 1111T >'\a@hbal';;'alzell testgelegt in.
    Ilei der Anordnung nach ebb. i i liegen die 1Iittel-
    punkte der Stützwalze. der Arbeitswalze und des
    \\,llzgutis auf einer Linie.
    Die Anordnung, die für Ausübung des neuen
    `erIahrens 111 Frage kollullt. Ist 111 Ahll. 1_' dar-
    gestellt. Hier liegen die Mittelpunkte der Stütz-
    wahe I' und der Arbeitswalze 1r auf einer Linie,
    die in ihrer l-erlängerung zum Schwerpunkt dir
    Fläche zielt, die voll den L-mfallgslinien des Walz-
    gutes und des in das Walzgut eingedrungenen
    _-@rbeits;wulstes der fornl:inllerucl ;wirkenden Walze
    umgrenzt ist. Bei Anordnung nach Abb 1 2 ist die
    Lage der formändernd ;wirkenden Walze in ihrer
    ehheitsstelhmg während des gesamtoll Eingriffes
    111t dein Walzgut gesichert, ohne daß hierfür
    Sicherung durch Lager od. dgl. notwendig wäre.
    Es ;wird dadurch im Sinne der Erfindung Platz
    geschaffen für Vermehrung der formändernd
    wirkenden Walzen, die um. einen 'Umfang des
    1Valzgutes herum angeordnet -;-erden I,zöliileil. Wenn
    es sich um Walzung von Rohren handelt, bei dellen
    die Streckung des Walzgutes je Durchlauf durch
    (las Walzwerk nur gering sein soll, ;wie das der
    Fall sein kann. ;wenn haltv-alzulig durchzuführen
    ist, so ist die Fläche, die von der LTnifangsliuie des
    «llzgutis und der CUmfangslinie des eingedrunge-
    ren _@l"I@elt@;wtll@le@ umgrenzt ist. 11t11 gering. 1)a-
    durch wird die Linie. die vom bI_nelliunkt der
    Stützwalze durch denllittellmilht dir:Irl>eits;valzi
    zuni Sehwerptlukt der genannten Fläche führt. nur
    ;wenig verschieden vnn der Linie, die voll der Mitte
    des «Valzguws zur b1_tte der _bl>ehswalze ;-erläuft.
    Die Sicherung der Lage der tormanderild
    Walze in der -ihieitsswllung ;v ird dadurch mt-
    volltm7111en. Es ;wird aber auch für discti Sonder-
    fall noch nicht notwendig sein, Lager für die form-
    ändernd wirltenden Walzen vnmusrlwn. Aber es
    wird zweckilläßig sein, hier liebe]] der Sicherung
    der Stellung der Walzen durch die vol'gesellelle
    Anordnung zueinander und zu (lern Walzgut eine
    zusätzliche Sicherung für mögliche Zufälle zu
    schallen. Diese zusätzl,iclie Sicherung kann dadurch
    ertolgem daß 177a11 die forniftndernd wlrkeiidellWal-
    zen alt ihren linden mit Fiihrungszapferi versieht,
    e11 auch Rollen tragoll hiiiiiicii, die sich in Schlitzen
    des IValzgeliätises oder des Walzgerüstes führen.
    Diese Fül-ungezal,feli brauchen kehle Traglager-
    zapfen zu sein u77(_1 haben 17t71 dann 1i1 Aktlrtn zu.
    treten, ;nenn in Smnderfä 11en die llügliellkeit ein-
    trewn sollte, clala eine der tormälldemd ;v irkerc1eli
    \V atzen aus ihrer =ild,eitsstellung aus#chl\"enkL d. 11.
    daß sie init
    diel@irl>indungainie von der
    glitte der Stützwalze zum Sch;verpunkt der Ein-
    grlttsllache vergaßt. Das ]rann ehltreten, wenn
    Werkstoff mit besonders hoher elastischer Ver-
    fornlharkeit zu vorwalzen ist. besonders wenn
    dafür haltwalzung vorgesehen ist. Die FÜhrung3-
    zalhlll Mullen auch l@ol"tell bringen, \;"e1111 11171 Be-
    ginn eines Walzvorganges das Walmverk nlit
    Walzgut neu beschickt ;werden soll. Die Anordnung
    derartiger Führungszapfen ist in A7>1>. 13 dar-
    gereut.
    1
    Die Anwendbarkeit des neuen Verkthrens ist
    nicht auf die in der Zeichnung dargestellten Kali-
    brierungen beschränkt. Das neuel-erfahren ist viel-
    inehr anwendbar für alle hei Rohrwalznngen
    üblichen halibrierungen, bei denen auf denWalzenkörpern besondere Arbeitswülste für die zu leistende U mformarbeit vorgesehen sind. Bei geeigneter halibrierung kann das neue Verfahren auch zum Lochen voller Rundblöcke benutzt «-erden und auch zum Ausstrecken voller Rundblöcke, ohne Lochung derselben durchzuführen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Walzen von Rohren mit um den Umfang des @@'alzgutes herum angeordneten, besondere formändernd -wirkende Arbeitswülste tragenden und durch Stützwalzen entlastetenArbeitswalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie zwischen der Mitte der Stützwalze und der Arbeitswalze in ihrer 1"erlängeriing über die -litte der Arbeitswalze hinaus auf den Schwerpunkt der Eingriffsfläche zwischen Arbeitstvalze und Walzgut trifft und daß diese Verbindungslinie mit der Verbindungslinie zwischen der -litte des Arbeitsgutes und der -litte der Arbeitswalze einen spitzen, nach der Eingriffsfläche hin offenen Winkel bildet.
  2. 2. -`erfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswalzen in ihrer Arbeitslage durch das Zusammemvirken von Stütztvalzen, Arbeitswalzen und Walzgut während des Eingriffes mit dem Walzgut so gehalten -werden, daß die Sicherung ihrer Lage durch besondere Lager überflüssig -wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Bewegung der lagerlosen Arbeitswalzen nach Aufhören des Eingriffes finit dem Walzgut so begrenzt -wird, daß sie in einer Zone verbleiben müssen, aus der sie von neu eingeführtem Walzgut in ihre Arbeitsstellung geschoben -werden.
  4. 4.. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzgut während seiner Umformung zum Rohr durch die Arbeitswalzen an der Drehung um seine Achse verhindert -wird durch zeitweise Verformung seines runden OOuerschnittes in unrunden O_uerschnitt zwischen hierfür besonders angeordneten, entsprechend kalibrierten Walzen und entsprechend geformtem Dorn.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswalzen lagerlos sind und an ihren Enden Vertiefungen tragen, in die Teile von Bewegungsbegrenzungsvorrichtungen so eingreifen, daß freie Bewegung der Walzen mir innerhalb bestimmter Grenzen möglich bleibt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswalzen an ihren Enden Führungszapfen mit oder ohne Rollen haben, die eine zusätzliche Sicherung gegen Ausschwenken derWalzen im Falle desWalzeinz von Werkstoffen mit besonders hoher elastischer Verfarmbarkeit bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeits-valzen ihren Antrieb durch die Stützwalzen erhalten. der dadurch erfolgt, daß die Stützwalzen entweder selbst angetrieben werden oder ihren Antrieb dadurch erhalten, daß sie mit den Arbeitswalzen in einem Walzengehäuse angeordnet sind, das durch Antrieb in Umdrehung versetzt wird.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Antrieb durch ein drehbares Walzengehäuse vor und hinter dem eigentlichen formändernd -wirkenden Walzwerk Hilfswalzwerke angeordnet sind, die den runden Ouerschn.itt des Walzgutes an einigen Stellen des Herstellungsverlaufes in urrunden Querschnitt verwandeln, um das Walzgut daran zu hindern, sich zu drehen, und daß hinter den den unrunden Querschnitt herstellenden Walzwerken andere Walzwerke eingeschaltet sind. die den unrunden O_uerschnitt -nieder in runden Querschnitt verwandeln. @@
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein allgemein runder Dorn im Innern des Walzgutes benutzt wird, der für verschiedene Stellen des Herstellungsganges verschiedene Durchmesser hat und der an Stellen, an denen der Querschnitt des Malzgutes zeitweise unrund gehalten werden soll, zur Unterstützung der Verhinderung der Drehung des Walzgutes selbst unrunden, entsprechend angepa@ten Querschnitt hat. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 635 o15.
DER5169A 1951-01-11 1951-01-11 Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Walzung und Vorrichtung zur Ausuebung desVerfahrens Expired DE929363C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245891B (de) * 1960-11-25 1967-08-03 Martin Roeckner Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE635015C (de) * 1932-09-10 1936-09-08 Fritz Kocks Dr Ing Verfahren zum Auswalzen von Hohlkoerpern

Patent Citations (1)

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DE1245891B (de) * 1960-11-25 1967-08-03 Martin Roeckner Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Walzen

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