DE929465C - Luftfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Luftfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 27. JUNI 1955
G 3838 II /63 c
Die Erfindung betrifft eine Luftfederung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei
welchen die nachgiebigen Druckluftbalgen mit starren Druckluftbehältern verbunden sind.
Es sind bereits Luftfederungen mit über den Rädern angeordneten Balgen bekannt. Diese Balgen
werden entweder miteinander durch im lichten Querschnitt enge Rohre verbunden, die infolge
eingebauter Drosselorgane Drosselstellen aufweisen, welche nur eine verhältnismäßig geringe
Strömung zulassen, oder jeder Balgen ist durch ein enges Rohr und ein Rückschlagventil mit einem
Vorratsbehälter für Druckluft verbunden. Diese Konstruktionen ergeben aber eine harte Federung
mit hohen Drücken und sind deshalb für schwere Fahrzeuge mit großen Lasten ungeeignet.
Gemäß der Erfindung wird für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, eine Luftfederung dadurch
geschaffen, daß die nachgiebigen Druckluftbalgen oder jede Balgengruppe zur Vergrößerung so
des Rauminhalts durch im lichten Querschnitt ausgesprochen weite Leitungen ohne besonders
eingebaute Drosselorgane mit starren Druckluftbehältern verbunden sind, wodurch ein langer
Fedenveg erreicht und übermäßig hohe Drücke »5 vermieden werden, so daß eine weiche Federung
entsteht.
Bei Fahrzeugen für Massenbeförderung, d.h. also für sogenannte schwere Fahrzeuge, ist es aber
schwierig, die Forderung nach einer weichen Federung mit der Forderung nach einer konstanten
Wagenbodenhöhe und den in weiten Grenzen ver-
änderlichen Belastungen in Einklang zu bringen. Diese Aufgabe wird nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung dadurch gelöst, daß der Luftdruck in den Balgen und Druckluftbehältern durch
zwischen Radachsen und Wagenkasten angeordnete und an diesen angelenkte Steuerventile in Abhängigkeit
von dem Abstand des Wagenkastens von den Achsen in der Weise geregelt wird, daß bei großem Abstand ein Ablaß von den Balgen
ίο und bei geringem Abstand eine Speiseleitung für
Druckluft zum Balgen geöffnet wird.
Nachfolgend wird ein Transportfahrzeug beschrieben, das einen Wagenkastenboden aufweist,
der zwei verschiedene Höhen 'hat und bei dem die Bodenhöhe des hinteren Teiles höher liegt als die
des vorderen Teiles —· was aber nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört — und der hintere Teil
den größeren Teil der Belastung aufnehmen kann, und bei dem eine Luftfederung nach der Erfindung
eingebaut ist. Für die Vorder- und Hinterräder werden nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
jeweils voneinander gesonderte Balgen oder Balgengruppen mit jeweils besonderen Steuerventilen
der vorgenannten Art vorgesehen. Jede der eingebauten Luftfedern besteht aus einem
starren Luftbehälter und aus Balgen mit nachgiebigen Wandungen, die zwischen Achse und
Wagenkasten über den Rädern eingebaut sind. Auf diese Weise kann ein Fahrzeug mit beispielsweise
drei Achsen auf Gruppen voneinander unabhängiger Luftkissen ruhen, von denen die hinteren
Luftkissen beispielsweise ein größeres Volumen haben können als die vorderen. Die vorderen
kleineren Luftkissen sind beispielsweise — was aber nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört —
für jede Achsenseite in einem einzelnen, nicht nachgiebigen langen Behälter und in je zwei nachgiebigen
Behältern untergebracht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wirken die vorgenannten Steuerventile infolge eingebauter
Verzögerer nur allmählich, so daß die Druckregelung durch die Belastung, nicht durch
die Achsbewegung infolge der Straßenunebenheiten, bewirkt wird.
Die Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen angegeben. Eine Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes ist nachstehend beschrieben.
Fig. ι und 2 veranschaulichen in Draufsicht und im Längsschnitt ein Fahrzeug, in dem die neue
Federung nach der Erfindung eingebaut ist, wobei gewisse Teile fortgelassen sind;
Fig. 3 und 4 stellen Seitenansichten der Vorder- und Hinterachsen in vergrößertem Maßstab dar;
Fig. 5 ist ein Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 2 mit einigen Teilen in Ansicht und
Fig. 6 eine schematische Draufsicht, die die Leitungen für die Luftfederung veranschaulicht.
Der dargestellte Wagenkasten hat neben dem Fahrersitz einen Eingang. 'Durch die Erfindung
soll erreicht werden, daß die Eintrittsstufe 1 am Eingang ohne Rücksicht auf die Belastung vom
Erdboden aus gemessen möglichst in einer Höhe verbleibt. Die Eintritts stufe 1 führt auf die Ladeplattform
oder eine Plattform zum Kassieren des Fahrgeldes, und von ihr aus führt eine Bodenpartie
mit einem versenkten Mittelgang 2 nach hinten, zu dessen beiden Seiten 3 sich erhöhte
Sitzanordnungen befinden. Hinten im Fahrzeug befindet sich eine ähnliche Bodenpartie mit einem
vertieften Mittelgang4 und seitlich davon auf dem Boden 5 angeordneten Sitzen, die jedoch auf einer
höheren Ebene liegt und langer ist als die vordere Bodenpartie und den Hauptpassagierraum des
zweistufigen Wagenkastenbodens bildet. Die beiden Bodenpartien sind durch die Treppe 6 miteinander
verbunden, und in den Seitenteilen befinden sich hintereinander angeordnete Passagiersitze 7, von
denen nur einer in jeder Bodenpartie angedeutet ist.
Zusätzlich zu den tragenden Teilen der höheren und niederen Bodenpartie sind im Unterbau Versteifungsglieder
in Form von senkrechten Verstrebungsplatten S vorgesehen, die quer zur Fahrzeugmittelachse
liegen und in Abständen angeordnet sind. Diese Verstrebungsplatten 8 dienen im mittleren Teil des Fahrzeuges auch als
Trennwände für eine Reihe von Unterflurabteilungen, die zur Aufbewahrung von Gepäck, von
Brennstofftanks u. dgl. dienen. Zusammen mit der Wagenkastenrückwand bildet die letzte Versteifungsplatte
8 ein Unterflurabteil für die quer angeordnete Antriebsmaschine mit dem Getriebe 9,
von dessen Abtriebsende schräg nach vorn eine lange Kardanwelle 10 zum Differential führt, das
einen Teil der Antriebsachse bildet.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist die vordere der beiden Hinterachsen als Antriebsachse ausgebildet
und läuft auf Zwillingsrädern 11. Sie besteht aus einem hohlen Gehäuse mit einem Differentialgehäuse
12 in der Mitte und einem Paar Arme, die sich vom Differentialgehäuse nach außen erstrecken
und in üblicher Weise die Hinterachsenantriebswellen enthalten. Zusätzlich dazu sitzt an ihr ein
Glied zur Aufnahme der Belastung, nämlich eine senkrecht nach oben gehende Strebe, die aus einem
großen, festen Gehäuse mit mehreren mit ihm verschweißten, sich gegenseitig verstärkenden Teilen
bestehen kann. Diese sich senkrecht nach oben erstreckende Strebe zur Aufnahme der Belastung
besteht aus einem in der Fahrzeugmitte bogenförmig ausgebildeten Stegteil 13, der das Differentialgehäuse
12 überspannt und dessen Unterkante mit einem Verstärkungsflansch versehen ist
und dessen einander gegenüberliegende Endkanten in senkrecht stehenden Rohren 14 enden oder mit
ihnen verbunden sind. Die oberen Enden dieser senkrecht stehenden Rohre 14 sind längs der Oberkante
des Stegteiles 13 mit einem rohrförmigen Querträger 15, der von der Mitte der Achse nach
außen verläuft, verbunden, so daß seine äußersten Enden über die senkrechten Rohre 14 hinausgehen
und in vertikaler Richtung einen gewissen Abstand von den Rädern 11 haben. Bei einer Antriebsachse
laufen die äußersten Enden des rohrförmigen Querträgers 15 in zwei sich gegenüberliegende
Arme 16 aus, die zwei in Längsrichtung ausein-
anderliegende Federauflagen ülier den Rädern
bilden. Aus den unteren Enden der senkrecht stehenden Rohre 14 sind Sättel 17 ausgebildet, die
auf den festen Armen des Achsgehäuses 12 ruhen und mit ihm durch abnehmbare Lagerkappen 18
fest verbunden sind.
Die hintere Laufachse ist ähnlich konstruiert. Auch hier ist ein vertikaler \Tersteifungssteg mit
dem Mittelteil eines rohrförmigen, die Belastung aufnehmenden Querträgers 15' verbunden, der an
seinen Enden Federauflagen aufweist, die über den Rädern liegen, und ein paar senkrechte Streben
14'. deren Fußenden von Lagern 17' und abnehmbaren Lagerschalen 18' gebildet werden, verwendet.
Die hintere Laufachse unterscheidet sich von der hinteren Antriebsachse dadurch, daß einfache
Federauflagen 16' an den Enden des rohrförmigen Querträgers 15' ausgebildet sind und daß zusätzlich
Achsstummel 19' (Fig. 3) an den inneren Enden zwischen den Lagern 17'. 18' geklemmt sind,
die sich nach außen erstrecken, um die Laufräder 20 auf ihnen drehbar zu befestigen. Auf diese
Weise ist durch Verwendung der Achsstummel und durch den in der Mitte gewölbten Ouerteil 13 der
Raum zwischen den hintersten Rädern vollkommen frei, mit Ausnahme der Kardanwelle 10, die von
dem Stegteil 13 bogenartig überspannt wird und bei einem Durchfedern einer oder beider Achsen
kein Hindernis bietet.
Teleskopstoßdämpfer 21 (Fig. 5) sind in au sich bekannter Weise zwischen dem Wagenkasten und
jeder der Achsen eingebaut.
Tede der seitlichen Federn am Ende des Fahrzeuges besteht aus einem zusammendrückbaren
Volumen von Luft oder anderem elastischem gasförmigem Medium, das, wie aus der Zeichnung
hervorgeht, in einem Paar zylindrischer Behälter 26 und 27 und einer Serie von faltbaren Balgen
oder Luftsäcken 28, die mit den Behältern verbunden sind, eingeschlossen ist. Beim Zusammendrücken
und l>ei der Ausdehnung der die Belastung tragenden Luft werden die Falten der Balgen 28
in an sich bekannter Weise entweder zusammengedrückt oder auseinandergezogen, um die Relativlxnvegung
zwischen Achsen und Wagenkasten auszugleichen und die Belastung des Wagenendes auf beide Achsen zu verteilen. Vorteilhaft werden
die Balgen in an sich bekannter Weise so angeordnet, daß ihre Achsen senkrecht stehen, und
werden — wie bereits bekannt — aus einem rohrartigen gummierten Gewebe mit zwei Falten hergestellt.
LTm den Hals zwischen den beiden Falten ist ein Stahlring 29 gelegt, der ein Ausweichen
nach außen verhindert. Die Klemmringe 30 befestigen die Enden der Balgen an der Achse und
am Wagenkasten und dichten sie ab. Das obere Widerlager jedes Balgens, der an einer der hinteren
Federauflagen 16' der Laufachse festgeklemmt ist, besteht aus einem Gußstück 31 (Fig. 3), in dem
sich ein Kanal befindet, welcher das Innere des Balgens über ein im lichten Querschnitt ausgesprochen
weites Kniestück 32 mit einem Rohrstück 33 an dem Behälter 2j %-erbindet (s. auch
Fig. 6). Jedes der an der Antriebsachse sitzenden Balgenpaare, die auf den Federauflagen 16' montiert
sind, ist mit seinen oberen Enden an den Gußstücken 34 (Fig. 3) angeschlossen, von denen je
ein im lichten Querschnitt ausgesprochen weites Rohrstück 35 nach entgegengesetzten Richtungen
abgeht. Zwei dieser Rohrstücke, welche sich aufeinander zu erstrecken, sind miteinander verbunden,
während das nach vorn gehende Rohrstitck an einem Rohranschluß 36 des Behälters 26 angeschlossen
ist und das letzte Rohrstück durch ein nachgiebiges Kupplungsstück 37 mit einem im
lichten Querschnitt ausgesprochen weites Anschlußstück 38 verbunden ist, das mit den Behältern
2"] ohne die Zwischenschaltung von Drosselorganen in Verbindung steht.
Alle diese verschiedenen Teile bilden zusammen ein geschlossenes Druckluftsystem und somit eine
Federung und gestatten einen freien Austausch zwischen den einzelnen zusammendrückbaren
Balgen und den festen Luftbehältern. Zum besseren Druckausgleich hat der Behälter 27, der zwischen
den beiden Sätzen benachbarter Balgen liegt, ein Volumen, das ungefähr doppelt so groß ist wie
das des Luftbehälters 26 jenseits des einzelnen Balgensatzes. Um den vorhandenen Raum bis aufs
letzte auszunutzen, sind die Behälter 26 cjuer zum Fahrzeug angeordnet und liegen direkt unter dem
Wagenkastenboden, möglichst nahe an den einzelnen Balgen 28.
Um die Last richtig aufzunehmen, muß die Luft, die das eingespannte elastische Medium
bildet, unter Druck stehen, und dieser Druck hängt notwendigerweise von der Höhe der Belastung
ab, die aufgenommen werden muß. Jede Luftfeder wird von einer Luftquelle gespeist, wie
sie z. B. der Vorratsbehälter 39 in Fig. 6 darstellt, der zu einem Luftdrucksystem gehört, wie es
gewöhnlich in größeren Fahrzeugen eingebaut ist und für die verschiedenen Hilfsantriebe verwendet
wird, z. B. für die Bremsen, für die Antriebe zum öffnen und Schließen der Türen und
für ähnliche Zwecke. Um einen einheitlichen Abstand zwischen den Achsen und dem Wagenkasten
aufrechtzuerhalten oder, in anderen Worten, um die Höhe des Wagenkastenbodens über dem Erdboden
zu regulieren, ist jeder der Luftbehälter 27 durch eine Rohrleitung mit dem Luftvorratsbehälter
39 verbunden, und der Druck in den Luftfedern wird von einem Regulierventil 40 gesteuert,
das den Druck in beiden Federn am hinteren Wagenende bestimmt. Ein zu diesem Zweck geeignetes
\rentil ist in einem Gehäuse enthalten, das
im Wagenkasten eingebaut ist, und weist einen mit den Achsenteilen 13 und 15 verbundenen Hebel
41 auf, der, wenn der Wagenkasten sich unter Belastung senkt, das Ventil so beeinflußt, daß es
zusätzlich Druckluft aus dem Vorratsbehälter 39 an die Federn abgibt. In gleicher Weise wird,
wenn der Wagenkasten- sich üf)er die vorher
bestimmte Höhe hebt, das Ventil Luft aus den lasttragenden Federn ablassen und dadurch den
Druck vermindern und die gewünschte Wagen-
kastenhöhe wieder herstellen. Ein Verzögerer, z. B. ein Puffer, der in dem Ventil eingebaut ist,
verhindert ein Wirksamwerden des Ventils durch die gewöhnlichen Straßenstöße, die nur von augenblicklicher
Dauer sind.
Ein ähnliches Steuerventil 42 (Fig. 4 und 6) ist in der Vorderachse des Fahrzeuges eingebaut und
hat einen Betätigungshebel 43, der mit der Vorderachse 44 verbunden ist und die Höhe des Fahrzeugvorderendes
unabhängig von der Hinterachsbelastung regelt, indem es den Luftdruck in den Vorderfedern, entweder durch Ablassen von Druck
oder durch Zufuhr zusätzlicher Druckluft aus dem Hauptvorratsbehälter 39, steuert. Die beiden
Vorderachsfedern bestehen aus je einem langen, engen, festen, zylindrischen Behälter 45 und je
einem Paar Balgen 46 (Fig. 4), die mit ihren oberen Enden an der Unterseite des Behälters 45
befestigt sind und mit ihnen in Verbindung stehen. An ihren unteren Enden sind die beiden Balgen 46
in Federauflagen festgeklemmt, die von den Armen 47 gebildet werden, die sich von der Achse 44 aus
nach vorn und hinten erstrecken. Diese Federn sind zwischen den oberen Hälften der Räder und dem
niedrigen Wagenkastenboden angeordnet und liegen direkt neben dem versenkten Laufgang 2, um reichlich
Platz für den Einschlag der Vorderräder 48 zu schaffen, die an den beiden Enden der Vorderachse
44 sitzen. Diese Anordnung trägt dazu bei, das Bremsmoment an der Vorderachse elastisch
aufzunehmen, aber infolge Mangel an Seitenstabilität der Luftsäcke ist es wünschenswert, die
Achse mit an sich bekannten Schubstangen am Wagenkasten abzustützen. Diese Schubstangen
bestehen aus einem Satz in Längsrichtung liegender Streben 49, die an ihren Enden drehbar befestigt
sind, und von denen eine über der Radachse und die beiden anderen unter der Radachse liegen und
die in der Querrichtung einen Abstand voneinander haben. Ein an sich bekannter Querstabilisator 50
ist drehbar an gegenüberliegenden Seiten des Wagenkastens und der Achse befestigt und wirkt
mit den Längsschubstangen zusammen, die Relativbewegungen zwischen Achse und Wagenkasten in
senkrechter Richtung zu führen, in der die Luft-
säcke angeordnet sind, so daß die Luftsäule sich bei der auf ihr ruhenden Belastung zusammendrückt
oder ausdehnt.
Claims (4)
1. Luftfederung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei welcher die nachgiebigen
Druckluftbalgen mit starren Druckluftbehältern verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Druckluftbalgen (28, 46) oder jede Balgengruppe zur Vergrößerung des Rauminhalts
durch im lichten Querschnitt ausgesprochen weite Leitungen ohne besonders eingebaute Drosselorgane mit starren Druckluftbehältern
(26, 27; 45) verbunden ist.
2. Luftfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftdruck in den
Balgen und Behältern durch zwischen Radachsen und Wagenkasten angeordnete und an diesen angelenkte
Steuerventile (40, 42) in Abhängigkeit von dem Abstand des Wagenkastens von den Achsen in der Weise geregelt wird, daß bei
großem Abstand ein Ablaß an den Balgen und bei geringem Abstand eine Speiseleitung für
Druckluft zum Balgen geöffnet wird.
3. Luftfederung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (40, 42)
infolge eingebauter Verzögerer nur allmählich wirken, so daß die Druckregelung durch die
Belastung, nicht durch die Achsbewegung infolge der Straßenunebenheiten, bewirkt wird.
4. Luftfederung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für Vorder- und
Hinterachsen jeweils voneinander gesonderte Balgen oder Balgengruppen mit jeweils besonderen
Steuerventilen (40, 42) angeordnet sind.
Angezogene Druckschriften: g5
Deutsche Patentschriften Nr. 538 146, 525 978, 560754, 565646, 713 170;
französische Patentschrift Nr. 900 806; USA.-Patentschriften Nr. 2083 049, 1 915 303; britische Patentschriften Nr. 601 731, 429963.
französische Patentschrift Nr. 900 806; USA.-Patentschriften Nr. 2083 049, 1 915 303; britische Patentschriften Nr. 601 731, 429963.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©509520 6.55
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE929465C true DE929465C (de) | 1955-06-27 |
Family
ID=22291536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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