DE92964C - - Google Patents

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DE92964C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/02—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving unchangeable blades
    • B26B21/04—Razors of the knife type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Handhabung des Rasirmessers ist für Viele zu schwierig, weil die verhältnismäfsig dünne Angel des Messers, an welcher dasselbe beim Rasiren gehalten wird, namentlich bei den in neuerer Zeit üblichen kleinen Rasirmessern, keine rechte Auflage für die Finger bietet.
Eine einfache Verstärkung der Angel hinter der Schneide ist beim Abziehen des Rasirmessers hinderlich, und die herzustellenden Griffflächen dürfen das sorgfältige Abziehen der Schneide in keiner Weise beeinträchtigen.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung soll die am Rasirmesser mangelnden gröfseren Auflageflächen für die Finger ersetzen und dadurch das richtige Halten des Rasirmessers erleichtern. Dieselbe besteht aus einer auf die Angel (ErI) des Messers passenden Hülse, welche derart geformt ist, dafs sie an dem Rücken und der Unterseite der Angel breitere Flächen ab besitzt, die zur sicheren Auflage der Finger ausreichen.
Die Hülse hat in der Zeichnung eine solche Länge, dafs sie mit dem Rasirmesser und dessen Heft an deren Verbindungsstelle zusammen vernietet werden kann, also dann an dem Messer' beweglich befestigt ist. Es ist dies für den Gebrauch des Rasirmessers, auch wegen des Abziehens, am zweckmäfsigsten. Jedoch kann die Hülse auch kürzer sein, als in der Zeichnung dargestellt, und würde dann .nur beim Gebrauch jedesmal auf die Angel des Rasirmessers aufgesteckt. Oder sie kann auch auf andere Art an der Angel oder am Heft befestigt werden.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Ansicht einer solchen Hülse in perspectivischer Darstellung,
Fig. 2 der Querschnitt durch die Mitte der erwähnten Auflageflächen α und b b und
Fig. 3 die Ansicht eines Rasirmessers mit der Hülse.
Die Hülse ist mit dem Heft an dessen Drehpunkt eingenietet, und zwar so, dafs die Fläche α sich an der unteren Seite der Angel befindet und die Auflage für den Daumen bildet. Wird die Hülse so eingenietet, dafs sich ihre geschlossene Seite und Fläche α auf dem Rücken der Angel befindet, so wird sie beim Abziehen etwas hinderlich sein.
Fig. 4 ist die Ansicht des Rückens des Rasirmessers mit der Hülse.
Die Hülse wird aus Metallblech hergestellt und der Dicke der Rasirmesserangel entsprechend gebogen. Die eine Auflagefläche für die Finger α wird gebildet durch Ausstanzen und Umbiegen zweier Bogenstücke zu beiden Seiten des Rückens und die andere zweitheilige Auflagefläche b b entsteht durch Umbiegen der Kanten des Metallbleches. Die Hülse kann auch aus Hartgummi, Celluloid oder anderem Material hergestellt werden und erhält dann eine ähnliche, dem Material entsprechende Form.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hülse, welche auf der Angel (ErI) des Rasirmessers zum besseren Festhalten desselben angebracht wird und dadurch gekennzeichnet ist, dafs sich eine oder mehrere Auflageflächen (ab) für die Finger an ihr befinden, welche breiter sind als der Rücken der Rasirmesserangel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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