DE929657C - Brutto-Absackwaage mit selbsttaetiger Packvorrichtung - Google Patents

Brutto-Absackwaage mit selbsttaetiger Packvorrichtung

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DE929657C
DE929657C DEM4662D DEM0004662D DE929657C DE 929657 C DE929657 C DE 929657C DE M4662 D DEM4662 D DE M4662D DE M0004662 D DEM0004662 D DE M0004662D DE 929657 C DE929657 C DE 929657C
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DE
Germany
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packing device
gross
automatic packing
shaft
packing
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Expired
Application number
DEM4662D
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English (en)
Inventor
Ernst Mahlkuch
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MAHLKUCH GREIF WERK ERNST
Original Assignee
MAHLKUCH GREIF WERK ERNST
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Brutto-Absackwaage mit selbsttätiger Packvorrichtung An selbsttätigen Waagen, die mit einer Packvorrichtung arbeiten, muß einmal der Sackstutzen arretiert werden, die Parkdauer regulierbar sein und der ganze Vorgang sich selbsttätig abspielen.
  • Bisher wurden für dieArretierung des Sackstutzens meist Fallgewichte benutzt, die ein erhebliches Gewicht haben und dadurch entsprechend große Materialmengen erfordern. Es sind auch schon Arretiervorrichtungen bekanntgeworden, die durch den Antrieb selbst eine mechanische Arretierung auslösen. Für die Regulierung der Packdauer wurden bisher Klinkeinrichtungen gewählt, die einstellbar waren. Diese erfordern eine komplizierte mechanische Einrichtung und geben leicht zu Störungen Veranlassung.
  • Nach der Erfindung wird die Packdauer durch ein einfaches Hemmwerk, wie es handelsüblich beziehbar ist und aus einem Uhrwerk, aus Ö1 oder Luftpumpen oder aus einem handelsüblichen Türschließer bestehen kann, bewirkt, das durch ein besonderes Kurvenstück und durch die Wahl einer besonderen Kupplung für die Packerwelle die Ein-und Ausrückung derselben gewährleistet.
  • Die selbsttätige Packvorrichtung benutzt weiterhin erfindungsgemäß zum Arretieren des Sackstutzens Schwinghebel mit Rollen, die nach Inbetriebsetzung der Packvorrichtung durch ein Kurvenstück bei der ersten Umdrehung der Packwelle die Arretierhebel anheben und den Sackstutzen arretieren. Die Schwinghebel bleiben dann in den Endstellungen stehen. Die Lösung der Arretiervorrichtung erfolgt beim Einrücken der Waage oder besser direkt vom Hemmwerk aus.
  • In der Abbildung ist die Packvorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Bei der Inbetriebsetzung der Waage ist die Zugstange I nach oben bewegt worden und hat damit das um den Festpunkt 2 drehbare Kurvenstück 3 in die ausgezogen gezeichnete Stellung gebracht.
  • Nach Beendigung der Wägung geht die Zugstange I nach unten und gibt das Kurvenstück 3 frei. Durch die Feder 4 wird dieses in die strichpunktiert gezeichnete Stellung gezogen. Irgendein Hemmwerk, beispielsweise eine Ö1- oder Luftpumpe 5, verlangsamt die Bewegung entsprechend der Einstellung, die durch die Schraube 6 erfolgt.
  • Mit dem Haken 7 kann die Bewegung des Kurvenstückes 3 verhindert werden, wenn etwa dieWägung vor der Packung kontrolliert werden soll.
  • Bei der Abwärtsbewegung des Kurvenstückes 3 wird der um den Festpunkt 8 schwingende Rollenhebel 9 nach unten gedrückt und hebt mittels des Stiftes Sa den Sperrhebel IO SO lange in die strichpunktiert gezeichnete Stellung, bis der Rollenhebel g von dem Kurvenstück3 wieder abgleitet.
  • Hierdurch wird die Packvorrichtung wie nachfolgend beschrieben ein- und ausgerückt. Bei der Aufwärtsbewegung des Kurvenstückes weicht der Rollenhebel g aus, ohne den Schwinghebel IO anzuheben.
  • Die Ein- und Ausrückung der Packvorrichtung geschieht folgendermaßen: Mit II ist eine Welle bezeichnet, die irgendeine Packvorrichtung (nicht dargestellt) betätigt. Auf der Welle II sitzt eine lose laufende Riemenscheibe I2; an der Welle festgelagert ist der Hebel I3, der einen durch Feder nach innen gezogenen gefederten Sperrhaken I4 trägt. In der ausgezogen gezeichneten Stellung des Sperrhakens 14 nimmt ein Stift I5 an der Riemenscheibe diesen mit und setzt damit die Packerwelle in Umlauf. Solange der Hebel IO in der ausgezogen gezeichneten Stellung ruht, wird bei der Umdrehung der Riemenschelbe 12, die in Pfeilrichtung erfolgt, die Packwelle stillstehen, weil der Sperrhaken I4 durch den Sperrhebel 10 in die strichpunktiert gezeichnete Stellung gerückt wird und sich dadurch von dem Stift 15 löst.
  • Gleitet der Hebel IO in die strichpunktiert gezeichnete Stellung, gibt er den Sperrhaken 14 frei, so daß dieser vom Stift 15 erfaßt und dadurch die Packwelle II in Umdrehung versetzt wird. Je langsamer das Kurvenstück 3 seine Bewegung ausführt, desto länger ist die Packdauer, je schneller die Bewegung des Kurvenstückes, desto kürzer die Packdauer.
  • Da es nun erforderlich ist, daß während des Packens der Sackstutzen arretiert wird, erfolgt die Verbindung der beschriebenen Einrichtung mit der Arretiervorrichtung wie folgt: Mit I6 ist einer der beiden Arretierhebel bezeichnet, die im Festpunkt I7 gelagert sind und mit den beiderseitigen Ansätzen 19 am Sackstutzen 18 angreifen. Des besseren Verständnisses wegen ist die Arretiervorrichtung nach unten gezeichnet, die dort dargestellte Packwelle II ist also mit der oberen Packwelle II identisch. Auf der Packwelle II befindet sich ein Kurvenstück 21.
  • Wenn nun die Welle, wie vorher beschrieben, in Pfeilrichtung in Umdrehung gesetzt wird, drückt das Kurvenstück 21 die Rolle 22 eines um eine Welle 20 schwingenden Hebels nach oben in die strichpunktiert gezeichnete Stellung und damit die Arretierhebel I6 mit dem Ansatz 23 unter den Ansatz 19 des Sackstutzens I8, der damit an das Oberteil gepreßt wird. Nach der ersten Umdrehung des Kurvenstüdçes 21 wird die Welle 20 durch die Feder 24 in der Endlage gehalten. Die Entarretierung erfolgt beim Heraufgehen der Zugstange 1 nach oben mittels der an dem Kurvenstück 3 befestigten Zugstange 25.
  • PATENTANSPROCKE: I. Brutto-Absackwaage mit selbsttätiger Packvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein von demWaagenmechanismus aus gehaltenes und nach Beendigung der Wägung lösbares sowie auf die gewünschte Zeitspanne einstellbares Hemmwerk (5) mit einem Kurvenstück (3) versehen ist, das auf ein Sperrglied (IO) der Kupplung (I4, I5) für das Ein- und Ausrücken der Packvorrichtung wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Brutto-Absackwaage mit selbsttätiger Packvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des Sackstutzens (I8) bei der ersten Umdrehung der Packwelle (11) durch ein Kurvenstück (2I) erfolgt, das über Schwinghebel mit Stützrollen (22) die Arretierhebel (I6) anhebt, worauf die Stützrollen (22) durch eine Feder (24) in der angehobenen Stellung gehalten werden.
    3. Brutto-Absackwaage mit selbsttätiger Packvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einrücken der Waage und Spannen des Hemmwerkes (5) die Schwinghebel mit Stützrollen (22) - zweckmäßig unter Vermittlung einer am Kurvenstück (3) angelenkten Zugstange (25) - wieder in die Ausgangslage zurückgeschwenkt werden, wodurch die Feststellung des Sackstutzens (I8) wieder aufgehoben wird.
DEM4662D 1941-02-27 1941-02-27 Brutto-Absackwaage mit selbsttaetiger Packvorrichtung Expired DE929657C (de)

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