DE930164C - Elektrische Fernsteuerung fuer Foerderanlagen, insbesondere Pendelrohrverteiler - Google Patents

Elektrische Fernsteuerung fuer Foerderanlagen, insbesondere Pendelrohrverteiler

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DE930164C
DE930164C DES6678D DES0006678D DE930164C DE 930164 C DE930164 C DE 930164C DE S6678 D DES6678 D DE S6678D DE S0006678 D DES0006678 D DE S0006678D DE 930164 C DE930164 C DE 930164C
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DE
Germany
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pendulum
contactor
remote control
motor
switch
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Expired
Application number
DES6678D
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English (en)
Inventor
Bruno Breuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/16Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device whose output amplitude can only take a number of discrete values

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Elektrische Fernsteuerung für Förderanlagen, insbesondere Pendelrohrverteiler Bei Speicher- und ähnlichen Anlagen ist es seit langem gebräuchlich, die Fördermaschinen von einer zentralen Stelle, der Leuchtwarte aus zu steuern. Dagegen werden alle im Speicher vorhandenen Umstellorgane, wie Klappen, Ventile usw., meistens von Hand betätigt. Die Bestrebungen bei neuzeitlichen größeren Anlagen gehen dahin, auch derartige Umstellorgane fernzusteuern. Während dies bei gewöhnlichen Umstellklappen, Schiebern oder Drehrohren durch einfache bekannte Hilfsmittel und Schaltungen ohne weiteres möglich ist, sind bei Pendelrohrverteilern hierfür besondere Vorkehrungen notwendig.
  • Im Prinzip besteht ein Pendel-rohrvertedler bekanntlich aus mehreren, beispielsweise über eine Gewindespindel mit einer Gleitmutter und An, triebsgestänge verstellbaren Drehrohren, von denen jedes einen getrennten Zulauf besitzt und die alle auf die gleichen oder beliebige verschiedene Abläufe gestellt werden können. Diese verschiedenen Drehrohre sind in einer Konstruktion, dem vorgenannten Pendelrohrverteiler, baulich zusammengefaßt. Die bauliche Zusammenfügung trägt dazu bei, daß für den Antrieb aller Pendelrohre vorteilhaft nur ein mit den einzelnen Pendelrohren jeweils kuppelbarer Motor verwendet werden kann. Während die Abläufe bei einem Drehrohr so radial angeordnet werden können, daß dieses vollkommen im Kreis herumgedreht @verden kann, ist dies bei Pendelrdhren nicht der Fall. Die Pendetrdhre bestreichen stets nur ein Kreissegment. Es ist daher im Hinblick auf die gewünschte schnelle und betriebssichere Wirkungsweise sowie einfache Bauart zu erstreben, die Steuerung so auszubilden, daß bei der anzusteuernden Stellung stets der kürzeste Weg gewählt und zurückgelegt wird.
  • Es lassen sich hierbei zwei Antriebsarten unterscheiden. Bei der einen wird der Antriebsmotor zur Verstellung des Pendelrohres nach der einen oder anderen Richtung stets fest mit dem Pendelrohr gekuppelt und der Motor vorwärts bzw. rückwärts bewegt. Bei der anderen Bauart läuft der Motor stets in einer Drehrichtung, wobei die Ankupplung der Pendelrohre durch zwei Kupplungen erfolgt, von .denen die eine für den Vor-, :die andere für den Rücklauf dient.
  • Die vorliegende Erfindung gibt eine besonders vorteilhafte Lösung für die elektrische Fernsteuerung beider Bauarten. Die Erfindung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß die Kupplung für das zu bewegende Pendelrohr und der für alle Pendelrohre gemeinsame Verstellmotor nach Einstellung des gewünschten Förderweges auf der Befehlstafel durch den Befehl derart über die Endschalter an den Ablaufstellungen zwangläufig geschaltet werden, d:aß das zu bewegende Pendelrohr auf dem kürzesten Wege in die gewünschte Stellung gebracht wird.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. i ein Schaltbild für eine Fernsteuerung für Pendelrohre mit Stellungswahl durch Wahlschalter und einem umkehrbaren Verstellmotor, Fig. i a das zugehörige Leuchtschaltbild in schematischer Darstellung, Fig.2 das Schaltbild für eine Fernsteuerung zweier Pendelrohre mit Stellungswahl durch Wahlschalter und einem in gleichem Drehsinn umlaufenden Verstellmotor, Fig. 2 a das dem Schaltbild nach Fig. a zugehörige Leuchtschaltbild in schematischer Darstellung und Fi.g. 3 und 4 die Leuchtwarte für die Pendelrohrverteiler in Vorder- und Seitenansicht.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i und i a erfolgt der Antrieb der Pendelrohre A und B durch einen in seiner Drehrichtung reversierbaren Motor M und damit durch einfache Kupplung jedes Pendelrohres mit der Welle des Antriebsmotors Der Verstellmotor und die Kupplungsmagnete 1VIA, MB werden durch je ein Schütz SM,A, SMB gesteuert. An der Ablaufstellung i bis .5 jedes Pendelrohres A, B sind Endschalter El bis E5 angebracht, deren Kontakte a für die Kupplung b, c für den Links- bzw. Rechtslauf und die restlichen beiden Kontaktpaare s für die Stellungsmeldung dienen. Auf der zentral gelegenen Kommandotafel K sind, wie Fig. i a und 3 zeigen, Förderwege F symbolisch dargestellt. Die Auswahl des zu steuernden Pendelrohres nach dem gewählten Ablauf erfolgt durch in ihrem Knebel Leuchten aufweisende Wahlschalter W1 bis W5, die im Ablauf angeordnet sind. Die gewünschte Verstellung .des Pendelrohres wird mit Hilfe eines für jedes Pendelrohr vorhandenen, bei spielsweise nach Art eines Tastsch.alters ausgebildeten Betätigungsschalters BA, B$ eingeleitet. Dabei wird zuerst über die Wahlschalter W1 bis W; und die Endschalter El bis E5 an den Pendelrohrabläufen :das Schütz SM des Kuppl.ungamagneter: MA bzw. MB und in Abhängigkeit von diesem eines der Schütze SV des Verstellmotors M erregt. Der Deutlichkeit halber sind die Kontaktmesser der Wahlschalter in Fig. i und 2 bei jedem Pendelrohr für sich gezeichnet, während sie in Wirklichkeit nur einmal vorhanden sind. Es ist daher nur möglich, z. B. durch den Wahlschalter W1 nur die Messer für die Einstellung des Pendelrohres A oder nur die Messer für die Einstellung des Pendelrohres B zu schließen. Die Auswahl der Drehrichtung durch die an den Pendelrohrstellungen befindlichen Endschalter erfolgt infolge der getroffenen Schaltung in der Ausbildung der Endschalter mit mehreren Kontakter, derart, daß stets der kürzeste Weg zurückgelegt wird. Ist diie ausgewählte Pendelrohrstellung erreicht, so wird durch den an diesem Ablauf befindlichen Endschalter das Schütz des jeweiligen Kupplungsmagneten stromlos. Da das Schütz :des Verstellmotors vom eingeschalteten Schütz des Kupplungsmagneten abhängig ist, geht dasselbe ebenfalls in Ruhestellung zurück.
  • Blei einer angenommenen Stellung des Pendelrohres A in Stellung nach Ablauf 4 verläuft der Strom für eine gewünschte Verstellung nach Ablauf 2 gemäß dem in Fig. i wiedergegebenen Schaltbild von der Phase T über Betätigungsschalter BA, die Spüle des Schützes SMA für den Kupplungsmagneten MA, den Endscbalterkontakt E2,1 am Ablauf 2, Wahlschalter 2 nach der Phase S.
  • Das Schütz des Kupplungsmagneten MA-spricht an. Jetzt stritt ein weiterer Stromlauf ein., und zwar von der Phase T über den Hauptkontakt H3 am Schütz SIYIA des Kupplungsmagneten MA zum zweiten Kontakt b des Betätigungsschalters BA über den Wahlschalter W2, Kontakte b im Endschalter EZ am Ablauf 2, die Kontakte b und c am Endschalter El am Ablauf i, Arbeitskontakt b am Schütz des Kupplungsmagneten MA, Spule des Schützes SV" für Linkslauf des Verstellmotors M, den Ruhelontaht b des Schützes SV,. für Rechtslauf des Verstellmotors M, den Hauptkontakt H1 des Schützes SMA des Kupplungsmagneten MA zur Phase .S. Beide Stromkreise geben nur Stromimpulse, die unterbrochen werden, sobald der Betätigungsschalter BA losgelassen wird. Diese Stromkreise bleiben jedoch über Selbsthaltekontakte an den Schützen eingeschaltet. Das Schütz des Kupplungsmagneten MA bzw. 167B bleibt dabei nur dann eingeschaltet, wenn ein Schütz des Verstellmotors iw angesprochen hat. Das Schütz des Verstellmotors bleibt dagegen so lange eingeschaltet, als das Schütz des Kupplungsmagneten eingeschaltet ist. Der Haltestrom des Schützes für den Kupplungsmagneten MA wird über den Ruhekontakt a des Endschalters E2 an Ablauf 2 geführt. Erreicht das Pendelrohr -den Ablauf 2, so wird der Kontakt a unterbrochen, so daß das Schütz SMA des Kupp lungsmagneten 111A und somit auch das Schütz SV des Verstellmotors 111 abfallen.
  • Ist eine Antriebsart vorgesehen, bei der, wie Fig. z zeigt, der Verstellmotor M stets in gleicher Drehrichtung läuft und der Vor- bzw. Rückwärtslauf des Pendelrohres durch Einrückung der entsprechenden Kupplung eines Wendegetriebes od. dgl. erreicht wird, so wird durch den ersten Stromimpuls das Schütz SV für den Verstellmotor M über den Ruhekontakt c am Endschalter der ausgewählten Ablaufstellung angeworfen. Der zweite Stromimpuls wirft das Schütz SMA bzw. SA7ß für den Kupplungsmagneten 31A bzw. MB in Abhängigkeit vom Schütz ,STldes Verstellmotors eil an und wählt gleichzeitig über die Endschalter analog, wie dies in bezog auf die Schaltung in Fig. i im einzelnen erörtert wurde, die kürzeste Drehrichtung aus.
  • Fig. 3 und q. zeigen eine Leuchtwarte für eineu Pendelrohrve,rteiler mit vier Pendelrohren A, B, C und D lind acht Abläufen. Die jeweilige Stellung der Pendelrohre wird durch Aufleuchten des zugehörigen Leuchtsignals angezeigt. Diese befinden sich in der symbolischen Darstellung der Pendelrohre. Steht z. B. das Pendelrohr A auf Ablauf q., so wird das Symbol q. aufleuchten. Der zugehörige Wahlschalter im Ablauf .4 leuchtet nur dann, wenn derselbe auf dem Pendelrohr A steht. Soll eine Verstellung dieses Pendelrohres z. B. auf Ablauf 7 vorgenommen werden, so muß der Wahlschalter im Ablauf q. auf o, der im Ablauf 7 auf A gestellt werden. Die Verstellung wird eingeleitet, sobald der Betätigungsschalter BA kurzzeitig in »Ein«-Stellung gebracht wird. Die Bewegung des Pendelrohres A kann an dem Aufleuchten der zu überfahrenden Stellungen A5, As beobachtet tverden. Sobald das Pendelrohr die mit dem Wahlschalter eingestellte Stellung erreicht hat, leuchten das Symbol A7 und auch der Leuchtknebel des Wahlschalters auf. Der auf der Leuchtwarte befindliche Schalter S dient der Ein- bzw. Ausschaltung der Anlage, der Druckknopf H der Abgabe eine Warnsignals. Die Anordnung nach der Erfindung ist für die Fernsteuerung beliebiger Verstellelemente geeignet. wie sie z. B. auch bei Einrichtungen für die Verteilung von gasförmigen oder flüssigen Stoffen Anwendung finden.. Aber auch z. B. bei der Fernsteuerung von Drehscheiben für Schienenfahrzeuge und in Rohrpostanlagen können die Vorschläge nach der Erfindung sinngemäß angewandt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Fernsteuerung für Förderanlagen, insbesondere Pendelrohrverteiler, deren einzelne Pendelrohre mit einem Verstellmotor koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung für das zu bewegende Pendelrohr und der für alle Pendelrähre gemeinsame Verstellmotor nach Einstellung des gewünschten Förderweges auf der Befehlstafel durch den Befehl derart über die Endschalter an den Ablaufstellungen geschaltet werden, daß das zu bewegende Pendelrohr zwangläufig auf dem kürzesten Wege in die gewünschte Stellung gebracht wird. a. Elektrische Fernsteuerung nach An spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines reversierbaren Verstellmotors die Einschaltung des Motors in Abhängigkeit vom Schaltschütz des Kupplungsmagneten erfolgt. 3. Elektrische Fernsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines nur in einer Drehrichtung umlaufenden @'erstel.lmotors die Einschaltung der Kupplungsmagnete vom Schaltschütz des Motors abhängig ist. q.. Elektrische Fernsteuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestromkreis für den Kupplungsmagneten vom Einschaltzustand des Schützes des Verstellmotors und umgekehrt der Haltestromkreis des Schützes des Verstellmotors vom Einschaltzustand des Schützes des Kupplungsmagneten abhängig ist.
DES6678D 1943-06-01 1943-06-01 Elektrische Fernsteuerung fuer Foerderanlagen, insbesondere Pendelrohrverteiler Expired DE930164C (de)

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