DE9311237U1 - Türstopperkeil - Google Patents

Türstopperkeil

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/54Portable devices, e.g. wedges; wedges for holding wings open or closed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

Hans Dieter Niemann, Am Hügel 17, 50169 Kerpen Horrem Türstopperkeil
Die Erfindung bezieht sich auf einen Türstopperkeil mit einer Auflauffläche, für die Unterkante des Türflügels.
Derartige Türstopperkeile sind zum Beispiel als Holzkeile allgemein bekannt. Sie werden mit ihrer Keilspitze in den Spalt zwischen dem Türflügel und dem Boden gesteckt und von Hand oder mit dem Fuß verkeilt. Demgemäß wird der Türflügel daran gehindert, sich ungewollt zu bewegen, sei es zum Beispiel durch Luftzug oder infolge eines Türschließers. Nachteilig dabei ist jedoch, daß das Verkeilen verhältnismäßig gewaltsam vorgenommen werden muß. Hierunter leidet auf die Dauer nicht nur der Türflügel, sondern auch die plane Auflauffläche wird verschlissen. Es ist stets darauf zu achten, daß der Keil auch den gewünschten festen Sitz hat. Das nimmt Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch. Vor allem aber muß der Keil beim Festsetzen des Türflügels festgehalten werden, da er sonst auf dem Boden verrutscht, wenn der Türflügel aufläuft.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Türstopperkeil der eingangs genannten Art so zu verbes-
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sern, daß er einfach und ohne Beschädigungsgefahr insbesondere für den Türflügel angewendet werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Keil ein beim Auflaufen des Türflügels zusammendrückbares Federblatt hat, mit dem er auf dem Boden aufliegt.
Für den Türstopperkeil ist von Bedeutung, daß er ein Federblatt hat, mit dem er auf dem Boden aufliegt. Er bietet dem Türflügel also weiterhin die im Grundsatz bewährte plane Auflauffläche, die nunmehr jedoch infolge des zusammendrückbaren Federblatts höhenverstellbar ist. Der auf die Auflauffläche auflaufende Türflügel drückt den Keil mit der Unterkante nach unten, wobei das Federblatt nachgibt. Je stärker das Federblatt zusammengedrückt wird, desto größer ist die Reaktionskraft auf den auflaufenden Türflügel, der dementsprechend abgebremst wird. Mit zunehmender Abbremsung wächst die Auflagekraft des Federblatts auf dem Boden, so daß die Gefahr eines Verrutschens des Federblatts auf dem Boden verringert wird. Dementsprechend ist es in der Regel möglich, den Türstopperkeil einzusetzen, ohne ihn beim Auflaufen des Türflügels festhalten zu müssen. Beim Schließen des Türflügels ist die Haftreibung zwischen diesem und der Auflauffläche in der Regel geringer, als die Haftung des Federblatts auf dem Boden, so daß ein problemloses Schließen des Türflügels nach Überwindung der Haftreibung möglich ist. Es steht ein Türstopperkeil zur Verfügung, der in den meisten Anwendungsfällen betätigungsfrei zu bedienen ist, also ohne daß man ihn zum Bespiel mit dem Fuß festhalten oder lösen müßte. Er kann an Ort und Stelle liegen bleiben und dient dabei als stationärer Türstopper, der gegenüber den üblichen Puffern den Vorteil hat, daß er nicht am Boden festgeschraubt zu werden braucht und auch spurenlos wieder entfernt werden kann, falls er nicht mehr benötigt wird.
Wenn der Türstopperkeil so ausgebildet ist, daß das Federblatt aus einem Streifen besteht, dessen Umriß dem des Keils etwa entspricht, so ergibt sich die flächenhaft größte Auflage auf dem Boden und zugleich bildet der aus dem Keil und dem Federblatt bestehende Türstopperkeil eine ansehnliche Einheit.
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Dabei entspricht die Ausbildung des Federblatts als Streifen optisch im wesentlichen dem Keil.
Eine kompakte und ansehnliche Bauform ergibt sich, wenn das Federblatt und der Keil etwa V-förmig zueinander angeordnet sind. Aufgrund dieser Bauform liegt die Anwendung des Türstopperkeils ohne weiteres auf der Hand und er ist hinreichend kompakt. Durch eine entsprechende Bemessung des V-Winkels zwischen dem Keil und dem Federblatt läßt sich der Türstopperkeil auch für größere Abstände zwischen der Unterkante des Türflügels und dem Boden einsetzen.
Zweckmäßigerweise wird der Türstopperkeil so ausgebildet, daß das Federblatt eine einzige keilseitige Wölbung hat und mit seinen Enden auf dem Boden aufliegt. Die einzige keilseitige Wölbung ergibt bei der blattartigen Feder und in Verbindung mit üblichen Werkstoffen eine ausreichende Federrate, insbesondere auch, wenn die Wölbung der Seitenansicht des Türstopperkeils konvex ausgebildet ist, also dem Keil zugewendet. Das gilt insbesondere dann, wenn das Federblatt mit seinen Enden auf dem Boden aufliegt, also die gesamte Blattlänge zur Abfederung zur Verfügung steht.
Zweckmäßgerweise wird der Türstopperkeil so ausgebildet, daß die Enden des Federblatts etwa in einer Ebene angeordnete Auflageflächen haben, die mit Querrippen versehen sind. Die Auflageflächen vergrößern die Konktaktflache zwischen dem Federblatt und dem Boden und können so ein Verrutschen des Türstopperkeils verhindern, insbesondere, wenn sie mit Querrippen versehen sind. Diese Querrippen können sich an einem nicht glatten Boden entsprechend verhaken, zum Beispiel an den Fasern eines Teppichbodens o.dgl.
Eine besondere Ausgestaltungsform des Türstopperkeils liegt vor, wenn das Federblatt bodenseitig saugnapfartig ausgebildet ist. Diese Ausbildung hat zwei Wirkungen, nämlich zum einen eine verbesserte, nämlich verstärkte Abfederung, weil es verstärkter Kräfte bedarf, um das Federblatt zusammenzudrücken, und andererseits eine verbesserte Haftung des Türstopperkeils am Boden, nämlich insbesondere beim Entfernen des Türflügels,
wobei die Bodenhaftung des Federblatts erheblich größer gehalten werden kann, als die Haftreibung zwischen der Unterkante des Türflügels und der planen Auflauffläche des Keils.
Damit dem Federblatt die gesamte Blattlänge ohne Überschreitung der Länge des Keils zur Verfügung steht, ist der Türstopperkeil so ausgebildet, daß der Keil mit dem Federblatt an einer Endkante verbunden ist. Der Türstopperkeil ist dann auch unter Einbezug des Federblatts keilförmig.
Wenn der Keil und das Federblatt einstückig aus Kunststoff bestehen, kann der Türstopperkeil problemlos durch Spritzgießen hergestellt werden. Infolge seiner Einstückigkeit ist er auch im Sinne eines Massenartikels preiswert herzustellen. Als Kunststoffartikel kann er leicht optisch angepaßt werden, zum Beispiel farbig. Andererseits kann jeder preisgünstige Kunststoff eingesetzt werden, sofern er dem Türstopperkeil die dauerhafte Funktionssicherheit und damit den hohen Gebrauchswert sichert.
Eine besondere Ausgestaltung des Türstopperkeils liegt darin, daß der Keil und das Federblatt eine gemeinsame im Querschnitt keilförmige Endkante bilden. Diese keilförmige Kante kann besonders flach gehalten werden, so daß sich der Türstopperkeil auch für enge Spalte zwischen Flügelunterkante und Boden eignet. Das ist auch im Sinne eines geringen Materialverbrauchs von Vorteil.
Bei einer Weiterbildung des Türstopperkeils ist vorgesehen, daß der Keil nahe seiner mit dem Federblatt verbundenen Endkante planparallele Außenflächen und erst im Abstand zu dieser Endkante keilförmig bei insgesamt ebener Auflauffläche ausgebildet ist. Hierdurch wird zum einen erreicht, daß das Federblatt bereits in der Nähe der flügelauflaufseitigen Endkante zum Keil hin gewölbt sein kann, ohen daß dessen Keilform hierbei hindert, insbesondere wenn der Keil in diesem Bereich noch vergleichsweise dünn ausgebildet sein soll. Darüber hinaus ergibt sich ein verbessertes Abfedern des Türflügels, weil auch der mit planparallelen Außenflächen versehene Bereich des Keils noch an der Abfederungswirkung teilnehmen kann, wenn die Wand-
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stärke zwischen den Außenflächen entsprechend gering bemessen ist. Die Keilform des Keils sorgt dann dafür, daß das gewölbte Federblatt nicht ausschließlich nahe seiner f lügelauflaufseitigen Endkante belastet wird, sondern mehr zur Mitte der Wölbung hin.
Um zu verhindern, daß ein schwungvoll geöffneter Türflügel den Türstopperkeil überläuft, und sei es unter Anheben in der Türangeln, ist der Keil am federblattfreien Ende mit einem Flügelhaltevorsprung verbunden. Damit wird die Gewähr geleistet, daß eine sichere Arretierung des Türflügels auch im Extremfall erreicht werden kann.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig.l ein perspektivische Ansicht des Türstopperkeils gemäß der Erfindung von unten,
Fig.2 eine Bodenansicht,
Fig.3 eine Seitenansicht, und
Fig. 4 eine Aufsicht des Türstopperkeils gemäß der Fig.l.
Fig.l zeigt den Türstopperkeil 10 in einer perspektivischen Ansicht von schräg unten. Es ist ersichtlich, daß an dem eine plane Auflauffläche 11 aufweisenden Türstopperkeil 10 ein bodenseitig angebrachtes Federblatt 12 vorhanden ist. Das Federblatt 12 hat zwei Enden 15, 16, mit denen es auf den Boden 13 gelegt wird.
Der Boden 13 ist in Fig. 3 durch eine ausgezogene Linie dargestellt. Er ist üblicherweise, abweichend von der Darstellung, horizontal und parallel zu ihm bewegt sich der Türflügel bzw. dessen Unterkante 25 in den Richtungen des Doppelpfeils 24. Demzufolge ist die plane Auflauffläche 11 schräg zur Unterkante 25 des Türflügels angeordnet, welcher beispielsweise in der gestrichelten Stellung auf die plane Auflauffläche 11 aufläuft.
6 - * ·" :
Der Türstopperkeil 10 ist mit dem Federblatt 12 an einer
Endkante 20 verbunden, und zwar durch gemeinsames Spritzgießen beim Herstellen des Türstopperkeils aus Kunststoff. Die Endkante 20 ist besonders spitz, damit der Türstopperkeil 10 auch dann eingesetzt werden kann, wenn der Abstand zwischen der Unterkante 25 des Türflügels und dem Boden 13 besonders klein ist.
Das Federblatt 12 ist etwa ebenso lang, wie der Türstopperkeil 10. Es ist auch ebenso breit, wie aus dem Vergleich der Figuren 2, 4 ersichtlich ist. Das Federblatt 12 und der Keil 10 sind etwa V-förmig zueinander angeordnet. Dabei ist das Federblatt 12 dem Keil 10 konvex zugewendet, das heißt so gewölbt, daß sich zwischen der Unterseite des Federblatts 12 und dem Boden 13 eine Aushöhlung 26 ergibt.
An den Enden 15, 16 des Federblatts 12 sind Auflageflächen 17, 18 vorhanden, die etwa bodenparallel ausgebildet sind. Mit diesen Auflageflächen 17, 18 stützt sich das Federblatt 12 auf dem Boden 13 ab. Hierzu sind die Auflageflächen 17, 18 mit Querrippen 19 versehen, die sich auf dem Boden 13 festkrallen, wenn der Tüstopperkeil 10 durch den Türflügel 25 beaufschlagt wird, so daß der Keil 10 auf das Federblatt 12 drückt und dieses zu strecken sucht.
Das Federblatt 12 besteht aus über seine Länge gesehen gleich dickem Werkstoff. Sofern diese Ausbildung als nicht stark genug angesehen wird, könnte das Federblatt 12 bodenseitig saugnapfartig ausgebildet werden. Es hätte dann an seinen Längskanten vorzugsweise schräg zur Längsachse des Keils angeordnete Seitenwände, die sich auf dem Boden 13 abstützen. In Fig.3 ist das durch die gestrichelte Linie 27 angedeutet. Es ergibt sich eine entsprechende Versteifung des Federblatts 12, so daß der Türstopperkeil 10 durch den Türflügel nur mit vergleichsweise größeren Betätigungskräften nach unten gedrückt werden kann.
Die Federeigenschaft des Türstopperkeils 10 kann auch durch dessen Ausbildung im Bereich der Endkante 20 beeinflußt werden. Hier hat der Keil 10 gemäß Fig.3 zwei planparallele Au-
ßenflachen 21, deren Abstand vergleichsweise gering ist. Infolge dessen kann der Keil 10 auch in diesem Bereich am Einfedern teilnehmen. Die Federkennlinie des Türstopperkeils kann auf diese Weise im gewünschten Sinn beeinflußt werden. Der Bereich der planparallelen Flächen 21 endet im Abstand zur Endkante 20, von wo aus der Keil keilförmig ausgebildet ist, gemäß Fig.3 bis zu seinem federblattfreien Ende 22. Die ebene Auflauffläche 11 endet bereits vorher mit einem Flügelhaltevorsprung 23, der es verhindert, daß der Türflügel 25 nach vollständigem Zusammendrücken des Federblatts 12 über den gesamten Türstopperkeil 10 hinweg gedrückt werden kann.

Claims (11)

DR.-ING. DIPL-PHYS. H. STURIES PATENTANWÄLTE DIPL-ING. P. EICHLER Ansprüche:
1. Türstopperkeil (10) mit einer Auflauffläche (11) für die Unterkante (25) des Türflügels, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (10) ein beim Auflaufen des Türflügels zusammendrückbares Federblatt (12) hat, mit dem er auf dem Boden (13) aufliegt.
2. Türstopperkeil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federblatt (12) aus einem Streifen besteht, dessen Umriß dem des Keils (10) etwa entspricht.
3. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblatt (12) und der Keil (10) etwa V-förmig zueinander angeordnet sind.
4. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblatt (12) eine einzige keilseitige Wölbung (14) hat und mit seinen Enden (15, 16) auf dem Boden (13) aufliegt.
5. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (15, 16) des Federblatts
(12) etwa in einer Ebene angeordnete Auflageflächen (17, 18) haben, die mit Querrippen (19) versehen sind.
6. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblatt (12) bodenseitig saugnapfartig ausgebildet ist.
7. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (10) mit dem Federblatt (12) an einer Endkante (20) verbunden ist.
8. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Keil (10) und das Federblatt (12) einstückig aus Kunststoff bestehen.
9. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (10) und das Federblatt (12) eine gemeinsame im Querschnitt keilförmige Endkante (20) bilden.
10. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (10) nahe seiner mit dem Federblatt (12) verbundenen Endkante (20) planparallele Außenflächen (21) und erst im Abstand zu dieser Endkante
(20) keilförmig bei insgesamt ebener Auflauffläche (11) ausgebildet ist.
11. Türstopperkeil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (10) am federblattfreien Ende
(22) mit einem Flügelhaltevorsprung (23) versehen ist.
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