DE93115C - - Google Patents

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DE93115C
DE93115C DENDAT93115D DE93115DA DE93115C DE 93115 C DE93115 C DE 93115C DE NDAT93115 D DENDAT93115 D DE NDAT93115D DE 93115D A DE93115D A DE 93115DA DE 93115 C DE93115 C DE 93115C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0655Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet die Anordnung einer Vorrichtung an einem Gasdruckregler, welche in einfacher Weise die Gaszuleitung abzusperren gestattet, ohne an dem Apparat selbst irgend eine Veränderung vornehmen zu müssen.
Fig. ι und ia zeigen in Ansicht, zum Theil im Schnitt, und in einem Verticalschnitt nach der Linie I—II zwei Gasdruckregler, wie sie z. B. für Verwendung von Hydrooxygengas zur Verwendung kommen können.
Der Gasdruckregler besteht im Wesentlichen aus der Kammer A mit dem Rohransatz B, in welchem ein Stöpsel D1 eingeschraubt ist, der seinerseits mit einer konischen Bohrung versehen ist zur Durchführung einer axial verschiebbaren, entsprechend konischen Nadel D. Diese Nadel durchdringt - die die Kammer A abschliefsende Membran C, mit welcher sie verlöthet ist, und steckt mit ihrem oberen Ende fest in einem Stempel f1, welcher in dem Rohr G auf- und abgleiten kann und mittelst einer einfachen Feder g an dem geschlossenen oberen Ende des Rohres G befestigt ist. Letzteres ist in- einer Hülse f verschiebbar, die in dem auf die Kammer A aufgeschraubten, die Membran umschliefsenden Deckel E : eingeschraubt ist. Durch die Verschiebung dieser Hülse / läfst sich der Druck der Feder F regeln, welche, das Rohr G umgebend, zwischen dessen Flantsch und der Hülse gelagert ist. Der Druck der Feder wird also durch das Rohr G und den in demselben gleitenden Stempel fl auf die Nadel D und somit auch auf die Membran C übertragen, wodurch die Bohrung des Stöpsels Z)1 geöffnet wird. Gleichzeitig aber wirkt auf die Membran von unten der Druck des einströmenden Gases, welcher hierdurch die Nadel zu heben und damit die Bohrung des* Stöpsels D1 zu schliefsen sucht. Der Unterschied aus diesen einander entgegengesetzten Drucken bestimmt die Spannung, welche man dem aus dem Brenner ausströmenden Gase bezw. Gasgemisch geben will.
Die Regelung der Gaszufuhr erfolgt dadurch, 'dafs durch Einschrauben der Hülse f die Spannung der Feder F so weit gesteigert wird, bis ihr Druck den Gegendruck der Gase in dem Rohransatz B überwindet und die in Sperrlage befindliche Nadel D zurückschiebt; dadurch wird die Bohrung des Stöpsels D1 frei, die Gase können in die Kammer A eintreten und mit vermindertem Druck durch die Kanäle a weiter geführt werden. Für den Fall, dafs durch Verstopfung der Kanäle α oder aus irgend einem anderen Grunde sich die Spannung im Innern des Druckverminderers ungebührlich erhöhen sollte, sind zur Hintanhaltung von Beschädigungen Sicherheitsventile e (Fig. ia) vorgesehen. . '
Die Absperrung der Gaszufuhr geht auf folgende Weise vor sich: Wird das Rohr G durch eine geeignete Hebevorrichtung, z.B. durch ein um die Achse H drehbares Excenter, in die Höhe gezogen, so hebt sich der Fufs dieses Rohres von dem Stempel f1 ab und drückt die Feder F zusammen. Hierdurch wird der bis dahin auf die Membran C ausgeübte Federdruck vollständig aufgehoben, und der auf der unteren Fläche der Membran noch "lastende Gasdruck wölbt diese nach oben und zieht die Nadel D in die Bohrung D1 hinein. Mit dem
Aufhören des Gaszuflusses sinkt indessen auch des Gasdruck in A auf Atmosphärendruck zurück und das Ventil würde sich selbstthätig wieder öffnen können, wenn nicht die Feder g den Stempel f1 und mit ihm die Nadel D mit um so gröfserer Kraft nach oben zöge, je mehr das Rohr G gehoben wird. Die Spannung der Feder g muis so abgepafst sein, dafs die Nadel D sicher und doch nicht gewaltsam in dem Ventilsitz geführt wird.
Die Wirkung des Rohres C auf die Federn g und F bei seiner Verschiebung nach aufwärts hat also zur Folge, dafs die Thätigkeit des Reglers aufgehoben und ein vollständiger Abschlufs der Einströmöffnung hervorgerufen .wird, während durch die Verschiebung des Rohres nach abwärts in seine ursprüngliche Stellung die Spannung der Feder g aufgehoben, die Feder F dagegen zur Wirksamkeit gebracht wird, so dafs der Regler wieder in Function tritt. Die Vorrichtung vertritt demnach auch die Stelle eines Hahnes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Gasdruckregler der beschriebenen Art die Anordnung einer Abschlufsvorrichtung, bestehend aus einem durch die Hülse (J) geführten, mittelst Excenters auf- und abbeweglichen Rohrstücke (G), einem Stempel (J1) und einer im Innern des Rohrstückes (G) befestigten, mit dem Stempel (fl) verbundenen Spannfeder (g), zu dem Zwecke, den auf der elastischen Membran ruhenden Druck der Feder (F) aufheben und das Ventil bei offener Gasableitung (a) schliefsen zu können,, ohne dafs eine Aenderung der Stellung der Hülse (J) erforderlich wäre.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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