DE931937C - Einrichtung zum Austragen von feinkoernigem Schuettgut aus einem unter hoeherem Druck stehenden Raum in einen Raum geringeren Druckes - Google Patents

Einrichtung zum Austragen von feinkoernigem Schuettgut aus einem unter hoeherem Druck stehenden Raum in einen Raum geringeren Druckes

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DE931937C
DE931937C DEK15715A DEK0015715A DE931937C DE 931937 C DE931937 C DE 931937C DE K15715 A DEK15715 A DE K15715A DE K0015715 A DEK0015715 A DE K0015715A DE 931937 C DE931937 C DE 931937C
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DE
Germany
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pressure
room
piston
channel
bulk material
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Expired
Application number
DEK15715A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Daniels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Priority to DEK15715A priority Critical patent/DE931937C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE931937C publication Critical patent/DE931937C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels
    • B65G53/4683Gates or sluices, e.g. rotary wheels with a reciprocating mover acting directly on material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Austragen von feinkörnigem Schüttgut aus einem unter höherem Druck stehenden Raum in einen Raum geringeren Druckes Zusatz zum Patent 915 199 Das Patent 915 199 betrifft eine Einrichtung zum Austragen von feinkörnigem Schüttgut aus einem unter höherem Druck stehenden Raum in einen Raum geringeren Druckes, wobei das Gut ständig in verdichtetem Zustand einen die Räume verbindenden Kanal ausfüllt, in den ein an einem Schwinghebelsystem od. dgl. angehrachter Vorschubkolben gedrückt wird.
  • Durch die Einrichtung nach dem Hauptpatent wird infolge der Zwischenschaltung dieses ständig von verdichtetem Gut ausgefüllten Kanals ein Igas dichter Abschluß zwischen den beiden Räumen verschiedenen Druckes erzielt, ohne daß dazu besondere Absperrorgane erforderlich sind. Nach dem Hauptpatent ist für den Abschluß des Kanals am Kanalende eine in Förderrichtung des Gutes sich nachgiebig öffnende Klappe od. dgl. angeordnet.
  • Durch die Erfindung wird die Verdichtung des Gutes in dem Verbindungskanal zwischen den beiden Räumen verschiedenen Druckes durch den an einem Schwinghebelsystem angeordneten Druckkolben unter Anordnung einer an sich bekannten Aufteilvorrichtung für das verdichtete Gut am Ende des Verbindungskanals vorgenommen, wobei diese Aufteilvorrichtung als Reibvorrichtung zur Feinaufteilung des verdichteten Gutes und zur Förderung in den zu beschickenden Raum, beispielsweise eine Vergasungseinrichtung, ausgebildet ist.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Verblasung des fein aufgeteilten Gutes von der vorzugsweise kegel- förmig ausgebildeten Reibvorrichtung aus durch einen im Gehäuse im Umfangsbereich des Reibkörpers angeordneten ringförmigen Ausblasekanal.
  • Dieser Kanal ist mit tangential in diesen eingeführten Düsen verbunden, durch die das Verblasemittel, beispielsweise bei der Vergasung von Kohlenstaub Sauerstoff, eingeleitet wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Reibkörper mit einem im wesentlichen zylindrischen Teil im Gehäuse drehbar gelagert, wobei dieser zylindrische Teil oder auch das Gehäuse Labyrinthkanäle hat, )wie den Durchtritt des Verblasemittels weitgehend verhindern.
  • Vorzugsweise wird die Dichtigkeit der Labyrinthkanäle gegenüber dem fein aufgeteilten Gut dadurch erhöht, daß das Gehäuse an der dem ringförmigen Verblasekanal gegenüberliegenden Seite mit einem oder mehreren Anschlüssen für ein gasförmiges Sperrmittel versehen ist.
  • Gemäß der Erfindung ist mit dem Verbindungskanal zwischen den beiden Räumen verschiedenen Druckes hinter dem Verdichtungskolben in Druckrichtung gesehen ein Zylinder verbunden, in dem ein unter ständigem Druck stehender Kolben angeordnet ist.
  • Dadurch wird erreicht, daß auch beim Rückzug des Verdichtungskolbens ein ständiger Druck des verdichteten Gutes gegen den Reibkörper ausgeübt wird. Die Druckwirkung dieser Druckeinrichtung ist kleiner als die des Verdiohtungskoqbens. Dadurch wird der Druckkolben bei der Verdichtung in seine Anfangsstellung gedrückt, wonach er unter der ständigen Druckwirkung das Gut zur Reibscheibe drückt und dabei wieder in seine Endstellung gelangt.
  • In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in einem senkrechten Längsschnitt durch die Einrichtung dargestellt.
  • Das beispielsweise in einer Vergasungseinrichtung zu vergasende Gut, beispielsweise Kohlenstaub, gelangt aus einem in der Zeichnung nicht dargestellten Vorratsbehälter in eine Kammer I, in der auf einer Welle 2 ein Schwinghebel 3 gelagert ist. Der Schwinghebel 3 ist in dem Gelenk 4 mit einem Verbindungsstück 5 verbunden, an das wiederum in einem Gelenk 6 ein Kolben 7 angeschlossen ist.
  • Der Kolben 7 ist in der Zeichnung in seiner Endstellung dargestellt, in welcher er in einer zylindrisohen Büchse 8 liegt, die in einer rohrartigen Verlängerung g der Kammer I gelagert ist. Die Büchse 8 hat einen in die Kammer I hineinragenden Fortsatz IO und ist mit einem Bund II zwischen den Bunden I2 eines rohrförmigen Kanals I3 und der rohrartigen Verlängerung 9 der Kammer I gehalten. Der rohrartige Kanal I3 erweitert sich konisch in der Druckrichtung des Kolbens 7. An dem Ende des Rohrkanals I3 ist ein Reibkörpergehäuse 14 gasdicht angeordnet, in dem ein etwa konisch ausgebildeter Reibkörper I5 auf einer Welle I6 drehbar gelagert ist. Die Welle I6 wird von einer in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsvorrichtung in ständiger Umdrehung gehalten. Das in den Rohrkanal I3 gedrückte Gut verdichtet sich in dem Rohrkanal bei Bewegung des Kolbens 7 unter Abstützung des Gutes gegen den Reibkörper 15. Das verdichtete Gut wird durch den sich konisch verjüngenden Ringkanal I7 entsprechend der Drehbewegung des Reibkörpers I5 in feiner Aufteilung in einen am Gehäuse angeordneten Ringkanal I8 gefördert.
  • In den Ringkanal I8 ragen ein oder mehrere Düsen I9, durch die tangential ein Verblasemittel, beispielsweise Sauerstoff, eingeführt wird, so daß das Gut durch die Leitung 20 fein aufgeteilt in den in der Zeichnung nicht dargestellten Reaktionsraum gelangt. Der etwa kegelförmig ausgebildete Reibkörper 15 hat einen im wesentlichen zylindrischen Teil 21, der an seinem Umfang mit Labyrinthkanälen 22 versehen ist. Durch eine oder mehrere in die Wand 23 des Gehäuses I4 eingeführte Düsen 24 wird ein Sperrgas eingeleitet, a'ls welches vorzugsweise das Verblasemiftel dient. Dadurch wird der Durchtritt von Kdhlenstaub zu der Stopfbüchse 25, die die Welle I6 in der Gehäusewand 23 abdichtet, vermieden.
  • Die Weile I6 ist bei 37 abgesetzt. Der dadurch verjüngte Teil 38 der Welle ist in Kugellagern 28 eines Lagergehäuses 26 gelagert. Der Absatz 37 der Welle liegt gegen ein Axialkugellager 27 zur Aufnahme des Axialschubes des Reibkörpers I5.
  • Der Rohrkanal I3 ist in Richtung der Reibvorrichtung I4, I5 konisch erweitert ausgebildet. Im Zuge des Reibkörpers 15 hat der Rohrkanal I3 einen Abzweig 29, in dem eine Zylinderbüchse 30 gelagert ist, die gegen einen Ansatz 39 angedrückt ist. In der Büchse 30 ist ein Kolben 33 verschiebbar gelagert, der mittels einer Stopfbüchse 32 und Dichtungspackungen 3I abgedichtet ist. Das andere Ende 34 des Kolbens liegt in einem Gehäuse 35, dem Druckmittèl durch eine Rohrleitung 36 zugeführt wird.
  • In der Zeichnung ist der Verdichtungskolben 7 in seiner Druckstellung dargestellt. Hierbei hat der Verdichtungskolben 7 das aus der Kammer I eingeführte feinkörnige Gut gegen den Reibkörper I5 zusammengedrückt und den Andruckkolben 33, der durch das bei 36 zugeführte Druckmittel unter ständigem Druck steht, in die dargestellte Lage zurückgedrückt. In dieser Lage liegt ein Bund 40 des Kdlbens 33, 34 gegen die Abschlußplatte 41 des Druckgehäuses 35 an.
  • Das Druckmittel, beispielsweise Drucköl, kann aus der gleichen Quelle entnommen werden, die zur Betätigung der nicht - dargestellten Antriebseinrichtung des Verdichtungskolbens 7 und des Schwinghebels 3 dient. In diesem Fall ihat der Druckkolben 33 einen kleineren Querschnitt als der Verdichtungskolben 7, um ein Einbringen des verdichteten Gutes in den Raum der Zylinderbüchse 30 und ein Zurückdrücken des Druckkdlbens 33 zu ermöglichen. Nach Rückzug des Verdichtungskoibens 7 wirkt sich der ständig auf den Druckkolben 33 ausgeübte Druck in einer Verschiebung des Gutes gegen den Reibkörper I5 entsprechend der Austragung des Gutes durch den Reibkörper in feiner Aufteilung in den Verblasekanal 18 aus, wonach bei erreichter Endstellung des Kolbens 33 wiederum die Druckbewegung des Kolbens 7 und damit das Zurückdrücken des Kolbens 33 erfolgt.
  • P.NTENTANSPRUCHE I. Einrichtung zum Austragen von feinkörnigem Schüttgut aus einem unter höherem Druck stehenden Raum in einen Raum geringeren Druckes, wobei das Gut ständig in verdichtetem Zustand einen die Räume verbindenden Kanal ausfüllt, in den es durch einen an einem Schwinghebeisystem od. dgl. angebrachten Vorschubkolben gedrückt wird, nach Patent 9I5 I99, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Verbindungskanals (I3) eine an sich bekannte rotierende, das Gut aufteilende Vorrichtung angeordnet ist, die aus einem vorzugsweise konisch ausgebildeten Reibkörper (I5) und einem Gehäuse (I4) besteht, und daß mit dem Verbindungskanal ein Zylinder (29, 30) verbunden ist, dessen Kolben (33) einen dauernden Druck auf die Kanalfülilung in Richtung der Reibvorrichtung ausübt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungskanal (I3) in der Druckrichtung konisch erweitert ausgebildet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unter dauerndem Druck stehende Kolben (33) einen kleineren Druck ausübt, als der Verdichtungskolben (7), vorzugsweise dadurch, daß er einen kleineren Kolbenquerschnitt bei für beide Kolben verwendetem Druckmittel gleichen Druckes hat.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 76I 099, 66o 929.
DEK15715A 1952-10-07 1952-10-07 Einrichtung zum Austragen von feinkoernigem Schuettgut aus einem unter hoeherem Druck stehenden Raum in einen Raum geringeren Druckes Expired DE931937C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258790B (de) * 1966-02-03 1968-01-11 Emil Wolff Maschinenfabrik Vorrichtung zum hydromechanischen Foerdern von Foerdergut, insbesondere Kohle von Unter-nach UEbertage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE660929C (de) * 1938-06-04 Oscar Bothner Fa Beschickungsvorrichtung fuer pneumatische Foerderleitungen
DE761099C (de) * 1937-10-28 1953-05-04 Europ Fuller Vervoermij N V Zuteilschnecke fuer mit Pressluft arbeitende Weitfoerderanlagen

Patent Citations (2)

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