DE9319599U1 - Zerkleinerungsmaschine mit Rotor - Google Patents
Zerkleinerungsmaschine mit RotorInfo
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Description
Dr.-lng. Reimar König ·.".: pipMn^.KtafljS^
Wilhelm-Tell-Str. 14 4O219 Düsseldorf!.Sel.lDSI 1,-5iai«32B ..
22.Dez.1993
40 288 B
LINDEMANN Maschinenfabrik G.m.b.H., Erkrather Str. 401,
40231 Düsseldorf
"Zerkleinerungsmaschine mit Rotor"
Die Erfindung betrifft Zerkleinerungsmaschinen mit Rotor.
Die Erfindung betrifft Zerkleinerungsmaschinen mit Rotor.
Derartige Zerkleinerungsmaschinen sind in verschiedenen Bauweisen und für verschiedenes Aufgabegut bekannt. So
gibt es beispielsweise Bauarten, bei denen die Tragkörper für die Zerkleinerungswerkzeuge aus einem Armkreuzrotor
oder auch aus einem einteiligen Rotorkörper bestehen. Eine besonders vorteilhafte Bauart ist der Hammerbrecher
nach der deutschen Patentschrift 26 05 751, dessen Rotor aus mehreren auf einer Welle drehfest aufgesteckten
Scheiben und aus zwischen diesen verteilt angeordneten Hämmern besteht, die drehbeweglich gelagert sind.
Die genannten Zerkleinerungsmaschinen dienen dem Zerkleinern von metallischem oder nichtmetallischem Material
oder einem Gemisch aus diesen beiden Materialarten und bestehen fast stets aus einem feststehenden Gehäuse, in
welchem der Rotor drehbar gelagert ist. An der Innenseite des Gehäuses befindet sich in aller Regel ein sogenannter
Amboß, und zwar vorzugsweise am Einlaß des Gehäuses, der im Falle des Hammerbrechers nach dem genannten Patent mit
den am Rotor gelagerten beweglichen Schlagwerkzeugen oder Hämmern zusammenwirkt. Zu diesem Zweck ist der meist mit
einem schnell umlaufenden Antrieb gekuppelte Rotor mit einer Vielzahl von parallel zur Rotorwelle, gegen diese
aber exzentrisch versetzten Achsen ausgerüstet, auf denen
die Hammer oder Rotorwerkzeuge frei drehbar gelagert
sind. Die Zerkleinerung findet durch das Zusammenwirken der Rotorhämmer sowohl mit dem feststehenden Amboß am Materialeinlaß
als auch mit der die Funktion eines Gegenwerkzeuges besitzenden Gehäuseinnenwand statt, gegen die
das Material geschleudert und zumindest in einem Teilbereich des Rotorumfangs auch zwischen dieser und den Zerkleinerungswerkzeugen
zerquetscht bzw. zerrissen wird.
Die Rotorhämmer sind in irgend geeigneter Weise am Umfang des Rotors verteilt mit Abstand zueinander angeordnet. Um
diesen Abstand zu schaffen, besteht der Rotorkörper aus einer Vielzahl von Scheiben, die sämtlich mit der Rotorwelle
drehfest verbunden sind.
Vor allem dann, wenn das zu zerkleinernde Material ganz oder teilweise aus Metall besteht, erleiden die Außenflächen
der Scheiben, zwischen denen die Rotorhämmer schwenkbar gelagert sind, durch Abrieb und Aufprallen der
Materialstücke erhebliche Verschleißschäden. Nach verhältnismäßig kurzer Betriebszeit wird dann vom Umfang der
Scheiben so viel Metall abgerissen oder abgeschliffen,
daß die Scheiben unbrauchbar werden und ausgewechselt oder aufwendig aufgeschweißt werden müssen.
Der Vorschlag nach dem genannten Patent begegnet diesem Nachteil dadurch, daß aus besonders verschleißfestem Material
bestehende Schutzschilde oder auch sogenannte Schutzkappen, die im wesentlichen aus jeweils einem
kreisringsegmentförmigen Abdeckteil und jeweils einer an
der Innenseite des Abdeckteils vorgesehenen Lagernabe gebildet und mit diesen auf Achsstangen befestigt sind, mit
ihren Abdeckteilen die Umfangsflachen der jeweils benachbarten
Scheiben abdecken.
• *
• ·
Wenngleich diese Hammerbrecherbauart sich in der Praxis bisher schon während nahezu zweier Jahrzehnte in
außerordentlich großem Umfang bestens bewährt hat, ist doch zu bedenken, daß sowohl diese bekannten Schutzkappen
als auch die Zerkleinerungswerkzeuge, d.h. bei diesem Hammerbrecherrotor die Hämmer, gegossen werden, so daß
diese Teile nicht nur in der Herstellung relativ teuer sind, sondern auch die relativ großen Gußtoleranzen
erfordern, die beim Aufbau der Maschine und Einbau der genannten Teile berücksichtigt werden müssen.
Des weiteren ist der Verschleiß an Hämmern und Schutzschilden bzw. Schutzkappen unterschiedlich, da die Hammer
als aktive Werkzeuge einer größeren Beanspruchung ausgesetzt sind als die inaktiven Schutzschilde bzw. Schutzkappen,
so daß für beide dem Verschleiß unterliegenden Bauteile unterschiedliche Standzeiten gelten, die zu
unterschiedlichen Intervallen für deren Austausch und/oder Aufarbeitung führen mit der Folge entsprechend
unregelmäßiger und damit zeitaufwendiger Stillstandzeiten für die Zerkleinerungsmaschine.
Diese Schwierigkeiten gelten im übrigen in noch wesentlich stärkerem Maße für die übrigen eingangs erwähnten
Bauarten, deren Schutzschild- bzw. Schutzkappensysteme, wenn sie denn überhaupt eins besitzen, bei weitem nicht
so einfach wie das nach dem genannten Patent gestaltet sind. Allen gattungsgemäßen Zerkleinerungsmaschinen ist
im übrigen gemeinsam, daß die Werkzeuge und gegebenenfalls die verschleißschützenden Teile Gußteile sind.
Es sind schließlich Lösungen, u.a. nach der deutschen Patentschrift
31 23 857 und der deutschen Gebrauchsmusterschrift 92 06 489 bekannt, die eine hohe Verschleißbeständigkeit
anstreben, jedoch einseitig auf aktive
Schleißteile oder Werkzeuge beschränkt bleiben und auch kostenaufwendig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Optimierung
der Rüstzeiten zu erreichen, sowie auch die Kosten der Einzelteilherstellung zu verringern. Diese Aufgabe
wird in überraschend einfacher Weise durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale und Maßnahmen gelöst.
Wenn hier von "aktiven" Schleißteilen einerseits und "inaktiven" Schleißteilen andererseits gesprochen wird,
dann berücksichtigen diese Bezeichnungen, daß die Zerkleinerungswerkzeuge, beispielsweise die Hammer durch
ihre aktive Zerkleinerungsarbeit einem anderen Verschleiß (aktiven Verschleiß) unterliegen als die dem Verschleißschutz
anderer Maschinenteile dienenden Abdeckungen, wie beispielsweise die Schutzschilde, die zwar nicht aktiv am
Zerkleinerungsprozeß teilnehmen, jedoch durch das herumwirbelnde Aufgabegut, wie eingangs erwähnt, durch Abrieb
und aufprallende Materialstücke verschleißen (sekundärer Verschleiß der inaktiven Bauteile).
Die erfindungsgemäße Lehre führt nicht nur zu einer Erhöhung
der Standzeit, indem weniger unterschiedliche Wechselphasen der aktiven und inaktiven Schleißteile erreicht
werden, sondern eröffnet auch vielfältige Konstruktionsmöglichkeiten für ein optimales Schleißteilsystem. Dabei
ist dieses besonders vorteilhaft bei derartigen Zerkleinerungsmaschinen einzusetzen, deren Rotor aus Scheiben,
vorzugsweise im wesentlichen kreisrunden Scheiben besteht .
Das im Rahmen der Erfindung vorgeschlagene aufeinander abgestimmte Verschleißverhalten ist in vielfältiger Art
zu erreichen, wobei eine besonders bevorzugte Ausführungsform darin besteht, daß mindestens eine der beiden
► ·
Schleißteilarten in Verbundbauweise gefügt ist. Damit ergibt sich die Möglichkeit, für die Einzelteile des Verbundes
Form und Material so zu wählen, daß der Verbund in seinem Verschleißverhalten dem der jeweils anderen Bauteile
angepaßt werden kann, wobei es selbstverständlich auch im Rahmen der Erfindung liegt, daß die eine Schleißteilart,
beispielsweise die Hammer, nach wie vor aus Guß gefertigt werden, während die andere Schleißteilart, beispielsweise
die Schutzschilde oder Abdeckkappen aus einem Verbund verschiedener Stahlbleche bestehen, oder umgekehrt
.
Mit der Verbundbauweise ist der überraschende Vorteil verbunden, daß wesentlich geringere Toleranzen als bei
Gußteilen erforderlich sind, so daß die Passungsprobleme bei gleichzeitig kompakterer Bauweise minimiert werden.
Mit der Technik des Laserbrennens können die den Verbund bildenden Teile im übrigen rationell und paßgenau beispielsweise
aus Stahlblechen hergestellt werden.
Alternativ zum Verbundaufbau kann mindestens eine der beiden Schleißteilarten aus Zonen unterschiedlicher Materialeigenschaften,
wie Güte, Härte, Zähigkeit und/oder Dicke bestehen. Dies kann beispielsweise durch gezielte
Wärmebehandlung erreicht werden. Es können somit die Deckflächen bzw. die Abdeckteile der inaktiven Schleißteile
(Schutzkappen) eine größere, dem Verschleiß stärker widerstehende Härte bekommen als deren Stege und Naben.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die aktiven und/oder inaktiven Schleißteile lösbar
und/oder unlösbar gefügt sind, so daß für den Verbund beispielsweise einerseits Schrauben oder Nieten und andererseits
Löten, Schweißen, Kleben u.a. in Frage kommen oder auch Kombinationen davon.
Einen besonders günstigen Verbund stellt die Sandwichbauweise dar, in der in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
zumindest Teile der Schleißteile ausgeführt sind, beispielsweise der Hammer insgesamt und von der Schutzkappe
lediglich deren Abdeckteil bzw. Deckfläche.
Wenn dabei der Hammeraufbau so aussieht, daß zwei relativ
harte, verschleißfeste Schichten oder Lagen mindestens eine weichere zwischen sich einschließen, d.h. beidseitig
auf den Seitenflächen der weicheren Kernschicht angebracht sind, dann ergibt sich in vorteilhafter Weise eine
selbstschärfende Sandwichbauweise für die Hämmer, da dann an den freien Stirnflächen die weichere Kernschicht
schneller verschleißt als die seitlichen härteren Deckschichten, so daß das Hammerende im Bereich des Kerns
eine eingezogene Form erhält, wodurch die demgegenüber vorspringenden Deckschichten zu einem besseren
Zerkleinerungswirkungsgrad sowie höherer Standfestigkeit führen.
Diese an den Schlag- bzw. Zerkleinerungskanten des Hammers in dessen Kernbereich zurückspringende bzw. eingezogene
Querschnittsform kann aufgrund der erfindungsgemäßen Sandwichbauweise auch bereits bei ungebrauchten Hämmern
vorgesehen werden, indem die weichere Kernschicht gegenüber den härteren Deckschichten an diesen Stellen in ihren
Abmessungen kleiner als die Deckschichten gewählt wird.
Die weicheren, vorzugsweise zähfesten Materialschichten bzw. -bereiche wirken sich insbesondere vorteilhaft im
Bereich der beispielsweise mit härteren Buchsen ausgestatteten Lageraugen, der Hammer und Schutzkappen aus,
besitzen aber auch als Kernschichten für die Hammer und im Falle der Mehrschichten-Verbundbauweise der Abdeckteile
der Schutzkappen erhebliche Vorteile, beispiels-
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weise als die Bruchgefahr der Schleißteile erheblich vermindernde Unter- bzw. Zwischenschicht.
Der erfindungsgemäße Aufbau der Schleißteile aus Lagen,
Zonen, Bereichen und/oder Schichten unterschiedlicher Materialeigenschaften ermöglicht neben der gegenseitigen
Anpassung des Verschleißverhaltens und der optimalen Einstellung auf die Zusammensetzung des Aufgabegutes auch
neue Wege der räumlichen Zuordnung der beiden Schleißteilarten zueinander, indem nunmehr Schichten bzw. Bereiche
so zusammengefügt werden können, daß sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften als Verbundbauteil
dann auch mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen können. So kann ein inaktives Schleißteil, also hier eine Schutzkappe
an den Seitenwangen derart gestaltet bzw. aufgebaut werden, daß dort z.B. Lager für die Hämmer entstehen bzw.
unterzubringen sind, wodurch eine Achsstangenbefestigung für die Hämmer entfällt, was im Einzelfall zu einer Erleichterung
des Hammerwechsels führen kann.
Im Falle der Hämmer braucht die weichere Zwischen- bzw.
Kernschicht nicht über ihre gesamten beiden seitlichen Hauptflächen mit härteren Deckschichten belegt zu sein,
vielmehr können letztere bis auf die Kernschicht reichende Durchbrüche aufweisen, insbesondere nur im seitlichen
Randbereich vorgesehen werden, und zwar vorzugsweise in einer der äußeren Hammerkontur angepaßten Form auch
der Ausnehmung in der Deckschicht. Damit kann Material gespart werden; die Herstellung dieser konturierten, mit
Durchbrüchen versehenen Deckschichten ist mittels Laserschneidens und/oder Konturbrennens ohne weiteres möglich.
Wenn in diesem Fall die Deckschichten vorzugsweise auf die Kernschicht aufgeschweißt werden, dann kann damit zusätzlich
noch der Härteverlauf im Randbereich auch der Kernschicht in für das Verschleißverhalten des Hammers
optimaler Weise beeinflußt werden.
Hinsichtlich der Ausgestaltung der Flächen- und/oder Körperformen
für die Schleißteile, insbesondere Hämmer, liegt es im Sinn der Erfindung, daß diese den unterschiedlichen
Verschleißzonen und -verhalten anpaßbar sind.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Erfindung für die Schutzkappen, insbesondere deren Abdeckteile bzw.
Deckflächen, da diese nunmehr jeweils aus abgewinkelten Teilflächen bestehen können, d.h. es ist dann lediglich
ein Abwinkein von ebenen Platten bzw. Blechen erforderlich, um sich dem Rotorradius mehr oder weniger anzunähern,
was gegenüber entsprechend gebogenen Abdeckteilen kostengünstiger und einfacher ist, insbesondere jedoch
gegenüber den bisher bekannten gegossenen Schutzkappen einen enormen Preisvorteil bei der Herstellung bietet.
Grundsätzlich kann die abgewinkelte Deckfläche auch aus ebenen Teilflächen bestehen, die entsprechend zusammengefügt
werden. Mit dieser Maßnahme kann die Bogenform der Abdeckfläche in einfacher und vielfältiger Weise durch
eine Vieleckschweißkonstruktion ersetzt werden.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Verbundbauweise vereinfachen
nicht nur die Herstellung der Schleißteile, sondern eröffnen insbesondere auch für die Abdeckteile
der Schutzkappen einfach herzustellende, unterschiedliche Formen, wodurch sich besonders gut an den Einsatz der
Zerkleinerungsmaschine und das gegenseitige Beeinflussen der sich relativ zueinander bewegenden Teile anzupassende
Gestaltungsmöglichkeiten für den Rotorschutzmantel ergeben. So können die Abdeckteile bzw. Deckflächen in ihrer
abgewinkelten Umfangsflache beispielsweise versetzt bzw.
ausgeklinkt, d.h. z.B. L-förmig gestaltet werden, so daß durch den Mäanderverlauf der Berührungslinien der Abdeckteile
einerseits eine umlaufende Berührungslinie vermie-
den wird, die auf die Dauer Anlaß zu besonderem Verschleiß in diesem Bereich geben könnte, und andererseits
damit auch eine noch größere Variationsmöglichkeit des Hammerbildes gegeben ist unter gleichzeitiger Verringerung
von Berührungsschlitzen bzw. Trennfugen zwischen benachbarten Schutzkappen. Diese variable Form der
Schutzkappen ermöglicht auch ein optimales Gestalten der für das Durchschwingen der Hammer erforderlichen Freiräume
.
Sofern in ihrer Deckfläche versetzt bzw. ausgeklinkt ausgebildete Schutzkappen vorgesehen sind, kann es sich empfehlen,
in dem breiteren Schutzkappenbereich zwei axial fluchtende Lageraugen vorzusehen, so daß die Halterungen
zwischen mindestens drei benachbarte Rotorscheiben ragen. Sofern das Abdeckteil umfangsmäßig zwei Hammerachsen
überspannt, empfiehlt es sich, mindestens eine weitere Halterung radial bzw. umfangsversetzt anzuordnen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung, die nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert wird, ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Rotor einer Zerkleinerungsmaschine
nach Linie I-I in Fig. 3 an den Positionen "c" und "e" mit Anordnung der
Schleißteile gemäß Fig. 4;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Rotor nach Linie I-I in Fig. 3 an den Positionen "c" und "e" mit
Anordnung der Schleißteile gemäß Fig. 5;
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Rotor nach Linie II-II in Fig. 1 oder Fig. 2 mit den Befestigungs-
Positionen "a" bis "f" für die Schleißteile, wobei
an den Positionen "a" und "b" ein inaktives
Schleißteil nach Fig. 15 oder Fig. 17 und entsprechend Fig. 6 dargestellt ist;
Fig. 4 eine schematisch dargestellte Abwicklung eines Rotormantels zur Veranschaulichung der Anordnung
der Schleißteile nach Fig. 1 in den Positionen "a" bis "f" gemäß Fig. 3, wobei die aktiven
Schleißteile zur besseren Unterscheidung um 90° in die Zeichenebene geklappt dargestellt sind;
Fig. 5 eine schematisch dargestellte Abwicklung eines Rotormantels zur Veranschaulichung der Anordnung
der Schleißteile nach Fig. 2 in den Positionen "a" bis "f" gemäß Fig. 3 und Darstellung der inaktiven
Schleißteile gemäß Fig. 16;
Fig. 6 eine schematisch dargestellte Abwicklung eines Rotormantels analog Fig. 4 und Fig. 5 mit inaktiven
Schleißteilen gemäß Fig. 13 bis 15 zur Veranschaulichung einer besonderen Zuordnung der
Schleißteile hinsichtlich eines aufeinander abgestimmten Verschleißverhaltens;
Fig. 7 eine perspektivische, vereinfachte Darstellung eines Rotors einer Zerkleinerungsmaschine mit
schematischer Anordnung der aktiven Schleißteile in Fliehkraftfunktion und der inaktiven Schleißteile
entsprechend den Abdeckflächen nach Fig. 15 oder Fig. 17;
Fig. 8 ein aktives Schleißteil in einer Verbundbauweise, insbesondere Sandwichbauweise;
Fig. 9 ein aktives Schleißteil in einer Verbundbauweise, insbesondere Sandwichbauweise, mit lösbaren und
unlösbaren Fügearten sowie Lagen unterschiedlicher Härte;
Fig. 10 ein aktives Schleißteil mit Zonen unterschiedlicher
Härte und Darstellung des Verschleißzustandes;
Fig. 11 ein aktives Schleißteil in einer Verbundbauweise
und insbesondere selbstschärfender Sandwichbauweise;
Fig. 12 Darstellungen des Verschleißzustandes eines herkömmlichen
(Fig. 12a) und eines erfindungsgemäßen aktiven Schleißteils (Fig. 12b);
Fig. 13 ein inaktives Schleißteil aus einem Verbund von Deckfläche und Halterung mit unterschiedlich harten
Zonen, Schichten oder Lagen der Deckfläche;
Fig. 14 ein inaktives Schleißteil mit einer Deckfläche, die aus abgewinkelten Teilflächen besteht;
Fig. 15 ein inaktives Schleißteil mit in sich versetzt bzw. ausgeklinkt ausgebildeter Deckfläche und
zwei radial bzw. umfangsversetzten Halterungen;
Fig. 16 ein inaktives Schleißteil mit zwei axial fluchtenden Halterungen; und
Fig. 17 ein inaktives Schleißteil mit drei Halterungen, von denen zwei axial fluchten und die dritte radial
bzw. umfangsversetzt ist.
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Die folgenden Ausführungsbeispiele werden am Beispiel einer als Hammerbrecher ausgebildeten Zerkleinerungsmaschine
erläutert. Gemäß Fig. 1 und 2 ist in einem mit strichpunktierten Linien angedeuteten, nicht näher dargestellten
Gehäuse 1 ein Rotor 2 mit einer Welle 3 drehbar gelagert. Auf der Welle 3 sind mehrere Scheiben 4 z.B.
durch eine Paßfeder 5 (Fig. 3, Fig. 7) drehfest gehalten.
Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf einen aus Scheiben bestehenden Rotor 2, sondern ist auch bei anderen
Tragkörpern von Zerkleinerungsmaschinen, beispielsweise einem Armkreuzrotor oder einem einteiligen Rotorkörper
, anwendbar.
Die Welle 3 kann durch einen nicht dargestellten Antrieb in Drehung versetzt werden.
Die Scheiben 4 bestehen aus Flanschen 4.1 sowie Naben 4.2 und weisen Bohrungen 4.3 auf, die auf gleichem Teilkreis
liegen. Die Scheiben 4 liegen mit ihren Naben 4.2 auf der Welle 3 dicht aneinander und sind zum Abschluß an den Rotorenden
als Endscheiben 4.4 mit Deckeln 4.5 gestaltet.
Mit den Naben 4.2 und den Flanschen 4.1 bilden die Scheiben 4 auf der Welle 3 einen mehrteiligen Rotor- oder
Tragkörper des Rotors 2 für den Hammerbrecher (Fig. 1 und 2).
Parallel zur Welle 3 und radial gegen diese sowie zueinander umfangsversetzt sind Achsstangen 6 vorgesehen, die
die Bohrungen 4.3 in den Scheiben 4 entsprechend den Positionen "a" bis "f" (Fig. 3) durchdringen. Die Achsstangen
dienen als Befestigung für aktive Schleißteile 7, sogenannte Hämmer, und für inaktive Schleißteile 8, sogenannte
Schutzkappen.
- 13 -
Die aktiven Schleißteile 7 sind auf den Achsstangen 6 drehbeweglich, d.h. frei drehbar, exzentrisch gelagert
und zerkleinern in Fliehkraftstellung (Fig. 3) im Zusammenwirken mit einem oder mehreren nicht dargestellten Gegenwerkzeugen
des Gehäuses 1 ein hier nicht näher bestimmtes Aufgabegut.
Die inaktiven Schleißteile 8 bilden mit ihren Deckflächen 8.1 einen im wesentlichen zylindrischen Mantel, der die
Scheiben 4 vor Verschleiß schützt.
In den Fig. 4, 5 und 6 sind beispielsweise Anordnungen der Schleißteile 7, 8 als Abwicklung schematisch dargestellt.
Es kennzeichnen darin die römischen Ziffern Mittellinien der Räume zwischen den Flanschen 4.1 der Scheiben
4 und die Buchstaben "a" bis "f" die Mittellinien der
Achsstangen 6. Dabei liegen die Befestigungen bzw. Lagerstellen der drehbeweglicher aktiven Schleißteile 7 im
Bereich der Schnittpunkte f-III, f-VII, f-x, e-I usw. sowie
die Befestigungsstellen bzw. Halterungen der inaktiven Schleißteile 8 in den Schnittpunkten f-I, f-II, f-IV
usw. (Fig. 4), bzw. f-I/II, f-IV/V/VI, f-VIII/IX usw.
(Fig. 5), bzw. f-I, f-II, f/e-IV usw. (Fig. 6). Daraus ist in Verbindung mit den Fig. 1, 2 und 3 erkennbar, daß
die aktiven Schleißteile 7 in Freiräumen 9 (Fig. 1, 2 und 7)7 die durch die inaktiven Schleißteile 8 begrenzt sind,
in Arbeitsstellung, d.h. bei drehendem Rotor durchschwingen (Fliehkraftfunktion) können. In Fig. 7 ist dieser Zustand
des Rotors 2 vereinfacht dargestellt. Erkennbar sind die durch die Anordnung und Ausgestaltung der inaktiven
Schleißteile 8 gebildeten Freiräume 9 und die den Betriebszustand andeutenden aktiven, durch die Fliehkraftwirkung
nach außen ragenden Schleißteile 7.
Die verschiedenen Anordnungen von aktiven und inaktiven Schleißteilen 7, 8 gemäß den Fig. 4 bis 6 in Verbindung
mit Fig. 7 sollen verdeutlichen, daß die Funktionseinheit Rotor 2 mit den aktiven Schleißteilen 7 und den inaktiven
Schleißteilen 8 während des Zerkleinerungsprozesses im Sinne der Erfindung einem aktiven und inaktiven Verschleiß
unterliegt. Dabei beträgt in der Regel der Verschleiß der aktiven Schleißteile 7 zwangsläufig ein Vielfaches
des Verschleißes der inaktiven Schleißteile 8. Im Sinne der Aufgabenstellung der Erfindung ist dieser unterschiedliche
Verschleiß auf abgestimmte, möglichst übereinstimmende Intervalle auszulegen.
Mit den weiteren Ausführungen wird gezeigt, daß die erfindungsgemäß
in ihrem Aufbau, ihrer Formgebung, ihrer Materialzusammensetzung und/oder ihrer gegenseitigen Zuordnung
dem Verschleiß während des Zerkleinerungsprozesses angepaßten aktiven und inaktiven Schleißteile 7, 8 zu
einem aufeinander abgestimmten, vorteilhaften Verschleißverhalten führen.
In Fig. 8 ist ein Hammer als aktives Schleißteil 7 in
Verbund-, insbesondere Sandwichbauweise in Seitenansicht und im Schnitt dargestellt. Das Fügen in Verbundbauweise
umfaßt im Sinne der Erfindung lösbare und/oder unlösbare Fügemittel bzw. -arten, wie z.B. Schrauben, Bolzen,
Spannstifte, Niete, Schweißen, Löten, Schrumpfen, Kleben oder ähnliches, und zwar für sich oder in Kombination.
Dieser Hammer 7 besteht aus einer Kernschicht 7.1 und beidseitigen Deckschichten 7.2 sowie einer Bohrung 7.3
für die drehbewegliche, exzentrische Lagerung auf den Achsstangen 6 (Fig. 1, 2, 3 und 7). Die Deckschichten 7.2
sind in Form der äußeren Kontur des Hammers 7 durchbrochen, so daß die Kernschicht 7.1 im Bereich der Bohrung
7.3 und den inneren Rändern der Deckschichten 7.2 freiliegt. Die Deckschichten 7.2 weisen gegenüber der zäh
oder weicher ausgeführten Kernschicht 7.1 eine größere
Härte auf. Damit ist vorteilhaft der Lagerbereich des
— 15 —
Hammers 7 zäh und der eigentliche aktive Verschleißbereich hart und verschleißfest ausführbar.
Eine weitere Ausführung eines Hammers 7 mit harten Deckschichten 7.2 und weicher Kernschicht 7.1 ist Fig. 9 zu
entnehmen, die in den zugehörigen Längsschnitten zum Fixieren der harten Deckschichten 7.2 auf der weicheren
Kernschicht 7.1 lösbare und unlösbare Verbindungen 7.4 mittels Bolzen, Spannstift, Niet- und Lochschweißung
zeigt. Dabei ist es möglich - wie oben erwähnt - , daß die einzelnen Lagen 7.1, 7.2 beispielsweise auch durch
Schrauben, Löten oder Kleben oder bei entsprechender Gestaltung auch durch Schrumpfen gefügt werden können.
Eine andere Ausführung eines Hammers 7 nach Fig. 10 besteht aus einem Teil, welches so behandelt ist
(Wärmebehandlung, Vergütung), daß harte Zonen 7.5 gegenüber dem unbehandelten Gefüge und eine weiche Zone 7.6
entstehen. Dabei zeigen der Schnitt 10a den Hammer im neuen und der Schnitt 10b ihn im gebrauchten Zustand mit
dadurch entstandenem selbstschärfendem Profil.
In Fig. 11 ist nun ein Hammer 7 in Verbund-, insbesondere Sandwichbauweise dargestellt, bei dem im Bereich des
hauptsächlichen, aktiven Verschleißes die härteren Deckschichten 7.2 die weichere Kernschicht 7.1 überragen.
Diese Formgebung soll schon vor dem eigentlichen Verschleiß auf die gewünschte Verschleißform (Fig. 10b und
12b) als "selbstschärfender11 Hammer 7 hinwirken.
Ziel all dieser Maßnahmen an den Hämmern 7 entsprechend den Fig. 8 bis 11 ist es, sie als aktive Schleißteile 7
durch Lagen, Schichten oder Zonen unterschiedlicher Güte, Härte, Zähigkeit, Dicke und/oder Form so auszubilden, daß
sie im Verschleißzustand nicht wie bisher eine Verschleißform nach Fig. 12a (Längsschnitt des Hammers 7)
- 16 -
einnehmen, die sich im Zerkleinerungsprozeß "stumpf" auswirkt,
sondern bis zum Auswechseln ihren "selbst-schärfenden"
Zustand - wie in Fig. 10b und 12b dargestellt erhalten. Es wurde überraschend gefunden, daß dieser
selbstschärfende Zustand sich vorteilhaft und wesentlich auf die Erhöhung der Standzeit der aktiven Schleißteile 7
sowie den Zerkleinerungswirkungsgrad auswirkt und zu einem abgestimmten Verschleißverhalten innerhalb des gesamten
Schleißteilsystems führt. Im Hinblick auf das Zusammenwirken mit den inaktiven Schleißteilen 8 wird dies
im folgenden noch weiter ausgeführt.
Das inaktive Schleißteil 8, eine sogenannte Schutzkappe, besteht beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 13 aus einem
Verbund eines im vorliegenden Zusammenhang Deckfläche 8.1 genannten Abdeckteils mit einer Halterung, welche aus einer
Lagernabe 8.2 für die Befestigung auf den Achsstangen
6 (Fig. 1, 2, 3 und 7) und einem Steg 8.3 zusammengesetzt sein kann. Zweckmäßige Fügungen des Verbundes ergeben
sich aus den Darstellungen nach den Fig. 13a und b. Zur Gewährleistung eines mit den aktiven Schleißteilen 7 korrespondierenden
Verschleißverhaltens ist die Deckfläche 8.1 vorzugsweise mehrschichtig bzw. mehrlagig aufgebaut
oder mit unterschiedlichen Zonen ausgestattet, so daß die Deckfläche 8.1 z.B. eine relativ harte äußere Fläche 8.4
gegenüber den nicht direkt dem Verschleiß ausgesetzten Verbundteilen, Lagen, Schichten oder Zonen aufweist.
Einen weiteren erfindungsgemäßen Verbund von Deckfläche
8.1 und Halterung 8.2, 8.3 stellt die Ausführung gemäß Fig. 14 mit abgewinkelten Deckflächen 8.1 dar, die auch
aus abgewinkelten, mehrlagigen Flächen oder abgewinkelt zusammengefügten Teilflächen bestehen können.
Zum Erreichen einer für das abgestimmte Verschleißverhalten
zwischen den aktiven Schleißteilen 7 und den inakti-
• · 9 · · ♦
- 17 -
ven Schleißteilen 8 besonders günstigen Anordnung, die beispielsweise in Fig. 6 (schematisch abgewickelt) und
Fig. 7 (vereinfacht) dargestellt ist, wird die Deckfläche 8.1 gemäß den Fig. 15 und 17 in sich versetzt bzw. ausgeklinkt
ausgebildet, so daß sie, wie die Draufsichten in den Fig. 15 und 17 zeigen, im Verlauf ihres Umfangs unterschiedliche
Breite besitzen. Dadurch bildet sich im montierten Zustand ein der Mäanderform ähnliches, zusammenhängendes
Raster für ein abgestimmtes Schleißteilsystem.
Durch die Ausstattung mit mehreren Halterungen 8.2, 8.3 für jedes inaktive Schleißteil 8 entsprechend den Fig.
15, 16 und 17 läßt sich die Standzeit der Anordnungen für ein erfindungsgemäßes Schleißteilsystem, wie sie z.B. den
Fig. 4, 5 und 6 zu entnehmen sind, noch weiter erhöhen. In diesen Darstellungen kennzeichnen gleiche Großbuchstaben
jeweils gleiche Formen der Deckflächen 8.1 sowie Anzahl von Halterungen 8.2, 8.3 pro inaktivem Schleißteil
8.
Mit den in sich versetzten bzw. ausgeklinkten Deckflächen 8.1 sowie Halterungen 8.2, 8.3 zwischen mindestens drei
benachbarten Scheiben 4 lassen sich nach den Schemata gemäß Fig. 4, 5 und 6 Konfigurationen von aktiven und inaktiven
Schleißteilen 7, 8 realisieren, die einerseits die erfindungsgemäßen Vorteile der Hammer 7 (Fig. 8 bis 12)
mit denen der Schutzkappen 8 (Fig. 13 bis 17) wirkungsvoll hinsichtlich sowohl des Zerkleinerungsprozesses als
auch eines günstigen Verschleißverhaltens kombinieren, sowie andererseits den Wirkungsgrad der Zerkleinerungsmaschine
im Hinblick auf die Leistungsaufnahme erhöhen. Nach der Erfindung werden schließlich auch Schleißteile
bereitgestellt, die in der Fertigung flexibel herstellbar und an die Erfordernisse des Schleißmaterials variabel
anpaßbar sind sowie das Auswechseln von aktiven und inak-
- 18 -
tiven Schleißteilen 7, 8 in einem aufeinander abgestimmten
Intervall ermöglichen. Darüber hinaus werden ruhig laufende Rotoranordnungen realisierbar, die mittels eines
abstimmbaren Schleißteilsystems dem jeweiligen Aufgabegut angepaßt werden können, insbesondere für die Fälle, in
denen z.B. Einschlüsse von Fremdstoffen vorliegen, Verdichtungen für den nachfolgenden Prozeß vermieden oder
auch erzielt werden sollen und ein günstiger Energiebedarf zu gewährleisten ist.
Claims (29)
1. Zerkleinerungsmaschine mit Rotor,
- der aktive und inaktive Schleißteile (7 bzw. 8) trägt,
- die in ihrem Aufbau, ihrer Formgebung, ihrer Materialzusammensetzung
und/oder ihrer gegenseitigen Zuordnung zu einem aufeinander abgestimmten Verschleißverhalten führen.
2. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen aus Scheiben (4) bestehenden Rotor (2).
3. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der beiden Schleißteilarten (7, 8) in Verbundbauweise gefügt
ist.
4. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der beiden Schleißteilarten (7, 8) zumindest teilweise aus Lagen,
Schichten und/oder Zonen (7.I7 7.2 bzw. 8.3,
8.4) unterschiedlicher Materialeigenschaften, wie Güte, Härte, Zähigkeit und/oder Dicke besteht.
5. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet f daß die aktiven und/oder inaktiven
Schleißteile (7, 8) lösbar und/oder unlösbar gefügt sind.
6. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die
aktiven Schleißteile (7) drehbeweglich gelagerte Zerkleinerungswerkzeuge (Hämmer) sind und die inaktiven
Schleißteile (8) (Schutzkappen) zumindest die dem sekundären Verschleiß ausgesetzten Rotorteile (4) abdecken
.
7. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der
Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn &zgr; e i chnet f daß zumindest
Teile der Schleißteile (7, 8) in Sandwichbauweise ausgeführt sind.
8. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
aktiven Schleißteile (7) in selbstschärfender Sandwichbauweise ausgeführt sind.
9. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Konstruktionsverbund mehrerer aktiver und inaktiver
Schleißteile (7, 8) miteinander, wobei mindestens ein aktives Schleißteil (7) zwischen mindestens zwei
inaktiven Schleißteilen (8) getragen und/oder an diesen gelagert ist und das inaktive Schleißteil (8) jeweils
einen vom äußeren Schwungkreis des aktiven Schleißteils (7) im wesentlichen definierten Verschleißbereich
an einer Scheibe (4) umfaßt.
10. Aktives Schleißteil für eine Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch
mehrere Materialschichten (7.1, 7.2), von denen mindestens eine (7.2) härter als die übrige(n) (7.1)
ist.
11. Schleißteil nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch zwei Deckschichten (7.2) mit dazwischenliegender
Kernschicht (7.1).
12. Schleißteil nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckschichten (7.2) eine größere Härte besitzen als die vor allem im Bereich des Lagerauges
(7.3) zähfeste Kernschicht (7.1).
13. Schleißteil nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Deckschichten (7.2) bis auf die Kernschicht (7.1) reichende Durchbrüche aufweisen.
14. Schleißteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13, gekennzeichnet durch eine Glockenform.
15. Schleißteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
Deckschicht (7.2) die Kernschicht (7.1) am Hammerrand überragt.
16. Inaktives Schleißteil für eine Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, vorzugsweise
in Kombination mit Schleißteilen nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 15, gekennzeichnet
durch einen gefügten Verbund von Abdeckteil bzw. Deckfläche (8.1) und Halterung (8.2, 8.3).
17. Schleißteil nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen Vieleckverlauf der Deckfläche bzw. des Abdeckteils
(8.1).
18. Schleißteil nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch eine Deckfläche (8.1) unterschiedlicher Breite.
19. Schleißteil nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckfläche (8.1) derart ausgeklinkt ist, daß
entsprechend ausgeklinkte Deckflächen benachbarter inaktiver Schleißteile unter Bildung eines geschlossenen
Mantels am Rotor befestigt werden können.
20. Schleißteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 19, gekennzeichnet durch mehrere Halterungen
(8.2, 8.3) pro Schleißteil.
21. Schleißteil nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet r
daß die Halterungen axial fluchten.
22. Schleißteil nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnetf
daß die Halterungen (8.2, 8.3) umfangsversetzt sind.
23. Schleißteil nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch die Kombination axial fluchtender und umfangsversetzter Halterungen.
24. Schleißteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 20
bis 23, dadurch gekenn &zgr; e i chnet, daß die Halterungen
zwischen mindestens drei benachbarte Rotorscheiben ragen.
25. Schleißteil nach Anspruch 9 sowie einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 24, gekennzeichnet durch einen
Achszapfen an der Halterung, der zusammen mit einem Achszapfen an einem benachbarten inaktiven Schleißteil
(8) ein Lager für ein aktives Schleißteil (7) bildet.
26. Schleißteil nach Anspruch 9 sowie einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet r daß
die Halterungen (8.2, 8.3) jeweils einen vom äußeren Schwungkreis des aktiven Schleißteils (7) im wesentlichen
definierten Verschleißbereich an den Scheiben (4) abdecken.
27. Schleißteil nach Anspruch 26, dadurch gekenn &zgr; e ichnet ,
daß an den äußeren Konturen der Stege (8.3) offene
Aussparungen 2ur Befestigung an den Achsstangen (6) vorgesehen sind.
28. Schleißteilsystem für eine Zerkleinerungsmaschine gemäß
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 mit Schleißteilen gemäß einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 24, gekennzeichnet durch eine Anordnung der inaktiven
Schleißteile (8) zur Bildung eines im wesentlichen walzenförmigen Mantels mit gewünscht
versetzt zueinander angeordneten Durchbrüchen bzw. Freiräumen zum Durchschwingen der aktiven Schleißteile
(7).
29. Schleißteilsystem nach Anspruch 28, dadurch gekenn zeichnet , daß zumindest einige der inaktiven Schleißteile
(8) Abschnitte mehrerer Rotorscheiben (4) abdecken .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9319599U DE9319599U1 (de) | 1993-12-22 | 1993-12-22 | Zerkleinerungsmaschine mit Rotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9319599U DE9319599U1 (de) | 1993-12-22 | 1993-12-22 | Zerkleinerungsmaschine mit Rotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9319599U1 true DE9319599U1 (de) | 1994-02-10 |
Family
ID=6902277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9319599U Expired - Lifetime DE9319599U1 (de) | 1993-12-22 | 1993-12-22 | Zerkleinerungsmaschine mit Rotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9319599U1 (de) |
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