DE931984C - Druckeinrichtung fuer Rechen- bzw. Geschaeftsmaschinen - Google Patents

Druckeinrichtung fuer Rechen- bzw. Geschaeftsmaschinen

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DE931984C
DE931984C DEI2871A DEI0002871A DE931984C DE 931984 C DE931984 C DE 931984C DE I2871 A DEI2871 A DE I2871A DE I0002871 A DEI0002871 A DE I0002871A DE 931984 C DE931984 C DE 931984C
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DEI2871A
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English (en)
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Horace Smart Beattie
Ralph Eugene Page
Edward John Rabenda
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IBM Deutschland GmbH
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IBM Deutschland GmbH
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G5/00Receipt-giving machines

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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 22. AUGUST 1955
I 2871 IXhJ43a
Sindelfingen (Württ.)
Bei Rechen- bzw. Geschäftsmaschinen ist für das exakte Arbeiten dieser Maschinen die zeitliche Koordinierung der ablaufenden Maschinengänge von besonderer Wichtigkeit, insbesondere spielt dies beim Summendruck und Löschvorgang des Zählwerks eine wesentliche Rolle, da diese Vorgänge bei den bekannten Ausführungen mehr oder weniger unabhängig voneinander ablaufen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, z. B. bei einer Druckeinrichtung für Rechen- bzw. Geschäftsmaschinen mit gegen die Druckunterlage zu bewegenden Typenrädern für die druckschriftliche Wiedergabe der in einem Zählwerk aufgerechneten Beträge die Nachteile der mangelnden zeitlichen Koordinierung zu vermeiden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß für den Summendruck die Entnahme aus dem Zählwerk für die Einstellung der Typenräder nur durch eine zeitlich gesteuerte Ankupplung der Typenräder an den Antrieb erfolgt und diese Einstellung unmittelbar darauf die Löschung des Zählwerks durch ao Abkuppeln der unabhängig von der Wertentnahme eingeschalteten Zählradkupphmg in der Null- oder Grundstellung der Zählräder veranlaßt.
Findet die Erfindung Anwendung bei einer durch Aufzeichnungsträger gesteuerten Geschäftsmaschine mit Gruppenkontrolle, so wird in diesem Falle bei Ansprechen der Gruppenkontrolle die Summe selbsttätig aus dem Zählwerkspeicher entnommen und durch entsprechende zeitliche Steuerung der Kupplungsverbindung zwischen Antrieb und Typenräder auf die Druckeinrichtung übertragen. Bei der Übertragung von Werten aus einem Untersummen- in ein Gesamtsummenzählwerk erfolgt gemäß der Erfindung mit der Einschaltung der Kupplung für die Ein-
stellung der Typenräder zur Wiedergabe an Stelle des Löschens des Untersummenzählwerks die Übertragung der im Untersummenzählwerk stehenden Summe auf das Gesamtsummenzählwerk.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung besteht in der Vorsehung eines Übersetzers, durch welchen die nach einem Kombinationsschlüssel ausgefertigten Aufzeichnungen eines Aufzeichnungsträgers zur Weitergabe an die Druckeinrichtung in mechanische Einzelimpulse umgewandelt werden.
Weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und der Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen
Fig. ι a und ib zusammengefaßt eine Stelle der Druckeinrichtung,
Fig. 2 den Antrieb für die verschiedenen Wellen der Druckeinrichtung und des Übersetzers, Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht der bevorzugten Form des Zählwerks in verschiedener Stellung,
Fig. 5 a, 5 b, 5 c und 5d zusammengesetzt das vollständige Schaltschema der Maschine,
Fig. 6 a und 6 b zusammengefaßt das Zeitdiagramni. Die Anordnung gemäß der Erfindung wird vorzugsweise in lochkartengesteuerten Maschinen benutzt, bei welchen die in die Zählwerke einzuführenden Beträge aus den Lochkarten entnommen werden, die zum Zweck der Auswertung nacheinander durch die Maschine geführt werden. Da die Werteinführung keinen Teil der vorliegenden Erfindung darstellt, erfolgt auch keine weitere Beschreibung derselben. Es wird jedoch auch angenommen, daß die vorliegende Maschine eine Werteinführung für mit Kombinationslochungen versehene Lochkarten besitzt, so wie sie bereits bekannt und anderweitig vorgeschlagen wurde. Die Anordnung gemäß der Erfindung kann jedoch auch in anderen Rechenmaschinen, z. B. durch Tasten oder Hebel gesteuerten Maschinen oder durch andere Aufzeichnungsträger gesteuerten Maschinen, Anwendung finden.
Es wird bei dem Ausführungsbeispiel angenommen, daß die zu verrechnenden Beträge wahlweise durch entsprechende Steuerung in das Zählwerk eingeführt werden. Außerdem ist ein Untersummenzählwerk vorgesehen, das diejenigen Werte aufnimmt, welche zu einer bestimmten Gruppennummer gehören. Die Summe in diesem Zählwerk wird als Untersumme in ein Gesamtsummenzählwerk übertragen und alsdann gelöscht. Das Gesamtsummenzählwerk liefert somit abschließend eine laufende Gesamtsumme aller in das Untersummenzählwerk eingeführten Wertbeträge.
Die Triebwelle 713 der Zählwerke (Fig. 3 und 4) wird durch die Hauptantriebswelle 522 in irgendeiner Weise so angetrieben, daß sie je Arbeitsspiel eine Umdrehung macht. Die Welle 713 besitzt für jede Stelle des Untersummen- und Gesamtsummenzählwerks ein Zahnrad 714, welches die Zählradkupplungseinrichtung antreibt. Die Zählwerks- und Kupplungstriebwerke enthalten vorteilhafterweise ein Sperrklinkenrad 715, das auf der Achse 716 frei beweglich und mit dem vom Haupttrieb 714 angetriebenen Zahnrad 717 fest verbunden ist (Fig. 3). Auf der Achse 716 ist noch eine Zahnscheibe 720 drehbar gelagert, deren zehn Zähne 720« von dem Zahn 721a des Kupplungshebeis erfaßt werden können, um die Scheibe 720 bei Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn festzuhalten.
Neben der Scheibe 720 befindet sich das Zählrad 724, das auf den Umfang verteilt, zehn Kerben 724 a besitzt. Dieses Rad 724 kann entsprechend den Werten 0, 1 ... 9 zehn verschiedene Umdrehungsstellungen einnehmen. Zur Sicherung der eingestellten Lage des Zählrades dient ein federgespannter Hebel 725, der in eine der Kerben einfedert. Das Zählrad 724 trägt das Übertragungsnockenrad 726, und der Bolzen 727 im Zählrad 724 reicht durch eine Öffnung über die Scheibe 720 hinaus und bildet den Drehpunkt für eine Kupplungsklinke mit Zahn 730. Die Feder 731 veranlaßt das Eingreifen der Klinke 730 in das Sperrklinkenrad 715.
Wird der Kupplungshebel 721 nach unten gedrückt, so daß sein Zahn 721 α die Scheibe 720 für die Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn freigibt, so bewirkt die Feder 731, daß die Klinke 730 mit dem Sperrklinkenrad 715 in Eingriff gebracht wird. Während dieser Bewegung gleitet der Stift 7306 entlang der Nockenkante 720 δ und führt die Scheibe gegen den Uhrzeigersinn weiter, bis sein Zahn 720«, der vorher mit Zahn 721« im Eingriff war, sich rechts vom letzteren befindet. Die Teile befinden sich dann in der in Fig. 4 gezeigten Kupplungsstellung, in welcher das Zählrad 724 mit den Antriebsorganen 715, 717 zur Drehung verbunden ist. Durch die Einwirkung des Stiftes 730 δ der Klinke 730 auf die Nockenkante 720 & wird die Scheibe 720 zusammen mit dem Anzeigerad in Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn versetzt.
Wenn der Kupplungshebel 721 dagegen in die Entkupplungsstellung zurückkehrt, so kommt der Klinkenzahn 721a in Eingriff mit dem Zahn 720« der Scheibe 720 und bringt dieselbe zum Stillstand. Das Zählrad 724 und die Klinke 730 drehen sich so lange weiter, bis die Nockenkante 7206 der Scheibe 720 den Stift 730 & nach außen drückt, so daß dieser wieder in seine äußerste Stellung gelangt. Sobald der Stift 730 δ nach außen bewegt ist, werden die Kupplungsglieder 730, 715 gelöst, wodurch das Zählrad von den Antriebsorganen abgeschaltet wird. Das Zählrad wird dann durch Hebel 125 in der neuen Wertstellung gehalten und gesichert. Ein federgespannter Bügel 735 dient zur Festhaltung des Kupplungshebels 721 in der Ein- bzw. Entkupplungsstellung.
Das Ende des abgewinkelten Kupplungshebels 721 ist drehbar im unteren Ende eines Ankers 736 gelagert, der zwischen dem Ankupplungsmagneten AM und dem Stoppmagneten SM aufgehängt ist. Bei Erregung des Magneten AM senkt sich der Kupplungshebel 721, und das Zählrad wird an den Antrieb angeschaltet; bei Erregung des Magneten SM zieht der Anker 736 gegen den Uhrzeigersinn an und hebt den Hebel 721 an, wodurch die Antriebsbewegung für das Zählrad gestoppt wird.
Befindet sich das Zählrad 724 in seiner 0-, 1- ... 8-Stellung, so hält das Nockenrad 736 den Zehnerübertragshebel 737, der bei 738 drehbar gelagert ist, in der in Fig. 3 gezeigten Stellung. Dabei befindet sich
die Kontaktschiene 739 (die gegen den Hebel 737 isoliert ist) in der Mittelstellung zwischen den Kontaktelementen 740 und 741. Geht das Zählrad in die 9-Stellung über, so fällt der Übertraghebel vom Nocken ab und gelangt in einen Einschnitt 726 a des Nockenrades 726, wodurch die Schiene 739 mit Kontaktelement 741 in Kontaktberührung kommt. Wenn das Zählrad 724 von 9 auf ο übergeht, hebt der Nocken 7266 den Hebel 737 an, so daß die Schiene 739 mit dem Kontakt 740 in Berührung kommt. Befindet sich der Hebel in dieser Lage, so wird der mit ihm verbundene Hebel 742 mit dem unter Federspannung stehenden Bügel 743 in Eingriff gebracht und dadurch der Kontakt zwischen 739 und 740 so lange aufrechterhalten, bis der Stift 744 im Zahnrad 714 gegen den Hebel 745 anschlägt, wodurch der Hebel 742 freigegeben wird. Der Zeitpunkt, zu welchem diese Ausklinkung während des Maschinenspiels erfolgt, ist aus dem Zeitdiagramm ersichtlich. Das Zählwerk ist auch mit einer mechanischen Entkupplungsemrichtung ausgestattet, die drei Stifte 751, 752 und 753 enthält, welche bei Drehung des Zahnrades 714 nacheinander unter den Kupplungshebel 721 greifen.
Wird angenommen, daß der Kupplungshebel 721 in seiner unteren Lage, also die Kupplung eingerückt ist, so wird der Hebel von einem der Stifte 751, 752 oder 753 nach oben gedrückt und die Kupplung ausgerückt. Die Entkupplungsstifte 751, 752 und 753 arbeiten nur zu bestimmten Zeitpunkten des Maschinenspiels, wie dies aus dem Zeitdiagramm (Fig. 6 a) ersichtlich ist. Der Stift 751 wird bei Einführung von Werten nach dem Kombinationslochsystem, der Stift 752 für das Ausrücken der Kupplung am Ende einer Werteinführung benutzt, während der Stift 753 am Ende eines Zehnerübertrags wirksam wird.
Das beschriebene Zählwerk ist ferner noch mit einer Einrichtung zur elektrischen Summenentnahme ausgestattet, die, da sie bekannt ist, nur schematisch in dem Schaltbild in Fig. 5 c gezeigt wird. Aus dem Schaltbild ist zu entnehmen, daß mit dem Zählrad jeder Stellenzahl eine Bürste 625 rotiert, die mit einem gemeinsamen stromleitenden Segment und mit einem den Werten zugeordneten Kontakt 623 Kontaktverbindung herstellt, und zwar entsprechend den in die Zählwerksstellen eingeführten Werten. Die wertmäßig gleichen Ziffernkontaktpunkte 623 sind untereinander leitend verbunden (mit 0 bis 9 bezeichnet). Die Ziffernkontakte 623 empfangen Ziffernimpulse 5, 3, i, 0, die durch die Nockenkontakte CR 97 bis CR 106 gesendet werden. Gemäß der Ziffernwertstellung jeder Entnahmevorrichtung werden ausgewählte Impulse 5, 3, 1, 0 nach einem Kombinationsübersetzer übertragen und durch diesen in eine gleichwertige Dezimalziffer übersetzt.
Vorliegende Maschine ist mit einer Druckeinrichtung ausgerüstet, die geeignet ist, nicht nur Einzelposten zu drucken, sondern auch die in einem Zählwerk gebildeten Summen. Wie später noch erklärt wird, werden die Zählwerkswerte nicht als Dezimalwerte entnommen, sondern als kombiniert verschlüsselte Angaben, die durch den nunmehr zu beschreibenden Übersetzer entschlüsselt und in Dezimalwerte umgewandelt werden.
Die Welle 522, welche eine Umdrehung je Maschinenspiel ausführt, dient auch dem Antrieb der Kartentransporteinrichtung (Fig. 2). Zwischen der eigentlichen Antriebswelle für den Kartentransport und der Welle 522 ist eine Kartentransportkupplung vorgesehen, welche durch Erregung des zugeordneten Magneten eingerückt wird. An sich ist diese Anordnung bekannt und braucht daher nicht weiter beschrieben zu werden.
Nunmehr wird die Übersetzereinrichtung beschrieben, welche die durch Kombinationen dargestellten Ziffern bei Entnahme in ein Dezimaläquivalent umwandelt, welches erforderlich ist, um die einzelnen Ziffern der Summe durch Druck wiedergeben zu können.
Die Nocken 800 A, 800 B, 800 C und 800 D (Fig. ib) werden durch die noch zu beschreibenden Antriebsorgane mit einer Umdrehung je Maschinenspiel angetrieben. Die Nocken haben verschiedene Formen. Der Zeitpunkt, zu welchem die Nocken jeweils wirksam werden, ist aus dem Zeitdiagramm der Fig. 6 a zu entnehmen. Die Nocken haben drei unterschiedliche Höhen, die in Fig. ib am Nocken 800 A strichpunktiert angegeben sind. Die unterschiedlichen Durchmesser dieser Kreise stellen dabei die unterschiedlichen Höhen der Nocken dar, die mit »Tief«, »Mittel« und »Hoch« bezeichnet werden. Die Nocken 800 A, 800 B, 800 C und 800 D sind in Längsrichtung aneinandergereiht, so daß genutete Nockenwellen entstehen, die für eine Vielzahl von Stellen arbeiten können. Jede Nockenwelle 800 steuert Glieder 810 zur Auslösung und Blockierung eines Kupplungssteuerorgans 863. Bei Anheben des Gliedes 810 durch die »Mittel«- und »Hochtf-Umfangsteile der Nockenwelle 800 wird dem Steuerorgan 863 Bewegungsmöglichkeit gegeben. Bei »Tief «-Stellung der Nocken wird dagegen das Steuerorgan 863 gegen jede Bewegung gesperrt. Jedes Glied 810 gleitet in einem Schlitz 801 der betreffenden Lagerschiene 802 und wird außerdem durch eine Stange 804 geführt. Auf der Lagerschiene 802 sitzen, auf Stangen 805 gelagert, Sperrbügel 806, die durch Druckfedern 807 mit den zugeordneten Auslösegliedern 810 in Verbindung stehen. Die Feder 807 hat das Bestreben, das Glied 810 nach unten zu drücken, so daß es stets unter Druck in Berührung mit der Nockenfläche des zugehörigen Nockens 800 steht. Jedes Steuerglied 810 hat ein Schulterstück 808, das mit der Nase 809 des Kupplungssteuerorgans 863 in Wirkungsverbindung steht.
Wie Fig. ι a zeigt, sind die Steuerorgane 863 gleitend in Führungsschlitzen der Stützplatte 811 gelagert. Dadurch wird das Steuerorgan 863 an einem Ende gestützt und seine Bewegung zwangläufig "geführt. Das andere Ende des Steuerorgans 863 ist an einem Arm 813 (Fig. ib) aufgehängt, der mit seinem Ansatz 818 unter der Einwirkung eines Nockens 825 steht. Das Nockenrad 825 dient als mechanischer Impulsgeber für das Steuerorgan 863, so daß entsprechend der Impulsgabe das Verbindungsgüed 863 zu unterschiedlichen Zeiten bewegt wird, vorausgesetzt, daß die Auslöseglieder eine Bewegung zulassen. Infolge dieser Steuerung des Steuerorgans 863 wird die Ankupplung des Typenrades an einen Antrieb zur Auswahl einer Type entsprechend gesteuert.
Wie erwähnt, hat jede Nockenwelle 800 drei verschiedene Nockenhöhen. Wenn daher das Auslöseglied 810 sich in einer Stellung befindet, die durch den tiefen Teil der Nockenwelle 800 bestimmt ist, so kommt der Ansatz 808 in den Bereich des Ansatzes 809 des Kupplungssteuerorgans 863 und verhindert dessen Bewegung nach links. Unter dem Druck der Feder 814 drückt jedoch der Ansatz 809 gegen den Ansatz 808, so daß das Glied 810 sich im Uhrzeigersinne zu drehen sucht. Diese Bewegung wird durch den nach oben gerichteten Arm 812 des Gliedes 810, welcher gegen den Bügel 806 anstößt, verhindert. Befindet sich dagegen das Auslöseglied 810 mit dem mittleren Teil der Nocken in Wirkungsverbindung, so wird durch diesen Unterschied in der Nockenhöhe (in bezug auf die »Tief «-Nockenstellung) der Ansatz 808 nur ein wenig über den Ansatz 809 nach oben angehoben. Da dadurch der nach oben gerichtete Arm 812 nicht aus dem Bereich des Bügels 806 gelangt, wird auch weiterhin eine Drehung des Auslösegliedes 810 im Uhrzeigersinn unterbunden.
Sobald aber das Auslöseglied 810 von dem höchsten Teil eines Nockens angehoben wird, wird der Ansatz 808 aus dem Bereich des Ansatzes 809 genommen. Nunmehr bleibt die Feder 814 außer Wirkung, und die Druckfeder 807 bewegt das Auslöseglied 810 im Uhrzeigersinn, derart, daß der Arm 812 mit seinem Haken über das bügeiförmige Ende der Sperrklinke 806 greift. Dies gilt aber nur unter der Voraussetzung, daß die Sperrklinke 806 zu diesem Zeitpunkt entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wurde, und zwar auf Grund eines Impulses zum Magneten 861 in dem Zeitpunkt, zu welchem das Auslöseglied 810 sich in Höchstlage befindet: Zusammenfassend ergibt sich: Sobald durch den ;;Hoch<r-Teil einer Nockenwelle 800 ein Glied 810 in Höchstlage ist, wird dasselbe dann verklinkt, wenn die zugehörige SperrkHnke 806 gleichzeitig entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wurde. Ist letzteres nicht der Fall, so wird das Auslöseglied 810 nicht eingeklinkt und kann sich infolgedessen bei Drehung der Nockenwelle 800 entsprechend der verschiedenen Nockenhöhen frei auf und ab bewegen.
Vorstehende Beschreibung bezog sich nur auf die Arbeitsweise derjenigen Teile, die durch die Nockenwelle 800 A gesteuert werden. Die gleichartige Arbeitsweise trifft jedoch auch auf die Steuerung der Teile durch die Nockenwellen 800 B, 800 C und 800 D zu. Die Beschreibung der Arbeitsweise dieser gleichartigen Teile wird daher nicht wiederholt.
Aus Fig. ib ist zu entnehmen, daß für die Bewegung der SperrkHnke 806 zur Verklinkung mit den in Höchstlage befindlichen Gliedern 810 jeder Übersetzermagnet 861 im Falle der Erregung seinen Anker 815 anzieht. Beim Anziehen des Ankers 815 veranlaßt dieser die Verschiebung einer zugehörigen Verbindungsstange 816 nach links. An dieser Stange 816 sitzen vier Nasen 817, die je für sich mit einer Sperrklinke 806 zusammenwirken. Bei Impulsgabe zu dem Magneten 861 wird daher die Stange 816 nach links verschoben, so daß alle vier Sperrklinken 806 gleichzeitig bewegt werden. Die Verklinkung mit den zugeordneten Auslösegliedern 810 ist jedoch nur mit denjenigen Gliedern möglich, die von dem »Höchst«- Teil der Nocken 800 angehoben worden sind.
Um zu verhindern, daß der Anker 815 infolge von Remanenz am Kern des Magneten 861 hängen bleibt, wird die Verbindungsstange 816 und der Anker 815 auf mechanischem Wege wieder in Normalstellung gebracht, und zwar in zeitlicher Abhängigkeit von der Drehung der Nockenwellen 800. Erreicht wird dies durch ein Nockenrad 820 (Fig. ia), das auf dem Folgearm 821 eines Kupplungshebels 824 einwirkt. Der Arm 822 des Hebels 824 wird durch eine Feder 823 gegen eine Nase der Verbindungsstange 816 gedrückt. Zu dem Zeitpunkt, zu welchem einer der Magneten 861 erregt ist, befindet sich der Folgearm 821 in der Nut 82OÄ des Nockenrades 820. Danach bewirkt die Bewegung des Armes 821 durch den Nockenteil 820 δ, daß der Arm 822, die Verbindungsstange 816 sowie der Anker 815 nach rechts verschoben werden, wodurch der Anker 815 wieder in Normallage kommt.
Das Diagramm (Fig. 6 a) zeigt, daß zu dem Zeitpunkt, zu dem die 5-, 3-, 1-, o-Impulse durch noch zu beschreibende Nockenkontakte den Magneten 861 zugeführt werden, die Nockenwelle 800 die entsprechenden Auslöseglieder 810 in die »Hoch «-Lage übergeführt wurden. So wird z. B. bei einem 5-Impuls der »Hoch«- Nocken der Nockenwelle 800 A wirksam, und bei einem 3-Impuls kommt nur der ;;Hoch«-Nocken der Nockenwelle 800 B zu diesem Zeitpunkt zur Wirkung. Für die angewandten elektrischen Impulse 5, 3, 1, 0 ergibt sich somit für die Einstellung der Teile folgende Zusammenstellung:
Impuls Glied 810, eingeklinkt durch 5 810 A
3 810 B
ι 810 C
810 D
Diese Auslöseglieder 810 werden entsprechend dem gewählten Schlüssel einzeln oder in vorausbestimmter Kombination eingeklinkt, so daß bei Beendigung der Aussendung der elektrischen 5-, 3-, 1-, o-Impulse alle oder nur einige Glieder 810 eingeklinkt sind, während andere nicht emgekHnkt sind und sich daher bei Drehung der Nockenwelle frei bewegen können. Ein verklinktes Glied 810 kann sich demnach nicht mehr frei auf und ab bewegen.
Eine Bewegung der Verbindungsstange 863 nach links während der Zeit, innerhalb welcher 5-, 3-, 1-, o-Impulse gesendet werden, könnte noch eintreten, wenn alle vier Glieder 810 der betreffenden Reihe entweder eingeklinkt oder so weit angehoben sind, daß sie sich oberhalb der Ansätze 809 befinden. Dies wird durch den Nocken 825 α des Nockenrades 825 (Fig. ib) verhindert. Dieses Nockenrad wird durch nachfolgend beschriebene Antriebsorgane mit den Nockenwellen 800 und 820 synchron angetrieben und steht im Eingriff mit dem Ansatz 818 des Hebels 813. Wie das Zeitdiagramm zeigt, wird während der Zufuhr von 5-, 3-, 1-, o-Impulsen durch die Hochlage des Nockens 825 α des Nockenrades 825 die Bewegung des Verbindungsgliedes 863 nach links unterbunden.
Sobald die Glieder 810 in vorbestimmter Kornbination eingeklinkt sind, bestimmt die Form der
Nockenwellen 8οο A, 8οο B, 8οο C und 8οο D, welche anschließend wirksam werden, die Zeit im Arbeitsspiel, zu der das Steuerorgan 863 in der jetzt zur Beschreibung kommenden Weise nach links verschoben wird.
Wenn ein oder mehrere Glieder 810 in Kombination gemäß den zugeführten Impulsen eingeklinkt sind, wie aus der vorausgehenden Aufstellung zu entnehmen ist, so verursachen weitere Umdrehungen der Nockenwellen 800 A, 800 B, 800 C und 800 D ein Heben und Senken der restlichen, nicht eingeklinkten Glieder 810. Während dieser Umdrehungen der Nockenwellen ist das Steuerorgan 863 dieser nicht eingeklinkten Glieder für seine Bewegung gesperrt, und zwar bis zu dem Punkt des Maschinenspiels, wo die den ausgeklinkten Gliedern zugeordneten Nockenwellen die »Mittek-Nockenstellung erreichen. Da die ausgeklinkten Glieder bei der »Mittek-Nockenstellung ihrer Nockenwellen die Bewegung des Steuerorgans zulassen, ist für alle vier Glieder 810 die Bedingung geschaffen, daß das Steuerorgan 863 durch die Feder 814 und das Nockenrad 825 bewegt werden kann. An Hand eines Beispiels wird dieser Vorgang nunmehr näher erläutert.
Wenn der Übersetzereinrichtung z. B. 5-, 3-, o-Impulse (stellen den Wert 9 dar) von einer Wertentnahmeeinrichtung zugeführt werden, sofern diese auf 9 steht, so werden die Glieder 810 A, 810 B und 810 D entsprechend der »Hoch «-Stellung der Nocken auf den zugehörigen Nockenwellen 800 A, 800 B und 800 D eingeklinkt. Dieser Vorgang ist bei etwa 750 des Arbeitsspiels (Fig. 6 a) vollendet, und die Glieder 810 A, 810 B und 810 D geben in dieser Höchstlage das Steuerorgan 863 frei. Bei der darauffolgenden Drehung hebt und senkt die Nockenwelle 800 C ihr Glied 810 C noch weiterhin, so daß das Organ 863 bis etwa 123° des Arbeitsspiels an der Bewegung gehindert wird. Zu diesem Zeitpunkt schiebt der Nocken 800 C durch seinen »Mittek-Teil das Glied 810 hoch, so daß das Steuerorgan 863 freigegeben wird. Zu diesem Zeitpunkt steht der Ansatz 818 des Hebels 813 mit den Nuten 825 im Eingriff, die in Fig. ib und im Zeitdiagramm (Fig. 6 a) mit 5,3,1,0 bezeichnet sind. Infolgedessen wird jetzt das Steuerorgan 863 von vier Gliedern freigegeben, und der Bewegung des Steuerorgans nach links durch die Feder 814 bei etwa 123 ° steht nichts mehr im Wege, so daß der Kupplungsauslösehebel 867 ausgelöst und die Typenwählkupplung eingerückt wird. Nach Auslösen der Kupplung beginnt der Antrieb für das Druckrad 860 zur Auswahl der Zahlentype 9.
Wenn, wie in Fig. ib ersichtlich, das Steuerorgan 863 nach links bewegt wird, um die Einrückung der Typenwählkupplung herbeizuführen, befindet sich der Ansatz 818 in der Nut 825 ο des Nockenrades 825. Eine weitere Drehung des Nockenrades 825 im Uhrzeigersinn bewirkt durch den ansteigenden Teil des Nockens 825 c über den Ansatz eine Rückführung des Organs 863 nach rechts, ohne jedoch dabei die eingeklinkten Glieder 810 auszuklinken. Bei etwa 135° des Maschinenspiels schiebt ein besonders hoher Nocken 825^ das Steuerorgan 863 nach rechts, und zwar über die Normalstellung hinaus, so daß die Nasen 809 derselben gegen die Ansätze 823 der eingeklinkten Glieder 810 stoßen und diese entgegen dem Sinn des Uhrzeigers bewegen, wodurch ihre Verklinkung aufgehoben wird. Während dieses Vorganges werden die Federn 807 zusammengedrückt, so daß die Sperrklinken 806 in Normalstellung springen.
Das gleiche Arbeitsprinzip zur Erzielung solcher Ergebnisse gilt auch für andere Impulskombinationen, wie die folgende Zahlentafel zeigt:
Zur Ent
nahme ein
gestellte
Ziffer
Ausgesandte
Impulse
Gesperrte Glieder 8io Nockenwellen 800
in »Mittel «-Stellung
9
8
7
5, 3. ο
5» 3
5, ι. ο
8io A, 8io B, 8io D
.810 A, 810 B
810 A, 810 C, 810 D
800 C
800 C, 800 D
800 B
6
5
4
Oo Cn Oi
O O H
810 A, 810 C
810.4, 810 D
810 B, 810 D
800 B, 800 D
800 B, 800 C
800 4, 800 C
3.
2
I
3
I, 0
I
810 B
810 C, 810 D
810 C
800 A, 800 C, 800 D
800 ^4, 800 B
800 ^, 800 S, 800 D
O 0 810 D 800 B
Diese Aufstellung zeigt, daß der Zeitpunkt, zu welchem diejenigen Nockenwellen 800 in »Mittek-Nockenstellung gelangen, deren Glieder 810 nicht vorher eingeklinkt sind, den Zeitpunkt für die Übermittlung der mechanischen Impulse bestimmt.
Die auf das Steuerorgan 863 übertragenen mechanischen Impulse veranlassen die Einrückung einer Kupplung, wodurch das Druckrad 850 bis zu der ge- χ wünschten Ziffernstellung rotiert.
Sobald die Kupplung eingerückt ist, erfolgt durch die Welle 539 der Antrieb für das Druckwerk. Für jede Stelle des Druckwerks ist ein Hebel mit drei Armen 864, 865 und 867 vorgesehen, die auf einer Stange 866 drehbar gelagert sind.
Zum Antrieb der Druckeinrichtung dient die stetig umlaufende Welle 539, auf welcher eine Zahnwalze 868 mit zur Kupplung dienenden Zähnen 869 befestigt ist. Auf dieser KupplungsweHe 868 befinden sich für jede Stelle der Druckeinrichtung Zahnkränze 870, die jeweils von einem Flanschring 872 festgehalten werden. Zur Sicherung des seitlichen Abstandes der Zahnkränze 870 werden diese in Schlitzen 871 von Schienen 873 und 874 geführt. Jede Zahnscheibe 870 trägt eine Kupplungsklinke 876, die mit dem Kupplungsauslösehebel 867 im Eingriff steht. Dieser Kupplungsauslösehebel 867 hält normalerweise die Kupplungsklinke in einer solchen Stellung, daß ihr Kupplungszahn 877 sich nicht im Eingriff mit einem der Kupplungszähne 869 der Kupplungswelle 868 befindet. Sobald der Kupplungsauslösehebel 867 als Ergebnis der Betätigung des Steuerorgans 863 zu unterschiedlicher Zeit freigegeben wird, wird die Kupplung eingerückt, da die an der Kupplungsklinke 876 befestigte Feder 878 die letztere mit der Kupplungswelle zum Eingriff bringt. Zu welchem Zeitpunkt die Ankupplung erfolgt, hängt von der Betätigung des Steuerorgans 863 ab.
Die beschriebene Kupplung ist die Typenradkupplung, welche die unterschiedliche Dauer der Drehung des Typenrades 860 infolge der Verbindung der Zahnscheibe 870 mit dem Typenrad 860 veranlaßt. Fig. ι a und ib zeigen die Anordnung der Druckeinrichtung für eine Stelle. Sobald das Steuerorgan 863 bei etwa 1230 als Ergebnis der den Wert 9 darstellenden 5-, 3-, o-Ziffernimpulse den Kupplungsauslösehebel 867 zurückgezogen hat, kommt die Klinke 876 unter dem Zuge der Feder 878 mit ihrem Kupplungszahn 877 zum Eingriff mit der Welle 868. Daraufhin wird das Typenrad 860 der betreffenden Stelle so lange mitgenommen, bis die Zahl 9 vor der Druckzelle erscheint. Die unterschiedliche Zeit, zu der das Steuerorgan 863 betätigt wird, bestimmt das Ausmaß der entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des Typenrades 860 aus einer Ruhestellung bis zur Einstellung der für den Druck erwünschten Ziffer. Nachdem der Druck erfolgt ist, wird das Typenrad weitergedreht, da die Typenwählkupplung noch eingerückt ist. Die Drehung des Typenrades dauert so lange an, bis das freie Ende der Kupplungsklinke 876 gegen die Nase des Kupplungsauslösehebels 867 schlägt, der durch die Feder 879 (Fig. ia) inzwischen in seine Normallage gebracht wurde. Bei Anschlag der Klinke 876 gegen den Hebel 867 erfolgt die Auskupplung der Klinke 876, wodurch gleichzeitig das Typenrad 860 in der in Fig. ia gezeigten Normalstellung zum Stillstand kommt.
Jedes Typenrad 860 wird von Hebeln 881 getragen, die lose und drehbar auf der Stange 882 gelagert sind. Jeder Hebel ist mit einem Ansatz 884 ausgestattet, der durch einen Nocken 883 der Scheibe 885 betätigt wird. Diese Nockenscheibe 885 stellt ein angetriebenes Glied der Druckkupplung dar.
Zum Antrieb der den Druck veranlassenden Kupplung dient eine Welle 538, die eine teilweise gezahnte, als Kupplungsorgan dienende Zahnwalze 886 trägt. Auf der Zahnwalze 886 sind Nockenscheiben 885 angeordnet, auf welcher die Kupplungsklinken 887 drehbar gelagert sind. Die Anordnung entspricht im wesentlichen der Anordnung für die Typenradkupplung. Die Kupplungsklinke 887 wird von einem Kupplungsauslösehebel 888 gesteuert. Bei Freiwerden der Kupplungsklinke 887 fällt deren Zahn unter dem Einfluß der Feder in die Zahnwalze 886 ein, wodurch die Nockenscheibe 885 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Infolgedessen drückt der Nocken 883 gegen den Ansatz 884, so daß Hebel 881 unter Spannung der Feder 889 in Richtung der Schreibwalze bewegt wird. Die beschriebene Einrückung der Kupplung tritt ein, sobald der Drucksteuermagnet 861 jeder Stelle durch einen N-Impuls wieder erregt wird.
Nach Einrücken der Druckkupplung wird somit das Typenrad 860 gegen das übliche Farbband und die Schreibwalze 890 bzw. gegen die zu beschriftende Unterlage gedrückt. Während der Bewegung des Hebels 881 erhält das zugeordnete Typenrad 860 eine Drehbewegung entgegen dem Sinn des Uhrzeigers. Beim Abrollen des Typenrades über den Zahnkranz 870 wird dasselbe dagegen im Sinn des Uhrzeigers bewegt. Diese beiden entgegengesetzt auftretenden Drehbewegungen haben zur Folge, daß das Typenrad bei seinem Aufschlag gegen die Schreibwalze 890 stillsteht, wodurch die Type flach auf die Druckunterlage auf trifft und einen klaren lesbaren Aufdruck erzeugt.
Nach dem Druckvorgang gleitet der Nocken der Scheibe 885 an dem Ansatz 884 vorüber, und die Feder 889 bringt den Typenradhebel 881 in Normalstellung, während der Ansatz 884 gegen den Umfang der Nockenscheibe 885 drückt. Da nach dem Druckvorgang die Typenwählkupplung noch in Tätigkeit ist, dreht sich das Typenrad, wie bereits beschrieben, weiter, bis die Kupplungsklinke 876 gegen den Kupplungsauslösehebel 867 schlägt, wodurch die Typenräder in der Normalstellung zum Stillstand kommen.
Die Druckkupplung bleibt für eine ganze Umdrehung des Nockenrades 885 eingerückt, und die Auskupplung erfolgt durch Anschlag der Kupplungsklinke 887 gegen den Kupplungsauslösehebel 888. Sobald das freie Ende der Kupplungsklinke 876 der Typenwählkupplung gegen den Auslösehebel 867 anschlägt, besteht die Neigung, daß der Zahnkranz gegen -den Uhrzeigersinn zurückgedreht wird. Dies wird durch den unter Federspannung stehenden Sperrhaken 896 verhindert, der mit der Nase 897 des an der Zahnscheibe 870 befestigten Hebels 898 zusammenwirkt. Eine solche Einrichtung ist für jede Zahnscheibe vorgesehen. Der Haken 896 ist in Normalstellung im Eingriff und verhindert die Rückdrehung, so daß die Kupplungsteile in der Normalstellung gehalten werden.
Eine ähnliche Sicherung gegen die Rückbewegung ist für die Druckkupplung vorgesehen. Sie besteht aus dem unter Federspannung stehenden Sperrhaken 891, der mit dem Ansatz 899 der Nockenscheibe 885 im Eingriff steht.
Bei Erregung eines N-Impulses durch einen noch zu beschreibenden Stromkreis wird der Magnet 861 ein zweites Mal erregt und der Anker 815 angezogen, so daß die zugeordnete Verbindungsstange 816 nach links gezogen wird. Dabei wird die Kupplungsverbindung der Hebel 824, 888 der Druckkupplung
gelöst. Zu diesem Zeitpunkt legt sich der tiefe Nockenteil 820 c (Fig. ι a und 6 a) der Nockenscheibe 820 gegen den Ansatz 821 des Auslösehebels 804, so daß die Bewegung des Auslösehebels 824 nicht behindert S wird. Wird der Auslösehebel 888 ausgehakt, so greift dessen Ansatz in eine Kerbe 826 des Hebels 824. Die Nockenscheibe 885 bewegt sich alsdann entgegen dem Uhrzeiger, und der Nocken 883 bringt zu dem Zeitpunkt, wo die erwünschte Zifferntype auf der Druckzeile steht, diese zum Abdruck.
Es ist nicht erwünscht, daß der Auslösehebel 888 bedient wird, wenn die Verbindungsstange 816 bei der ersten Erregung des zugeordneten Magneten 861 bewegt wird, um die Typenwählkupplung einzurücken.
Während dieser Zeit ist der hohe Nockenteil 837 a des Nockenrades 837 wirksam und hindert den Hebel 888 an einer Bewegung zur Auslösung der Druckkupplung. Bei Zufuhr des N-Impulses dagegen steht der niedrige Nockenteil 8376 des Nockenrades vor
ao dem Auslösehebel 888 und läßt seine Auslösung zum Einrücken der Druckkupplung zu. Nach diesem Vorgang bringt der Nockenanstieg 837 c des Nockenrades 837 den Auslösehebel 888 in Normalstellung zurück, so daß die Kupplungsklinke 887 nach einer vollen
as Umdrehung der Scheibe 885 gegen den Hebel stößt, so daß die Druckkupplung ausgerückt wird. Bei Beendigung des Arbeitsspieles bewirkt ein Nockenanstieg 820 ä die Bewegung des Auslösehebels 824 im Uhrzeigersinn, so daß er wieder die in Fig. ia gezeigte Stellung einnimmt. Der Nockenanstieg 820 a! schiebt auch die Verbindungsstange 816 wieder zurück, so daß der Anker 815 in seine Normallage kommt, falls er am Kern des Magneten 861 hängengeblieben sein sollte.
Der Antrieb für die Drucksteuerung wird, wie Fig. 2 zeigt, von der Welle 538 abgeleitet, die mit gleichmäßiger Umdrehungszahl für jedes Arbeitspiel der Maschine angetrieben wird. Der Antrieb erfolgt von der Triebwelle 522 über Zahnräder 940, 941. Die
Übersetzung der Zahnräder ist so gewählt, daß die Welle 538 I1Z2 Umdrehungen je Umdrehung der Welle 522 ausführt.
Die Welle 539 bildet den Antrieb des Typenwählers und rotiert mit 21Z3 Umdrehungen je Arbeitsspiel.
Die Welle 539 arbeitet zeitweise mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und synchron mit der Antriebswelle, und zeitweise ist die Drehzahl größer oder kleiner in bezug auf Welle 538, um eine gewünschte Buchstabentype aus einer ausgewählten Typengruppe auszuwählen. Die Steuerung für den variablen Antrieb der Welle 539 ist bekannt, und da bei der vorliegenden Erfindung der Buchstabendruck eine untergeordnete Rolle spielt, braucht das Steuergetriebe nicht näher beschrieben zu werden. Bei geringerer Geschwindigkeit der Welle 539 kommt bei 330° des Maschinenspiels die gewählte Zahlentype vor die Druckwalze. Zu diesem Zeitpunkt stößt auch die vorher eingekuppelte Nockenscheibe 885 der Drucksteuerung der Nocken gegen den Ansatz 884 und drückt infolgedessen die gewählte Zahlentype gegen die Druckwalze 890.
Nachfolgend wird nunmehr das Getriebe zum Antrieb der Nockenwellen 800 A, 800 B, 800 C und 800 D beschrieben. Auf der Welle 522 ist ein Zahnrad 1040 (Fig. 2) befestigt. Dieses treibt über Zahnräder 1041, 1042 die Welle 1043 für die Nocken 800 D. Die Nocken 800 C werden von der verlängerten Welle 522 getragen. Aus Fig. 2 ist weiterhin ersichtlich, daß das Zahnrad 1040 über Zahnrad 1044 das Zahnrad 1045 antreibt, dessen Welle 1046 die Nocken 800 B trägt. Über das Zwischenrad 1047 treibt das Zahnrad 1045 das auf der Welle 1049 festsitzende Zahnrad 1048 für den Antrieb der Nocken 800 A an. Der Antrieb der Nocken erfolgt in der Weise, daß jede die Nocken tragende Welle je Maschinenspiel eine Umdrehung macht.
Die Welle 1053 für die Nocken 825 wird über die Zwischenräder 1050, 1051, 1052 angetrieben, während die Welle 1055 für die Nocken 820 über das Zahnrad 1054 seinen Antrieb erhält.
Weiter ist aus Fig. 2 zu entnehmen, daß der Antrieb der Nocken 837 über die Zahnräder 1056, 1057 geschieht. Die Arbeitsnocken 820, 825 und 837 werden dabei mit den Nockenwellen 800 A, 800 B, 800 C und 800 D synchron angetrieben.
Findet die vorliegende Erfindung bei durch Aufzeichnungsträger gesteuerten Maschinen Anwendung, dann erfolgt der Summendruck unter Steuerung durch die bekannte automatische Gruppenkontrolle. Die Wirkung der Gruppenkontrolle ist abhängig von der Änderung der Gruppennummer, die in den ent- go sprechenden Spalten der Aufzeichnungsträger eingetragen ist. Bei Wechsel einer Gruppennummer sprechen in bekannter Weise Vergleichsrelais an, die zur Steuerung des Summendrucks führen. Die automatische Gruppenkontrolleinrichtung ist an sich bekannt, und es werden daher in Fig. 5 a nur die Vergleichsstromkreise z. B. für die Untersummen- und Gesamtsummensteuerung gezeigt. Bekanntlich werden zu dieser Steuerung zwei gepaarte Relais pro Stelle benutzt, die durch die Lochungen in zusammengehörigen Spalten erregt werden. Für die Untergruppensteuerung in den z. B. drei gezeigten Spalten bestehen die Relaispaare aus Rz und R4, 2?2 und 2?5 sowie i?3 und R6. Bei gleicher Gruppennummer von zwei aufeinanderfolgenden Karten werden die zugeordneten Kontakte α der Relais gleichzeitig umgeschaltet, während bei veränderter Gruppennummer dagegen nur ein α-Kontakt umgeschaltet wird. Werden daher z. B. die Kontakte des Relaispaares Ri und i?4 gleichzeitig umgeschaltet, so bleibt der Stromkreis n0 zwischen Leitung 617 und Steckkontakt 618 unterbrochen. Wird jedoch nur eines der Relais, z. B. Rz, erregt, fließt Strom von Leitung 617, umgeschalteten Kontakt Rza, Kontakt R4« (in Normallage) nach Steckbuchse 618. Soll eine dreistellige Gruppennummer verglichen werden, wie dies in dem vorliegenden Beispiel der Fall ist, so müssen die Stecker der Vergleichsstellen durch Leitungen 619 miteinander verbunden werden, und von einem der Steckkontakte 618 geht dann ein Anschluß zur Spule des Relais MI-z, an iao welche also jeder geschlossene Vergleichsstromkreis angeschlossen ist. MI-i schließt bei seiner Erregung den N-Kontakt, so daß über Nockenkontakt CR 41 ein Haltestromkreis geschlossen wird. Das Relais MI-I wird als Untergruppensteuerrelais bezeichnet und veranlaßt den Untersummendruck, die Löschung
des Untersummenzählwerks und die Übertragung des Saldos vom Untersummenzählwerk auf das Gesamtsummenzählwerk.
Das Untergruppensteuerrelais MI-I schließt bei seiner Erregung seine MI-i-Kontakte, so daß bei Schließen des Nockenkontaktes Ci?43 ein Stromkreis wirksam wird, der von der Leitung 615 über Nockenkontakt CÄ43, Relaiskontakt ΜΙ-χ-τ zur Spule des ikfI-2-Relais, Leitung 621 und Leitung 616 verläuft. Relais MI-2 wird eingeschaltet und über dessen Ä-Kontakt und Nockenkontakt CR 42 ein Haltestromkreis errichtet. Parallel zu CR 42 ist ein Kontakt P12-1 angeordnet, welcher durch das »Programmschluß «- Steuerrelais P12 gesteuert wird. Wenn daher der Nockenkontakt CR42 bei 3150 des Maschinenspiels, innerhalb welchem ein Gruppenwechsel stattfand, geöffnet wird, wird die Haltespule von MI-2 durch den Kontakt P12-1 während des Untersummenmaschinenspiels erregt gehalten und wird danach wieder stromlos, wenn der Nockenkontakt CR 42 offen ist. Die Halterelaisspule von MI-Z bleibt jedoch während des nachfolgenden Gesamtsummenmaschinenspiels erregt, wenn diese wirksam wird. Die Erregung wird in dem Arbeitsspiel für die Haupt- bzw. Gesamtsumme erst aufgehoben, wenn sowohl der Nockenkontakt CR 42 als auch der Kontakt P12-1 geöffnet sind, wie später beschrieben wird.
Wenn bei 3050 des Maschinenspiels der Nockenkontakt CR 48 (Fig. 5 a) schließt, kommt ein Stromkreis zustande von Leitung 615 über Nockenkontakt CR4.8, Relaiskontakt MI-1-2 (geschlossen), Zwischenkontakt P 2-4 (geschlossen), Zwischenkontakt P3-4 (geschlossen), Erregerspule des Relais P1 nach Leitung 615. Der Haltestromkreis verläuft über die A-Relaiskontakte der Relais Px, Pz und Nockenkontakt Ci? 50 nach Leitung 615. Der Nockenkontakt CR50 hält die Relaisspule PxH bis 2880 des Maschinenspiels in erregtem Zustand, zu welcher Zeit der Untersummendruck und die Zählwerkslöschung unter Steuerung durch das Untersummenzählwerk erfolgen und die Übertragung der Untersumme in das Gesamtsunamenzählwerk stattfindet.
Durch die Steckleitung 622 (Fig. 5 b) wird die Maschine auf Untersummendruck aus dem zugehörigen Summenzählwerk mit anschließender Löschung derselben eingestellt. Sobald eine Änderung der Untergruppe eintritt, schließen sich die Nockenkontakte Ci? 58. Dadurch wird ein Stromkreis von Leitung 615 über Nockenkontakt Ci? 58, Relaiskontakt P1-2 (geschlossen), Steckleitung 622, Untersummen- und Löschkontakt STR nach Leitung 616 geschlossen. Aus der in Fig. 6b gezeigten Schaltzeit von Ci?58 ist zu entnehmen, daß das Relais STR bis 275° des Maschinenspiels erregt ist, währenddessen ein Untersummendruck und eine Löschung des Untersummenzählwerks erfolgt.
Für den Summendruck, zur Zählwerkslöschung sowie zur Übertragung in das Gesamtsummenzählwerk sind besondere Relais LC, S—, C-+, PCC und RN (Fig. 5 b) vorgesehen. Die ^rregerstromkreise dieser Relais werden beschrieben, sobald für das Verständnis der Arbeitsweise der Maschine eine Beschreibung notwendig ist.
Am Ende eines Arbeitsspiels, innerhalb dessen eine Änderung der Untergruppenkennzeichnung festgestellt wurde, schließen sich die Nockenkontakte CR119, wodurch ein Stromkreis von der Leitung 615 über Nockenkontakt CRxxg, STi?2-Kontakt (geschlossen), Übertragungskontakt GRT3 in Normalstellung, Relaisspule 5— und Relaisspule G— (im Nebenschluß damit) nach Leitung 616 zustande kommt. Nockenkontakt Ci? 119 hält die Relais S— und C-+ bis etwa 275 ° des Maschinenspiels erregt, so daß ein Untersummendruck, eine Löschung und eine Übertragung der Untersumme erfolgt. Sobald Nockenkontakt CR122 zwischen 0 und 75 ° des Summendruck- und Löscharbeitsspiels geschlossen wird, bildet sich ein Stromkreis von Leitung 615 über Nockenkontakt CR xzz, Relaiskontakt STi?3 (jetzt umgelegt) und Kontakt LC nach Leitung 616.
Wird das Relais LC erregt, findet der Summendruck in folgender Form statt: Bei der vorliegenden Ausführung erfolgt der Summendruck unter Entnahme der Summe und in Verbindung mit der bereits beschriebenen Kombinationsübersetzungseinrichtung, welche die kombinierten Abfühlimpulse in entsprechende einzelne zu unterschiedlichen Zeiten erfolgende mechanische Ziffernimpulse umwandelt und dadurch auch die entsprechende Drucktype auswählt.
Jeder Entnahmeabschnitt oder jede —-Stelle sowohl des Untersummen- wie des Gesamtsummenzählwerks enthält eine Reihe von den Ziffernwerten zugeordneten Kontaktpunkten 623 (Fig. 5 c), eine gemeinsame Stromschiene 624 und eine Bürste 625, welche durch das zugeordnete Ziffernrad in bekannter Weise auf einen der Wertstellung des Ziffernrades entsprechenden Ziffernkontaktpunkt 623 eingestellt wird. In Fig. 5 c ist die Wertentnahmeeinrichtung für das Untersummenzählwerk auf den Summenwert 0044 eingestellt. Die einzelnen gleichwertigen Kontaktpunkte 623 sind miteinander durch die Impulsübertragungsleitungen 9 bis 0 verbunden und werden von den Nockenkontakten Ci? 97 bis Ci? 106 überwacht. Diese Nockenkontakte geben Impulskombinationen der 5-, 3-, 1-, o-Impulse weiter, wie aus Fig. 5 c ersichtlich ist, wo neben den Nockenkontakten die einzelnen Impulskombinationen angegeben sind. Die Zeitverteilung dieser 5-, 3-, i-, o-Impulse durch die Nocken Ci? 97 bis Ci? 106 ist in Fig. 6 b gezeigt. Demnach werden gemäß der jeweiligen Einstellung der Entnahmeeinrichtung bestimmte Kombinationen der 5-, 3-, x-, o-Impulse weitergeleitet. Steht z. B. die Bürste der Entnahmeeinrichtung auf 9, so sendet der Nockenkontakt Ci? 97 die entsprechenden Impulse 5, 3, 0. Der Nockenkontakt Ci? 98 sendet dagegen nur 5-, 3-Impulse und Ci? 99 5-, 1-, o-Impulse usw., wie auch im Schaltplan Fig. 5 c angegeben ist. Befindet sich z. B. in der Einerstelle die Bürste auf der Ziffer 4, so werden die entsprechenden Impulse im folgenden Stromkreis wirksam: Leitung 615, Unterbrecherkontakt CB, Nockenkontakte Ci? 102, Ziffernwertleitung (vier), Kontaktpunkt 623, Bürste 625, Stromschiene 624, umgelegter Relaiskontakt LCU, Steckdose 626.
Um die Entnahmeabschnitte zu veranlassen, erwünschte Stellen des Kombinationsübersetzers und
der Druckeinrichtung zu steuern, werden zwischen den Steckdosen 626 und den Steckdosen 628 (Fig. 5 d) Verbindungen 627 hergestellt. Es wird darauf hingewiesen, daß, wenn im ersten Teil des Arbeitsspiels, also von 0 bis 78°, die Nockenkontakte CR 97 bis Ci? 106 5-, 3-, 1-, o-Impulse senden, die Relais LC und STR erregt sind.
Die i-Impulse verlaufen dann über die Verbindungsleitung 627 nach Steckdose 628 (Fig. 5 d) und von da weiter über Relaiskontakt PCCU (Normalstellung) zum Steuermagneten 861 der Einerreihe des Kombinationsübersetzers und nach Leitung 616. Durch die an die Magneten gegebenen Impulse 3, ο werden durch den Kombinationsübersetzer diese Impulskombinationen in den Ziffernwert 4 umgewandelt, so daß bei Anschaltung der Typenradkupplung das Druckrad in die Stellung für den Abdruck der Einerziffer 4 eingestellt wird. Auf dieselbe Weise erfolgt in jeder Stelle die Auswahl und Umwandlung der Impulskombinationen 5, 3, 1, 0 durch den Kombinationsübersetzer und die entsprechende Einstellung der Druckräder auf den erwünschten Ziffernwert. Nach Einstellung aller Druckräder 860 (Fig. 1 a) in ihre Ziffernwertstellung erfolgt der Abdruck, welcher durch die Sendung eines Impulses zur Zeit N des Maschinenspiels veranlaßt wird.
Dies erfolgt ungefähr bei i66° des Maschinenspiels, zu welchem Zeitpunkt sich die Nockenkontakte CR Vj (Fig. 5 b) schließen. Infolgedessen erhält Relais RN Strom und legt seine zugeordneten Kontakte U, T, H, TH (Fig. 5 d) um, so daß sämtlichen Stellen bzw. sämtlichen Magneten 861 der Übersetzereinrichtung ein zweiter Impuls zugeleitet wird, und zwar durch folgenden Stromkreis: von Leitung 615, Nockenkontakt Li? 80, umgeschaltete Relaiskontakte U, T, H und TH des Relais RN nach den jeweiligen Steuermagneten 861 zur Leitung 615. Der eigentliche Summendruck erfolgt schließlich durch Anschlagen der Druckräder gegen die Schreibunterlage.
Wenn die linksseitig höheren Stellen der Entnahmeeinrichtung den Wert ο anzeigen, so wird durch die an sich bekannte Einrichtung zur Null-Elimination der Druck dieser überflüssigen Nullen verhindert. Die Löschung des Untersummenzählwerks erfolgt im gleichen Maschinenspiel, in dem der Druck der Untersumme erfolgt, und zwar während seines letzten Teils. Zur Durchführung der Löschung werden zeitlich unterschiedliche elektrische Löschsteuer- oder Stoppimpulse benutzt, die von der Druckradkupplung abgeleitet werden. Die Startimpulse werden jedem Ankuppelmagneten AM des Untersummenzählwerks zugeführt und drehen das Zählrad in Additionsrichtung von seiner Ziffernstellung in die Löschstellung, welche bei der vorliegenden Ausführung die 9-Stellung ist. Die Stoppimpulse kommen zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Komplementzahl zu der im Zählwerk stehenden Ziffer additiv eingeführt worden ist, wodurch jedes Zählrad auf 9 eingestellt wird. Vorzugsweise werden diese Stromimpulse von den Typenradkupplungen abgenommen, die, wie beschrieben, jede unter Steuerung durch die Übersetzereinrichtung eingerückt wird. Die Einschaltung der Kupplung zur Drehung des Druckrades in die gewünschte Ziffernstellung erfolgt gleichzeitig mit der Aussendung des Stoppimpulses zu dem Stoppmagneten SM. Wie die Fig. la und ib zeigen, veranlaßt die Übersetzereinrichtung eine Bewegung des Verbindungsgliedes 863 zu verschiedenen Punkten des Maschinenspiels, wie auch aus Fig. 6a zu ersehen ist. Demgemäß wird daher auch die Einrückung der Druckradkupplung zu verschiedenen Zeiten herbeigeführt. Bei erfolgter Einrückung werden die Typenradkontakte 672 (Fig. 1 a) zu unterschiedlichen Zeiten des Maschinenspiels geschlossen, um den Stoppimpuls nach dem Zählwerksstoppmagneten SM derselben Stelle weiterzuleiten.
Wie Fig. ι a zeigt, hat die Klinke 898 eine geneigte Kante 670, die mit Doppelhebel 896 zusammenwirkt und diesen kurz nach Einrückung der Kupplung betätigt. Der untere Arm 671 des Doppelnebels 896 drückt alsdann gegen die obere Feder des Kontaktes 672. Demnach veranlaßt also kurz nach Einrückung der Druckradkupplung die geringe Bewegung des Doppelhebels 896 im Uhrzeigersinn die Schließung des Kontaktes 672. In Fig. 6 a sind die unterschiedlichen Schließzeiten der 0-9-Impulse gezeigt. Bevor die Stromkreise für die Stoppimpulse erläutert werden, wird die Wirkungsweise der impulsgebenden Stromkreise zur Erregung der Ankuppelmagneten AM aller Wertstellen gezeigt. Wie bereits erläutert, wird das Relais S— (Fig. 5 c) im letzten Teil des Maschinenspiels eingeschaltet, und zwar dann, wenn eine Gruppennummeränderung festgestellt wird und infolgedessen der Nockenkontakt CR19 die Erregung dieses Relais während des ganzen Summendruck- und Löscharbeitsspiels bis etwa 275° aufrechterhält. Wenn also bei etwa 1400 des Maschinenspiels der Nockenkontakt CR 85 sich schließt, wird ein Stromkreis von Leitung 615 über Nockenkontakt Ci? 85, Relaiskontakt STi?4 (geschlossen), Relaiskontakte S—, U, T, H (geschlossen) zu jedem Ankuppelmagneten AM der vier Stellen des Untersummenzählwerks und der Leitung 616 geschlossen. Hierdurch wird die Ankupplung aller Zählradkupplungen herbeigeführt, und wenn ein Zählrad auf einer anderen Ziffer als 9 steht, so wird es weitergedreht, und zwar entsprechend dem Wert der Komplementzahl zu 9 von der Zahl, auf der das Zählrad eingestellt war.
Während dieser Drehbewegung der Zählräder werden den Stoppmagneten SM Stoppimpulse zugeführt, und zwar durch den jetzt zu beschreibenden Stromkreis. Ein einfacher Stromkreis entsteht (Fig. 5b), wenn zwischen 100 und 3150 in jedem Arbeitsspiel der Nockenkontakt Ci? 15 geschlossen wird, so daß Relais PCC erregt wird und seine U-, T-, H- und TiT-Kontakte umgeschaltet werden. Der Stoppimpulsstromkreis geht von Leitung 615 über Unterbrecherkontakt Ci? 82 (Fig. 5d), der während der unterschiedlichen Zeit der Schließung der Typenradkontakte 672 Impulse aussendet, weiter über die entsprechenden Relaiskontakte U, T, H und TH des Relais PCC (jetzt umgeschaltet) nach dem Steckkontakt 628, Verbindung 627, Steckkontakt 626, ferner über die entsprechenden Kontakte U, T, H und TH des Relais LC (nicht erregt) nach den zugehörigen Stoppmagneten SM des Untersummenzählwerks und
schließlich nach Leitung 616. Es war angenommen worden, daß der Zähler auf den Wert 0044 eingestellt ist und demnach die Bürste 625 auf der Ziffer 4 der Einerstelle steht. Die Kontakte 672 dieser Stelle werden dann bei 220° geschlossen. Der von dem Nockenkontakt CR 85 ausgehende Ankuppelimpuls hat jedoch das Zählrad zu dem Zeitpunkt schon von 4 nach 9 oder fünf Schritte weitergedreht, wo der Stoppmagnet SAi den von dem Typenrad gesteuerten Kontakt 672 ausgehenden Stoppimpuls erhält, so daß das Einerzählrad bei der Ziffernstellung 9 angehalten wird.
Bei der Zehnerstelle vollzieht sich der gleiche Vorgang. Die in der Hunderter- und Tausenderstelle stehende Null kennzeichnet eine positive oder Sollbilanz. In einem solchen Fall veranlaßt der Impuls zum Ankuppelmagneten AM neun Bewegungsschritte. Infolge der eingerückten Druckradkupplung dreht sich das Druckrad 860 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers zu etwa der gleichen Zeit, zu der der Druckradhebel 881 umgelegt ist und das Druckrad 860 als Ergebnis des Druckimpulses im Uhrzeigersinn zu drehen sucht. Dieser Vorgang führt alsdann den Abdruck der Ziffer ο herbei. Die Einrückung der Druckradkupplung veranlaßt eine spätere Schließung des Kontakts 672, wodurch ein Stoppimpuls zu dem Sikf-Magneten des Zählers gesendet wird, nachdem das Zählrad um neun Schritte bewegt wurde und das Rad in die Ziffernstellung 9 gebracht wurde. Sobald ein Rad auf 9 steht, wodurch eine negative oder Haben-Bilanz angezeigt wird, erfolgt die Schließung der Kontakte 672 (zur Aussendung eines Stoppimpulses bei 1400 nach Einrückung der Druckradkupplung zur Bestimmung der 9-Drucktype) gleichzeitig oder ein wenig früher als die Übermittlung des Ankuppelimpulses zum ^li-Magneten durch Nockenkontakt CR 85. Hierdurch wird die Einrückung der Kupplung verhindert, und infolgedessen bleibt das Rad auf der Ziffer 9 stehen.
Bei Löschung des Untersummenzählwerks ist es erforderlich, den in dem Untersummenzählwerk stehenden Betrag in das Gesamtsummenzählwerk zu übertragen, so daß das Untersummenzählwerk die zur nächsten Gruppe gehörenden Beträge aufnimmt und das Gesamtsummenzählwerk laufend die Gesamtsumme bildet, die später als .Gesamtsumme gedruckt wird. Die Stoppimpluse zu den SM-Magneten des Untersummenzählwerks werden gleichzeitig den AM-Magneten des Gesamtsummenzählwerks zugeführt, und die Räder des Gesamtsummenzählwerks drehen sich, bis die mechanischen Abschaltstifte 752 die Kupplung ausrücken, wodurch der Betrag im Untersummenzählwerk auf das Gesamtsummenzählwerk übertragen wurde.
Die Übertragung der Untersummenbeträge wird durch das Relais G+ gesteuert. Dieses wird zusammen mit dem Relais S erregt. Der Löschsteuerimpuls zu jedem Magneten AM des Gesamtsummenzählwerks geht z. B. in der Einerstelle von dem jetzt in Normalstellung befindlichen Kontakt LCU über Draht 641, die Relaiskontakte G -\- U (jetzt umgelegt) und den ylM-Magneten nach Leitung 616 (Fig. 5c).
In der Einerstelle wurde z. B. die Ziffer 4 angezeigt, und es wurde der Wert 5 eingeführt, um das Untersummenzählwerk auf 9 in die Löschstellung zu bringen. Der gleiche Stoppimpuls führt die Bewegung des Zählrades in der Einerstelle des Gesamtsummenzählwerks herbei. Diese Bewegung des Zählrades geht bis zur Einführung der Ziffer 4 weiter, dann wird durch Stift 752 ausgekuppelt. In gleicher Weise werden in den übrigen Stellen die Ziffern übertragen, so daß abschließend im Gesamtsummenzählwerk die Ziffer 0044 eingeführt und das Untersummenzählwerk in Löschstellung gebracht wird.
Um mit den normalen Werteinführungen für die nächste Kartengruppe fortfahren zu können, ist es natürlich notwendig, das Relais MI-2 abzuschalten, da es noch immer durch die Relaiskontakte P12-1 (Fig. 5 a) in erregtem Zustand gehalten wird. Während des beschriebenen Maschinenspiels zur Untersummenentnahme wird ein Stromkreis geschlossen, der von Leitung 615 über Leitung 630 (Fig. 5 a), Relaiskontakt P1-3 (geschlossen), Übertragungskontakt ΙΝΊ'2-1 (normal), Nockenkontakt Ci? 132 und die Erregerspule P von P12 nach Leitung 616 geht. Der Haltestromkreis für das Relais P12 wird von Leitung 616 über die Haltespule H von P12, Relaiskontakt P12, Nockenkontakt Ci? 46 und Leitung 630 nach Leitung 615 gebildet. Sobald Relais P12 erregt ist und in diesem Zustand bleibt, öffnet sich Kontakt P12-1, und Relais MI-2 wird nicht weiter erregt. Der Haltestromkreis für Relais P12 wird für kurze Zeit noch aufrechterhalten, nachdem der Nockenkontakt CR 42 sich öffnet. Das längere. Weiterbestehen des Halte-Stromkreises für Relais P12 durch Nockenkontakt Ci?42 führt schließlich dazu, daß die Relaisspule MI-2 nicht mehr erregt wird.
Es ist wünschenswert, daß, wenn das Gesamtsummenzählwerk eine Reihe von Untersummen aufgenommen hat, die Gesamtsumme gedruckt und das Gesamtsummenzählwerk gelöscht wird. Eine solche Steuerung wird am vorteilhaftesten mit Hilfe der automatischen Gruppenkontrolle durchgeführt. Diese Steuervorgänge werden auch eingeleitet, wenn eine Änderung der Zwischengruppennummer festgesteEt wird. Eine derartige Änderung der Gruppennummer führt aber auch den Druck einer Untersumme, Löschung des Untersummenzählwerks und Übertragung der Untersumme in das Gesamtsummenzählwerk herbei. Alle Vorgänge erfolgen in dem Maschinenspiel, welches demjenigen vorausgeht, in dem die Entnahme des Gesamtsummenzählwerks erfolgt, diese Summe gedruckt und das Zählwerk gelöscht wird.
Die Vergleichsstromkreise für die automatische Gruppenkontrollsteuerung durch die Zwischengruppennummern enthalten die Relaispaare Ry - Rio, Ru-Rxx und i?9-i?i2 (Fig. 5a), von denen jedes unter Steuerung der Lochungen in den Kartenspalten, welche die Ziffern der Zwischengruppennummer enthalten, stehen. Wie bereits ausgeführt, wird bei einer Ungleichheit der Lochungen in den entsprechenden ■nippen ein Vergleichsstromkreis geschlossen, und zwar von Steckkontakt 635 über Verbindung 631, Steckkontakt 632 nach der Erregerspule des Relais ΙΝΤ-τ
und von da über Leitung 621 nach Leitung 616. Der Haltestromkreis für Relais INT-x wird durch den Ä-Kontakt, Nockenkontakt Ci? 41 und Relais P1-3 geschlossen, genau wie für Relais MI-i. Die Relaiskontakte INT-i-2 bilden bei ihrer Schließung einen Stromkreis von Leitung 615 über Nockenkontakt C.R41, Relaiskontakt INT-1-2, #-Spule von Jlil-i nach Leitung 621, 616. Relais MI-i schaltet Relais M1-2 wie vorher ein. Demnach ist zu erkennen, daß ίο bei einer Änderung in der Zwischengruppennummer die Spulen der Relais Ml-τ und MI-2 erregt werden und der Ablauf in der früher beschriebenen Weise einsetzt. Infolgedessen wird die Summe der in das Untersummenzählwerk eingeführten Beträge vor Änderung der Zwischengruppennummer entnommen, als Untersumme gedruckt und in das Gesamtsummenzählwerk übertragen. Entsprechend den Steuervorgängen, welche anschließend durch das Relais INT-I verändert werden, wird der Gesamtsummendruck und die Löschung des Gesamtsummenzählwerks wirksam gemacht.
Sobald daher Relais INT-x bei einer Änderung in der Gruppe erregt worden ist, schließt der Relaiskontakt ΙΝΤ-τ-3, so daß folgender Stromkreis hergestellt wird: Leitung 615, Nockenkontakt C.R43, Relaiskontakt IJVT-1-3, Erregerspule des Relais INT-2, Leitung 621, 616. Die Haltespule von INT-2 wird über den Α-Kontakt und Nockenkontakte CR 42 (und gleichfalls über den Relaiskontakt P12-1) zurück nach Leitung 615 erregt gehalten. Infolgedessen werden die Relaisspulen MI-2 und INT-2 während des Untersummendrucks durch Nockenkontakt Ci? 42 erregt gehalten, der sich später bei etwa 3150 des Maschinenspiels öffnet. Durch die Erregung der Relaisspule INT-2 wird der Kontakt ΙΝΤ-2-τ umgeschaltet, so daß, wenn Nockenkontakt Ci? 132 schließt, der Impulsstromkreis, welcher normalerweise in dem Untersummenmaschinenspiel zur Erregung des Relais P12 über die Relaiskontakte P1-2 wirksam wird, den Relaiskontakt /IVT-2-3 öffnet, so daß das Relais P12 nicht erregt wird, wenn ein Gesamtsummenmaschinenspiel eingeleitet wird.
Wenn der Nockenkontakt CR 47 sich während des Untersummenmaschinenspiels bei 2730 des Maschinenspiels schließt, wird ein Stromkreis hergestelt, der von Leitung 615 über Nockenkontakt Ci? 47, den geschlossenen Relaiskontakt P12-2, den geschlossenen Relaiskontakt P1-1 (Relaisspule Pi wird durch Nockenkontakt CR 50 bis 288° erregt gehalten) nach der Erregerspule von Relais P 2 und von da nach Leitung 616 verläuft. Der Haltestromkreis geht über den zugeordneten h-Kontakt und den Nockenkontakt Ci? 49 zurück zur Leitung 615. Bevor der Nockenkontakt Ci?48 sich bei 3200 des Maschinenspiels öffnet, schließt sich der Nockenkontakt Ci? 48 bei 305° und vollendet einen Stromkreis von Leitung 615 über Ci? 48, Relaiskontakt P 2-1 und die Erregerspule von P 3 nach Leitung 616. Der Haltestromkreis geht über den Ä-Kontakt und Nockenkontakt CR 50 zurück nach Leitung 615. Infolgedessen wird Relaisspule P 3 während des Gesamtsummendrucks und der Löschung bis 2880 des Maschinenspiels erregt gehalten.
Bei 3300 des Untersurnrnendruckmaschinenspiels schließt sich der Nockenkontakt CR 58. Es wird dann ein Stromkreis von Leitung 615 über Nockenkontakt Ci? 58, Relaiskontakt P 3-1, Verbindung 636 und das Gesamtsummensteuerrelais GTR nach Leitung 616 gebildet. Das Steuerrelais GTR wird gleichzeitig mit Relaisspule P3 bis 228° des Maschinenspiels erregt gehalten, also während der Entnahme der Gesamtsumme. Natürlich fallen bei 288° des Untersummenmaschinenspiels, wenn sich der Nockenkontakt CR 50 öffnet, Relaisspule Pi und Relais STR ab. Daher sind beim Gesamtsummenmaschinenspiel nur die Relaisspulen GTR und G— erregt; ebenso sind, wie bereits beschrieben, in diesem Maschinenspiel noch die Relais RN und PCC erregt.
Da die Entnahme der Gesamtsumme ungefähr in der gleichen Weise erfolgt wie bei der Entnahme der Untersumme, braucht nur eine allgemeine Beschreibung des Vorgangs gegeben zu werden.
Der Druck der Gesamtsumme erfolgt durch Übertragung von Impulsen, die von vier Stellen der Zählwerksentnahme für die Gesamtsumme nach den Übersetzermagneten 861 geleitet werden, welche zweckmäßig die gleichen vier Magneten sind, wie sie für den Untersummendruck verwendet werden. Die Entnahme der Gesamtsumme erfolgt genau in der gleichen Weise wie die Entnahme der Untersumme. Die vier Stellen sind mit »G« gekennzeichnet. Zur Übertragung der ausgewählten Impulse wird Relais GTR erregt, so daß seine Kontakte U, T, H— und TH geschlossen werden (Fig. 5 c). Ebenfalls ist Relais LC erregt und schließt seine Kontakte U, T, H und TH durch den nun zu beschreibenden Stromkreis.
Der Erregerstromkreis für Relais LC geht von Leitung 615 über Nockenkontakt Ci? 122 (Fig. 5 b), die geschlossenen Relaiskontakte GTRx und Relais LC nach Leitung 616. Der Impulsstromkreis von jeder Entnahmestelle geht z. B. von dem gemeinsamen Segment 624 durch die geschlossenen Relaiskontakte GTRU, die umgelegten Kontakte LCU, Steckdose 626 U, Verbindung 627, Steckdose 628, die in Normalstellung befindlichen Kontakte RNU und den Über-Setzermagneten 861 der Einerstelle nach Leitung 616.
Auf diesem Wege werden die ausgewählten Impulse in Kombinationen dem Übersetzersteuermagneten 861 zugeführt. Die Übersetzereinrichtung verwandelt die Impulskombinationen in einen einzigen zeitlich unterschiedlichen Impuls. Durch Einrücken der Druckkupplung dreht sich das Typenrad in eine Ziffernstellung, welche einer einzelnen Ziffer der Summe entspricht. Der zu bedruckende Streifen wird natürlich so geschaltet, daß zwischen der gedruckten Untersumme und der Gesamtsumme entsprechende Abstände entstehen.
Das Zählwerk für die Gesamtsumme wird im gleichen Maschinenspiel gelöscht, innerhalb welchem die Gesamtsumme gedruckt wird, und auf dieselbe Weise, wie die Löschung des Untersummenwerks erfolgt.
Dem ^M-Stoppmagneten des Gesamtsummenzählwerks werden Impulse zugeführt, und zwar durch einen vom Nockenkontakt CR 84 ausgehenden Startimpuls über die Relaiskontakte G, U-, T, H und TH des Relais G—, welches durch folgenden Stromkreis
erregt wird: Leitung 615, Nockenkontakt CR119, geschlossener Relaiskontakt CRT2, umgelegte Relaiskontakte GTR3, Relaisspule G—, Leitung 616. Dadurch werden Impulse von Leitung 116 über Nockenkontakt CR 84, das geschlossene Relais G—U und Startmagnet .4MiJ nach Leitung 616 gesendet. Durch gleichartige Stromkreise für die übrigen Stellen werden die Zählräder des Gesamtsummenzählwerks in Drehung versetzt und werden durch Stoppimpulse, die unter Steuerung des Kontaktes 672 zu den Stoppmagneten SM gelangen, durch folgenden Stromkreis wieder angehalten: Leitung 615 über Nockenkontakt Ci? 82, Kontakt 672 der Einerstelle, umgelegte Relaiskontakte PCCU, Steckdose 628, Steckverbindung 627, Steckdose 626, Relaiskontakt LC U (in Normalstellung), Leitung 641, G + £7-Relaiskontakt (in Normalstellung) und Stoppmagnet SM nach Leitung 616. Infolge der Zweigverbindung zu jedem Stoppmagneten SM des Untersummenzählwerks werden auch die letzteren erregt, jedoch bleibt dies auf Grund der Konstruktion des Zählwerks ohne Wirkung. Es sind jedoch in jedem Zweigstromkreis Zwischenkontakte vorgesehen, welche durch ein Steuerrelais, z. B. Relais PCC, geöffnet werden können. Auf diese beschriebene Weise wird die Drehung aller Zählräder des Gesamtsummenzählwerks nach Einführung des Komplementwertes (zu 9) angehalten, wodurch das Zählwerk gelöscht wird. Während des Gesamtsummendruckes und der Löschung ist das Relais P 3 (Fig. 5 a) bis 288° des Maschinenspiels erregt, so daß bei Schließung des Nockenkontaktes CR132 (Fig. 5 a) bei 1760 des Maschinenspiels ein Stromkreis zwischen Leitung 615, Relaiskontakte P3-2, umgelegten Relaiskontakt ΙΝΤζ-τ, Nockenkontakt Ci? 123 und der Erregerspule von P12 nach Leitung 616 hergestellt wird. Die Erregung der Relaisspule P12 führt zur Öffnung des Relaiskontaktes P12-1 und hebt dadurch die Erregung der Relaisspulen INT2 und MT2 im Mittelpunkt des Gesamtsummendruck- und Löschmaschinenspiels auf.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Druckeinrichtung für Rechen-bzw. Geschäftsmaschinen mit gegen die Druckunterlage zu be- wegenden Typenrädern zur druckschriftlichen Wiedergabe der in einem Zählwerk aufgerechneten Beträge, dadurch gekennzeichnet, daß für den Summendruck die Entnahme aus dem Zählwerk (623, 624, 625) für die Einstellung der Typenräder
(860) nur durch eine zeitlich gesteuerte Ankupplung (863, 876, 868) der Typenräder an den Antrieb (539) erfolgt und diese Einstellung unmittelbar darauf die Löschung des Zählwerks durch Abkuppeln der unabhängig von der Wertentnahme eingeschalteten Zählradkupplung in der Nullstellung der Zählräder veranlaßt.
2. Anordnung nach Anspruch 1 für durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Geschäftsmaschinen mit Gruppenkontrolle, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ansprechen der Gruppenkontrolle die Summe selbsttätig aus dem Zählwerkspeicher (623,624,625) entnommen und durch entsprechende zeitliche Steuerung der Kupplungsverbindung zwischen Antrieb und Typenräder auf die Druckeinrichtung übertragen wird.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem zusätzlichen, die Gesamtsumme bildenden Zählwerk, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Einschaltung der Kupplung (876, 868) für die Einstellung der Typenräder (860) zur Wiedergabe der Untersumme die Übertragung der im Untersummenzählwerk stehenden Summe auf das Gesamtsummenzählwerk erfolgt, indem die Antriebskupplung für das letztere eingeschaltet und nach erfolgter Entnahme der Summe aus dem Untersummenzählwerk zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder abgeschaltet wird.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von mit Kombinationsaufzeichnungen versehenen Auf-Zeichnungsträgern zwischen Entnahmeeinrichtung des Zählwerks (623 bis 625) und Druckeinrichtung (860) für die Auswertung des Kombinationsschlüssels ein Übersetzer (800) angeordnet ist, welcher zur Steuerung der Ankupplung der Typenräder die für die Entnahme aus dem Zählwerk wirksamen elektrischen Kombinationsimpulse in mechanische Einzelimpulse umwandelt.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Kupplung für die Einstellung der Typenräder (860) ein Kupplungshebel (863) vorgesehen ist, dessen Bewegung durch elektrische Impulse vorbestimmt und von einer mechanischen Impulsgabeeinrichtung (825) weitergegeben wird.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach Einschalten der Kupplung (876) zur Einstellung der Typenräder die Löschung des Zählwerks durch einen bei Einschalten der Kupplung wirksam gemachten Kontakthebel (896) eingeleitet wird.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführung der im Zählwerksspeicher (625) stehenden Beträge auf die Druckeinrichtung (860) durch impulsgebende Nockenkontakte (CR 97 bis CR106) veranlaßt wird.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einstellung der Typenräder veranlassenden Impulse gleichzeitig zur Löschung des Zählwerks dienen.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschung der Zählwerke (sowohl des Untersummen- als auch des Gesamtsummenzählwerks) durch Einführen der Komplementwerte (zu 9) über den bei Einschalten der Typenradkupplung wirksam werdenden Kontakthebel (896) erfolgt.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch' gekennzeichnet, daß die Entnahme der Summenbeträge aus dem Zählwerk, die Einstellung der Typenräder für den Summendruck und die Löschung des Zählwerks innerhalb eines Maschinenspiels erfolgt.
11. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Summendrucks, der Zählwerkslöschung sowie zur
Übertragung in das Gesamtsummenzählwerk besondere Steuerorgane (z. B. Relais LC, S—, G+, PCC und RN) vorgesehen sind.
12. Anordnung nach den Ansprüchen ι bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schaltelemente (wie z. B. Gruppenkontrollrelais MI-I usw., Zählwerksmagneten AM-SM, Übersetzermagneten 86i, Steuerrelais GTR, STR) durch lösbare Schaltverbindungen (627) wahlweise wirksam gemacht werden können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
509536 8.55
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