DE932193C - Verfahren zum Entfernen der ueberschuessigen Aktivierungspaste von der Kathode bei der Herstellung von aktivierten Gluehkathodenwendeln, insbesondere Doppelwendeln von Niederspannungs-Leuchtstoff-Lampen, und Einrichtung zur Ausuebung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Entfernen der ueberschuessigen Aktivierungspaste von der Kathode bei der Herstellung von aktivierten Gluehkathodenwendeln, insbesondere Doppelwendeln von Niederspannungs-Leuchtstoff-Lampen, und Einrichtung zur Ausuebung dieses Verfahrens

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DE932193C
DE932193C DE1953P0009600 DEP0009600A DE932193C DE 932193 C DE932193 C DE 932193C DE 1953P0009600 DE1953P0009600 DE 1953P0009600 DE P0009600 A DEP0009600 A DE P0009600A DE 932193 C DE932193 C DE 932193C
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DE
Germany
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paste
filaments
cathode
coils
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Expired
Application number
DE1953P0009600
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English (en)
Inventor
Kurt Dr Kraemer
Werner Siegert
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PINTSCH ELEKTRO GmbH
Original Assignee
PINTSCH ELEKTRO GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes
    • H01J9/042Manufacture, activation of the emissive part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Die gebräuchlichsten Glühkathoden für elektrische Entladungsgefäße bestehen aus Wendeln eines Glühdrahtes, die z. B. von Hand (mittels Pinsel oder durch Eintauchen) oder durch 1-Cataphorese mit einer Aktivierungspaste bedeckt werden. Diese Paste besteht für den Fall eines mechanischen Aufbringens aus einer breiigen Aufschwemmurng von pulverförmigen Stoffen in flüchtigen Lösungsmitteln. Die Wendeln selbst sind meist als Doppel-,vendeln ausgebildet, d. h. der ineiner fortlaufenden Wendel (Primärwendel) geyvickelte Glühdraht wird zwischen den Kathodenhaltern nochmals in Wendelform (Sekundärwendel) angeordnet. Aus verschiedenen Gründen ist es, erwünscht, daß nur die Primärwendel mit der Aktivierungspaste gefüllt wird, während die Zwischenräume der Sekundärwendel von Paste frei bleiben sollen. Es kommt nun darauf an, nach dem Auftragen der Paste auf die Doppelwendel, welches mit einem Pinsel oder durch Eintauchen erfolgt, die überschüssige Paste zu entfernen. Dies erfolgte bisher mittels Druckluft. Die mit Paste bedeckten Wendeln wurden an einer Düse vorbeigeführt und die überschüssige Paste weggeblasen. Dies hat den großen Nachteil, daß die Paste herumgespritzt und besonders, wenn die Wendeln bereits auf den Quetschfüßen montiert sind, Spritzer auf die Quetschfüße gelangen können, was später zu Störungen im Betrieb der Lampe führen kann.
  • Erfindungsgemäß wird :die überschüssige Paste dadurch entfernt, daß die mit Paste .bestrichenen Wendeln an einem ihnen in Größe und Form angepaßten Schlitz vorbeigeführt werden, durch den ein einstellbarer Luftstrom hindurchgesaugt wird.. In Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird die Absaugevorrichtung so ausgestaltet, daß die überschüssige Paste wieder einem Sammelbehälter zugeführt wird. An Hand der Zeichnung :soll ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach .der Erfindung näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung und eine Aufsicht auf den Deckel, der den Schlitz trägt. Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden die mit Aktivierungspaste bedeckten Wendeln an dem Schlitz 4 vorbeigeführt, und der in das Gehäuse i eintretende Luftstrom. reißt die überschüssige Aktivierungspaste mit, welche auf die Prallplatte 6 auftrifft und sich im Sammelbehälter 5 sammelt. Mittels des -Hahnes 7 in der Ansaugleitung 2 kann die Stärke des Luftstromes genau eingestellt werden, so daß immer nur die überschüssige Menge der Aktivierungspaste von den Wendeln abgesaugt wird.
  • Das Verfahren hat den Vorteil, daß die überschüssige Aktivierungspas:te nicht, wie es beim Abblasen der Fall ist, herumspritzt, sondern aus dem Arbeitsbereich .sofort :entfernt wird. In Verbindung mit der vorgeschlagenen Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens ergibt sich ein sauberes Arbeiten, und die abgesaugte, überschüssige Paste kann gegebenenfalls von neuem verwendet werden. .Bei der vorgeschlagenen Einrichtung ist es leicht 'möglich, durch Auswechseln des Deckels 3 mit dem Absaugschlitz 4 gegen einen Deckel mit andersgeformtem .Schlitz eine Anpassung an verschiedene Wendelformen zu erreichen. Dadurch, daß die Wendel im Schlitz gegenüber dem Luftstrom stets eine definierte Lage einnimmt, kann man die Stärke des, erforderlichen Luftstromes leicht derart einstellen, daß gerade nur die überschüssige Paste abgesaugt wird -Das Verfahren und die vorgeschlagene Einrichtung lassen sich sowohl für das Arbeiten von Hand als auch - im Verlauf eines automatischen Herstellungsprozesßes, bei dem die einzelnen Wendeln maschinell am Absaugschlitz vorbeigeführt werden, verwenden.
  • Mit besonderem Vorteil verwendet man Aktivierungspasten, die nicht zu schnell antrocknen, d. h. mit Lösungsmitteln, deren Siedepunkt hoch, vorzugsweise über i5°, liegt, angerichtet sind. Es. ist auch wesentlich, die Konsistenz der Paste so zu wählen, daß sie sich beim Eintrocknen in die Windungen der Primärwendel hineinzieht. Man kann dies insbesondere durch geeignete Wahl der Viskosität erreichen. Auf diese Weise wird die Primärwendel gut gefüllt, und es bleiben im Innern keine Hohlräume.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entfernen der überschüssigen Aktivierungspaste von der Kathode bei der Herstellung von aktivierten Glühkathodenwendeln, insbesondere Doppelwendeln von Niederspannungs Leuchtstoff-Lampen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Paste bestrichenen Wendeln an einem ihnen in Größe und Form angepaßten Schlitz vorbeigeführt werden, durch den ein einstellbarer Luftstrom hindurchgesaugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für den Pastenaufstrich Lösungsmittel mit hohem Siedepunkt, vorzugsweise über i5o°, verwendet werden.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Saugleitung ein Gehäuse angeschlossen ist, welches durch einen auswechselbaren Deckel mit entsprechend -den Wendeln geformtem Schlitz abgeschlossen ist und eine Prallplatte zum Abfangen der abgesaugten Aktivierungspaste enthält.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen abnehmbaren Sammelbehälter .für die abgesaugte Paste enthält.
DE1953P0009600 1953-04-18 1953-04-18 Verfahren zum Entfernen der ueberschuessigen Aktivierungspaste von der Kathode bei der Herstellung von aktivierten Gluehkathodenwendeln, insbesondere Doppelwendeln von Niederspannungs-Leuchtstoff-Lampen, und Einrichtung zur Ausuebung dieses Verfahrens Expired DE932193C (de)

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