DE932995C - Praeparat zum Nachweis von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Praeparat zum Nachweis von Kohlenwasserstoffen

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DE932995C
DE932995C DED16689A DED0016689A DE932995C DE 932995 C DE932995 C DE 932995C DE D16689 A DED16689 A DE D16689A DE D0016689 A DED0016689 A DE D0016689A DE 932995 C DE932995 C DE 932995C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/22Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators

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Description

  • Präparat zum Nachweis von Kohlenwasserstoffen Die Erfindung betrifft ein Präparat, das zum Nachweis von dampfförmigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere .aliphatischer und aTomatiischer Art, geeignet ,ist. Das Präparat kann dabei vorteilhaft zurr Bestimmung von Vergaserkraftstoffen verwendet werden und eignet sieh vorzugsweise zur Verwendung in Prüfröhrchen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das, Präparat aus einem mit .seleniger Säure imprägnierten und mit Schwefeltrioxyd beladenen Träger, vorzugsweise Kieselgel, besteht. Ein solches Präparat reagiert mit dampfförmigen Kdhlenwasserstoffen unter Verfärbung. Wird als Träger Kieselgel ver-,vendet, dann ist das Präparat gelb gefärbt. Die Anwesenheit von Kohlenwasserstoffen. wird durch eine braune Verfärbung angezeigt.
  • Zur Herstellung des Präparates wird zweckmäßig derart verfahren, daß der Träger zunächst mit seleniger Säure imprägniert und anschließend mit Schwefeltrioxyd beladen und, darauf einer Wärmebehandlung, vorzugsweisse bei 18o', unterworfen wird. Durch die Wärmebe'handl.ung wird nicht nur die Empfindlichkeit erhöht, das Präpairat gestattet auch einen annähernd qual:iitativen Nachweis. Dazu ist eine bestimmte Konzenftration der Nachwei.s@Reagenzien auf dem Träger einzuhalten. Zum anderen ist dafür zu sorgen, da,ß durch das Präparat eine bestimmte Luftmenge geschickt wird. Hierzu können die in der Gas,spürtechnik bekannten Gasspürpumpen verwendet werden, m-it denen bestimmte Luftmengen; abgemessen werden können.
  • Wird das Präparat -in einem PTüfrö@hrchen verwendet, dann. kann das Präparat vorteilhaft so eingestellt werden, daß es bei einer bestimmten Luftmenge anzeigt, ob der Gehallt an Kohlenwasserstoffen .in der untersuchten Luft die Explosionsgrenze erreicht oder nicht. Zur Herstellung eines Prüfröhrchens gemäß der Erfindung kann folgendeTmaßen verfahren werden: ioo g Kieselgel mittlerer Aktivität (Schüttgewicht etwa 5oo g/1) werden. mit einer Lösung von 3 g selenger Säure in 5o g Wasser imprägniert. Das imprägnierte Gel wird bei iq.o ° bi-s zur Gewichtskonstanz getrocknet. Das Präparat wird, in U-Rohre eingefüllt, mit Schwefeltrioxydnebel beladen, so daß die Gewichtsaufnahme insgesamt q.o g beträgt. Nach der Beladung wird das Gel bei Temperaturen zwischen 16o und 22o° aktiviert (vorzugsweise bei; i8o°). Die Aktivierungszeit hängt von der Aktivierungstemperatur ab. Sie beträgt beispielsweise bei i8o ° 9o Minuten.
  • Das so hergestellte Präparat reagiert schon bei Zimmertemperatur mit Dämpfen von Kohlenwasserstoffen, gleichgültig ob diese. aliphatischer oder aromatischer Natur sind. Die ursprüngliche Farbe des aktivierten Reagenzes ist rein gelb. In Gegenwart von Kohlenwasserstoffei sthlägt diese Farbe in braun bis dunkelbraun um. Das Reagenz wird in üblicher Weise .in Prüfröhrichen gefüllt und kann in Verbindung mit Gasspür.geräten zum Nachweis der genannten Kohlenwassetstoffe dienen. Zweckmäßig wird die Beschickung des Prüfröhrchens so vorgenommen, daß, wenn eine bestimmte Luftmenge .durch .das Prüfröhrchen geschickt wird, das Prüfröhrchen anzeigt, ob der Gehalt an Kohlenwasserstofen die Explosionsgrenze erreicht oder nicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Präparat zum Nacchwei-s von dampfförmigen aliphatischen und aromatischen Kohlen@was@sarstoffen, insbesondere von Ve-rgaserkrafts,toffen, zur vorzugsweisen Verwendung .in Prüfröhrchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Reagenz aus einem mit seleniger Säure imprägnierten und mit Schwefeltrioxyd beladenen Träger, vorzugsweise Kieselgel, besteht.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines Präparates nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger zunächst mit seleniger Säure imprägniert und anschließend mit Schwefeltrioxyd beladen und darauf einer Wärmebehanctlun:g, vorzugsweise bei i8o°, unterworfen wird.
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