DE933009C - Leitstueck zur Fuehrung der Wellbahn um die Riffelwalze einer Maschine zur Herstellung von Wellpappe - Google Patents

Leitstueck zur Fuehrung der Wellbahn um die Riffelwalze einer Maschine zur Herstellung von Wellpappe

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DE933009C
DE933009C DEM18520A DEM0018520A DE933009C DE 933009 C DE933009 C DE 933009C DE M18520 A DEM18520 A DE M18520A DE M0018520 A DEM0018520 A DE M0018520A DE 933009 C DE933009 C DE 933009C
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DE
Germany
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corrugated
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roller
guide
guiding
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Expired
Application number
DEM18520A
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English (en)
Inventor
Tom Rowlands
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Molins Machine Co Ltd
Original Assignee
Molins Machine Co Ltd
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Publication date
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F—MECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00—Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20—Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/24—Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
    • B31F1/26—Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions
    • B31F1/28—Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions combined with uniting the corrugated webs to flat webs ; Making double-faced corrugated cardboard
    • B31F1/2845—Details, e.g. provisions for drying, moistening, pressing
    • B31F1/2854—Means for keeping the sheet in contact with one of the corrugating rollers after corrugating, but before applying the facer sheet, e.g. by air pressure, suction or pressing fingers
    • B31F1/2859—Pressing fingers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Leitstück zur Führung der Wellbahn um die Riffelwalze einer Maschine zur Herstellung von Wellpappe Die Erfindung betrifft ein Leitstück zur Führung der Wellbahn um .die Riffelwalze einer Maschine zur Herstellung von Wellpappe.
  • Bei solchen Maschinen 'läuft ein Papierstreifen zwischen zwei Walzen hindurch, die die Wellen in dem Papierstreifen erzeugen. Der gewellte Streifen wird dann mit einem weiteren Streifen aus ungewelltem Papier vereinigt. Zu diesem Zweck wird auf die Spitzen .der Wellen des gewellten Papiers Klebstoff aufgetragen, während es noch auf der einen Wehwalze liegt, worauf der ungewellte Streifen dagegengedrückt wird. Der Klebstoff wird mittels einer Walze aufgetragen und der ungewellte Streifen wird unmittelbar nach Auftragen des Klebstoffs auf den gewellten Streifen aufgebracht. Die Wellwalzen werden erwärmt, um die Wellung des Papiers zu unterstützen, und die Druckwalze, die den glatten Streifen aufbringt, wird ebenfalls erwärmt.
  • Um den gewellten Streifen während dieser Vorgänge richtig an der Wellwalze zu halten, werden Leitstücke verwendet. Diese bestehen aus dünnen, blattartigen Teilen von gebogener Form, die um die Wellwalze angeordnet sind und den gewellten Streifen führen. Sie sind mitunter aus einem Stück hergestellt und erstrecken sich über die Klebstoffauftragwalze hinweg bis dient an die Stelle, an der der :glatte Streifen aufgebracht wird, wobei die Klebstoff auftragwalze an ihrem Umfang mit Nuten zur Aufnahme der Leitstücke versehen ist.
  • Es hat sich in der Praxis häufig herausgestellt, daB diejenigen Teile der Leitstücke, die sich über die Klebstoffauftragwalze hinweg erstrecken und daher hier als Führungen für das bereits mit Klebstoff versehene gewellte Papier dienen, mit diesem flüssigen Klebstoff - der gegenwärtig am häufigsten verwendete ist Alkali-Silikat - überzogen werden. Der Klebstoff trocknet an den Leitstücken und sammelt sich Aals eine harte Masse an, die sich -in -verhältnismäßig kurzer Zeit zu solcher Größe anstaut, daßeine zufrieden-stellende Arbeit der Vorrichtung beeinträchtigt wird. Die Leitstücke müssen daher von Zeit zu Zeit gereinigt werden.
  • Es hat sich nun'herausgestellt, daß, wenn der Teil eines Leitstückes, der sieh von der Klebstoffauftragwalze zur Druckwalze erstreckt, während der Arbeit der Maschine fortlaufend geJkühlt -wird, das Bestreben einer Klebstoffansammlung auf diesem Teil des Leitstückes beträchtlich vermindert, wenn nicht vollkommen vermieden wird.
  • Gemäß der Erfindung ist daher bei einem-Leit-_ stück der eingangs erwähnten Art der hinter der Klebstoffauftragwalze liegende Teil mit einer Kühleinrichtung versehen,.welche die Temperatur dieses Teils niedriger hält als die der unmittelbar darum befindlichen Außenluft.
  • Diese Kühlvorrichtung kann aus einer im Leitstück angeordneten Leitung bestehen, deren Enden mit im Träger für die Leitstücke vorgesehenen Zulauf- und Ablaufkanälen in Verbindung stehen. Es kann auch ein Teil des Leitstückes von einer Kühlvorrichtung getragen sein.
  • Der Teil des Leitstückes, der von der Kühlvorrichtung getragen wird, kann von dem übrigen Teil des Leitstückes getrennt sein.
  • Die Leitung kann durch eine in der Führung vorgesehene Aussparung ;gebildet werden, die durch eine Deckplatte abgeschlossen wird und einen Einlaß sowie einen Auslaß für die Kühlflüssigkeit besitzt.
  • Die Zeichnungen zeigen als Beispiel mehrere Ausführüngsformen der Erfindung.
  • Fig. i ist eine schematische Darstellung eines Teils einer Wellvorrichtung; Fig. 2 ist die Darstellung eines Leitstückes; Fig.3 ist ein vergrößerter Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 2; Fig. 4A und 4B sind Draufsichten und zeigen die Einrichtung zum Anbringen des Leitstückes; Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines. Teils von Fig. 4 im Schnitt;.
  • Fig. 6 ist eine der Fig. 3 ähnliche Darstellung; zeigt aber eine abgeänderte Anordnung; Fig. 7 ist eine zum Teil fortgebrochene Ansicht einer .aneren Form eines :gekühlten Leitstückes und Fig. 8- ist eine Seitenansicht von Fig. 7, zum Teil im Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 7.
  • Zwei Wellwalzen 6 und 7 sind nach Fig. i so angeordnet, däß sie einen Papierstreifen 8 zwischen sich aufnehmen und in bekannter Weise Wellen in ihm erzeugen. Eine Anzahl gebogener Leitstücke 9 sind vorgesehen, die den gewellten Streifen führen und ihn in den Rillen der unteren Wellwalze 7 halten. Unter der Walze 7 ist eine Klebs"toffauftragwalze io gelagert, die Klebstoff auf die Spitzen der Wellen aufbringt. Die Klebstoffauftragwalze io weist an ihrem-Umfang Rillen ii für die Leitstücke 9 auf, die sich über die Walze io hinaus erstrecken und di'c'ht vor der Stelle enden, an der eine Druckwalze 12 einen glatten Auskleidungsstreifen 13 auf den gewellten Streifen 8a aufbringt.
  • Die Teile der Leitstücke, die zwischen den Walzen io und 1.2 liegen, sind diejenigen, an denen der Klebstoff des gewellten Streifens das Bestreben hat, sich anzusammeln und anzustauen.
  • Um dies zu vermeiden, sind die Leitstücke mit Kühleinrichtungen versehen, die aus einer in folgender Weise gebildeten Leitung bestehen: An einer Seite des Leitstückes (Fig. 2 und 3) ist eine -Aus-sparung 14 gebildet, die durch eine an der Seite des Leitstückes angelötete oder in einer anderen Weise befestigte dünne Metallplatte 15 ab--gedeckt, ist: An den beiden Enden der Aussparung sind Löcher t6 und 17 als Einlaß- und Auslaßöffnung für die durch die Aussparung 14 gebildete Leitung vorgesehen. Wie aus Fig.2 ersichtlich, läuft die Leitung an dem Leitstück entlang und wieder zurück, so daß die Einlaß- und Auslaßöffnungen an einer Stelle liegen, die, wie in Fig. i gezeigt; links von der Klebstoffwalze io und daher leicht zugänglich ist.
  • Die Leitstücke sind .an Rahmen 18 angebracht, die an einem Block i9 befestigt sind, in dem zwei parallele Mulden 2o und 21 gebildet sind, die in der Längsrichtung des Blockes verlaufen und oben durch eine Platte 22 abgeschlossen sind. Leitungen '23 stehen mit der Mulde 2o, und ähnliche Leitungen 24 mit der Mulde 21 in Verbindung. Die Leitungen 23 und 24 sind ferner mit Rohren 25 und 26 verbunden, die mit den Einlaßöffnungen 16 und Auslaß.öffnungen 17 in den Leitstücken in Verbindung stellen.-Eine Einlaßöffnung 27 (Fig. 4B) in dem Block i9 steht mit der Mulde 2o und einem Zuflußrohr 28 inVerbindung. Eine ähnlicheÖffnung 29 (Fig. 4A) verläuft von der unteren Fläche des Blockes- i9 zu der Mulde 21 und ist an ein Auslaßrohr 3o angeschlossen. Das Zuflußrohr 28 steht mit einem Wasserzufluß in Verbindung, so daß kaltes Wässer durch ,das Rohr in die Mulde 20 gedrückt werden kann, von der es durch .die Leitungen 23, 25, 14, 26 und 24 in die Mulde 2 i geht, von der es durch das- Auslaßrohr 30 abfließt. In dem Block i9 ist noch eine weitere Bohrung 3 i (Fig. 4 A) vorgesehen, die -mit der- Mulde 2o in' Verbindung steht und gewöhnlich durch ein Ventil 32 verschlossen ist. Das Ventil -kann .geöffnet werden, wenn Wasser aus -der Mulde 2o-ausfließen soll.
  • Es hat sieh gezeigt, da:ß bei einer- Kühlung 'der Leitstücke .durch das die Leitungen - durchfließende kalte Wasser eine geringe oder gär keine Ansammlung oder Anstauung von Klebstoff 'an den Leitstücken vorhanden ist. Dies ist im *esentlichen darauf zurückzuführen, daß infolge der Erwärmung der Wellwalze 7 und der Druckwalze 12 'die die Leitstücke 9 unmittel#bär umgebende Luft ebenfalls erwärmt ist und eine beträchtliche Menge Wasserdampf enthält, der zum Teil an den gekühlten Leitstücken kondensiert. Die Kondensate mischen sich mit dem flüssigen Klebstoff und lösen ihn .auf, so daß der gelöste Klebstoff frei über die Leitstücke fließen und von diesen 'herabfallen kann. So bewirkt die Kühlung ein ständiges Abwaschen der Leitstücke mit Wasser, das durch die Kondensation des Wasserdampfes in der erhitzten, sie umgebenden Luft gebildet wird. Es besteht keine Gefahr, daß das durch die Kondensation gebildete Wasser mit dem Papier in Berührung kommt, da die gekühlten Teile der Leitstücke unter dem Papier liegen und die Kondensate nach unten abfallen.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird in dem Leitstück dadurch eine Leitung gebildet, daß in ihm an Stelle einer Aussparung ein Schlitz vorgesehen ist, der mittels dünner, an den beiden Seiten des Leitstückes befestigter Platten 15" abgeschlossen ist (Fi@g.6). Bei dieser Ausführungsform sind die Eimaß- und Auslaßöffnungen in einer der Versch'lußplatten angebracht.
  • Eine weitere Bauart ist in Fig. 7 und 8 gezeigt. Hier sind die Leitstücke aus zwei getrennten Teilen 33 und 34 gebildet, die mit den Enden aneinanderliegen. Die Teile 33 führen das Papier Abis zur Klebstoffauftragwalze io, während die Teile 34 das Papier hinter dieser Walze führen. Hier sind es die Teile, 34, auf denen sich Klebstoff ansammeln kann, und daher brauchen bei dieser Bauart auch nur die Teile 34 gekühlt zu werden.
  • Das Kühlen der Teile 34 erfolgt dadurch, daß kaltes Wasser durch ein Rohr 35 geleitet wird, an dem Halter 36 für die Teile 34 befestigt sind. Die unteren Teile der Halter 36 sind geschlitzt (Fig. 8) und mittels Schrauben 37 an das Rohr 35 angeklemmt. Die oberen Teile sind ebenfalls geschlitzt und nehmen die Teile 34 auf, die in den Haltern mittels Bolzen 38 festgeklemmt sind. Das Rohr 35 ist außen mit flachen Rillen 35a versehen, die die unteren Kanten der Teile 34 aufnehmen, die durch Schlitze in den Haltern 36 hindurchragen. Die Enden des Rohres 35 sind in Rahmen 39 gelagert; da das Rohr eine beträchtliche Länge hat, wird es von einem oder mehreren verstellbaren Stutzen 40 getragen.
  • Das Wasser gelangt durch einen Einlaß 41 in das Rohr 35 und verläßt es durch einen Auslaß 42. Bei dieser Bauart gelangt das Wasser oder die Kühlflüssigkeit nicht in die Leitstücke hinein, vielmehr erfolgt das Kühlen des Teils 34 durch die Berührung seiner unteren Kante mit dem Rohr 35 und durch die Berührung zwischen dem Teil 35 und den Haltern 36, die selbst in dichter Berührung mit dem Rohr 35 gehalten werden.
  • Diese Bauart hat den Vorteil, daß statt einer besonderen Leitung für jedes Leitstück in der Ausführung gemäß Fig. z bis 6 eine einzige Leitung, nämlich das Rohr 35, dazu verwendet werden kann, alle Leitstücke zu kü'h'len. Die Vorrichtung wird dadurch einfacher und billiger. Ferner können das Rohr 35 und die Wasserzufuhr- und Ablaßrohre einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben, z. B. das Rohr 35 einen Innendurchmesser von 40 mm, wogegen die Leitungen bei den in Fig. 2 bis 6 gezeigten Anordnungen, die in oder an den Leitstücken gebildet sind, einen sehr kleinen Durchmesser haben müssen und daher leichter durch Schmutz oder Fremdkörper verstopft werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leitstück zur Führung der Wellbaihn um die Riffelwalze einer Maschine zur Herstellung von Wellpappe, dadurch gekennzeichnet, daß es an seinem hinter der Klebstoff auftragwalze (io) liegenden Teil mit einer Kühleinrichtung versehen ist.
  2. 2. Leitstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung aus einer im Leitstück (g) angeordneten Leitung (14) besteht, deren Enden (16, 17) mit im Träger (ig) für die Leitstücke (g) vorgesehenen Zulauf- und Ablaufkanälen (2o, 21) in Verbindung stehen.
  3. 3. Leitstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (34) des Leitstückes von einer Kü'hlvorric'htung (35) getragen wird.
  4. 4. Leitstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß,die Kühlvorrichtung (35) aus einer Leitung besteht, die mit Einlaß- und Auslaßkanälen (41, 42) verbunden ist.
  5. 5. Leitstück nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Kühlvorrichtung getragene Teil (34) des Leitstückes getrennt von einem weiteren Teil (33) des Leitstückes ausgeführt ist.
DEM18520A 1953-05-10 1953-05-10 Leitstueck zur Fuehrung der Wellbahn um die Riffelwalze einer Maschine zur Herstellung von Wellpappe Expired DE933009C (de)

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