DE933367C - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von festen Bestandteilen und Fluessigkeiten, insbesondere zur Herstellung von Speisequark - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von festen Bestandteilen und Fluessigkeiten, insbesondere zur Herstellung von Speisequark

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DE933367C
DE933367C DESCH12184A DESC012184A DE933367C DE 933367 C DE933367 C DE 933367C DE SCH12184 A DESCH12184 A DE SCH12184A DE SC012184 A DESC012184 A DE SC012184A DE 933367 C DE933367 C DE 933367C
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DE
Germany
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container
frame
quark
sieve
liquids
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Expired
Application number
DESCH12184A
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English (en)
Inventor
Johannes Schulenburg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds
    • A01J25/115Separating whey from curds; Washing the curds by discontinuous separation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 22. SEPTEMBER 1955
Schi2i84lVa/53e
Es ist bekannt, bei der Herstellung von Quark den festen Quarkkuchen zu zerschneiden und die Feuchtigkeit z. B. durch Quarkpressen abzupressen. Nach der bisher üblichen Handhabung wird dabei der Quark in Säcken oder Tüchern aufgefangen, die jedoch häufig platzen und sehr schwierig steril zu halten sind. Der Verbesserung des bisherigen Verfahrens dient die vorliegende Erfindung, welche auch auf ähnliche Verfahren anwendbar ist. Dasselbe gilt von der Vorrichtung nach der Erfindung, welche allgemein bei der Trennung von Flüssigkeiten und festen Bestandteilen benutzt werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Herstellung von Speisequark die Milch zunächst wie bisher angewärmt, angesäuert und eingelabt wird. Das ausfallende Kasein wird dann wie üblich zur Erleichterung des Austritts der Molke in kleine Quadrate geschnitten. Zur Entfernung der Molke wird nun erfindungsgemäß ein Sieb, dessen Form und Größe etwa der Größe des Aufnahmegefäßes (Wanne) für die Milch entspricht, von oben in die Wanne eingewirkt, wobei die Flüssigkeit (Molke) in das Sieb tritt und von dem Sieb aus in einen darunter befindlichen Behälter abgeleitet wird. Dieser Behälter ist mit dem Sieb fest verbunden, so daß die ablaufende Flüssigkeit in dem Behälter den ursprünglich nur von dem Eigengewicht des Siebes zuzüglich des Gewichtes des Ablaufbehälters ausgeübten Druck des Siebes auf die feste Masse
ständig und langsam vergrößert und so die Masse ausgepreßt wird. In der Wanne verbleibt dann ein Speisequark mit dem gewünschten Wassergehalt. Dieser Quark kann dann nach der Wiederentfernung des Siebes aus der Wanne in beliebiger Weise entnommen werden.
In einer beispielsweisen Ausführungsform ist eine beispielsweise Vorrichtung in der Zeichnung geschildert. Man sieht hier schematisch angedeutet
ίο in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundriß ein auf dem Fußboden oder einer sonstigen festen Unterlage stehenden Rahmen i, welcher z. B. aus vier U-Trägern bestehen kann. In diesen U-Träger,n sind Rollen 2 gelagert, damit ein zweiter Rahmenteil, nämlich der innere Rahmen 3, in diesem äußeren Rahmen auf und ab bewegt werden kann. Zu diesem Zwecke ist der aus entsprechenden U-Eisen zweckmäßig 'hergestellte Rahmen 3 mit einem Aufhängerhaken 4 an seiner Oberseite versehen, wobei an dem Haken4 ein Seilzug 5 angreift, welcher über eine Anzahl von Rollen 6, 7 usw. zu der Handwinde 8 führt. Die Rollen 6 und 7 werden dabei an der Decke des Raumes oder an entsprechend hoch gelagerten T-Trägern im Maschinenraum befestigt; auch kann man den Rahmen 1 so weit verlängern und oben durch eine Traverse verbinden, wenn eine entsprechende Decke mit Trägern zur Anbringung der Rollen 6 und 7 nicht zur Verfügung steht.
An dem Rahmen 1 ist fest mit ihm verbunden auf dem Träger 9 und an den Punkten ro die Wanne 11 gelagert, welche zur Aufnahme der Milch dient.
Die Rahmenterle 3 führen vor bzw. hinter diesen Tragebalken 9 bzw. 10 vorbei, wie das aus Fig. 2 ersichtlich ist. Der Rahmen 3 trägt an seiner Unterseite den Abliaufbehälter 12, während an der Oberseite bei 13 der siebförmige Behälter 14 aufgehängt ist. Der Behälter 14 ist mit entsprechenden Durchlochungen versehen und aus rostfreiem Material hergestellt; er entspricht in seiner Form ungefähr dem Behälter 11. Er hat nach unten ein zum Ablaufen der Flüssigkeit an seinem Boden eingesetztes Abflußrohr 20. Dieses Abflußrohr 20 ist z. B. durch den Boden 15 der Wanne 11 mit einer Stoff buchse 16 dicht hindurchgeführt.
Wenn nun die Wanne 11 etwa bis zu dem Flüssigkeitsspiegel 17 angefüllt ist und der Quark ausgefällt wurde, dann findet zunächst das Zerschneiden des Quarks im Behälter 11 statt. Darauf läßt man dann den Sperrhebel· der Handwinde 8 los bzw. man läßt nunmehr den Rahmen 3 mit den Behältern 12 und 14 unter Einwirkung seines Gesamtgewichtes geführt durch den Rahmen 1 innerhalb der Rollen 2 nach unten sinken in Richtung der Pfeile 18. Dabei setzt dann der Behälterboden 14 sich sehr bald mit seinem Gewicht und dem Gewicht des Gesamtrahmens 3 einschließlich dem des Behälters 12 auf den feuchten Kuchen auf, der sich in der Wanne 11 befindet. Dabei tritt nun aus diesem feuchten Kuchen durch die Sieböffnungen des Behälters 14 die Flüssigkeit in den Behälter 14 ein, sie läuft zum Bodenteil und durch das Abflußrohr 20 in den Auffangbehälter 12. Je mehr Flüssigkeit nun abläuft und sich im Behälter 12 sammelt, um so mehr vergrößert sich über den Rahmen 3 und die Befestigungsteile 13 der vom Siebbehälter 14 ausgeübte Druck. Diese langsame Drucksteigerung, welche selbsttätig in dem Maße zunimmt, wie Flüssigkeit aus der Wanne 11 entfernt wird, ist gerade bei der Fabrikation von Quark sehr erwünscht, da hier die Drucksteigerung nur langsam erfolgen darf. Die Weiterverarbeitung des Quarks geschieht nach der Entnahme aus dem Behälter 11 z. B. durch ein Mannloch 19 in an sich bekannter Weise. Es sind so Verluste an Gut vermieden, auch wird für die Betätigung der Vorrichtung nur wenig Kraft benötigt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Trennung von festen Bestandteilen und Flüssigkeiten, insbesondere zur Herstellung von Speisequarlc, dadurch gekennzeichnet, daß auf das in bekannter Weise ausgefällte und geschnittene Gut ein etwa halbtrommelf örmiges Glied eingedrückt und die entfernte Flüssigkeit von dem Sieb in einem darunter befindlichen Behälter abgeleitet und ihr Gewicht laufend zur Erhöhung des Preßdruckes benutzt wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Rahmen 1 ein Behälter 11 fest verbunden ist, während in dem Rahmen 1 geführt ein Rahmen 3 läuft, welcher mit einem Siebböhälter 14 und einem Auffangbehälter 12 ein einheitliches System bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebbehälter 14 mit dem Auffangbehälter 12 durch ein Abflußrohr 20 verbunden ist, insbesondere in der Form, daß das Abflußrohr 20 den Boden der Wanne 11 mit einer Stoffbuchse 16 abgedichtet durchdringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH12184A 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von festen Bestandteilen und Fluessigkeiten, insbesondere zur Herstellung von Speisequark Expired DE933367C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1031105B (de) * 1957-03-08 1958-05-29 Hermann Onken Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kaese, insbesondere Frischkaese
DE1084122B (de) * 1958-07-28 1960-06-23 Hermann Onken Vorrichtung zur Herstellung von Kaese, insbesondere von Frischkaese
DE1090898B (de) * 1958-12-08 1960-10-13 Separator Ab Vorrichtung zum Schneiden, Pressen und gleichzeitigem Anheben von Kaesemasse
DE3016163C2 (de) * 1980-04-26 1981-10-08 Friedmar 2000 Wedel Schulenburg Vorrichtung zum Herstellen von Speisequark
WO2024132340A1 (de) 2022-12-21 2024-06-27 Gea Westfalia Separator Group Gmbh Verfahren zur gewinnung von hochdichtem quark

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