DE934518C - Spinnring - Google Patents

Spinnring

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Publication number
DE934518C
DE934518C DEA16447A DEA0016447A DE934518C DE 934518 C DE934518 C DE 934518C DE A16447 A DEA16447 A DE A16447A DE A0016447 A DEA0016447 A DE A0016447A DE 934518 C DE934518 C DE 934518C
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Germany
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ring
spinning
spinning ring
plastic
runner
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Expired
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DEA16447A
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English (en)
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Joh Jacob Rieter und Cie AG
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Joh Jacob Rieter und Cie AG
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60—Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/602—Rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spinnring Die Erfindung betrifft einen aus einer nichteisenmetallischen Grundsubstanz bestehenden Spinnring für Ringspinn- und, Ringzwirnmaschinen.
  • Läufer aus Kunststoffen, z. B. aus hochpolymeren Stoffen, wie Superpolyamiden und solchen auf Kunstharzbasis, finden eine immer breitere Verwendung, da sie den bisherigen Stahlläufern in mehrfacher Hinsicht überlegen sind. Bisher begnügte man sich mit dieser Verbesserung, und viele Betriebe tauschten die Stahlläufer gegen solche aus Kunststoff aus. Fast ausnahmslos wurde jedoch der herkömmliche, gehärtete Stahlring beibehalten.
  • Systematische Untersuchungen führten nun zu dem Ergebnis, da,ß beim Spinnen mit Kunststoff-Läufern und bei trockener Reibung zwischen Ring und Läufer die üblichen, an den Ring gestellten Anforderungen den jetzigen Erkenntnissen nicht mehr genügen. Während früher eine möglichst hohe mechanische Härte (Härtebestimmung nach Vickers H,, = 750 bis goo kg/mm2) als Maßstab für die Güte eines Ringes galt, ist diese, wie sich herausstellte, tatsächlich nur von zweitrangiger Bedeutung. Dagegen sind andere Faktoren, die bisher kaum Beachtung fanden, von entscheidendem EinfluB.
  • Der meist sehr wärmeempfindliche Kunststoff-Läufe@r ist während des Betriebes einer der Beanspruchung entsprechenden Strahlungs- und Kontakterwärmung ausgesetzt. Da ein Läufer dieser Art als ausgesprochen schlechter Wärmeleiter zu bewerten ist, die Wärmeaufnahme und direkte Wärmeübertragung an die Umgebung also unbedeutend ist, muB darauf geachtet werden, die insgesamt erzeugte Reibungswärme erfindungsgemäß möglichst unmittelbar und wirksam auf geeignete Weise abzuleiten, damit der Läufer keinen Schaden erleidet. Dies ist um so bedeutungsvoller, als - entgegen anderslautenden Behauptungen -die Reibung und damit die erzeugte Reibungswärme bei Kunststoff-Stahl-Paarungen von Läufer und Ring höher ist als bei einer Paarung Stahl auf Stahl.
  • Die Versuche bewiesen auch, da,ß gewisse nichtmetallische Ringoberflächenschichten die Reibung bei Gebrauch von Kunststoff-Läufern gegenüber blanken Metallflächen nochmals merkbar verkleinern und das Gleitverhalten verbessern. Auch kann mit solchen Laufschichten das bei einer Paarung Stahlring-Kunststoff-Läufer infolge des heterogenen metallischen Charakters des Ringes häufig beobachtete Überziehen der Laufflächen mit vom Läufer abgeriebenen Kunststoffteilchen, die die Laufruhe des Läufers stark beeinträchtigen, wirksam verhindert werden.
  • Der Spinnring nach der Erfindung erfüllt diese für den Kunststoff-Läufer günstigen Anforderungen dadurch, daß er eine nichteisenmetallische, vorzugsweise auf Aluminiumbasis aufgebaute Grundsubstanz aufweist mit einer spezifischen Wärmeleitfähigkeit, die größer als o,25 ca,l/cxn sec C ° ist und deren Oberfläche mit einem nichtmetallischen Überzug versehen ist. Vorzugsweise, kommen hochfeste Aluminiumlegierungen zur Verwendung. Der aus solchem Metall gefertigte Spinnring wird anschließend zweckmäßig noch anodisch oxydiert.
  • Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel eines Spinnringes gemäß der Erfindung besteht dessen Grundsubstanz aus einer Aluminiumlegierung. Doch können gegebenenfalls auch mechanisch kalt verfestigtes Reinaluminium oder geeignete Magnesiumlegierungen zur Verwendung kommen.
  • Im Gegensatz zu den normalen gehärteten Stahlringen mit einem Wärmeleitungskoeffizienten von ungefähr o,og cal/cm sec C ° (dieser variiert je nach dem Legierungsbestandteil und den Zusätzen von 0,03 bei hochlegierten Stählen, bis etwa 0,17 cal/cm sec C ° bei reinem Eisen) besitzen solche auf Aluminiumbasis aufgebauten Spinnringe eine um angenähert dreimal höhere Wärmeleitfähigkeit von etwa o,3 cal/cm sec C °. Es gelingt auf diese Weise, trotz der unbedeutenden direkten Wärmeabgabe des Läufers an die Umgebung die erhebliche, durch Reibung erzeugte Wärme unmittelbar an der jeweiligen Kontaktfläche zwischen Ring und Läufer abzufangen und rasch und wirksam in das Ringinnere sowie schließlich an die Ringbank abzuleiten. Dies ist von grundsätzlicher Bedeutung, da sowohl Läufer aus thermoplastischen wie auch aus thermohärtbaren Kunststoffen überaus wärmeempfindlich sind. Dank dem erfindungsgemäß verwendeten Ringmaterial wird die Wärmebelastung solcher Kunststoff-Läufer stark vermindert, wodurch eine wesentliche Steigerung der Spinngeschwindigkeit und damit der Garnproduktion erreicht werden kann. Auf dem n-ichteisenmetallischen Grundkörper des Ringes- wird vorteilhafterweise eine homogene und nichtmetallische Laufschicht aufgebracht. Bevorzugt werden bei solchen Aluminium-Spinnringen (unter Aluminium sind Reinaluminium und auch geeignete Aluminiumlegierungen zu verstehen) Eloxalschichten, die sich auf anodische und chemische Art einfach und wirtschaftlich erzeugen lassen. Gegenüber blanken Metallflächen zeichnen sich solche Laufschichten auf Grund ihres besonderen Gefüges dadurch aus, da,ß sie eine auffallende Konstanz der Reibung über den ganzen Ringumfang und über längste Betriebszeiten haben. Auch wird durch die Eloxalschicht die Oberflächenhärte des relativ weichen Aluminiumringes (H" = 40 bis 18o kg/mm2) in willkommener Weise auf eine mechanische Härte, die größer als H,; = 40o kg/mm2 ist, gebracht, ohne jedoch die Härte üblich verwendeter Stahlringe zu erreichen. Hierdurch erhöht sich die Verschleißfestigkeit und damit die Gebrauchsdauer des Ringes. Die Lauffläche solcher -Ringe überzieht sich auch nicht mehr, im Gegensatz zu rein metallischen Laufflächen, mit vom Läufer abgeriebenem Kunststoff, so daß außerdem eine hohe Laufruhe des Läufers erzielt wird.
  • Der Spinnring nach der Erfindung ermöglicht zusammen mit Kunststoff-Läufern Spinngeschwindigkeiten und eine Gebrauchsdauer der Läufer bei minimalster Abnützung des Ringes, die bisher nicht erreichbar waren. Solche Ringe eignen sich nicht nur hervorragend. für trockene Reibung zwischen Ring und Läufer, sondern auf Grund ihrer Korrosionsbeständigkeit auch für Wasserschmierung, wie z. B. auf Zwirnmaschinen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einer nichteisenmetallischen Grundsubstanz bestehender Spinnring für Ringspinn-und Ringzwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Wärmeleitfähigkeit der nichteisenmetallischen Grundsubstanz mindestens o,25 cal/cm sec C ° beträgt und daß die Oberfläche des Spinnringes mit einem nichtmetallischen, anorganischen Überzug versehen ist.
  2. 2. Spinnring nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug aus Oxyden der die Grundsubstanz des Spinnringes bildenden Metalle bzw. Legierungen besteht.
  3. 3. Spinnring nach den Ansprüchen i und- 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Spinnringes anodisch oxydiert ist.
  4. 4. Spinnring nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die-Oberfläche des Spinnringes chemisch oxydiert ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811 o92; französische Patentschrift Nr. 976 925; britische Patentschrift Nr. 565 796.
DEA16447A 1951-09-29 1952-08-30 Spinnring Expired DE934518C (de)

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CH934518X 1951-09-29

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DE934518C true DE934518C (de) 1955-10-27

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ID=4549009

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DEA16447A Expired DE934518C (de) 1951-09-29 1952-08-30 Spinnring

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DE (1) DE934518C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB565796A (en) * 1942-05-18 1944-11-28 Clark Thread Co Improvement in rings for spinning and twisting frames
FR976925A (fr) * 1948-12-13 1951-03-23 Méthode de fabrication des anneaux pour métiers continus à filer ou à retordre les fibres textiles
DE811092C (de) * 1949-05-20 1951-08-16 Friedrich Dipl-Ing Stein Spinn- oder Zwirnring und Verfahren zu seiner Herstellung

Patent Citations (3)

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