DE934775C - Anordnung zum Betrieb von Fernsehroehren - Google Patents

Anordnung zum Betrieb von Fernsehroehren

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DE934775C
DE934775C DEF4515D DEF0004515D DE934775C DE 934775 C DE934775 C DE 934775C DE F4515 D DEF4515 D DE F4515D DE F0004515 D DEF0004515 D DE F0004515D DE 934775 C DE934775 C DE 934775C
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DE
Germany
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current
tube
voltage
arrangement
anode
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Expired
Application number
DEF4515D
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English (en)
Inventor
Herbert Dipl-Ing Baehring
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
    • H04N3/18—Generation of supply voltages, in combination with electron beam deflecting
    • H04N3/185—Maintaining DC voltage constant
    • H04N3/1856—Maintaining DC voltage constant using regulation in series
    • H—ELECTRICITY
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    • H04N3/185—Maintaining DC voltage constant
    • H04N3/1853—Maintaining DC voltage constant using regulation in parallel

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Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Betrieb von Fernsehröhren, insbesondere solchen mit sehr hohen Anodenspannungen in der Größenordnung von io ooo bis ioooooV. Die Spannung wird für solche Röhren bei bekannten Anordnungen gewöhnlich einem netzgespeisten Transformator entnommen und dann gleichgerichtet und geglättet. Es ist bekannt, daß eine solche Gleichrdehteranlage bei verschiedenen Belastungen, wie sie durch den wechselnden, zu übertragenden Bildinhalt gegeben sind, keine konstante Spannung liefert. Derartige Anodenspannungs Schwankungen machen sich besonders beim Betrieb von Fernsehröhrera unangenehm bemerkbar, und man hat schon auf verschiedene Weise versucht, diese Spannungsischwankungen zu vermeiden. Es ist bekannt, Spannungsschwankungen durch eine besondere Bemessung der Gleichrichteranlage zu beseitigen, so - daß ihre Spannung innerhalb des erforderlichen Bereiches konstant bleibt. Hierzu ist aber bei großen Spannungen ein außerordentlicher Aufwand vor allem der Siebmittel notwendig. Beim Betrieb von Fernsehröhrien für sehr hohe Spannungen ist es daher praktisch nicht mehr möglich, durch besondere Ausbildung der Hochspannungsquelle die Spaomungsschwankungen zu vermeiden. Es wurde bereits vorgeschlagen, den erforderlichen Mehraufwand nicht mehr in die Hochspannungsquelle1, sondern in die Verbrauchsschaltung zu legen. Zu diesem Zwecke kann man eine zusätzliche Entladungisstrecke vorsehen, deren Stromverbrauch genau entgegengesetzt wie der der Fernsehröhre ist, so daß beim Schwanken des Stromverbrauchs der Fernsehröhre entsprechend dem Bildinhalt dier Gesamtverbrauch immer konstant bleibt. Es wurde vorgeschlagen, als zusätzlichen Verbraucher eine gitter-
gesteuerte Röhre anzuordnen, deren Gitter immer gegenphasig zu dem Wehneltzylinder der Kathodenstrahlröhre der Fernsehanordnung gesteuert wird. Diese Anordnung bringt den Nachteil mit sich,, daß eine abgeglichene und gegenphasige Steuerspannung erforderlich ist.
Durch die Erfindung wird nun ein neuer Weg beschrieben zur Konstanthaltung 'der Anodenspannung für Fernsehröhren und eine Schaltung ίο vorgeschlagen, bei der eine Gittersteuerung der Kompensationsröhre nicht mehr erforderlich ist.
Die Erfindung besteht darin, daß zum Ausgleich der beim Betrieb von Fernsehröhrien entsprechend den variablen Nutzströmen auftretenden AnodenspannungSischwankungein der Hochspannungsquelle eine Ein- oder Mehrgitterröhre parallel gelschaltet wird, die eine konstante, von den AnodenspannungsschwankungienunabhängigeGitterkathodenspannung besitzt. Die Gitterkathodenspannung wird dabeii derart eingestellt, daß bei maximalem Strahlstrom der Kathodenstrahlröhre die Kompensiationisiröhre vollkommen oder nahezu gesperrt ist, bei geringerer Strahlstromstärke in Anbetracht der hierdurch bedingten geringen Erhöhung der Hochspannung jedoch stromdurchlässig wird. Es ist zweckmäßig, den Wecfoselsitromimnenwiderstand der Kompensationisiröhre SD' zu dimensionieren, daß er gleich dem Verhältniiis der zulässigen Spannungsänderung zur maximal auftretenden iStromänderung in der Kathodenstrahlröhre ist. Bfei einer derartigen Bemessung wind die Anodeaspannungiserhöhung den zulässigen Wert (z.B. von 3%) tfiicht ülberischreiten. Durch die zur Verfügung stehende konstante Gittervorspannung sind weiterhin Durchgriff und Steilheit der Kompensationsröhre bestimmt.
Die Kompensationisrohre soll also derart arbeiten, daß sie bei maximal auftretenden Nutzstrom praktisch stromundurchläss'ig ist und bei Verminderung der Stärke des Nutzstromes entsprechend der Größe dieser Verringerung istromdurchlässig ist, so daß die Gasamtbelaistung der Hochspamnungsquielle durch die Kompensationsröhre und die Verbrauchsröhre immer nahezu konstant ist.
An Hand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die Hochspannungsquelle ι liefert die Anodenispannung für die Kathodenstrahlrötire i2, deren Strahlstromstärke durch Steuerung an dem Wehneltzylinder 3 ,entsprechend der Helligkeit des Bildinhaltes geregelt wird. Paralle! zur Hochspannungsquelle 1 ist erfindungsr gemäß die Kompenisationsiröhre 4 angeordnet,, derart, daß die Anode an dem positivem' Pol und die Kathode an dem anderen Pol der Hochspanmungisquelle liegt. Das Gitter S der Kompensationsröhre liegt an einer konstanten Gittervorspannungsquelle 6. Fließt durch die Kathodenstrahlröhre 2 der maximale Strahistrom, .so ist die Kompensatii'oneiröhre 4 gesperrt. Sinkt der Strahlstrom in der Kathodenstrahlröhre 2 etwas unter den Maximalwert, so erhöht sich etwas die an der Kompensationsröhre 4 liegende Anodenspannung, und es beginnt durch die Röhre 4 ein Strom zu fließen, der der Verminderung der Stromstärke in der Röhre 2 entspracht. Hört der Strom in der Kathodenstrahlröhre 2 vollständig zu fließen auf, so fließt durch die Kompensationsröhre 4 ein Strom, der gleich ist der maximal in der Kathodenstrahlröhren auftretendem ,Stromstärke.
Die Erfindung eignet sich vor allem für Großprojektionsröhren, bei denen Spannungen in der Größenordnung von 10 000 bis 100 ·οαο V Anwendung finden. Die Erfindung ist jedoch auf dieses Anwendungsgebiet nicht beischränkt, sondern überall dort mit Vorteil zu gebrauchen, wo HochspannungsqueMien für sehr hohe Anodenspannungen angeordnet sind und eine Änderung der Anodenspaninung bei schwankendem Verbrauchsstrom auf einfache Weisie praktisch vermieden worden soll. Insbesondere iilst die Erfindung auch ,anwendbar bei einer Hochspannungserzeugung aus einem Kippgerät. Biei einer 'derartigen Anordnung werden die in einem Kippgerät auftretenden hohen Spanmungs- · impulse (z. B. die während der Rücklaufzeilt eines sägezahnföirmigen Stromes an einer Induktivität auftretenden hohen Spannuogisimpulse) gleichgerichtet und als Anodenslpannung für eine Kathodenstrahlröhre benutzt. Durch die erfindungsgemäße Anordnung können nun bei Verwendung einer.derartigenAnodenspannungsquelleSpannungs-.sehwankungen auf einfache Weiße vermieden. werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Anordnung zum Ausgleich der beim Betrieb von Fernsehröhren entsprechend den variablen Nutzströmen auftretenden Anodenspannungssichwankungen, dadurch !gekennzeichnet, daß der Hochapannungsquelle eine Ein- oder Mehrgitterröhre parallel geschaltet ist, die eine konstante, 10p von den Anadenspannungssdiwankungen unabhängige Gitterkathodenspannung besitzt, derart, daß sie bei maximalem Strahlstrom der Kathodenstrahlröhire vollkommen oder nahezu gesperrt isit und bet geringerer Strahlstromstärke stronudurchläslsig ist.
    12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenstrom der Kompensationsröhire bei Nullwerden des Nutzver-■ braucherstromes gleich dem maximal auftretenden Nutzverbraucherstrom ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsalistromwiderstand · der Kompensationsröhre gleich dem Verhältnis der zulässigen Hochspannungsänderung zur maximalen im Verbraucher auftretenden Stromänderung ist.
    Angezogene Druckschriften:
    »Funktechn. Monatshefte«, 1938, S. 161 bis 164; »Lehrbuch der Elektronenröhren« von Barkhausen, Bd. i, 1931, S·. 73.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    I 509 567 10.55
DEF4515D 1940-01-20 1940-01-20 Anordnung zum Betrieb von Fernsehroehren Expired DE934775C (de)

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Publications (1)

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DE934775C true DE934775C (de) 1955-11-03

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ID=25973740

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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