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Einrichtung zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem
Tankwagen angeordneten Pumpe Zusatz zum Patent 933 435 Die Erfindung betrifft eine
Einrichtung zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem Tankwagen angeordneten
Pumpe zum Betanken von Flugzeugen, Straßentankanlagen u.dgl. mit einer Abgabeabsperrvorrichtung
in der Abgabeleitung und stellt eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung des
Gegenstandes des Patentes 933 435 dar.
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Die Verschiedenheit der Flugzeugtankgrößen macht eine Regulierung
der Abgabeleistung und des Abgabedruckes der Betankungsgeräte erforderlich, wobei
es notwendig ist, da.ß der Druck in der Abgabeleitung vor dem Betanken eines Flugzeuges
am Betankungsfahrzeug eingestellt werden können muß.
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Man hat bereits vorgesehen, die Druckvoreinstellung mittels eines
automatischen Drosselventils zu bewirken. Hierbei wird eine Druckluftkammer mit
einer Handpumpe auf den gewünschten Druck gebracht, welcher über ein Manometer kontrolliert
werden kann. Dieser Luftdruck steht mit dem Kolbensystem des Drosselventils in Verbindung
und hält den gewünschten Pumpendruck während des Abgabevorganges konstant. Diese
Einrichtung
läßt insbesondere deshalb zu wünschen übrig, weil sie
zu kompliziert ist. Das Ventil selbst wird außerdem durch die Kalbenführungen, welche
hermetisch abdichten müssen, verhältnismäßig teuer. Das Aufpumpen des gewünschten
Luftdruckes ist umständlich und zeitraubend. Ein weiterer Mangel besteht darin,
daß durch die Drosselwirkung in der Abgabeleitung der Pumpendruck zu dem Ventil
unnötig hoch ansteigt.
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Außerdem ist die Anordnung eines weiteren Ventils, nämlich eines Überdruckventils,
zum Schutze der Pumpe erforderlich.
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Man hat auch bereits versucht, die Druckvorein-Stellung mit Hilfe
eines üblichen Überströmventils zu bewirken. Hierbei wurde nur die Federkraft mittels
einer Handradspindel einstellbar gemacht. Da die erforderliche Federkraft jedoch
sehr hoch ist, waren große Spindel- und Handradabmessungen notwendig. Der gewünschte
Abgabedruck mußte bei dieser Einrichtung bei geschlossenem Zapfventil eingestellt
werden. Nach dem Offnen des Zapfventils fällt der Druck jedoch stark ab, um beim
Drosseln erneut anzusteigen. Man hat also mit einer derartigen Einrichtung zwar
erreicht, daß der Druck einen. Maximalwert - nämlich den Druck bei geschlossenem
Zapfventil - nicht überschreitet, nicht aber, daß der Druck in dem System unabhängig
von der Abgabeleistung konstant bleibt.
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Außerdem ist die Regelmöglichkeit eines solchen einstellbaren Überströmventils
sehr begrenzt. Dieser Mangel könnte allenfalls durch endlose Federwege beseitigt
werden; da diese Möglichkeit aber praktisch ausscheidet, ist man gezwungen, bei
sehr kleinen Drücken und damit verbundenen kleinen Abgabemengen mittels des Zapfventils
zu drosseln.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anlage zu schaffen,
bei der unter Vermeidung der beschriebenen Schwierigkeiten der Druck in der Abgabeleitung
automatisch auf einen bestimmten wählbaren Wert geregelt wird. Die Erfindungsaufgabe
liegt weiter darin, eine Einrichtung zu schaffen, die besser und einfacher auf den
in der Abgabeleitung herrschenden Druck anzusprechen und ihn zu regeln vermag.
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Zur Lösung der Erfindungsaufgabe geht die Erfindung von der Einrichtung
des Hauptpatentes aus, bei der die Druck- und Saügeseite der Pumpe durch eine mit
einer Regelabsperrvorrichtung versehene Umgehungsleitung miteinander verbunden sind,
wobei der Durchgangsquerschnitt sowohl der Umgehungsleitung als auch der Regelabsperreinrichtung
etwa gleich dem der Druckleitung ist und die Regelabsperreinrichtung von ihrer vollen
Offen- bis zu ihrer vollen Schließstellung durch äußere Einwirkung regelbar ist.
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Erfindungsgemäß dient der in der Abgabeleitung herrschende Druck des
Strömungsmittels als Steuerdruck -und wirkt unmittelbar auf die Regelabsperrvorrichtung
im Sinne einer Öffnung entgegen der Wirkung eines federnden Mittels. Der Druck des
Strömungsmittels selbst und damit die Arbeit der Treibmittelpumpe werden. also dazu
benutzt, um den in der Abgabeleitung herrschenden Druck auf einem bestimmten wählbaren
Wert zt halten. Vorzugsweise ist-hierbei die Spannung des federnden Mittels von
Hand einstellbar, wobei sich besonders günstig auswirkt, daß dieses federnde Mittel
nur schwach zu sein braucht, so daß also die Verstellung der Spannung ohne weiteres
gegebenenfalls: ohne Fernübertragungsmittel vorgenommen werden kann.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Steuerdruck
aus dem Strömungszentrum einer in der Abgabeleitung vorgesehenen Düse oder Einschnürung
entnommen.
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Es wird also sowohl der statische als auch der dynamische Druck zur
Regelung benutzt, indem die Leitung zur Entnahme des Steuerdruckes aus dem Strömungszentrum
der Düse derart angeordnet ist, daß die Entstehung eines Staudruckes vermieden ist.
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Der Steuerdruck selbst wirkt erfindungsgemäß auf einen entgegen der
Wirkung einer Feder verschiebbaren Kolben, wobei es sich nicht nur um einen in einem
Zylinder verschiebbaren Kolben zu handeln braucht, sondern. wobei auch der Kolben
in Form einer Membran oder eines Federbalges ausgebildet sein kann.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Absperrkörper
der Regelabsperrvorrichtüng mit einem Kolben versehen, der einerseits unter der
Wirkung des Druckes' des Strömungsmittels steht und andererseits mit der Saugeseite
der Pumpe über eine derart gesteuerte Leitung verbunden ist, daß sie sich mit wachsendem
Drucke des Strömungsmittels in der Abgabeleitung öffnet.
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Auf diese Weise ist es möglich, die Regelung außerordentlich empfindlich
und wirkungsvoll zu machen. Der Arbeitskolben selbst kann groß, beispiefsweise wesentlich
größer als der Durchmesser des Absperrkörpers der Regelabsperrvorrichtung gemacht
werden. Das Glied jedoch, das die zu der Saugeseite der Pumpe führende Leitung steuert,
kann sehr klein gemacht werden, so daß es auch auf geringe Druckänderungen anzusprechen,
vermag.
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Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Arbeitskolben nicht vollkommen
abgedichtet zu werden braucht, da sein Querschnitt so groß ist, daß irgendwelche
Undichtigkeiten seine Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigten.
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Zur Ausführung dieses Gedankens ist zweckmäßigerweise in die Leitung
zur Verbindung der Steuerseite des Arbeitskolbens mit der Saugeleite der Pumpe eine
Absperrvorrichtung eingeschaltet, die mittels eines durch den Druck des Strömungsmittels
in der Abgabeleitung belastenden Kolbens, der im nachfolgenden auch als Vorsteuerkolben
bezeichnet wird, entgegen der Wirkung eines federnden Mittels aus ihrer Schließstellung
heraus bewegbar ist.
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Hierbei empfiehlt sich, den Vorsteuerkolben mit der belastenden. Feder
in einem Gehäuse unterzubringen, das von dem Arbeitskolben und dem Absperrkörper
der _ Regelabsperrvorrichtung gebildet ist.
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Ein besonderer Vorteil bei dieser Vorrichtung besteht darin, daß diese
Feder die Bewegung des
Absperrkörpers und des Arbeitskolbens mitmacht,
so daß ihre Spannung von der Stellung dieser Teile unabhängig ist. Die Spannung
dieser Feder, die leicht von Hand eingestellt werden kann, legt die Größe des Druckes
fest, der in der Abgabeleitung herrschen soll. Wenn das Zapfventil geschlossen wird,
wird durch die sich dann ergebende Erhöhung des statischen Druckes in der Abgabeleitung
der Vorsteuerkolben ebenfalls entgegen der Wirkung seiner Feder derart zurückbewegt,
daß die eine Seite des Arbeitskolbens mit der Saugweite der Pumpe in Verbindung
gebracht und dadurch die Regelabsperrvorrichtung geschlossen wird.
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Der Erfindungsgegenstand kann weiter dadurch verbessert werden, daß
der Zylinderraum des Arbeitskolbens, auf den der Steuerdruck zwecks Beeinflussung
der Regelabsperrvorrichtung wirkt, zusätzlich mit einer Druckquelle verbindbar ist,
indem in die Leitung zur Übertragung des Steuerdruckes zu diesem Zylinderraum ein
Rückschlagventil eingeschaltet ist. Hierbei ist .mit dem Absperrkörper der Regelabsperrvorrichtung
ein weiterer ihm entgegengerichteter Absperrkörper verbunden, der mit dem festen
Teil einer in der Förderleitung eingeschalteten Absperrvorrichtung zusammenarbeitet.
Auf diese Weise kann die erfindungsgemäß ausgebildete Regelabsperrvo.rrichtung zusätzlich
zur Absperrung der Förderleitung benutzt werden, indem diese Absperrung selbsttätig
in Abhängigkeit von irgendeinem Wert oder auch willkürlich erfolgen kann. Vorzugsweise
dient hierbei als weitere Druckquelle die Stelle des höchsten Pumpendruckes. Insbesondere
ist in Ausführung dieses Gedankens in die Leitung zur Verbindung der weiteren Druckquelle
mit dem Zylinderraum eine Absperrvorrichtung eingeschaltet, die mittels einer Meßuhr
betätigt wird. Mengenmeßgeräte sind schon seit langem bekannt. Sie bestehen. in
aller Regel aus einer Meßuhr mit einer zusätzlichen Einrichtung zum Voreinstellen
der gewünschten Menge und einem mit der Meßuhr verbundenen Absperrventil. Die Meßuhr
selbst kann nur sehr kleine Kräfte ausüben, so daß man zum Betätigen des Absperrventils
bei den bekannten Anlagen eine vorgespannte Feder benutzt, deren Spannung von der
Meßuhr ausgelöst wird. Der Mangel dieser Einrichtungen besteht darin, daß die Feder
stets wieder gespannt werden muß.
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Außerdem ist die auf diese Weise ausgebildete Absperrvorrichtung nicht
in der Lage, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.
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Wenn jedoch die Meßuhr, wie soeben beschrieben, nur eine kleine Absperrvorrichtung
zu betätigen braucht, sind alle diese Mängel beseitigt. Es ist auf einfache Weise
möglich, diejenige Absperrvorrichtung, durch welche die Förderleitung in Abhängigkeit
von der Einstellung der Meßuh.r abgesperrt werden kann, wieder in die geöffnete
Stellung zurückzubewegen, ohne daß eine Feder gespannt zu werden braucht.
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Bei Tankaufbauten auf Motorfahrzeugen. besteht ohne weiteres die Möglichkeit,
die Erfindung in. der Art zu verwirklichen, daß die Überströmleitung zurück in den
Tank geführt wird. Bei Sattelschleppern dagegen wäre eine derartige Ausführung mit
Schwierigkeiten verbunden. Die Rückführung der Überströmleitung in den Tank kann
naturgemäß nicht nur bei dem Gegenstand der Erfindung, sondern auch bei der gemäß
dem Hauptpatent ausgebildeten Vorrichtung vorgenoriimen werden.
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Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
sind an Hand der Zeichnungen erläutert, in der einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
gezeigt sind. Es. stellt dar Fig. i einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß
ausgebildetes Regelventil, Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
des Einbaues des Regelventils nach Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt durch eine andere
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei der ein Regelventil mit einem Ventil
zum Absperren der Förderleitung in Abhängigkeit von der Einstellung einer Meßuhr
zu einem Universalventil kombiniert ist, Fig. q. ein Schaltschema zur Erläuterung
des Einbaues des Universalventils der Fig. 3.
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Gemäß Fig. i ist in der Förderleitung auf weiter unten näher beschriebene
Weise ein Ventil i ein,-gebaut, das aus einem Gehäuse 2 besteht, von dem ein Anschluß
3 zu der Saugeseite q. einer Pumpe 5 über eine Leitung 6 zurückführt. Diese Umgehungsleitung
6 wird von einem Ventil gesteuert, dessen Absperrkörper mit 7 bezeichnet ist. Dieser
Absperrkörper 7, dessen Ventilsitz mit 8 bezeichnet ist, steht über ein Gehäuse
9 mit einem Kolben, io in Verbindung, dessen Durchmesser vorzugsweise beträchtlich
größer ist als der Durchmesser des Absperrkörpers 7. Der Kolben io, der im nachfolgenden
auch als Arbeitskolben bezeichnet wird, ist verschiebbar in einem Zylinder i i angeordnet,
zu dem ein Teil des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Die eine Seite des Kolbens ist nach
der Förderleitung 12 hin gerichtet, während die andere Seite des Kolbens nach einem
Zylinderraum 13 weist, der durch einen Deckel 14 nach außen abgeschlossen ist. Die
Förderrichtung des Strömungsmittels in der Leitung 12 ist mit dem Pfeile a-b angedeutet.
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In dem Gehäuse 9 ist verschiebbar entgegen der Wirkung einer Feder
15 ein. Kolben 16 angeordnet, der mit einem Ventilkörper 17 zu einem Teile vereinigt
ist. In dem Ventilkörper 17 sind zu einem Zwecke, der noch weiter unten näher beschrieben
wird, Durchtrittsöffnungen i8 vorgesehen.
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Der Ventilsitz i9, der mit dem Ventilkörper 17 zusammenarbeitet, ist
von einem Ringraum 2o umschlossen, der über verschiedene Bohrungen 2i mit dem Zylinderraum
13 des Arbeitskolbens io in Verbindung steht. Die Feder 15 legt sich einerseits
gegen den mit dem Ventilkörper 17 verbundenen Kolben 16 und andererseits gegen eine
Einstellmutter 22, die in einer entsprechenden Gewindebohrung 23 in das Gehäuse
9 eingeschraubt ist und mit Durchtrittsöffnungen 24 versehen ist.
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Durch diese Mutter tritt drehfest und längs verschiebbar eine Spindel25,
indem die Spindel mit
#--..er Ahfl=l,;hung 26- verbunden ist und
durch eine .i. ,pr,@chende 1'roii.bohrung der Mutter 22 :iinaustritt. Diese Spindel
greift an ihrem Ende, das der Abflachung 26 entgegengesetzt ist, mit zwei im Durchmesser
einander gegenüberliegenden Zapfen 27 in Längsnuten 28 einer Stellspindel 29 ein,
die drehbar und nicht längs verschiebbar in dem Deckel 14 unter Benutzung .einer
Flüssigkeitsabdichtung 30 gelagert ist. Die Stellspindel 29 besitzt beispielsweise
auf ihrem nach außen ragenden Ende einen Vierkant 3 i zum Anschluß für ein nicht
gezeigtes Handrad oder für eine Biegewelle, falls beispielsweise diese Stellspindel
von der Schalttafel aus bedient werden soll.
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Durch Drehen der Stellspindel kann also die Spannung der mit progressiver
Wirkung arbeitenden Feder 15 verstellt werden.
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Iri der Förderleitung 12 ist hinter dem Gehäuse 9 eine düsenförmige
Einschnürung 32 -vorgesehen, in deren Strömungszentrum die Öffnung eines Entnahmerohres
33 angeordnet ist, das zu dem Räume 32 oberhalb des Kolbens 16 führt.
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Die Art des Einbaues dieses Ventils ergibt sich aus der Abb. 2. Die
Flüssigkeit wird angesaugt durch die Saugseite der Pumpe vom Tank und passiert dabei
einen Dreiwegehahn, Filter mit Luftabschneider und Meßuhr. Die möglicherweise in
der Saugleitung befindliche Luft wird durch den Gasmeßverhüter aus dem Filter und
Luftabschneider abgeschieden und hinter der Meßuhr wieder der Saugleitung zugeführt.
Die Druckseite der Pumpe drückt die Flüssigkeit durch die Leitung 6 und das Feinfilter,
und die Flüssigkeit passiert dann schließlich das Regelventil i. Das Regelventil
ist zweckmäßigerweise an einer Stelle untergebracht, wo sich der Druck, hervorgerufen
durch die Geschwindigkeit der Förderflüssigkeit, am meisten reduziert hat. Als letzten
Teil passiert die Flüssigkeit einen Dreiwegehahn und tritt dann in die Schlauchtrommel
über. Der Dreiwegehahn vor der Schlauchtrommel hat den Zweck, die Flüssigkeit beim
Rücksaugen aus der Schlauchtrommel heraus an eine Stelle der Saugleitung zurückzuführen,
von der aus eine Luftabscheidung und Messung der Flüssigkeit wiederum möglich ist.
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Von der Druckseite aus wird- die rückgesaugte Flüssigkeit dann durch
die Umgehungsleitung in den Tank zurückgedrückt. Beide Dreiwegehähne befinden sich
beim Rücksaugen in einer Stellung, die den normalen Durchgang absperrt. Das Regelventil
ist beim Rücksaugen nicht aktiv und befindet sich in einer ausgeschalteten Stellung.
Es wird in der Tat auch nur bei der direkten Füllung eines Flugzeugtanks oder sonstigen
Behälters benötigt. Die genannten Dreiwegehähne und Umgehungsleitung sind also nur
eine zusätzliche Einrichtung zum Rücksaugen, die für die Erfindung selbst keinerlei
Bedeutung hat.
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Die Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise: Bei geschlossenem Zapfventil
wird zunächst der gewünschte Pumpendruck eingestellt. Hierbei wird der Ventilkolben
16 mit dem Ventilkörper 17 durch den statischen Pumpendruck unter Überwindung der
Spannung der Feder 15 heruntergedrückt. Der aum 13 über dem Arbeitskolben io wird
dadurch über die Bohrungen :2i, den Ringraum 2o; die Bohrungen 18 und die Bohrungen
24 sofort mit der Saugeseite der Pumpe in Verbindung gesetzt, und der in der Förderleitung
12 herrschende Förderdruck öffnet nun das große Überströmventil7 so weit, bis der
Druckabfall wieder ein Schließen des Vorsteuerskolbens 16 und seines Absperrkörpers
17 bewirkt hat. Mittels der Spindel 25 und der Einstellspindel 31 kann die
Spannung der Feder 15 reguliert und damit der gewünschte Pumpendruck eingestellt
werden. Nach dem Öffnen des Zapfventils vermindert sich sofort der Steuerdruck in
der Düse 32, und das überströmventil 7 will sich wieder schließen. Es schließt sich
aber nur so weit, daß der Druck konstant gehalten wird. Eine richtig aufeinander
abgestimmte Bemessung der Düse 32 und der Druckrohreinmündung des Entnahmerohres
bewirken also,' daß der Druck in der Förderleitung unabhängig von der Fördermenge
konstant bleibt. Die Regelbarken bis nahezu o atü wird durch den reichlich bemessenen
Übertrittsquerachnitt des Überströmventils 7 und durch die progressiv wirkende Ventilfeder
15 erreicht, die den Ventilhub mitmacht. Ein empfindliches Reagieren des ÜberstrÖmventils
7 entsprechend den Bewegungen des Steuerkolbens 16 und des Ventilkörpers 17 wird
dadurch erreicht, daß der Unterschied in dem Durchmesser des Ventiltellers 7 und
des Arbeitskolbens io verhältnismäßig groß ist. Bei der Ausführungsform nach Fig.
3 schließt die von der Pumpe her kommende Förderleitung 34 an ein Ventilgehäuse
35 an, in dem zwei Ventilsitze 36 und 37 angeordnet sind. Der Ventilsitz 37 arbeitet
mit einem Überströmventilkörper 38 zusammen, von dem aus eine Überströmleitung 39
zu der Saugeseite der Pumpe zurückführt. Auf der Betätigungsstange 4o dieses Überströmventils
38 ist außerdem ein Absperrlcörper 41 befestigt, der mit dem Ventilsitz 36 zusammenarbeitet,
der zur Steuerung der Förderleitung, 42 innerhalb des Ventilgehäuses 35 vorgesehen.
ist. Die Förderrichtung des Treibmittels ist wiederum mit dem Pfeil a-b angedeutet.
Am Ende der Ventilspindel 40 ist ein Kolben 43 befestigt, der auf seiner nach außen
weisenden Seite durch eine Feder 44 belastet ist. Die andere- Seite dieser Feder
stützt sich gegen eine Einstellspindel 45 ab, die in einem Deckel 46, der gleichzeitig
den Zylinder für den Kolben 43 bildet, eingeschraubt ist. Die Spindel tritt unter
Benutzung einer Dichtvorrichtung 47 nach außen und ist auf irgendeine Weise drehbar,
um so die Spannung der Feder 44 verändern. zu können.
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Die andere Seite des Kolbens 43 ist einem Arbeitsraum ausgesetzt,
der über eine Leitung 49 und ein Entnahmerohr 50 mit dem Strömungszentrum
einer Düse oder Einschnürrung 5 1 verbunden ist, die in, der Förderleitung
42 des Ventilgehäuses 35 hinter dem Ventilsitz 36 vorgesehen ist. In dieser Leitung
49 ist ein Rückschlagventil 52 derart vorgesehen, daß nur eine Strömung in Richtung
von dem Entnahmerohr 5o zu dem Zylinderraun
48 möglich ist. Der
Arbeitsraum 48 steht außerdem über einen Anschluß 53 und eine Leitung 54 mit der
Stelle innerhalb des Pumpensystems in Verbindung, die den höchsten Pumpendruck aufweist.
In dieser Leitung 54 ist ein kleines Absperrventil 55 angeordnet, das von einer
Meßuhr aus betätigt wird. Außerdem mündet in die Leitung 54 eine das Absperrventil
55 umgehende Leitung 56, in der ein Absperrventil 57 angeordnet ist, das von Hand
beispielsweise über eine Biegewelle von der Schalttafel aus bedienbar ist.
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Die Art des Einbaues dieses Ventils ist schematisch in Fig. 4 dargestellt.
Das Treibmittel strömt der Pumpe aus der Saugeseite 59 der Pumpe 58 über eine Leitung
6o zu, in der ein Filter für Luftabscheider 61 und eine Meßuhr 62 eingeschaltet
ist, die auf das Ventil 55 zu wirken vermag. In die Förderleitung 34 ist
ein Feinfilter 63 eingeschaltet. Vor ihm zweigt die Leitung 54 mit den Ventilen
55 und 57 ab. Hinter dem Feinfilter ist das in der Fig. i dargestellte Universalventil
35 angeordnet, von dem aus ein Schlauch 64 über eine Schlauchtrommel 65 führt. Bei
der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 empfiehlt es sich, den Überströmquerschnitt
39 mit dem Ventilteller 38 klein zu halten, um einen gewissen Staudruck, der zum
Schließen des großen Ventiltellers 41 erforderlich ist, dauernd aufrechtzuerhalten.
Die Druckvoreinstellung und die damit verbundene Mengenregelung erfolgt durch die
einstellbare Feder 44.. Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist dadurch gegenüber derjenigen
nach Fig. i vereinfacht, daß der Druck des Strömungsmittels unmittelbar zum Öffnen
des Überströmventils 37 und - damit im Zusammenhange - zum Schließen des Absperrventils
41 benutzt wird. Statt dessen wäre es auch möglich, eine Ausführung ähnlich derjenigen
nach den Fig. i und 2 zu wählen, bei der der Druck einerseits von der Entnahmeleitung
5o und andererseits von der Leitung 54 nicht unmittelbar auf den Kolben 43, sondern
auf einen Vorsteuerkolben wirkt, der dann erst wieder die eine Seite des Kolbens
43 mit der Saugeseite der Pumpe in Verbindung setzt. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 3 ist auf nicht näher dargestellte Weise dafür zu sorgen, daß sich bei der
Aufwärtsbewegung des Kolbens 43 keine Kompression oberhalb von ihm ergibt.