DE936010C - Einrichtung zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem Tankwagen angeordneten Pumpe - Google Patents

Einrichtung zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem Tankwagen angeordneten Pumpe

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DE936010C
DE936010C DEST5652A DEST005652A DE936010C DE 936010 C DE936010 C DE 936010C DE ST5652 A DEST5652 A DE ST5652A DE ST005652 A DEST005652 A DE ST005652A DE 936010 C DE936010 C DE 936010C
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piston
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DEST5652A
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Walter Reumann
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AD STRUEVER
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AD STRUEVER
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0126Control of flow without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger associated with one or more springs

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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem Tankwagen angeordneten Pumpe Zusatz zum Patent 933 435 Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem Tankwagen angeordneten Pumpe zum Betanken von Flugzeugen, Straßentankanlagen u.dgl. mit einer Abgabeabsperrvorrichtung in der Abgabeleitung und stellt eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung des Gegenstandes des Patentes 933 435 dar.
  • Die Verschiedenheit der Flugzeugtankgrößen macht eine Regulierung der Abgabeleistung und des Abgabedruckes der Betankungsgeräte erforderlich, wobei es notwendig ist, da.ß der Druck in der Abgabeleitung vor dem Betanken eines Flugzeuges am Betankungsfahrzeug eingestellt werden können muß.
  • Man hat bereits vorgesehen, die Druckvoreinstellung mittels eines automatischen Drosselventils zu bewirken. Hierbei wird eine Druckluftkammer mit einer Handpumpe auf den gewünschten Druck gebracht, welcher über ein Manometer kontrolliert werden kann. Dieser Luftdruck steht mit dem Kolbensystem des Drosselventils in Verbindung und hält den gewünschten Pumpendruck während des Abgabevorganges konstant. Diese Einrichtung läßt insbesondere deshalb zu wünschen übrig, weil sie zu kompliziert ist. Das Ventil selbst wird außerdem durch die Kalbenführungen, welche hermetisch abdichten müssen, verhältnismäßig teuer. Das Aufpumpen des gewünschten Luftdruckes ist umständlich und zeitraubend. Ein weiterer Mangel besteht darin, daß durch die Drosselwirkung in der Abgabeleitung der Pumpendruck zu dem Ventil unnötig hoch ansteigt.
  • Außerdem ist die Anordnung eines weiteren Ventils, nämlich eines Überdruckventils, zum Schutze der Pumpe erforderlich.
  • Man hat auch bereits versucht, die Druckvorein-Stellung mit Hilfe eines üblichen Überströmventils zu bewirken. Hierbei wurde nur die Federkraft mittels einer Handradspindel einstellbar gemacht. Da die erforderliche Federkraft jedoch sehr hoch ist, waren große Spindel- und Handradabmessungen notwendig. Der gewünschte Abgabedruck mußte bei dieser Einrichtung bei geschlossenem Zapfventil eingestellt werden. Nach dem Offnen des Zapfventils fällt der Druck jedoch stark ab, um beim Drosseln erneut anzusteigen. Man hat also mit einer derartigen Einrichtung zwar erreicht, daß der Druck einen. Maximalwert - nämlich den Druck bei geschlossenem Zapfventil - nicht überschreitet, nicht aber, daß der Druck in dem System unabhängig von der Abgabeleistung konstant bleibt.
  • Außerdem ist die Regelmöglichkeit eines solchen einstellbaren Überströmventils sehr begrenzt. Dieser Mangel könnte allenfalls durch endlose Federwege beseitigt werden; da diese Möglichkeit aber praktisch ausscheidet, ist man gezwungen, bei sehr kleinen Drücken und damit verbundenen kleinen Abgabemengen mittels des Zapfventils zu drosseln.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anlage zu schaffen, bei der unter Vermeidung der beschriebenen Schwierigkeiten der Druck in der Abgabeleitung automatisch auf einen bestimmten wählbaren Wert geregelt wird. Die Erfindungsaufgabe liegt weiter darin, eine Einrichtung zu schaffen, die besser und einfacher auf den in der Abgabeleitung herrschenden Druck anzusprechen und ihn zu regeln vermag.
  • Zur Lösung der Erfindungsaufgabe geht die Erfindung von der Einrichtung des Hauptpatentes aus, bei der die Druck- und Saügeseite der Pumpe durch eine mit einer Regelabsperrvorrichtung versehene Umgehungsleitung miteinander verbunden sind, wobei der Durchgangsquerschnitt sowohl der Umgehungsleitung als auch der Regelabsperreinrichtung etwa gleich dem der Druckleitung ist und die Regelabsperreinrichtung von ihrer vollen Offen- bis zu ihrer vollen Schließstellung durch äußere Einwirkung regelbar ist. .
  • Erfindungsgemäß dient der in der Abgabeleitung herrschende Druck des Strömungsmittels als Steuerdruck -und wirkt unmittelbar auf die Regelabsperrvorrichtung im Sinne einer Öffnung entgegen der Wirkung eines federnden Mittels. Der Druck des Strömungsmittels selbst und damit die Arbeit der Treibmittelpumpe werden. also dazu benutzt, um den in der Abgabeleitung herrschenden Druck auf einem bestimmten wählbaren Wert zt halten. Vorzugsweise ist-hierbei die Spannung des federnden Mittels von Hand einstellbar, wobei sich besonders günstig auswirkt, daß dieses federnde Mittel nur schwach zu sein braucht, so daß also die Verstellung der Spannung ohne weiteres gegebenenfalls: ohne Fernübertragungsmittel vorgenommen werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Steuerdruck aus dem Strömungszentrum einer in der Abgabeleitung vorgesehenen Düse oder Einschnürung entnommen.
  • Es wird also sowohl der statische als auch der dynamische Druck zur Regelung benutzt, indem die Leitung zur Entnahme des Steuerdruckes aus dem Strömungszentrum der Düse derart angeordnet ist, daß die Entstehung eines Staudruckes vermieden ist.
  • Der Steuerdruck selbst wirkt erfindungsgemäß auf einen entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbaren Kolben, wobei es sich nicht nur um einen in einem Zylinder verschiebbaren Kolben zu handeln braucht, sondern. wobei auch der Kolben in Form einer Membran oder eines Federbalges ausgebildet sein kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Absperrkörper der Regelabsperrvorrichtüng mit einem Kolben versehen, der einerseits unter der Wirkung des Druckes' des Strömungsmittels steht und andererseits mit der Saugeseite der Pumpe über eine derart gesteuerte Leitung verbunden ist, daß sie sich mit wachsendem Drucke des Strömungsmittels in der Abgabeleitung öffnet.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Regelung außerordentlich empfindlich und wirkungsvoll zu machen. Der Arbeitskolben selbst kann groß, beispiefsweise wesentlich größer als der Durchmesser des Absperrkörpers der Regelabsperrvorrichtung gemacht werden. Das Glied jedoch, das die zu der Saugeseite der Pumpe führende Leitung steuert, kann sehr klein gemacht werden, so daß es auch auf geringe Druckänderungen anzusprechen, vermag.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Arbeitskolben nicht vollkommen abgedichtet zu werden braucht, da sein Querschnitt so groß ist, daß irgendwelche Undichtigkeiten seine Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigten.
  • Zur Ausführung dieses Gedankens ist zweckmäßigerweise in die Leitung zur Verbindung der Steuerseite des Arbeitskolbens mit der Saugeleite der Pumpe eine Absperrvorrichtung eingeschaltet, die mittels eines durch den Druck des Strömungsmittels in der Abgabeleitung belastenden Kolbens, der im nachfolgenden auch als Vorsteuerkolben bezeichnet wird, entgegen der Wirkung eines federnden Mittels aus ihrer Schließstellung heraus bewegbar ist.
  • Hierbei empfiehlt sich, den Vorsteuerkolben mit der belastenden. Feder in einem Gehäuse unterzubringen, das von dem Arbeitskolben und dem Absperrkörper der _ Regelabsperrvorrichtung gebildet ist.
  • Ein besonderer Vorteil bei dieser Vorrichtung besteht darin, daß diese Feder die Bewegung des Absperrkörpers und des Arbeitskolbens mitmacht, so daß ihre Spannung von der Stellung dieser Teile unabhängig ist. Die Spannung dieser Feder, die leicht von Hand eingestellt werden kann, legt die Größe des Druckes fest, der in der Abgabeleitung herrschen soll. Wenn das Zapfventil geschlossen wird, wird durch die sich dann ergebende Erhöhung des statischen Druckes in der Abgabeleitung der Vorsteuerkolben ebenfalls entgegen der Wirkung seiner Feder derart zurückbewegt, daß die eine Seite des Arbeitskolbens mit der Saugweite der Pumpe in Verbindung gebracht und dadurch die Regelabsperrvorrichtung geschlossen wird.
  • Der Erfindungsgegenstand kann weiter dadurch verbessert werden, daß der Zylinderraum des Arbeitskolbens, auf den der Steuerdruck zwecks Beeinflussung der Regelabsperrvorrichtung wirkt, zusätzlich mit einer Druckquelle verbindbar ist, indem in die Leitung zur Übertragung des Steuerdruckes zu diesem Zylinderraum ein Rückschlagventil eingeschaltet ist. Hierbei ist .mit dem Absperrkörper der Regelabsperrvorrichtung ein weiterer ihm entgegengerichteter Absperrkörper verbunden, der mit dem festen Teil einer in der Förderleitung eingeschalteten Absperrvorrichtung zusammenarbeitet. Auf diese Weise kann die erfindungsgemäß ausgebildete Regelabsperrvo.rrichtung zusätzlich zur Absperrung der Förderleitung benutzt werden, indem diese Absperrung selbsttätig in Abhängigkeit von irgendeinem Wert oder auch willkürlich erfolgen kann. Vorzugsweise dient hierbei als weitere Druckquelle die Stelle des höchsten Pumpendruckes. Insbesondere ist in Ausführung dieses Gedankens in die Leitung zur Verbindung der weiteren Druckquelle mit dem Zylinderraum eine Absperrvorrichtung eingeschaltet, die mittels einer Meßuhr betätigt wird. Mengenmeßgeräte sind schon seit langem bekannt. Sie bestehen. in aller Regel aus einer Meßuhr mit einer zusätzlichen Einrichtung zum Voreinstellen der gewünschten Menge und einem mit der Meßuhr verbundenen Absperrventil. Die Meßuhr selbst kann nur sehr kleine Kräfte ausüben, so daß man zum Betätigen des Absperrventils bei den bekannten Anlagen eine vorgespannte Feder benutzt, deren Spannung von der Meßuhr ausgelöst wird. Der Mangel dieser Einrichtungen besteht darin, daß die Feder stets wieder gespannt werden muß.
  • Außerdem ist die auf diese Weise ausgebildete Absperrvorrichtung nicht in der Lage, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.
  • Wenn jedoch die Meßuhr, wie soeben beschrieben, nur eine kleine Absperrvorrichtung zu betätigen braucht, sind alle diese Mängel beseitigt. Es ist auf einfache Weise möglich, diejenige Absperrvorrichtung, durch welche die Förderleitung in Abhängigkeit von der Einstellung der Meßuh.r abgesperrt werden kann, wieder in die geöffnete Stellung zurückzubewegen, ohne daß eine Feder gespannt zu werden braucht.
  • Bei Tankaufbauten auf Motorfahrzeugen. besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die Erfindung in. der Art zu verwirklichen, daß die Überströmleitung zurück in den Tank geführt wird. Bei Sattelschleppern dagegen wäre eine derartige Ausführung mit Schwierigkeiten verbunden. Die Rückführung der Überströmleitung in den Tank kann naturgemäß nicht nur bei dem Gegenstand der Erfindung, sondern auch bei der gemäß dem Hauptpatent ausgebildeten Vorrichtung vorgenoriimen werden.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Zeichnungen erläutert, in der einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes gezeigt sind. Es. stellt dar Fig. i einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Regelventil, Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Einbaues des Regelventils nach Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei der ein Regelventil mit einem Ventil zum Absperren der Förderleitung in Abhängigkeit von der Einstellung einer Meßuhr zu einem Universalventil kombiniert ist, Fig. q. ein Schaltschema zur Erläuterung des Einbaues des Universalventils der Fig. 3.
  • Gemäß Fig. i ist in der Förderleitung auf weiter unten näher beschriebene Weise ein Ventil i ein,-gebaut, das aus einem Gehäuse 2 besteht, von dem ein Anschluß 3 zu der Saugeseite q. einer Pumpe 5 über eine Leitung 6 zurückführt. Diese Umgehungsleitung 6 wird von einem Ventil gesteuert, dessen Absperrkörper mit 7 bezeichnet ist. Dieser Absperrkörper 7, dessen Ventilsitz mit 8 bezeichnet ist, steht über ein Gehäuse 9 mit einem Kolben, io in Verbindung, dessen Durchmesser vorzugsweise beträchtlich größer ist als der Durchmesser des Absperrkörpers 7. Der Kolben io, der im nachfolgenden auch als Arbeitskolben bezeichnet wird, ist verschiebbar in einem Zylinder i i angeordnet, zu dem ein Teil des Gehäuses 2 ausgebildet ist. Die eine Seite des Kolbens ist nach der Förderleitung 12 hin gerichtet, während die andere Seite des Kolbens nach einem Zylinderraum 13 weist, der durch einen Deckel 14 nach außen abgeschlossen ist. Die Förderrichtung des Strömungsmittels in der Leitung 12 ist mit dem Pfeile a-b angedeutet.
  • In dem Gehäuse 9 ist verschiebbar entgegen der Wirkung einer Feder 15 ein. Kolben 16 angeordnet, der mit einem Ventilkörper 17 zu einem Teile vereinigt ist. In dem Ventilkörper 17 sind zu einem Zwecke, der noch weiter unten näher beschrieben wird, Durchtrittsöffnungen i8 vorgesehen.
  • Der Ventilsitz i9, der mit dem Ventilkörper 17 zusammenarbeitet, ist von einem Ringraum 2o umschlossen, der über verschiedene Bohrungen 2i mit dem Zylinderraum 13 des Arbeitskolbens io in Verbindung steht. Die Feder 15 legt sich einerseits gegen den mit dem Ventilkörper 17 verbundenen Kolben 16 und andererseits gegen eine Einstellmutter 22, die in einer entsprechenden Gewindebohrung 23 in das Gehäuse 9 eingeschraubt ist und mit Durchtrittsöffnungen 24 versehen ist.
  • Durch diese Mutter tritt drehfest und längs verschiebbar eine Spindel25, indem die Spindel mit #--..er Ahfl=l,;hung 26- verbunden ist und durch eine .i. ,pr,@chende 1'roii.bohrung der Mutter 22 :iinaustritt. Diese Spindel greift an ihrem Ende, das der Abflachung 26 entgegengesetzt ist, mit zwei im Durchmesser einander gegenüberliegenden Zapfen 27 in Längsnuten 28 einer Stellspindel 29 ein, die drehbar und nicht längs verschiebbar in dem Deckel 14 unter Benutzung .einer Flüssigkeitsabdichtung 30 gelagert ist. Die Stellspindel 29 besitzt beispielsweise auf ihrem nach außen ragenden Ende einen Vierkant 3 i zum Anschluß für ein nicht gezeigtes Handrad oder für eine Biegewelle, falls beispielsweise diese Stellspindel von der Schalttafel aus bedient werden soll.
  • Durch Drehen der Stellspindel kann also die Spannung der mit progressiver Wirkung arbeitenden Feder 15 verstellt werden.
  • Iri der Förderleitung 12 ist hinter dem Gehäuse 9 eine düsenförmige Einschnürung 32 -vorgesehen, in deren Strömungszentrum die Öffnung eines Entnahmerohres 33 angeordnet ist, das zu dem Räume 32 oberhalb des Kolbens 16 führt.
  • Die Art des Einbaues dieses Ventils ergibt sich aus der Abb. 2. Die Flüssigkeit wird angesaugt durch die Saugseite der Pumpe vom Tank und passiert dabei einen Dreiwegehahn, Filter mit Luftabschneider und Meßuhr. Die möglicherweise in der Saugleitung befindliche Luft wird durch den Gasmeßverhüter aus dem Filter und Luftabschneider abgeschieden und hinter der Meßuhr wieder der Saugleitung zugeführt. Die Druckseite der Pumpe drückt die Flüssigkeit durch die Leitung 6 und das Feinfilter, und die Flüssigkeit passiert dann schließlich das Regelventil i. Das Regelventil ist zweckmäßigerweise an einer Stelle untergebracht, wo sich der Druck, hervorgerufen durch die Geschwindigkeit der Förderflüssigkeit, am meisten reduziert hat. Als letzten Teil passiert die Flüssigkeit einen Dreiwegehahn und tritt dann in die Schlauchtrommel über. Der Dreiwegehahn vor der Schlauchtrommel hat den Zweck, die Flüssigkeit beim Rücksaugen aus der Schlauchtrommel heraus an eine Stelle der Saugleitung zurückzuführen, von der aus eine Luftabscheidung und Messung der Flüssigkeit wiederum möglich ist.
  • Von der Druckseite aus wird- die rückgesaugte Flüssigkeit dann durch die Umgehungsleitung in den Tank zurückgedrückt. Beide Dreiwegehähne befinden sich beim Rücksaugen in einer Stellung, die den normalen Durchgang absperrt. Das Regelventil ist beim Rücksaugen nicht aktiv und befindet sich in einer ausgeschalteten Stellung. Es wird in der Tat auch nur bei der direkten Füllung eines Flugzeugtanks oder sonstigen Behälters benötigt. Die genannten Dreiwegehähne und Umgehungsleitung sind also nur eine zusätzliche Einrichtung zum Rücksaugen, die für die Erfindung selbst keinerlei Bedeutung hat.
  • Die Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise: Bei geschlossenem Zapfventil wird zunächst der gewünschte Pumpendruck eingestellt. Hierbei wird der Ventilkolben 16 mit dem Ventilkörper 17 durch den statischen Pumpendruck unter Überwindung der Spannung der Feder 15 heruntergedrückt. Der aum 13 über dem Arbeitskolben io wird dadurch über die Bohrungen :2i, den Ringraum 2o; die Bohrungen 18 und die Bohrungen 24 sofort mit der Saugeseite der Pumpe in Verbindung gesetzt, und der in der Förderleitung 12 herrschende Förderdruck öffnet nun das große Überströmventil7 so weit, bis der Druckabfall wieder ein Schließen des Vorsteuerskolbens 16 und seines Absperrkörpers 17 bewirkt hat. Mittels der Spindel 25 und der Einstellspindel 31 kann die Spannung der Feder 15 reguliert und damit der gewünschte Pumpendruck eingestellt werden. Nach dem Öffnen des Zapfventils vermindert sich sofort der Steuerdruck in der Düse 32, und das überströmventil 7 will sich wieder schließen. Es schließt sich aber nur so weit, daß der Druck konstant gehalten wird. Eine richtig aufeinander abgestimmte Bemessung der Düse 32 und der Druckrohreinmündung des Entnahmerohres bewirken also,' daß der Druck in der Förderleitung unabhängig von der Fördermenge konstant bleibt. Die Regelbarken bis nahezu o atü wird durch den reichlich bemessenen Übertrittsquerachnitt des Überströmventils 7 und durch die progressiv wirkende Ventilfeder 15 erreicht, die den Ventilhub mitmacht. Ein empfindliches Reagieren des ÜberstrÖmventils 7 entsprechend den Bewegungen des Steuerkolbens 16 und des Ventilkörpers 17 wird dadurch erreicht, daß der Unterschied in dem Durchmesser des Ventiltellers 7 und des Arbeitskolbens io verhältnismäßig groß ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 schließt die von der Pumpe her kommende Förderleitung 34 an ein Ventilgehäuse 35 an, in dem zwei Ventilsitze 36 und 37 angeordnet sind. Der Ventilsitz 37 arbeitet mit einem Überströmventilkörper 38 zusammen, von dem aus eine Überströmleitung 39 zu der Saugeseite der Pumpe zurückführt. Auf der Betätigungsstange 4o dieses Überströmventils 38 ist außerdem ein Absperrlcörper 41 befestigt, der mit dem Ventilsitz 36 zusammenarbeitet, der zur Steuerung der Förderleitung, 42 innerhalb des Ventilgehäuses 35 vorgesehen. ist. Die Förderrichtung des Treibmittels ist wiederum mit dem Pfeil a-b angedeutet. Am Ende der Ventilspindel 40 ist ein Kolben 43 befestigt, der auf seiner nach außen weisenden Seite durch eine Feder 44 belastet ist. Die andere- Seite dieser Feder stützt sich gegen eine Einstellspindel 45 ab, die in einem Deckel 46, der gleichzeitig den Zylinder für den Kolben 43 bildet, eingeschraubt ist. Die Spindel tritt unter Benutzung einer Dichtvorrichtung 47 nach außen und ist auf irgendeine Weise drehbar, um so die Spannung der Feder 44 verändern. zu können.
  • Die andere Seite des Kolbens 43 ist einem Arbeitsraum ausgesetzt, der über eine Leitung 49 und ein Entnahmerohr 50 mit dem Strömungszentrum einer Düse oder Einschnürrung 5 1 verbunden ist, die in, der Förderleitung 42 des Ventilgehäuses 35 hinter dem Ventilsitz 36 vorgesehen ist. In dieser Leitung 49 ist ein Rückschlagventil 52 derart vorgesehen, daß nur eine Strömung in Richtung von dem Entnahmerohr 5o zu dem Zylinderraun 48 möglich ist. Der Arbeitsraum 48 steht außerdem über einen Anschluß 53 und eine Leitung 54 mit der Stelle innerhalb des Pumpensystems in Verbindung, die den höchsten Pumpendruck aufweist. In dieser Leitung 54 ist ein kleines Absperrventil 55 angeordnet, das von einer Meßuhr aus betätigt wird. Außerdem mündet in die Leitung 54 eine das Absperrventil 55 umgehende Leitung 56, in der ein Absperrventil 57 angeordnet ist, das von Hand beispielsweise über eine Biegewelle von der Schalttafel aus bedienbar ist.
  • Die Art des Einbaues dieses Ventils ist schematisch in Fig. 4 dargestellt. Das Treibmittel strömt der Pumpe aus der Saugeseite 59 der Pumpe 58 über eine Leitung 6o zu, in der ein Filter für Luftabscheider 61 und eine Meßuhr 62 eingeschaltet ist, die auf das Ventil 55 zu wirken vermag. In die Förderleitung 34 ist ein Feinfilter 63 eingeschaltet. Vor ihm zweigt die Leitung 54 mit den Ventilen 55 und 57 ab. Hinter dem Feinfilter ist das in der Fig. i dargestellte Universalventil 35 angeordnet, von dem aus ein Schlauch 64 über eine Schlauchtrommel 65 führt. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 empfiehlt es sich, den Überströmquerschnitt 39 mit dem Ventilteller 38 klein zu halten, um einen gewissen Staudruck, der zum Schließen des großen Ventiltellers 41 erforderlich ist, dauernd aufrechtzuerhalten. Die Druckvoreinstellung und die damit verbundene Mengenregelung erfolgt durch die einstellbare Feder 44.. Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist dadurch gegenüber derjenigen nach Fig. i vereinfacht, daß der Druck des Strömungsmittels unmittelbar zum Öffnen des Überströmventils 37 und - damit im Zusammenhange - zum Schließen des Absperrventils 41 benutzt wird. Statt dessen wäre es auch möglich, eine Ausführung ähnlich derjenigen nach den Fig. i und 2 zu wählen, bei der der Druck einerseits von der Entnahmeleitung 5o und andererseits von der Leitung 54 nicht unmittelbar auf den Kolben 43, sondern auf einen Vorsteuerkolben wirkt, der dann erst wieder die eine Seite des Kolbens 43 mit der Saugeseite der Pumpe in Verbindung setzt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist auf nicht näher dargestellte Weise dafür zu sorgen, daß sich bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens 43 keine Kompression oberhalb von ihm ergibt.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung nach Patent 933 435 zum Regeln der Abgabemenge einer insbesondere auf einem Tankwagen angeordneten. Pumpe zum Betanken von Flugzeugen, Straßentankanlagen u. dgl. mit einer Abgabeabsperrvorrichtung in der Abgabeleitung und einer die Druck-und Saugeseite der Pumpe verbindenden, mit einer Regelabsperrvorrichtung versehenen Umgehungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelabsperrvorrichtung (7, 37) durch den in der Abgabeleitung (12, 42) herrschenden Druck des Strömungsmittels im Sinne einer Öffnung entgegen der Wirkung eines federnden Mittels (15, 44) unmittelbar steuerbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung des federnden Mittels (15, 44) einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerdrück aus dem Strömungszentrum einer in der Abgabeleitung vorgesehenen Düse (32) oder Einschnürung (51) entnommen wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (33, 50) zur Entnahme des Steuerdruckes aus dem Strömungszentrum der Düse (32, 51) derartig angeordnet ist, daß die Entstehung eines Staudruckes vermieden ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch einen unter Wirkung des Steuerdrucks entgegen der Wirkung einer Feder (15, 44) verschiebbaren Kolben (16, 43).
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper (7) der Regelabsperrvorrichtung mit einem Kolben (io, Arbeitskolben) versehen ist, der auf seiner einen Seite unter der Wirkung des Druckes des Strömungsmittels steht und auf der anderen, Seite (13) mit der Saugeseite der Pumpe über eine gesteuerte Leitung (21, 2o, 18, 24) derart verbunden ist, daß diese sich mit wachsendem Druck des Strömungsmittels in der Abgabeleitung (i2) öffnet.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (21, 20, 18,24) zur Verbindung der Unterdruckseite (13) des Arbeitskolbens (io) mit der Saugesete der Pumpe eine Absperrvorrichtung (17) eingeschaltet ist, die mittels eines durch den Druck des Strömungsmittels in der Abgabeleitung belasteten Kolbens (16, Vorsteuerko:lben) entgegen der Wirkung eines federnden Mittels (15) aus ihrer Schließstellung heraus bewegbar isst. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsteuerkolben (16) mit der ihn belastenden Feder (15) in einem Gehäuse (9) untergebracht sind, das den Arbeitskolben (io) und den Absperrkörper (7) der Regelabsperrvorrichtung miteinander verbindet.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die den Vorsteuerkolben (16) belastende Feder (15) gegen eine in dem Gehäuse (9) eingeschraubte Stellmutter (22) legt, die mittels einer Spindel (25) bewegbar ist, die drehfest, jedoch längs verschiebbar an ihr angreift. io.
  10. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (43), auf den der Steuerdruck wirkt, fest mit dem Absperrkörper (37) der Regelabsperrvorrichtung verbunden ist. ii.
  11. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderraum (q.8) des Arbeitskolbens (43), auf den der Steuerdruck zwecks Beeinflussung der Regelabsperrvorrichtung (37) wirkt, zusätzlich mit einer Druckquelle verbindbar ist, indem in die Leitung (49) zur Übermittlung des Steuerdruckes zu diesem Zylinderraum (48) ein Rückschlagventil (52) eingeschaltet ist, und daß mit dem Absperrkörper (37) der Regelabsperrvorrichtung ein weiterer ihm entgegengerichteter Absperrkörper (4z) verbunden ist, der mit dem festen Sitz (36) einer in der Förderleitung (42) eingeschalteten Absperrvorrichtung zusammenarbeitet.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Druckquelle die Stelle des höchsten Pumpendruckes dient.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch i i oder 12, dadurch gekennzeichnet, daB in die Leitung (54) zur Verbindung der weiteren Druckquelle mit dem Zylinderraum (48) eineAbsperrvoxrichtung (5,5) eingeschaltet ist, die mittels einer Meßuhr (62) betätigt wird.
  14. 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 12, insbesondere für mit Tankaufbauten versehene Motorfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Überströmleitung in den Tank zurückgeführt ist.
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