DE93620C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/20—Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Rückschlagventilen für Fahrrad - Reifen besteht die Hauptaufgabe
darin, dem Ventil möglichst grofse Abmessungen geben zu können, ohne dem den Radkranz
durchdringenden Stutzen zu grofsen Durchmesser geben zu müssen.
Die bis jetzt bekannten Ventile konnten dieser Anforderung nur in beschränktem Mafse
genügen, da bei fast allen in demjenigen Theil (Stutzen), welcher durch die Felge geht, gleichzeitig
das Ventil angeordnet ist. Hierdurch wird eine verhältnifsmäfsig grofse Durchbohrung
der Felge erforderlich und infolge dessen wird die Festigkeit derselben beeinflufst.
Bei dem nachstehend beschriebenen Ventil sollen die Uebelstände vermieden werden.
Das Ventil besteht aus dem am unteren Theil mit Gewinde versehenen Stutzen α, der einen
axialen Kanal' m besitzt und auf die bekannte
Weise an dem Gummireifen d befestigt ist, d. h. also mittelst der Mutter e und unter Benutzung
einer Gegenscheibe c. Zur Befestigung des so mit dem Gummireifen d verbundenen
Stutzens α an der Felge/ dient nun die Mutter g, welche aber an ihrer oberen
Verlängerung aufsen ebenfalls noch ein Gewinde besitzt, um die Ueberwurfmutter h zu tragen.
Durch diese Anordnung der Ueberwurfmutter h auf dem äufseren Gewinde der Mutter g ist es
gelungen, den durch die Ueberfallmutter h mittelst einer beliebigen Dichtung / gegen den
Stutzen α abgeschlossenen Ventilsitz i ohne
Rücksicht auf die Grofse des Stutzens α beliebig grofs zu machen. Man kann also z. B.
dem Stutzen a, welcher hier nur als Luftkanal und nicht etwa zur Aufnahme einer ganzen
Ventilconstruction dient, einen Minimaldurch-. messer von 3 bis 4 mm, dem Ventilsitz aber
einen solchen von mehr als 4 mm geben, je nachdem die Mutter g in beliebigen Wandstärken ausgeführt und eine gröfsere oder kleinere
Dichtungsscheibe eingesetzt wird, wie z. B. Fig. 2 zeigt. Der in den Ventilsitz i reichende
Theil al des Stutzens α besitzt nun mehrere
Kanäle m1 m-. . . ., die den bereits erwähnten
axialen Kanal m des Stutzens α mit dem Innern des Ventilsitzes / verbinden; a1 ist oberhalb
der Kanäle m1 und m2 . . . . nicht mehr durchbohrt
wie a, sondern massiv gehalten. Dieser Theil al kann nun, weil massiv, sehr dünn
construirt werden, da er ja nur die im Innern vom Ventilsitz i befindliche Gummikappe k zu
tragen bezw. zu halten hat.
Die Wirkungsweise des Ventils ist nun folgende:
Wird mittelst einer auf den Gewindestutzen η des Ventilsitzes i angeschraubten Luftpumpe
Luft in den Gummireifen eingepumpt, so drückt sich der untere cylindrische Theil kl der
Kappe k oder eines beliebigen Ventiles vom Ventilsitz i ab und gegen das Ende a1 des
Stutzens a, und die Prefsluft tritt ohne jeden Widerstand durch den grofsen, zwischen kl
und i gebildeten Querschnitt nach den Kanälen 7M1W2.... und in den Kanal m, um
von hier aus in den Radreifen zu gelangen. Nach beendigter Füllung (und auch nach jedem
Hub der Luftpumpe) drückt nun die Luft gegen die Kappe k oder ein beliebiges Ventil und
legt dann deren unteren Theil k1 gegen den
cylindrischen Ventilsitz ζ, wodurch k gehoben wird und den flachen Theil &2 gegen die Äustrittsöffnung
z'1 von i prefst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Rückschlagventil mit aufserhalb des Ventilstutzens liegendem Ventil, dadurch gekennzeichnet , dafs die Befestigung des Ventilstutzens (a m) am Radkranz durch eine mit Aufsengewinde versehene Mutter (g) erfolgt, auf welche eine Ueberwurfmutter (h) geschraubt ist, die ein das Ventil aufnehmendes Gehäuse (i) gegen den Ventilstutzen prefst, zu dem Zweck, bei kleinem Durchmesser des den Radkranz und Reifen durchdringenden Stutzens ein verhä'ltnifsmäfsig grofses Ventil anbringen zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93620C true DE93620C (de) |
Family
ID=365035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93620D Active DE93620C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93620C (de) |
-
0
- DE DENDAT93620D patent/DE93620C/de active Active
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