DE936372C - Gleiskettenfahrzeug - Google Patents

Gleiskettenfahrzeug

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Publication number
DE936372C
DE936372C DEL14298A DEL0014298A DE936372C DE 936372 C DE936372 C DE 936372C DE L14298 A DEL14298 A DE L14298A DE L0014298 A DEL0014298 A DE L0014298A DE 936372 C DE936372 C DE 936372C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caterpillar
shaft
motor
drive sprocket
frame
Prior art date
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Expired
Application number
DEL14298A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LAUCHHAMMER MASCHB
STAHLBAU GES MIT Beschrankter
Original Assignee
LAUCHHAMMER MASCHB
STAHLBAU GES MIT Beschrankter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LAUCHHAMMER MASCHB, STAHLBAU GES MIT Beschrankter filed Critical LAUCHHAMMER MASCHB
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Application granted granted Critical
Publication of DE936372C publication Critical patent/DE936372C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/04Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of separate power sources
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/12Arrangement, location, or adaptation of driving sprockets
    • B62D55/125Final drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Gleiskettenfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleiskettenfahrzeug, bei dem jede Gleiskette durch einen an ihr angeordneten Motor angetrieben wird. Derartige Fahrzeuge sind bekannt. Die Gleiskette wird bei ihnen durch den seitlich an ihrem Rahmen gelagerten Motor über ein von ihm vollständig getrenntes, auf der gleichen Seite in einem Gehäuse verlagertes Stirnräder- oder Schneckengetriebe und weitere ein- und mehrstufige im Rahmen gelagerte Stirnradvorgelege angetrieben. Durch die einseitige Anbringung des Stirnräder- oder Schneckengetriebes und des Motors tritt eine ungleiche Gewichtsbelastung der Rahmenkonstruktion und der Gleiskette auf. Außerdem ist für die Lagerung der Vorgelegewellen und die Unterbringung der Vorgelege eine entsprechend umständliche Bauart des Gleiskettenrahmens erforderlich. Diese Bauart ist daher nachteilig.
  • Es ist weiterhin bekannt, den Motor mit seiner Welle axial zum Antriebskettenrad anzuordnen. Hierbei befindet sich das Untersetzungsgetriebe zwischen Motor und Antriebskettenrad. Eine derartige Anordnung mit ihren unsymmetrisch zur Gleiskette liegenden Gewichten ist ebenfalls nachteilig.
  • Zur Vermeidung dieser Mängel und um weiterhin einen einfachen Ein- und Ausbau des gesamten Gleiskettenantriebes im Bedarfsfalle vornehmen zu können, wird erfindungsgemäß das Antriebskettenrad durch den an sich bekannten achsgleich und ebenfalls in an sich bekannter Weise seitlich von ihm am Rahmen angeordneten Motor über ein auf der anderen Seite des Rahmens befindliches Untersetzungsgetriebe unmittelbar angetrieben. Als weiterer Vorteil einer derartigen Anordnung ergibt sich eine gedrängte Bauart von erheblich geringerem Gewicht als bei den bekannten Antrieben. Der Ein-und Ausbau des kompletten Antriebes einschließlich des Antriebskettenrades bedarf nur weniger Handgriffe und ist in sehr kurzer Zeit zu bewerkstelligen.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist die den Motor und das Untersetzungsgetriebe verbindende Welle in der Hohlwelle des Antriebskettenrades geführt. Dadurch ist eine symmetrische Gewichtsanordnung beiderseits der Gleiskette gewährleistet. Als Untersetzungsgetriebe ist vorteilhaft in an sich bekannter Weise ein Planetenradgetriebe verwendet, das ein- oder mehrstufig sein kann. Die Verwendung eines Planetenradgetriebes ermöglicht eine große Untersetzung bei kleinstmöglicher Raumbeanspruchung.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. I eine Draufsicht auf ein Gleiskettenpaar mit dem Anordnungsschema des Antriebes, Fig. 2 einen waagerechten Längsschnitt durch die Längsmittelachse einer Gleiskette, Fig. 3 eine besondere Bauart der Antriebswellenverbindung, Fig. 4 eine Seitenansicht des Antriebes in Fig. 2 von A aus gesehen und Fig. 5 die Anordnung der Bremse am Getriebegehäusedeckel entsprechend Fig. 4.
  • Die beiden Gleisketten I und 2 werden jede für sich mittels eines Motors 3 angetrieben. Die Motorwelle 4 ist mittels einer Kupplung 5 mit einer Welle 6 verbunden, welche durch die Hohlwelle 7 des Antriebskettenrades 8 hindurchgeführt ist. Auf der anderen Seite der Gleiskette bzw. des Antriebskettenrades 8 befindet sich das Untersetzungsgetriebe, das vorteilhaft als Planetenrädergetriebe 9 ausgebildet ist.
  • Das Planetenrädergetriebe 9 kann ein- oder mehrstufig sein. Im Ausführungsbeispiel ist es dreistufig. Mit der Welle 6 ist ungefähr an ihrem dem Motor 3 abgewendeten Ende ein Ritzel Io verkeilt, das mit Planetenrädern I I im Eingriff steht, welche ihrerseits in einem lose auf der Welle 6 umlaufenden Träger I2 gelagert sind. Vom Träger 12, dessen Nabenteil als Ritzel ausgebildet ist, wird der Kraftfluß auf einen Planetenradsatz 13 in gleicher Weise wie vorher weitergeleitet und weiter bis zum Träger 14 für die Planetenräder der letzten Untersetzungsstufe geführt. Der Träger 14 ist auf der Hohlwelle 7 befestigt und vermittelt dieser die Umdrehung.
  • Das Untersetzungsgetriebe ist von einem innen mit Zähnen versehenen Gehäuse 15 umschlossen, dessen Deckel 16 außen eine Konsole 17 trägt. Auf der Konsole 17 sind zu einer Bremsanlage gehörige Teile angeordnet, die mit der außenliegenden Bremsscheibe oder -trommel I8 zusammenarbeiten. Die außerhalb des Gehäuses liegende Bremse hat den Vorteil, daß sie leicht zugängig ist.
  • Vorzugsweise ist das Antriebskettenrad 8 in Wälzlagern I9 gelagert, im Gegensatz zu den üblichen Gleitlagerausführungen.
  • Bei einer Bauart nach Fig. 3 ist der Motor 3 direkt an dem Gleiskettenrahmen 2o angeflanscht, wodurch besondere Verbindungskonstruktionen fortfallen. Die Motorwelle 4 ist hierbei in die Welle 6 eingesteckt, die zu diesem Zweck an ihrem motorseitigen Ende entsprechend ausgebildet ist. Hierdurch braucht keine besondere Kupplung verwendet zu werden.
  • Zum Ausbau des gesamten, ein Ganzes bildenden Antriebes -Motor, Getriebe, Antriebskettenrad -ist lediglich die Gleiskette am Antriebskettenrad zu öffnen, und weiterhin sind die den Gesamtantrieb haltenden Befestigungsmittel vom Rahmen 2o zu lösen. Der gesamte Antrieb kann dann ohne weiteres geschlossen in Richtung der Gleiskettenlängsachse nach außen ausgefahren werden. Sein Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
  • Die Anordnung des Motors, Getriebes und der Bremsanlage an der Gleiskette kann auch anders, als in Fig. i gezeigt, erfolgen. So können beispielsweise die Antriebe für beide Ketten, in Fahrtrichtung gesehen, vorn oder hinten liegen. Es kann auch die Bremsanlage nach innen zwischen beide Gleisketten verlegt sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE-z. Gleiskettenfahrzeug, bei dem jede Gleiskette durch einen an ihr befestigten Motor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebskettenrad (8) durch den an sich bekannten achsgleich und ebenfalls in an sich bekannter Weise seitlich von ihm am Rahmen (2o) angeordneten Motor (3) über ein auf der anderen Seite des Rahmens (2o) befindliches Untersetzungsgetriebe unmittelbar angetrieben wird.
  2. 2. Gleiskettenfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Motor (3) und das Untersetzungsgetriebe (9) verbindende Welle (6) in der Hohlwelle (7) des Antriebskettenrades (8) geführt ist.
  3. 3. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse außerhalb des Getriebegehäuses (15) liegt.
  4. 4. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerdeckel (16) des Getriebegehäuses (15) als Konsole (17) für die Verlagerung eines Teiles der Bremsanlage ausgebildet ist.
  5. 5. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebskettenrad (8) bzw. die Hohlwelle (7) in Wälzlagern (I9) läuft.
  6. 6. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (7) des Antriebskettenrades (8) an ihrem einen Ende als Vielnutwelle ausgebildet ist.
  7. 7. Gleiskettenfahrzeug nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (4) in die den Motor (3) und das Getriebe verbindende Welle (6) eingesteckt ist. Angezogene Druckschriften: Die Bautechnik, 1942, S.249, Abb.43, S.24I bzw. 246, Abb. I7, I8, 29; deutsche Patentschriften Nr. 358 693, 370 265, 588 I89, 626 053, 635 9oI, 652 994; schweizerische Patentschrift Nr. 246 866; USA.-Patentschriften Nr. 2 4I3 264, 2 I85 I65.
DEL14298A 1952-12-28 1952-12-28 Gleiskettenfahrzeug Expired DE936372C (de)

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DE (1) DE936372C (de)

Citations (9)

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