DE936460C - Mit abschaltbaren Sicherungen versehene Schaltvorrichtung - Google Patents

Mit abschaltbaren Sicherungen versehene Schaltvorrichtung

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DE936460C
DE936460C DEJ4545A DEJ0004545A DE936460C DE 936460 C DE936460 C DE 936460C DE J4545 A DEJ4545 A DE J4545A DE J0004545 A DEJ0004545 A DE J0004545A DE 936460 C DE936460 C DE 936460C
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DE
Germany
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lid
cover
switching device
cartridge
base
Prior art date
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Expired
Application number
DEJ4545A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Neu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JUNG HMBH ALBRECHT
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Original Assignee
JUNG HMBH ALBRECHT
Albrecht Jung GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by JUNG HMBH ALBRECHT, Albrecht Jung GmbH and Co KG filed Critical JUNG HMBH ALBRECHT
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Application granted granted Critical
Publication of DE936460C publication Critical patent/DE936460C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/02Details
    • H01H31/12Adaptation for built-in fuse
    • H01H31/122Fuses mounted on, or constituting the movable contact parts of, the switch

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

  • Mit abschaltbaren Sicherungen versehene Schaltvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine mit abschaltbaren Sicherungen versehene Schaltvorrichtung, bei welcher an der Rückseite eines aufklappbaren oder/und abnehmbaren Deckels mehrere nebeneinander angeordnete Sicherungspatronen auswechselbar befestigt sind, deren Kontakte beim Schließen des Deckels mit ortsfesten Gegenkontakten in Eingriff gebracht werden. Der Deckel ist bei jeder Sicherung mit einem Schauloch versehen, und die Befestigungsmittel für die Patronensockel sind nur bei geöffnetem Deckel zugänglich.
  • Bei Schaltvorrichtungen dieser Art, bei welchen der Deckel aus Blech gebildet ist, werden normalerweise die Schaulöcher glatt ausgestanzt. Zur Befestigung der die Sicherungspatronen am Deckel tragenden Sockel bedient man sich gewöhnlich den Deckel durchgreifender Schrauben, wobei zu jeder Sicherungspatrone zwei Sockelteile mit je zwei Befestigungsschrauben gehören. An jeder Schauseite des Deckels sind dann die Schrauben sichtbar. Diese beeinträchtigen nicht nur das Aussehen des Schalters, sondern erlauben auch in unerwünschter Weise wegen ihrer Zugänglichkeit von der Schauseite des Deckels her ein Lösen der Patronensockel bei geschlossenem Deckel Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man Isolierstoffsockelhergestellt, die rückwärtige und mit dem Deckel einstückige Vorsprünge aufweisen, an die die zum Halten der Sicherungspatronen dienenden Metallteile angeschraubt sind. Bei diesen Ausführungsformen machen sich insbesondere die ungenügenden Festigkeitseigenschaften der Isolierstoffe nachteilig bemerkbar, so daß die Schaltvorrichtungen verhältnismäßig leicht beschädigt oder gar zerstört werden, oder aber es müssen entsprechend größere Wandstärken gewählt werden, durch die das Gewicht der Vorrichtungen beträchtlich erhöht wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei vorbekannten Schaltvorrichtungen dieser Art auftretenden Mängel zu vermeiden. Dieses Ziel ist im wesentlichen dadurch erreicht, daß bei Anwendung eines an sich bekannten Blechdeckels besondere, die Sicherungspatronen tragende Isolierstoffsockel vorgesehen sind, die an Lappen des Deckels befestigt sind, welche durch nicht vollständiges Ausschneiden derSchaulöcher des Deckels entstehen und mit dem Deckel in Verbindung bleibend gegen das Deckelinnere abgebogen sind. Die Schaulöcher werden nicht mehr glatt ausgeschnitten, sondern die sonst beim Stanzen abfallenden Blechteile werden vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Seiten mit der Deckplatte in Werkstoffverbindung gelassen. Die so gebildeten Lappen werden in das Deckelinnere abgebogen und zur Befestigung der Sockel der Sicherungspatronen verwendet. _ Dabei empfiehlt es sich, die Lappen um i8o° in das Deckelinnere umzubiegen, so daß sie parallel zur Deckelinnenfläche und im Abstande von dieser verlaufen. Es ist ohne weiteres möglich, in diese Lappen Muttergewinde zu schneiden, beispielsweise indem man mit Innengewinde versehene Hälse anzieht. Eine besonders vorteilhafte Lösung besteht jedoch wegen der größeren Tragfähigkeit des Muttergewindes darin, zwischen Deckelinnenfläche und Lappen lose Muttern einzulegen und die Befestigungsschrauben der Patronensockel darin einzuziehen.
  • Nach einem weiteren Vorschlage der Erfindung werden nicht mehr für jede Sicherungspatrone zwei getrennte Sockel verwendet, sondern nur noch ein gemeinsamer Sockel mit einer der Schauöffnung des Deckels entsprechenden Öffnung. Die Befestigungsschrauben können dabei den Sockel in der Mitte neben der Schauöffnung durchdringen, während die quer zu den Befestigungsstegen des Sockels verlaufenden Sockelteile beiderseits der Öffnung je ein Schlüsselloch zum Eingriff eines hammerkopfartig ausgebildeten Traggliedes der Patrone aufweisen. Dabei empfiehlt es sich, -die beiden Schlüssellöcher so anzuordnen, daß ihre weiteren Einführungsöffnungen nach der gleichen Seite gerichtet sind. Man kann dann die Patrone mühelos einsetzen, indem man die Hammerköpfe in die größere Öffnung einführt und sie seitlich verschiebt, bis :der Hammerkopf hinter den Rändern des engeren Teiles der Schlüssellöcher ruht.
  • Zur Sicherung schlägt die Erfindung an der Unterseite des Deckels angeordnete, durch Klemmschrauben, insbesondere Flügelmuttern, feststellbare Schieber vor, die sich seitlich gegen die Tragmittel der Patrone legen und diese gegen .ungewolltes Verschieben in Richtung auf die weitere Einführungsöffnung sichern. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Deckel für Sicherungsschalter von der Innen- öder Rückseite .gesehen, Fig. a eine Stirnansicht hierzu und Fig. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III der Fig. i.
  • Der Deckel, der für Sicherungsschalter bestimmt ist, besteht im wesentlichen aus einem flach schalenförmigen Blechteil 4 rechteckigen Umrisses mit ringsum abgebogenen Rändern 5. Nahe der einen Kante des Deckels 4, 5 befindet sich ein Scharnierteil 6, mit denn der Deckel auf einer am nicht gezeigten Schaltersockel befindlichen Scharnierachse aufhängbar ist, während an der gegenüberliegenden Deckelseite, und zwar auf der Ober- oder Außenseite ein Handgriff 7 vorgesehen ist.
  • Zwischen Handgriff 7 und Scharnier 6 sind in einer Reihe nebeneinander drei Sicherungspatronen 8, 9 angeordnet, die je aus einer zylindrischen oderwalzenförmigen Sicherung 8 mit beiderseits daran vorgesehenen Kontaktmessern 9 bestehen. Diese Kontaktmesser 9 greifen beim Schließen des Deckels in (gleichfa-lls nicht gezeigte) . an sich bekannte Gegenkontakte des Schalterunterteiles ein.
  • Zur Beobachtung des Zustandes der Sicherungen 8 sind im Deckel 4 in Höhe der zylindrischen Sicherungskörper 8 Schauöffnungen io vorgesehen, durch die hindurch ,bei geschlossenem Schalterdeckel an den Sicherungen vorgesehene Sicht- oder Kennzeichen sichtbar sind. Diese Schauöffnungen io haben im Ausführungsbeispiel rechteckigen oder quadratischen Umriß und werden üblicherweise aus dem Deckelblech 4 ausgestanzt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schauöffnungen nicht mehr wie bisher vollkommen ausgestanzt, sondern es werden durch einen H-förmigen Schnitt zwei Zungen ii gebildet, die an einander gegenüberliegenden Seiten mit dem Deckelblech in Werkstoffverbindung bleiben und nach innen um iSo° umgebogen. sind, so daß -sie auf der Innenseite des Deckels zwei parallel und in einem gewissen Abstand zur Deckelinnenfläche verlaufende Lappen bilden. An diesen Lappen i i werden erfindungsgemäß die Patronensockel 13 am Deckel gehalten. Diese Sockel bestehen für jede Patrone aus nur einem einzigen Sockelteil aus Isolierwerkstoff, der entsprechend dem Schauloch io im Deckel 4 gleichfalls eine mittlere Öffnung oder einen Durchbruch 14 hat. Die in Richtung auf die Nachbarsicherung bzw. den Deckelrand neben dem Durchbruch 14 liegenden stegartigen. Teile 13' dienen dabei zur Befestigung des Sockels am Deckel, während in den beiden quer hierzu stehenden Sockelteilen 13 Aussparungen 15 - vorgesehen sind, die durch je eine Platte 16 mit schlüssellochähnlichem Ausschnitt 17, 18 abgedeckt sind. Diese Schlüssellöcher 17, 18, deren weitere Einführungsöffnungen 18 nach der gleichen Deckelseite gerichtet sind, dienen zur lösbaren Halterung der Sicherungen 8, indem an diesen vorgesehene Befestigungszungen i9 mit hammerkopfartigen Endteilen in die Einführungsöffnungen 18 der Schlüssellöcher 17, i8 eingesetzt und durch Verschieben gegen den engeren Teil 17 hin aufgehängt werden. Seitlich neben jedem Sockel 13 vorgesehene, an der Deckelunterseite verschiebbar gelagerte und durch Flügelmuttern 20 feststellbare Schieber 21 sichern dabei die Patronen gegen Verschieben und Herausfallen, indem sich der Schieber 21 seitlich gegen die Außenseite einer der beiden Befestigungszungen i9 stützt.
  • Zur Befestigung des Sockels an den nach einwärts gebogenen Lappen i i neben den Schauöffnungen io können die Stege 13' des Sockels 13, 13' durchgreifende Schrauben 22 verwendet werden. Zum Halten dieser Schrauben kann man in den Lappen i i selbst Gewinde vorsehen, beispielsweise in aus den Lappen gezogenen Gewindehälsen. Man kann aber auch in den Raum zwischen Lappen i i und Deckel 4 lose Muttern 23 einlegen und die Halteschrauben 22 des Sockels in diese einziehen.
  • Wie ersichtlich, wird durch die neuartige Befestigung erreicht, daß die Befestigungsmitte122 der Patronensockel auf der Deckeloberseite unsichtbar sind, die Deckelober- oder Außenseite also keinerlei Befestigungsmittel mehr zeigt, sondern neben dem Handgriff nur noch die Schauöffnungen. Ferner ist eine wesentliche Vereinfachung dadurch getroffen, daß an Stelle,der bisher üblichen zweiteiligen Sicherungssockel nur einteilige Sockel verwendet werden, wobei durch die neuartige Verriegelung ein zuverlässiger Sitz der Patronen am Deckel gewährleistet ist.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich, insbesondere hinsichtlich der Form des Deckels sowie anderer konstruktiver '.Maßnahmen. So könnte beispielsweise statt des gelenkig oder schwenkbar aufgehängten Deckels auch ein von vorn geradlinig aufsetzbarer Deckel verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung mit abschaltbaren Sicherungen, bei welcher an der Rückseite eines aufklappbaren und/oder abnehmbaren Deckels mehrere nebeneinander angeordnete Sicherungspatronen auswechselbar befestigt sind, deren Kennmarken durch Schaulöcher des Deckels sichtbar sind, und bei welcher die Befestigungsmittel für diePatronensockel nur bei geöffnetem Deckel zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines an sich bekannten Blechdeckels (4) besondere, die Sicherungspatronen (8, g) tragende Isolierstoffsockel (13) vorgesehen sind, die an Lappen (i i) des Deckels befestigt sind, welche durch nicht vollständiges Ausschneiden der Schaulöcher (io) des Deckels entstehen und mit dem Deckel in Verbindung bleibend gegen das Deckelinnere abgebogen sind.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei einander gegenüberliegenden Seiten jedes Schauloches (io) in Werkstoffverbindung mit dem Deckel (4) stehende Lappen (ii) um i8o° gegen das Deckelinnere gebogen sind und parallel zur Deckelinnenfläche im Abstand von dieser verlaufen.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (ii) selbst Träger der Befestigungsmittel (22) der Patronensockel (13) sind.
  4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Raum zwischen Deckel (4) und Lappen (ii) vorzugsweise lose Muttern (23) eingelegt sind.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sicherungspatrone (8, 9) ein einheitlicher Sockel (13) zugeordnet ist, der mit einer dem Deckelschauloch (io) entsprechenden Öffnung (14) versehen ist.
  6. 6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Patronensockel (13) rahmenförmig ausgebildet ist und än zwei einander gegenüberliegenden Seiten (13') der Öffnung (14). Durchgangslöcher für die Befestigungsmittel (22) aufweist, während die quer hierzu stehenden Sockelteile (13) zum Eingriff hammerkopfartigerTragmittel (i9) der Patronen (8, 9) schlüssellochförmige Öffnungen (17, 18) aufweisen, in deren weitere Einführungsteile (18) die Hammerköpfe einfuhrbar sind, wobei sie durch seitliches Verschieben in die engeren Teile (17) der Schlüssellöcher verhakbarsind.
  7. 7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben dem Sockel (13) ein an der Deckelinnenseite verschiebbar geführter und feststellbarer Sicherungsschieber (21) vorgesehen ist, der sich bei eingehängter - und verhakter Patrone (8, 9) sichernd gegen deren Tragmittel (i9) legt. Angezogene Druckschriften: Preisliste S 37, 1I. Teil, Oktober 195o, der Firma Siemens-Schuckertwerke A. G.
DEJ4545A 1951-08-26 1951-08-26 Mit abschaltbaren Sicherungen versehene Schaltvorrichtung Expired DE936460C (de)

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